DE8535537U1 - Lehrenvorrichtung zur Sitzbestimmung von Beschlagteilen - Google Patents

Lehrenvorrichtung zur Sitzbestimmung von Beschlagteilen

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DE8535537U1 DE19858535537 DE8535537U DE8535537U1 DE 8535537 U1 DE8535537 U1 DE 8535537U1 DE 19858535537 DE19858535537 DE 19858535537 DE 8535537 U DE8535537 U DE 8535537U DE 8535537 U1 DE8535537 U1 DE 8535537U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/06Templates for marking the position of apertures in fittings of wings or frames; Apparatus for installation of a lockset

Landscapes

  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

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Anmelder ! SIEGENIA^FRANK KG, Eisenhüttenstr. 22, 5900 Siegen 1 ANR. : 1 0Ö<f 808
Lehrenvorrichtung zur Sitzbestimmung von Beschlagteilen
Die Neuerung betrifft eine Lehrenvorrichtung zur Sitzbestimmung von Beschlagteilen an Fenster- und Türrahmen durch Anbringen von Anrissen, Bearbeitungsmarkierungen und Ausnehmungen od. dgl. nach DE-GM 83 2k 628, bei welcher zwei Anschlagschienen gegenläufig verschiebbar miteinander gekuppelt und in einem Gehäuse od. dgl. geführt sind und bei welcher jede der Anschlagschienen und auch das Gehäuse an mindestens einer Längsseite mit einer hinterschnittenen Profilnut oder -leiste versehen ist, in oder auf die Klemmstücke längsschiebbar und feststellbar gesetzt sind, welche einen Träger für die lösbare und/oder auswechselbare Befestigung von Lehrstücken und/oder Anschlagstücken bilden.
Vorteilhaft bei dieser Lehrenvorrichtung ist, daß sie in einer bestimmten Grundform zur Verfügung steht und dabei jederzeit leicht und sicher für die Sitzbestimmung von Beschlagteilen unterschiedlicher Beschlagteilsätze eingerichtet werden kann.
Die mir der Profilnut und/oder Leiste versehenen Längsseiten von Anschlagschiene und Gehäuse liegen bei dieser bekannten Lehrenvorrichtung auf einer gemeinsamen Ebene. Die Profilnut oder -leiste befindet sich jeweils in oder an Profilschienen, die entweder das Gehäuse bilden oder mit den ständig aus dem Gehäuse herausragenden Längenabschnitten der Anschlagschienen verbunden sind. Die Lehrstücke und die Anschlagstücke ragen seitwärts über die Begrenzungskanten der die Profilnut oder -leiste aufweisenden
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-4-
Längsseiteh von Anschlägschienen Und Gehäuse hinaus. Schließlich sind Profilnut oder -leiste symmetrisch an der Längsseite von Anschlägschienen und Gehäuse angeordnet und auch die Lehrstücke sowie die Anschlagstücke haben eine symmetrische Gestalt.
Die Ausbildung der bekannten Lehrenvorrichtung ist von solcher Art, daß sich bei ihrem ordnungsgemäßen Ansetzen an den zu bearb?i*?ndßn Fenster- und Türrahmen eine Ausrichtung und Lagenfixierung in Richtung zweier Raumdimensionen einstellt. Die Ausrichtung und Lagenfixierung in Richtung der dritten Raumdimension muß hierbei jedoch manuell oder unter Zuhilfenahme von Spannwerkzeugen (Zwingen) bewirkt werden.
Die Benutzung der bekannten Lehrenvorrichtung bei der Bearbeitung größerer Stückzahlen gleichartiger Fenster- und Türrahmen erfordert daher noch relativ umständliche Manipulationen.
Die Neuerung zielt darauf ab, eine Lehrenvorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die an gleichartigen Fenster- und Türrahmen unterschiedlicher Größe problemlos so angesetzt werden kann, daß sie in Richtung alier drei Raumdimensionen eine sichere Ausrichtung und Lagenfixierung erhält.
