DE853401C - Stichstuppmaschine - Google Patents

Stichstuppmaschine

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Publication number
DE853401C
DE853401C DEU1133A DEU0001133A DE853401C DE 853401 C DE853401 C DE 853401C DE U1133 A DEU1133 A DE U1133A DE U0001133 A DEU0001133 A DE U0001133A DE 853401 C DE853401 C DE 853401C
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DE
Germany
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tool
feed
presser feet
stacking
workpiece
Prior art date
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Expired
Application number
DEU1133A
Other languages
English (en)
Inventor
Corvin Wilhelm Baker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Priority to DEU1133A priority Critical patent/DE853401C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE853401C publication Critical patent/DE853401C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D91/00Stitch-separating or seam-indenting machines

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Stichstuppmaschine In den bekannten Stichstuppmaschinen sucht ein Vorschulwerkzeug den Zwischenraum zwischen einzelnen Stichen eines Sohlenrandes, markiert je den Zwischenraum durch Eintreten in -denselben und schiebt das Werkstück dann auf einem nachgiebig gelagerten Werkstückträger vor. Nach dem Austreten des Vorschulwerkzeugs aus einem Zwischenraum wird ein Stuppwerkzeug in denselben eingebracht, wobei ein Drückerfuß das Werkstück gegen den Werkstückträger klemmt.
  • Die vorliegende Erfindung sucht nun diese bekannten Maschinen allgemein zu verbessern' und insbesondere die volle Länge der Stichzwischenräume deutlich auszuprägen. Ferner bezweckt die Erfindung ein leichtes Verstellender verschiedenen Werkzeugantriebe zu ermöglichen, so daß die Werkzeuge ihre Arbeitshübe immer genau bezüglich einander und in Anpassung an das zu bearbeitende Werkstück ausführen. Die Lagerung des Werkstückträgers ist auch dahin verbessert, daß er wunschgemäß das Werkstück je während jedes Stuppvorgangs gegen Abwärtsbewegung festlegt und somit zur Förderung dieses Vorgangs beiträgt.
  • Erfindungsgemäß bewegen Antriebe für das Vorschulwerkzeug und das Stuppwerkzeug dieselben in unrunden, geschlossenen Bahnen, wobei das Stuppwerkzeug senkrecht und quer zur Vorschulrichtung verlaufende Bewegungskomponenten und das Vorschubwerkzeug senkrecht zur und in der V orschubrichtung verlaufende Bewegungskomponenten hat. Das Stuppwerkzeug wird von einem Exzenter über eine Lasche betätigt und der Verlauf der Bewegungsbahn des Stuppwerkzeugs kann von einer mit der Lasche verbundenen Verstellvorrichtung verändert werden. Weiterhin ist gemäß der Erfindung ein Kniehebel in dem Antrieb des Vorschubfußes durch ein Kugelgelenk mit einem Schlitten verbunden, der zum Verändern der Länge der Vorschubbewegungen auf einem schwingbar gelagerten Arm verschiebbar ist, wobei die Einstellage des Kugelgelenks zum Kniebolzen des Kniehebels am Ende des Vorschubhubes bei dem Verschieben des Schlittens unverändert bleibt, so daß das Vorschubwerkzeug am Ende seines Vorschubhubes immer dieselbe Relativlage zum Stuppwerkzeug hat.
  • Die Druckerfüße sitzen erfindungsgemäß an einem schwingbaren Träger, der zum Schwingen der Drückerfü& in und außer Arbeitslage über einen Kniehebel betätigt wird, wobei eine Verstellvorrichtung die Bewegungsweite des Kniehebels über seine Strecklage hinaus bestimmt, so daß nach dem Auftreffen der Druckerfüße auf das Werkstück eine Pause von veränderlicher Länge in ihrer Bewegung eintritt. Die Antriebe des Vorschubwenkzcugs, der Drückerfüße und des Stuppwerkzeugs sind so aufeinander abgestimmt, daß in der Hochlage der Druckerfüße das Stuppwerkzeug ausgeschwungen ist und das Vorschubwerkzeug das Werkstück vorschiebt und daß in der Arbeitslage der Druckerfüße das Stuppwerkzeug in Stupplage eingestellt ist und das Vorschubwerkzeug sich untätig entgegengesetzt zur Vorschubrichtung bewegt.
