DE853760C - Federzungenweiche, insbesondere fuer Strassenbahnen - Google Patents

Federzungenweiche, insbesondere fuer Strassenbahnen

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Publication number
DE853760C
DE853760C DEG2246D DEG0002246D DE853760C DE 853760 C DE853760 C DE 853760C DE G2246 D DEG2246 D DE G2246D DE G0002246 D DEG0002246 D DE G0002246D DE 853760 C DE853760 C DE 853760C
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DE
Germany
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tongue
rail
root
support
plate
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Expired
Application number
DEG2246D
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Schmidt
Richard Zeiger
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Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions
    • E01B7/06Constructions with flexible tongues or flexible fishplates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Federzungenweiche, insbesondere für Straßenbahnen Bei Straßenbahnweichen mit Drehzungen ist es bekannt, die Einsteckschiene mit dem Zungenauflager oder nur mit dem Zungenwurzellager aus einem Stück herzustellen. Auer, daß der den Drehstuhl bildende Teil eine große Werkstoffanhäufung erfordert, ist mit Rücksicht darauf, daß der Drehstuhl im wesentlichen den Raum zwischen den Stegen der seitlichen Schienen bis auf deren Füße unmittelbar auszufüllen hat, ein weitgehendes Bearbeiten und zeitraubendes Einpassen notwendig.
  • Für die Benutzung einer Federzunge, die von der aus einem üblichen Profil bestehenden Einsteckschiene getrennt besteht, gibt es mancherlei Vorschläge. Ein hiervon abgeleiteter Gedanke, einen Walzstab zu verwenden, der im Querschnitt der Grundform der Anschlußschiene angepaßt ist, hat sich praktisch nicht verwirklichen lassen. Im allgemeinen findet zum Halten der Zungenwurzel eine aus Futterstücken gebildete, von der Einsteckschiene unabhängige Stahlgußunterla.ge Anwendung. Dieses Zungenwurzellager bedingt ebenfalls eine genaue Bearbeitung, und seine Verbindung mit den übrigen Teilen ist dauernd nicht so gewährleistet, daß eine Unebenheit an der Stoßstelle zwischen der Zunge und der Einsteckschiene verhütet wird und schädliche Schläge verhindert werden. So hat beispielsweise die Zungenwurzel zum Befestigen einen unterhalb befindlichen Lappen, der zwischen die Futerstücke greift. Ein die Einsteckschiene, Fahrschiene und Auflagerfutterstücke quer durchdringender Anzugskeil faßt auch durch den Zungenlappen, infolgedessen die Zunge festgehalten wird. Eine senkrechte Hakenverbindung hierbei zwischen dem Zungenwurzelende und dem anschließenden Ende der Einsteckschiene ist in ihrer Wirkung vom Aufliegen der Zunge auf ihrem Auflager abhängig. Ferner ist der am Einsteckschienensteg gebildete Haken infolge seiner schmalen Form sehr schwach und unterhalb ohne Stütze.
  • In einem anderen Falle besteht der Fahr- und Beilageschienenteil aus einem gemeinsamen Gußstück, in dem die Federzunge an ihrer Wurzel mittels eines Längskeils eingespannt gehalten wird. Der Längskeil hat zwischen dem Zungenwurzelende und einer Längsfläche im Weichenkörper so eine Anordnung, daß er mittels einer Mutter zwischen den Endschenkeln des Weichenkörpers angezogen werden kann. Bei Beanspruchung der Weichenzunge in Richtung zu ihrer Spitze tritt eine Zugwirkung auf den Keil auf, die die dann nur einseitig am Weichenkörper sich stützende Mutter stark beansprucht.
  • Weiterhin hat man unter Benutzung eines üblichen Auflagers die Zungenwurzel mit einer Verlängerung versehen, die mit einer Nase in eine entsprechende Ausnehmung am Kopf oder Steg der Einsteckschiene seitlich eingreift und nur durch ein senkrecht zwischen Ernsteck- und Backenschiene befestigtes Futterstück gehalten wird.
  • Schließlich ist noch eine' Federzungenweiche aus Rillenschienen mit einer mit der Anschlußschiene aus einem Stück bestehenden Federzunge bekanntgeworden. Die Fahrkopfhöhe der Anschlußschiene hat eine der Federzungenhöhe entsprechende Bemessung. Der Zungenteil entsteht durch auf dessen Länge entsprechendes Entfernen des Stegs mit Fuß und der Zwangslippe. Der bei dem so zu bildenden Zungenteil anfallende Schienensteg und -fuß dient als unmittelbare Unterlage für die Zunge, indem der Fuß auf zwischen den Weichenschienen eingesetzten Futterstücken ruht und in diese mit Steg eingreift.