Erreicht wird dies nach dem Kennzeichen des Anspruchs 1 neuerungsgemäß dadurch, daß von den Lehrstücken in Richtung parallel zu den Anschlagflächen der Anschlagstücke Ausleger abstehen, welche weitere Anschlagstücke tragen, die parallel zur Verstellrichtung der Anschlagschienen verlaufende Anschlagflächen haben.
Nach Anspruch 2 hat es sich dabei als besonders empfehlenswert erwiesen, wenn zwischen jedem Lehrstück und der bzw. dem es tragenden Anschlagschiene bzw. Gehäuse ein weiteres Anschlagstück angeordnet ist, dessen Anschlagfiäche parallel zur Anschlagfläche des vom Ausleger getragenen Anschlagsstücks erstreckt.
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Däfnit sich die Lehrehvöfrichturig von Fäll zu Fäll auch auf unterschiedliche Profilquerschnitte der Fenster- und Türrahmen einrichten läßt, liegt es nach Anspruch 3 auch im Rahmen der Neuerung, die Anschlagstücke des Auslegers in dessen Längsrichtung verstellbar und feststellbar zu führen.
Schließlich erweist es sich aber auch als wichtig, daß gemäß Anspruch h
A\p Aiiclpopr i<=>u/fMls an Hfl* von Apr Ancrhlaocr-hipn*» vjpaapr'irhtptpn Sprten-
fläche der Lehrstücke sitzen und dabei eine Dicke haben, die höchstens der Dicke der Lehrstücke und der Anschlagschiene entspricht, während die Anschlagstücke nach beiden Seiten über die Dicke der Ausleger Vorstehen.
! In der Zeichnung ist der Gegenstand der Neuerung beispielsweise dargestellt.
Dabei zeigt
Fig. 1 in räumlicher Prinzipdarstellung eine Lehrenvorrichtung mit
Bohrerführungen zum Einbringen von Befestigungslöchern für Beschlagteile sowie mit Montageführungen für das Befestigen von Beschlagteilen an Blendrahmen von Fenstern, Türen od. dgl-,
Fig. 2 annähernd in natürlicher Größe den in Fig. 1 mit II gekennzeich
neten Bereich der Lehrenvorrichtung in Zuordnung zum Blendrahmen für ein Fenster, eine Tür od. dgl.,
Fig. 3 etwa in natürlicher Größe einen Schnitt entlang der Linie III -III
in Fig. 1,
Fig. 4 etwa in natürlicher Größe einen Schnitt entlang der Linie IV-IV
in Fig. 1,
Fig. 5 in schematisch vereinfachter Seitenansicht das Funktionsprinzip
der Lehrenvorrichtung nach Fig. 1 und
-6-
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-6-
Fig* 6 etwa in natürlicher Größe eine Ansicht in Pfeilrichtuhg IV der
Fig. 2.
In Fig. 1 der Zeichnung ist schematisch vereinfacht und in räumlicher Darstellung eine Lehrenvorrichtung gezeigt} deren funktionell·^ Gesamtaufbau in crhemai"lcrh uoroiirfar'K+or 5elt'ar!aPc*rm^1'*' alle F*". 1^ Ko^Wrirooh+; OiS LsHrSH'"
vorrichtung 1 kann als Sohrlehre zum Anbringen von Befestigungsbohrungen für Beschlagteile an Flügel- und/oder Rahmenschenkeln bei Fenstern, Türen öd» dgl. mit unterschiedlichen Bauhöhen und/oder Baubreiten benutzt werden Sie dient darüberhinaus aber auch noch als Montagehilfe zur Ausrichtung und/oder Lagenfixierung von Beschlagteilen, die an ganz bestimmten Stellen der Flügel- und/oder Rahmenschenkel befestigt werden müssen.