  • Gemäß der Erfindung ist ferner ein den Werkstückträger tragender Kolben in einer Bohrung auf und ab bewegbar, die mit einer Druckluft enthaltenden Kammer verbunden ist, so daß die Druckluft den Kolben nachgiebig abstützt, und ein Ventil zwischen der Bohrung und der Kammer wird periodisch in Anpassung an die Tätigkeit des Stuppwerkzeugs geschlossen, so daß Druckflüssigkeit in der Bohrung ein starres Widerlager für den Kolben während des Stuppvorgangs bildet.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. r ist eine Vorderansicht der Maschine; Fig. 2 ist ein Grundriß der Maschinenwerkzeuge, teilweise im Schnitt; Fig. 3, 4, 5 und 6 sind Schnittansichten nach den Linien 111-III, IV-IV, V-V und VI-VI der Fig. 2. Die Maschine hat ein Vorschubwerkzeug 2o (Fig. 2), ein Stuppwerkzeug 22, zwei Druckerfüße 24, 26 und einen Werkstückträger (Fig. t und 4). Die Maschinenwerkzeuge weiden von Exzentern auf einer Welle 36 (Fig.2) betätigt, die in dem Maschinenkopfteil drehbar ist und von einem beliebigen Kraftantrieb gedreht wird.
  • Das klingenförmige Werkzeug 20, das den Zwischenraum zwischen den einzelnen Stichen sucht, markiert und das Werkstück vorschiebt, hat eine unrunde Bewegung in einer geschlossenen Bahn. Ein Exzenter 44 (Fig. 6) auf der Welle 36 erteilt dem Vorschubwerkzeug 20 senkrechte Bewegungen. Eine Exzenterlasche 46 auf dem Exzenter 44 ist mit dem Kniebolzen 48 eines Kniehebels 5o, 56 verbunden und bewegt den Kniehebel in und außer Strecklage zum A,ufundabbewegen des Werkzeugs 2o. Der Arm 5o des Kniehebels ist mit dem Maschinenkopfteil und der Arm 56 mit dem Ansatz eines gekrümmten Armes 6o verzapft, der schwingbar mit dem Maschinenkopfteil verbunden ist. In Ansätzen 64 des Armes 6o ist ein Drehzapfen 66 eines Trägers 68 gelagert,,an dem das Vorschubwerkzeug 20 senkrecht verstellbar befestigt ist.
  • Das Vorschubwerkzeug 20 wird um die Achse des Drehzapfens 66 in der Vorschubrichtung durch einen Exzenter 74 (Fig. 2) auf der Welle 36 hin und- her bewegt. Eine Lasche 76 auf dem Exzenter 74 ist mit einem Kniebolzen 78 eines Kniehebels 80, 82 verbunden. Der Arm 8o des Kniehebels ist mit dem Träger 68 und der Arm 82 durch ein Kugelgelenk 86 mit einem verstellbaren Schlitten 88 schwingbar verbunden. Der Vorschubhub wird durch Bewegen des Kniehebels 8o, 82 in seine Strecklage herbeigeführt, wobei der Kniehebel nie über seine Strecklage hinausbewegt wind. Zum Verändern der Länge der Vorschubbewegungen wird der Schlitten 88 auf einem schwingbaren Arm 9o verschoben. Der Arm 9o trägt einen Sperrteil 96, der von Hand längs eines ortsfesten Sektors 98 bewegt werden kann und in der erwünschten Einstellage des Armes im Eingriff mit dem Sektor eingestellt bleibt. Unmittelbar unter dem Kugelgelenk 86 zeigt ein nicht dargestellter Bolzen von dem Schlitten 88 nach unten und führt sich in einem Bogenschlitz rot des Maschinenkopfteils. Beim Schwingen des Armes 9o und der Längsverschiebung des Schlittens 88 auf dem Arm 9o bewegt sich das Kugelgelenk 86 in Anpassung an die Form des Schlitzes rot und verbleibt somit immer in derselben Entfernung von dem Mittelpunkt, um den der Schlitz 102 geschlagen ist. Dieser Mittelpunkt fällt mit der Achse des Kniebolzens 78 zusammen, wenn die Lasche 76 das Vorschubwerkzeug 20 in die von dem Werkzeug am Ende seines Vorschubhubes erreichte Einstelllage bewegt hat. Diese Endlage bleibt somit immer unverändert, und durch Verschieben des Schlittens 88 wird somit nur die Größe der Einknickbewegung des Kniehebels 8o, 82 und die Ausgangslage des Werkzeugs verändert.