  • Diesen Vorschlägen gegenüber hat vorliegende Erfindung eine Federzungenweiche zum Gegenstand, bei der eine aus einem Sonderprofil bestehende Einsteckschiene verwendet wird, deren Ende zum Anbringen der Federzungenwurzel und sicheren Halten zwischen der Beilage- und Fahrschiene durch Umschmieden und Spanabheben gestaltet ist. Dieses Zungenwurzelauflager besteht erfindungsgemäß aus einem plattenförmigen Ansatz mit die Zungenwurzel und einen Spannkeil zwischen sich aufnehmenden Rippen, von denen eine Rippe an ihrer zur Einsteckschiene gerichteten schrägen Stirnfläche einer seitlichen Nase an der Zungenwurzel Anlage bietet. Des weiteren ist der plattenförmige Ansatz zwischen auch das übrige Zungenbett einspannenden, an den Stegen der.Beilage- und Fahrschiene vorgesehenen Stützplatten gehalten. Eine in Fortsetzung des Einsteckschienenstegs gebildete, über die Stoßstelle des Plattenansatzes und des übrigen Zungenbettes hinaus sich erstreckende untere Rippe des plattenförmigen Ansatzes stützt sich auf der die Schienen unter ihren Füßen verbindenden Grundplatte ab.
  • Aus der Vereinigung der einzelnen Mittel ergibt sich gegenüber bekannten Ausführungen der Fortschritt, daß die Federzungenweiche geringeren Werkstoff erfordert, einer verminderten Bearbeitung bedarf, ein notwendiges Auswechseln der Federzunge nicht erschwert und in jeder Hinsicht betriebssicher ist.
  • In der Zeichnung sind die in Betracht kommenden Teile mit kräftigen Linien dargestellt.
  • Abb. i ist eine Längsansicht nach dem Pfeil A in Abb. 2 bei weggelassener Beilageschiene; Abb. 2 zeigt eine Draufsicht, während nach B-B und C-C in dieser Abbildung die Abb.3 und Querschnitte veranschaulichen.
  • i ist die Einsteckschiene mit dem Zungenwurzelauflager 2, an dem sich unterhalb zweckmäßig die Stützrippe 3 und oberhalb die Rippen 4 und 5 für das schwalbenschwanzförmige Bett zum Einsetzen der Zungenwurzel 6 nebst einem Festspannkeil 7 befinden. Vorzugsweise am äußeren Ende der Zungenwurzel ist seitlich eine Nase 8 vorgesehen, die mit einer waagerecht schräg gerichteten Nase stirnseitig an der Rippe 5 anliegt und beim Einsetzen des Spannkeils 7 ein Anpressen der Zungenwurzelstirnseite gegen den Einsteckschienenkopf bewirkt (Abb. 2). An sich ist es bei Federzungen bekannt, mittels seitlicher keilförmiger Nasen ein inniges Anliegen an der für sich bestehenden Einsteckschiene zu bewirken.
  • Außer, daß die Einsteckschiene zweckmäßig mit der Stützrippe 3 auf der hier die Beilageschiene 9 und Fahrschiene io verbindenden, angenieteten oder angeschweißten Platte i i ruht, ist sie mit dem die Zungenwurzel tragenden Plattenansatz 2 zweckmäßig wie das übrige Zungenbett 12 schwalbenschwanzförmig, vorzugsweise zwischen Stützplatten 13 eingespannt, die an den Schienenstegen angeordnet oder unmittelbar gebildet sind. Besondere, nicht dargestellte Verbindungsschrauben durchdringen die Teile in Querrichtung. Seitlich der Stützrippe 3 vorgesehene Paßstücke 14 dienen zur besonderen Abstützung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federzungenweiche, insbesondere für Straßenbahnen, mit einer aus einem Sonderprofil bestehenden Einsteckschiene und an dieser gebildeten Auflager für die mittels Keilverspannung gehaltene Zungenwurzel, dadurch gekennzeichnet, daß als Zungenwurzelauflager an der Einsteckschiene (i) ein plattenförmiger Ansatz (2) mit die Zungenwurzel (6) und einen Spannkeil (7) zwischen sich aufnehmenden Rippen (4, 5) vorgesehen ist, von denen die Rippe (5) an ihrer zur Einstee`kschiene (i) gerichteten schrägen Stirnfläche einer seitlichen Nase (8) an der Zungenwurzel Anlage bietet.
  2. 2. Federzun genweiche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der plattenförmige Ansatz (2) zwischen auch das übrige Zungenbett (i2) einspannenden Stützplatten (13) an den Stegen der Beilageschiene (.9) und der Fahrschiene (io) gehalten ist und seine in Fortsetzung des Einsteckschienenstegs gebildete. auf die ' Schienenverbindungsplatte (i i) sich stützende Rippe (3) sich über die Stoßstelle zwischen dem Ansatz (2) und dem Zungenbett (12) hinaus erstreckt.
DEG2246D 1940-05-09 1940-05-09 Federzungenweiche, insbesondere fuer Strassenbahnen Expired DE853760C (de)

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DE853760C true DE853760C (de) 1952-10-27

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002077366A1 (de) * 2001-03-23 2002-10-03 Bwg Gmbh & Co. Kg Oberbau-zungenvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2002077366A1 (de) * 2001-03-23 2002-10-03 Bwg Gmbh & Co. Kg Oberbau-zungenvorrichtung

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