Die in Fig. 1 dargestellte Lehrenvorrichtung ist beispielsweise so ausgeführt, daß sie zum Anbringen der Bohrungen für die Ecklager 2a und die Scherenlager 2b von Drehkippbeschlägen an der raumseitigen Stirnfläche bei Blendrahmen 3 von Fenstern, Türen od. dgl. benutzt werden kann. Zugleich macht die Lehrenvorrichtung 1 es aber auch möglich, noch Schließplatten 2 des Drehkippbeschlages an der Falzfläche des Blendrahmens 2 zwecks Befestigung auszurichten.
Im Grundaufbau besteht die Lehrenvorrichtung 1 gemäß Fig. 5 aus zwei Anschlagschienen k und 5 sowie einem Gehäuse 6, in dem die beiden Anschlagschienen 4 und 5 längsschiebbar geführt sind.
Im Gehäuse 6 sind, beispielsweise jeweils in der Nähe seiner Enden, zwei Rollen 7 und & frei drehbar gelagert. Um jede dieser Rollen 7 und 8 ist ein biegsames Zugband 9 bzw. 10, beispielsweise ein Federstahlband, herumgelegt, wobei diese Zugbänder 9 und 10 jeweils mit einem Ende an der Anschlagschiene Ψ und mit dem anderen Ende an der Anschlagschiene 5 befestigt sind. Die Befestigung der Zugbänder 9 und 10 an den Anschlagschienen 4
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und 5 ist dabei so vorgesehen, daß diese jeweils mit Strecklage an den Innenseiten der Anschlagschienen 4 und 5 anliegen und nur im Umlenkbereich der Rollen 7 und 8 über einen Winkelbogen von 180° auf einer Biegelinie laufen. Das Zugband 9 greift einerseits nahe dem vorderen Ende der Anschlagschiene 4 und andererseits am hinteren Ende der Anschlagschiene 5 an, während umgekehrt, das Zugband 10 einerseits nahe dem vorderen Ende der Anschlagschiene 5 und andererseits am hinteren Ende der Anschlagschiene 4 befestigt ist. Dadurch stehen die beiden Anschlagschienen 4 und 5 miteinander in kraft- und formschlüssiger Antriebsverbindung, und zwar in solcher Weise, daß sie jeweils zueinander gegenläufige Bewegungen ausführen und ihre Bewegungsausmaße völlig übereinstimmen.
Das vordere Ende der Anschlagschiene 4 trägt gemäß den Fig. 1 und 5 eine Hohlprofilschiene 12, während das vordere Ende der Anschlagschiene 5 mit einer entsprechenden Hohlprofilschiene 13 ausgestattet ist. Das Gehäuse 6 der Lehrenvorrichtung 1 ist wiederum aus zwei Hohlprofilschienen 11 und 14 zusammengesetzt, und zwar so, daß die Lagerachsen 15 und 16 für die beiden Rollen 7 und 8 genau auf der Trennungsebene 17 zwischen den beiden Hohlprofilschienen 11 und 14 liegen sowie zwischen diesen eingespannt werden, wie das die Fig. 5 erkennen läßt.
Sämtliche Hohlprofilschienen 11, 12, 13 und 14 haben vorzugsweise übereinstimmende Querschnittsform, die beispielsweise mit den äußeren Begrenzungslinien eine Rechteckfläche einschließt.
Besonders die Fig. 1 und 5 der Zeichnung machen deutlich, daß die Hohlprofilschienen 12 und 13 der Anschlagschienen 4 und 5 Fluchtlage zur Hohlprofilschiene 11 des Gehäuses 6 einnehmen, während die Hohlprofilschiene 14 des Gehäuses 6 sich rückwärts außerhalb dieser Fluchtlage befindet.
Die zueinander parallelen Längsseitenfl-. ■-! 11', 12', 13' und 11"·, 12'·' 13'·'· der Hohlprofilschienen 11, 12, 13 Von Gehäuse 6 sowie AnschlägsdhiemSn
4 und 5 bilden Längsanschläge der Lehrenvorrichtung 1, welche es möglich machen, diese an einer Stirnfläche 18 der Schenkel des Blendrahmens 3 exakt anzulegen (Fig. 3 und 4). Um dies zu ermöglichen, fallen auch die Längsseitenflächen 14' und 14'1' der Hohlprofilschiene 14 des Gehäuses 6 mit der Ebene dieser Längsanschläge zusammen.