  • Da die einzelnen Stiche verschiedene Längen haben, ist die Länge des Vorschubhubes dies Vorschubwerkzeugs etwas länger als die Maximallänge der Stiche des zu bearbeitenden Schuhes bemessen. Das Vorschubwerkzeug hat infolgedessen einen Überhub und wird somit bei seiner Rückbewegung, entgegengesetzt zur Vorschubrichtung, über den Zwischenraum, in den er für den nächsten Vorschubhub eintreten soll, hinausbewegt. Er tritt somit bei seiner Abwärtsbewegung mit dem Mittelteil des Stiches in Eingriff und bewegt sich bei seiner folgenden Vorbewegung zunächst auf dem Stich her, ohne das Werkstück vorzuschieben. Beim Erreichen des Stichendes tritt das Vorschubwerkzeug dann in den gesuchten Zwischenraum zum \%orschieben des Schuhes ein. Hierbei markiert das Vorschubwerkzeug auch diesen Zwischenraum.
  • Das Werkzeug 22 zum Stuppen der von dem Vorschubwerkzeug 20 markierten Zwischenräume ist ebenfalls klingenförmig und hat auch eine unrunde, fast elliptische Bewegung in einer geschlossenen Bahn. Ein Exzenter 104 (Fig.5) auf der Welle 36 betätigt das Stuppwerkzeug 22 durch eine Lasche roh. Das Stuppwerkzeug 22 ist in der Höhenrichtung der Maschine in einem Block 118 an dem Außenende der Lasche 1o6 verstellbar gelagert. Ferner ist das Vorderende der Lasche durch einen Drehzapfen ro8 mit einem Arm 11o verbunden, der um einen Drehzapfen 112 schwingt. Der Drehzapfen 112 ist in einem Bogenschlitz 114 in dem Maschinenkopfteil verstellbar befestigt und bestimmt somit den Verlauf der Bewegungsbahn des Stuppwerkzeugs 22. Der Mittelpunkt, um den der Schlitz 114 verläuft, stimmt mit der Achse des Drehzapfens ro8 überein, wenn die Lasche 1o6 das Ende ihrer Vorbewegung (linke Endeinstellung der Fig.5) erreicht hat. Durch Verstellen des Drehzapfens 112 nach vorn des Schlitzes 114 z. B. wird das Unterende der Bewegungsbahn des StuppwerkzeUgs 22 ausgeflacht, und dasselbe verbleibt somit länger mit dem Werkstück im Eingriff, was beim Stuppen von breiten, über den Schuhschaft vorstehenden Sohlenrandteilen wünschenswert ist.
  • Damit das Stuppwerkzeug 22 immer an der Austrittstelle des Vorschubwerkzeugs 2o aus einem Zwischenraum in denselben eintritt, jedoch nicht während des letzten Teils des Vorschubhubes des Vorschubwerkzeugs 20 in dessen Bewegungsbahn liegt, ist der Block 118 drehbar mit der Lasche 1o6 verbunden. Er wird nachgiebig mit dem Drückerfuß 26 im Eingriff gehalten, und zwar haben das Stuppwerkzeug 22 und der Druckerfuß 26 gegeneinander anliegende Schrägflächen, so daß das Stuppwerkzeug 22 bei seinem Abwärtshub nach rechts verschiebt und bei seinem Aufwärtshub nach links nachgibt. Eine Feder 132 in einer Bohrung der Lasche 1o6 schiebt eine Kugel 130 gegen eine Ausnehmung des Blocks 118 und hält das Stuppwerkzeug 22 somit nachgiebig an dem Druckerfuß 26 an.