Auf einer Querseitenfläche 20 bzw. 21 der Hohlprofilschienen 12 und 13 an den Anschlagschienen 4 und 5 sind jeweils Queranschläge 22 und 23 montiert, und zwar so, daß sie beidseits über die als Längsanschläge dienenden Längsseitenflächen 12', 12'*' bzw. 13', 13'' derselben hinausragen, wie das in Fig. 1 zu sehen ist. Mit Hilfe der Queranschläge 22 und 23 läßt sich die Lehrenvorrichtung 1 am Blendrahmen 3 in einer vorbestimmten Lagenzuordnung fixieren, in dem nämlich diese Queranschläge 22 und 23 die äußeren Begrenzungsflächen 24 und 25 zweier zueinander paralleler Rahmenschenkel umfassen.
Da die beiden Anschlagschienen 4 und 5 der Lehrenvorrichtung in der bereits oben näher beschriebenen Art und Weise miteinander kraft- und formschlüssig in gegenläufiger Antriebsverbindung stehen, wird das zur längsschiebbaren Führung der beiden Anschlagschienen 4 und 5 dienende Gehäuse 6 exakt auf eine Mittelstellung zwischen den Queranschlägen 22 und 23 eingestellt.
Die Hohlprofilschienen 12 und 13 der Anschlagschienen 4 und 5 können nicht nur als Träger für die Queranschläge 22 und 23 dienen, sondern werden auch noch als Träger für besondere Lehrstücke 26 und 27 benutzt. Diese Lehrstücke 26 und 27 sind beim Ausführungsbetspiel als Bohrlehre gestaltet, mit deren Hilfe sich an der raumseitigen Stirnfläche der Rahmenschenkel des Blendrahmens Befestigt ingsbohrungen für das Ecklager 2a und das Scherenlager 2b eines Drehkippbeschlages anbringen lassen.
Mindestens ein weiteres Lehrstück 28 läßt sich auch auf der Querseitenfläche 19 der Hohlprofilschiene 11 des Gehäuses 6 befestigen*
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Ein wesentliches Kriterium der Lehrenvorrichtung 1 besteht darin, daß der Sitz der Lehrstücke 26, 27 und 28 - unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechend · an den Hohlprofilschienen 12, 13 und 11 relativ zu den Queranschlägen 22 und 23 variabel sein muß, beispielsweise zum Zwecke der Einjustierung auf unterschiedliche Querschnittsabmessungen der Schenkel des Blendrahmens
Um diese Variationsfähigkeit zu gewährleisten, weisen die Hohlprofilstäbe 12 und 13 an den Anschlagschienen Ί und 5 wie auch der Hohlprofilstab 11 des Gehäuses an ihrer Querseitenfläche 20, 21 bzw. 19 jeweils eine schwalbenschwanzartig oder C-förmig hinterschnittene Profilnut 29 auf, wie das be-
\ sonders deutlich den Fig. 3 und k zu entnehmen ist.
In die Profilnut 29 der Hohlprofiischienen 12, 13 und 11 können jeweils Klemmstücke 30 in Form von Gewindeplatten, beispielsweise Vierkantmuttern, längsschiebbar- aber unverdrehbar eingesetzt werden, welche durch Eindrehen von Klemmschrauben 31 als Träger für die lösbare und/oder auswechselbare Befestigung der Queranschläge 22 und 23 sowie auch der Lehrstücke 26, 27 und 28 dienlich sind.