  • Der Zwischenraum zwischen dem Druckerfuß 24 und dem Druckerfuß 26 ist groß genug, um das Betätigen der Werkzeuge 20, 22 in diesem Zwischenraum zu gestatten. Die Druckerfüße 24, 26 halten das Werkstück während des Stuppvorgangs fest eingestellt, und ihre Vorderflächen dienen ferner als Lehren, gegen die der Schuhschaft durch den Arbeiter oder auch durch die Bewegungskomponente der beim Vorschieben des Werkstücks erzeugten Drehbewegung des Werkstückträgers gehalten wird. Beide Druckerfüße 24, 26 sitzen mittelbar auf einem schwingbar gelagerten Träger 136 (Fig.3, nur der Druckerfuß 24 ist hier dargestellt) und können auf dem Träger 136 bezüglich einander und in Anpassung an die Vorschublängen verstellt werden. Der Träger 136 wird zum Aufundal>bewegen der Druckerfüße 24, 26 auf folgende Weise um seine Drehzapfen geschwungen. Mit einem Ansatz an dem Hinderende des Trägers 136 ist ein Kniehebel 156, 16o schwingbar verbunden. Ein Exzenter 168 (Fig.3) auf der Welle 36 betätigt eine Lasche 17o, die mit dem Kniebolzen 158 des Kniehebels 156, 16o verbunden ist. Beim Vorbewegen des Kniebolzens 158 in der Maschine werden die Druckerfüße 24, 26 durch Abwärtsschwingen des Trägers 136 in Arbeitslage bewegt.
  • Damit das Werkstück während des vollen Stuppvorgangs festgelegt bleibt, wird der Kniehebel 156, 16o immer bei der Vorbewegung des Kniezapfens 158 etwas über seine Strecklage hinausbewegt, so daß eine Pause in der Bewegung der Druckerfüße 24, 26 während ihrer Einstellung in Arbeitslage eintritt. Die Länge dieser Pause kann verändert werden, indem ein Drehzapfen 162 in dem von dem Drehbolzen 158 entlegenen Ende des Armes 16o in einem Bogenschlitz 164 in dem Maschinenkopfteil verstellt wird. Um die untere Endlage der Druckerfüße 24, 26 dabei möglichst unverändert zu lassen, stimmt der Mittelpunkt des von dem Schlitz 164@gebildeten Bogens mit der Achse des Drehzapfens 158 überein, wenn die Lasche 17o das Ende ihres Vorhubes erreicht hat.
  • Ein Kolben 224 (Fig.4) für den Werkstück= träger 28 ist in einer Bohrung 226 eines mit dem Maschinengestell verbundenen Blockteils 228 senkrecht bewegbar; er gibt während des Werkstückvorschubes nach unten nach und wird während des Stuppvorgangs gegen Bewegung gesperrt. Das Unterende der Bohrung a26 ist durch einen Stöpsel 229 verschlossen. Eine parallel zum Kolben 224 verlaufende Stange 230 führt sich in einer Nut des Blockteils 228 und wird durch eine Platte 232 in der Nut eingestellt gehalten. Ansätze am Oberende der Stange 230 sind verstellbar mit dem Kolben 224 verbunden. Das Unterende der Stange 230 ist verstellbar an einer Trethebelstange 242 (Fig. 1) befestigt und wird gewöhnlich durch eine Feder 25o in Hochlage gehalten, in welcher auf der Stange befestigte Bolzen 252 an der Unterfläche des Blockteils 228 anliegen.* Eine zwischen dem Stöpsel 229 und dem Kolben 224 gelagerte Druckfeder 253 trägt auch dazu bei, den W erkstÜckträger 28 in Hochlage zu halten. Gegebenenfalls können beide Federn 25o, 253 fortgelassen werden.