Innerhalb des Längenbereichs der Hohlprofilschienen 12 und 13 an den Anschlagschienen k und 5 sowie der Hohlproiilschiene 11 des Gehäuses 6 lassen sich damit nicht nur die Queranschläge 22 und 23 sondern auch die Lehrstücke 26, 27, 28 auf die verschiedenen Bedürfnisse einstellen und abstimmen. Auch ist es jederzeit möglich, baulich und/oder wirkungsmäßig verschiedene Queranschläge und/oder Lehrstücke mit den Hohlprofilschienen 12 und 13 der Anschlagschiene k und 5 und auch der Hohlprofilschiene 11 des Gehäuses 6 in Verbindung zu bringen. Damit ist die Anschlagvorrichtung 1 in hohem Maße variabel ausgelegt.
Den Fig. der Zeichnung ist deutlich entnehmbar, daß nicht nur die Queranschläge 22 und 23 über die als Längsanschläge dienenden Längsseitenflächen 12', 12''und 13', I3''sowie ll'und H''der Hohlprofilschienen 12 und 13
-10-
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sowie 11 beidseits hinausragen, sondern daß dies auch für die Lehrstücke 26, 27 und 28 in gleicher Weise zutrifft. Die hieraus resultierende, längssymmetrische Ausgestaltung der gesamten Lehrenvorrichtung 1 macht es möglich, diese ohne weiteres für beliebigen Rechts- und Linksanschlag von Beschlagteilen zu benutzen.
Die beiden Lehrstücke 26 und 27 an den Anschlagschienen 4 und 5 sind jeweils mit einem Satz von Bohrbüchsen 32 bzw. 33 versehen, die eine b- stimmte Relativlage zueinander h'.ben und beispielsweise auch verschiedene Durchmesser aufweisen. Aus Fig. 5 geht dabei hervor, daß jeder Satz 32 bzw. 33 dieser Bohrbuchsen beispielsweise sechs Bohrbuchsen umfaßt, mit deren Kufe sich in entsprechender Anordnung Befestigungslöcher in die Stirnfläche eines Holmes am Blendrahmen 3 einbringen lassen (siehe Fig. 1).
Von jedem der beiden Lehrstücke 26 und 27 steht in Richtung parallel zu den Anschlagflächen der Anschlagstücke 22 und 23 eine Ausleger 34 bzw.
35 ab, welcher je ein weiteres Anschlagstück 36 bzw. 37 trägt. Die Anschlagflächen dieser Anschlagstücke 36 und 37 verlaufen dabei parallel zur Verstelirichtung der Anschlagschienen 4 und 5 bzw. erstrecken sich rechtwinklig zu den Anschlagflächen der Anschlagstücke 22 und 23.
Zwischen jedem Lehrstück 26 und 27 und der dieses tragenden Hohlproi/1-schiene 12 bzw. 13 ist ein weiteres Anschlagstück 38 bzw. 39 angeordnet, weiches ebenfalls Anschlagflächen hat, die sich parallel zur Verstellrichtung der Anschlagschienen 4 und 5 erstrecken. Jeweils die Anschlagflächen der Anschlagstücke 36 und 38 bzw. 37 und 39 liegen sich mit Abstand gegenüber oder sind einander in Parallellage zugewendet.
Während die Anschlagstücke 38 udn 39 zwischen den Hohlprofilschienen 12 bzw. 13 und den Lehrstücken 26 bzw. 27 in einer vorgegebenen Lage festgespannt sind, erweist es sich als vorteilhaft, Venn die Anschlagstücke
36 bzw. 37 am Ausleger 34 bzw. 35 in Querrichtung 2U ihren Anschlagflächen
41-
ι · " · al
-Ii-
verstellbar und feststellbar geführt werden. Sie können zu diesem Zweck mit Stellspindeln 40 bzw. 41 zusammenwirken, die in den Auslegern 34 bzw. 35 gelagert sind. Es läßt sich auf diese Art und Weise der Abstand zwischen den einander zugewendeten Anschlagfiächen der Anschlagstücke 36 und bzw. 37 und 39 stufenlos auf die jeweiligen Bedürfnisse einjustieren.