  • Ein Schaft 256 am Unterende des Werkstückträgers 28 ist in einem Träger 254 drehbar gelagert, der auf einem Block 26o kippbar gelagert ist. Zum Verstellen des Werkstückträgers 28 in der Vorschubrichtung kann der Block 26o in einer Führung in dem Kopfteil des Kolbens 224 verschoben werden. Hierdurch wird die vorerwähnte Bewegungskomponente verändert, die den Schuh gegen die Führungsflächen der Druckerfüße 24, 26 schiebt.
  • Ein hydraulisches Gesperre verhindert eine Bewegung des Werkstückträgers 28 in seiner Höhenrichtung während des Stuppvorgangs. Unter dem Kolben 224 enthält die Bohrung 226 Drucköl, und dieser ölenthaltende Bohrungsteil ist durch eine Leitung 272, 27q. mit einer Ventilkammer 270 verbunden. Ferner mündet in die Ventilkammer 270 ein Ende eines Rohres 278 ein, dessen anderes Ende mit einer Druckkammer 280 (Fig. i) an dem Maschinenkopfteil verbunden ist. Die Druckkammer 280 ist teilweise mit 01 gefüllt und enthält Druckluft, die durch eine Leitung 282 eingeführt wird.
  • Ein Kolbenventil 286 in der Ventilkammer 270 verbindet die Bohrung 226 mit der Kammer 280. Das Ventil 286 ist auf einem Bolzen 29o aufgeschraubt, der mit dem Unterende einer Exzenterlasche 296 verzapft ist. Ein Exzenter 298 auf der Welle 36 betätigt die Lasche 296. In seiner in Fig.4 dargestellten Hochlage ist das Ventil 286 geschlossen, so daß das Öl in der Bohrung 226 und in der Leitung 272 ein starres Widerlager bildet. In seiner Tieflage ist das Ventil 286 geöffnet, und die Bohrung 226 ist mit der Kammer 280 verbunden. Infolgedessen bildet die Luft in der Kammer 28o ein nachgiebiges Widerlager für das Werkstück während des Vorschu'bvorgangs, und das Werkstück kann unter dem Druck der sich abwärts bewegenden Drückerfüße 24, 26 nachgeben.
  • Der Arbeitsgang der Maschine ist wie folgt. Der Arbeiter zieht zunächst die Stange 242 nach unten, das rapide, periodische Öffnen des Ventils 286 gestattet eine Abwärtsbewegung des Werkstückträgers 28, und setzt den Sohlenrandteil eines Schuhes zwischen dem Werkstückträger 28 und den Drückerfüßen 24, 26 ein. Darauf gibt er die Stange 242 frei und der Werkstückträger 28 wird in Arbeitslage angehoben. Die verschiedenen Maschinenwerkzeuge beginnen dann sofort ihre Tätigkeit, unabhängig von ihren zeitweiligen Einstellungen.