Die Fig. i und 5 machen deutlich, daß die Ausleger 34 und 35 jeweils an der von der Anschlagschiene 4 bzw. 5 oder der Hohlprofilschiehe 12 bzw. 13 weggerichteten Seitenfläche der Lehrstücke 26 und 27 sitzen. Dabei weisen sie jeweils eine Dicke auf, die höchstens der Dicke der Lehrstücke 26 und 27 bzw. der Hohlprofiischiene 12 und 13 entspricht. Es ist auf diese Art und Weise sichergestellt, daß die gesamte Leitvorrichtung 1 bei ihrem Ansetzen am Blendrahmen 3 eines Fensters oder einer Tür eine exakte Ausrichtlage einnimmt und folglich eine exakte und ordnungsgemäße Anbringung der Beschlagteile 2, 2a, 2b am Blendrahmen 3 herbeiführt.

Claims (1)

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    Anmelder : SIEGENIA-FRANK KG, Eisenhüttenstr. 22, 5900 Siegen 1 ANR. : 1 004 808
    SCHUTZANSPRÜCHE
    1. Lehrenvorrichtung zur Sitzbestimmung von Beschlagteilen an Fenster-
    und Türrahmen durch Anbringen von Anrissen. Bearbeitungsmarkierungen und Ausnehmungen od. dgl., bei welcher zwei Anschlagschienen gegenläufig verschiebbar miteinander gekuppelt und in einem Gehäuse 1 od. dgl. geiührt sind, und bei der jede der Anschlagschienen und
    Sj auch das Gehäuse an mindestens einer Längsseite mit einer hinter-
    I schnittenen Profilnut oder -leiste versehen ist, in oder auf die Klemm-
    \ stücke längsschiebbar und feststellbar gesetzt sind, welche einen
    I Träger für die lösbare und/oder auswechselbare Befestigung von
    I Lehrstücken und/oder Anschlagstücken bilden,
    ^ dadurch gekennzeichnet,
    ^ daß von den Lehrstücken (26 und 27) in Richtung parallel zu den
    \ Anschlagflächen der Anschlagstücke (22 und 23) Ausleger (34 und
    f 35) abstehen, welche weitere Anschlaglstücke (36 und 37) tragen,
    \ die parallel zur Verstellrichtung der Anschlagschienen (4 und 5)
    I verlaufende Anschlagflächen haben.
    I; 2. Lehrenvorrichtung nach Anspruch 1,
    |j dadurch gekennzeichnet,
    daß 2wischen jedem Lehrstück (26 und 27) und der bzw. dem es tragenden Hohlprofilschiene (12 und 13) bzw. Gehäuse (6) ein Weitefes
    -2-
    -2-
    Anschlagstück (38 und 39) angeordnet ist, dessen Anschlagfläche sich parallel zur Anschlagfläche des vom Ausleger (34 und 35) getragenen Anschlagstücks (36 und 37) erstreckt.
    3. Lehrenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Anschlagstücke (36 und 37) des Auslegers (34 und 35) in
    dessen Längsrichtung verstellbar und feststellbar (40 un'.! %l) geführt sind.
    4. Lehrenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Ausleger (34 und 35) jeweils an der von der Anschlagschiene (4 und 5) weggerichteten Seitenfläche der Lehrstücke (26 und 27)
    sitzen und eine Dicke hauen, die höchstens der Dicke der Lehrstücke (26 und 27) und der Hohlprofilschiene (12 und 13) an den Anschlagschienen (4 und 5) entspricht.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4337685C1 (de) * 1993-11-04 1995-03-09 Winkhaus Fa August Meldeeinrichtungs-Nachrüstsatz für eine Verriegelungseinrichtung für ein Fenster oder dergleichen
DE202007009890U1 (de) * 2007-07-16 2008-11-20 Ceslocks Gmbh Montagehilfsvorrichtung für ein Einsteckschloss sowie Einsteckschloss
EP3088639A1 (de) * 2015-04-16 2016-11-02 Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG Vorrichtung zum ausrichten von einander gegenüberstehend anzuordnenden beschlagteilen

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