  • Gegebenenfalls ist das Ventil 286 geschlossen; die Drückerfüße 2q., 26 befinden sieh in ihren Klemmlagen, das Stuppwerkzeug 22 ist in seiner Tieflage, und das Vorschubwerkzeug 2o bewegt sich entgegengesetzt zur Vorschubrichtung. Durch das Drehen der Welle 36 im Uhrzeigersinn (Fig. ¢ bis 6) wird das Ventil 286 nun geöffnet und entsperrt den Werkstückträger. Das Stuppwerkzeug 22 bewegt sieh aufwärts, und die Drückerfüße 24, 26 werden sofort danach angehoben. Infolge seines Überhubes trifft das Vorschubwerkzeug auf die Mitte eines Stiches auf und bewegt sich dann in der Vorschubrichtung auf dem Stich her, bis es in den gesuchten Zwischenraum eintritt. Das Vorschubwerkzeug schiebt das Werkstück dann bis zum Ende seines Vorschubhubes vor und markiert dabei den Zwischenraum. Darauf wird das Vorschubwerkzeug angehoben, die Drückerfüße 24, 26 werden in ihre Klemmlagen bewegt, und das Ventil 286 wird zum Sperren des Werkstückträgers geschlossen. Das Stuppwerkzeug 22 wird nun in den eben markierten Zwischenraum zum Stuppen desselben bewegt, wobei es durch die Schrägfläche des Drückerfußes 26 etwas verschoben wird und somit genau in den Zwischenraum eintritt. Diese Vorgänge wiederholen sich, bis der Stuppvorgang um den Schuh herum beendet ist, worauf der Arbeiter die Stange 242 wieder abwärts zieht und das Werkstück aus der Maschine entfernt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stichstuppmaschine mit einem in den Zwischenraum zwischen den einzelnen Stichen in einem Sohlenrand eintretenden Vorschubwerkzeug, einem Stuppwerkzeug und Drückerfüßen zum Anpressen des Werkstücks an einen Werkstückträger, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebe (44, 74, 104) für das Vorschubwerkzeug (20) und das Stuppwerkzeug (22) dieselben in unrunden, geschlossenen Bahnen bewegen, wobei das Stuppwerkzeug (22) senkrecht und quer zur Vorschubrichtung verlaufende Bewegungskomponenten und das Vorschubwerkzeug (20) senkrecht zur und in der Vorschubrichtung verlaufende Bewegungskomponenten hat.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stuppwerkzeug (22) von einem Exzenter (1o4) über eine Lasche (io6) betätigt wird und daß der Verlauf der Bewegungsbahn des Stuppwerkzeugs von einer mit der Lasche verbundenen Verstellvorrichtung (11o, 112, 114) verändert werden kann.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kniehebel (80, 82) in dem Antrieb des Vorschubfußes durch ein Kugelgelenk (86) mit einem Schlitten (88) verbunden ist, der zum Verändern der Länge der Vorschubbewegungen auf einem schwingbar gelagerten Arm (9o) verschiebbar ist, wobei die Einstellage des Kugelgelenks (86) zum Kniebolzen des Kniehebels am Ende des Vorschubhubes bei dem Verschieben des Schlittens unverändert bleibt (i02), so daß das Vorschubwerkzeug am Ende seines Vorschubhubes immer dieselbe Relativlage zum Stuppwerkzeug hat.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drückerfüße an einem schwingbaren Träger sitzen, der zum Schwingen der Drückerfüße in und außer Arbeitslage über einen Kniehebel (i56, 16o) betätigt wird, wobei eine Verstellvorrichtung (i62, 164) die Bewegungsweite des Kniehebels über seine Strecklage hinaus bestimmt, so daß nach dem Auftreffen der Drückerfüße auf das Werkstück eine Pause von veränderlicher Länge in ihrer Bewegung eintritt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe des Vorschubwerkzeugs (2o), der Drückerfüße (24, 26) und des Stuppwerkzeugs (22) so aufeinander abgestimmt sind, daß in der Hochlage der Drückerfüße das Stuppwerkzeug ausgeschwungen ist und das Werkzeug (2o) das Werkstück vorschiebt und daß in der Arbeitslage der Drückerfüße das Werkzeug (22) in Stupplage eingestellt ist und das Vorschubwerkzeug sich untätig entgegengesetzt zur Vorschubrichtung bewegt.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Werkstückträger tragender Kolben (224) in einer Bohrung (226) auf und ab bewegbar ist, die mit einer Druckluft enthaltenden Kammer (28o) verbunden ist, so daß die Druckluft den Kolben (224) nachgiebig abstützt und daB ein Ventil (286) zwischen der Bohrung und der Kammer periodisch in Anpassung an die Tätigkeit des Stuppwerkzeugs geschlossen wird, so daB Druckflüssigkeit in der Bohrung ein starres Widerlager für den Kolben während des Stuppvorgangs bildet.
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