DE854122C - Bienenkasten - Google Patents
BienenkastenInfo
- Publication number
- DE854122C DE854122C DED4708A DED0004708A DE854122C DE 854122 C DE854122 C DE 854122C DE D4708 A DED4708 A DE D4708A DE D0004708 A DED0004708 A DE D0004708A DE 854122 C DE854122 C DE 854122C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- beehive
- chamber
- housing
- queen
- box
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 7
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims description 6
- 238000005204 segregation Methods 0.000 claims description 5
- 230000028327 secretion Effects 0.000 claims description 3
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims description 3
- 230000000384 rearing effect Effects 0.000 claims description 2
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 2
- 241000257303 Hymenoptera Species 0.000 description 7
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 5
- 239000003205 fragrance Substances 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 206010052804 Drug tolerance Diseases 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000009341 apiculture Methods 0.000 description 1
- 238000009395 breeding Methods 0.000 description 1
- 230000001488 breeding effect Effects 0.000 description 1
- 244000144987 brood Species 0.000 description 1
- 239000004459 forage Substances 0.000 description 1
- 230000002431 foraging effect Effects 0.000 description 1
- 230000026781 habituation Effects 0.000 description 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N iron Substances [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K47/00—Beehives
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
In der Bienenzucht hängt der Erfolg zum großen Teil von der Bienenvvohnung oder dem Bienenkasten
ab, der nicht allein den Bedürfnissen der Bienen, sondern auch den im Hinblick auf einen
größtmöglichen Ertrag und eine leichte Bedienung und Handhabung zu stellenden Anforderungen entsprechen
muß.
Das Ziel der Erfindung ist, den Bienenkasten durch eine Reihe neuartiger Anordnungen so auszubilden,
daß die gesamte Wartung erleichtert und die Anwendung aller intensiven Zuchtverfahren
ermöglicht wird.
Gemäß der Erfindung ist der Bienenkasten so ausgebildet, daß eine l>eliebige Anzahl Kästen übereinandergestellt
werden können, wodurch in Verbindung mit Absperrgittern eine freie Ausbreitung der für die Bienenbrut erforderlichen Wärme
und eine wirksame Belüftung unter völliger Trennung der Völker begünstigt wird. Die Folge hiervon
ist eine Förderung des Wetteifers und der Gewöhnung sowie der Angleichung der Völker.
Die einzelnen Bienenkästen besitzen erfindungsgemäß eine Absonderungskammer für die Bienenkönigin,
durch welche diese abgesondert ist, aber mit den Arbeitsbienen in Berührung bleibt, so daß
die Arbeitsbienen nicht verwaist sind und die Möglichkeit gegeben ist, eine größtmögliche Anzahl von
Sammelbienen nutzbar zu machen und in der Hauptsammeizeit eine nur beschränkte Zahl von
Arbeitsbienen der Bienenbrut widmen.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung eines Bienenkastens nach der Erfindung, und
zwar ist
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht eines Bienenkastens,
wobei einzelne Teile gebrochen dargestellt sind und die Absonderungskammer in geöffneter
Lage gezeigt ist,
Fig. 2 ein Längsschnitt durch den Kasten mit Dach und Sockel,
ίο Fig. 3 eine Draufsicht auf den Bienenkasten ohne
Wabenrahmen bei abgenommener Deckenplatte, wobei die Absonderungskammer in waagerechtem
Schnitt gezeichnet ist,
Fig. 4 eine Teildraufsicht auf den Bienenkasten mit den Wabenrahmen;
Fig. 5 zeigt in kleinerem Maßstabe schaubildlich mehrere zu einer Bienenwohnung übereinandergestellte
Bienenkästen der in Fig. 2 und 3 gezeigten Bauart.
Der Bienenkasten 1 ist mit drei unteren Einflugöffnungen
2, 3 und 4 und drei oberen Einflugöffnungen s, 6 und 7 und einem Flugbrett 8 versehen
(Fig. 2). Diese sechs Einflugöffnungen können nach Bedarf verschlossen werden und gestatten es, zwei
Einflugöffnungen in Kaltbaustellung und vier Einflugöffnungen in Warmbaustellung vorzusehen.
Die besondere Anordnung der Öffnungen an drei Gehäuseflächen macht es möglich, den Innenraum
des Bienenkastens in drei Aufzuchträume umzuwandeln, und zwar mit Hilfe dichter Zwischenwände
30, die nach Wunsch zwischen Winkeleisen in den Bienenkasten eingesetzt werden können,
wobei unter Fortfall der hölzernen Federkeile 28 und der Abschlußwände 27 die Anzahl von Wabenrahmen
in dem Kasten beibehalten werden kann.
Die beiden Öffnungen an der gleichen Fläche gestatten die Überführung der Sammelbienen von
einem Bienenkasten in einen anderen gemäß bekanntem Verfahren.
Der vordere Teil des Bienenkastens besitzt eine Doppelwand 9, 10, die vollständig oder zum Teil
verglast oder vollwandig sein kann.
Der Boden 11 des Kastengehäuses setzt sich aus drei festliegenden Königinabsperrgittern 12 zusammen
(Fig. 3). An Stelle dieser Gitter können auch Platten mit beiderseits vergitterten und durch
einen Metallschieber verschließbaren Duftlöchern vorgesehen sein. Die Gitter bestehen aus nichtrostenden
doppelten Stahlstäben und ruhen auf dem Boden 11 des Bienenkastens.
Der Bienenkasten 1 ruht auf einem Sockel 13 mit
einer Platte 14, die je nach Stellung eines beweglichen Keiles 15 geneigt oder waagerecht angeordnet
sein kann. Den unteren Abschluß bildet eine Sohlenplatte 16 mit Grifföffnung 17.
An seinem oberen Teil ist das Gehäuse des Bienenkastens 1 durch eine die Wabenrahmen
überdeckende Platte 18 abgeschlossen, auf die sich ein Dach 19 aufsetzt. Das Dach 19 ist mit Randleisten
19' versehen, die das Gehäuse oben an drei Seiten überdecken, aber die hintere Gehäusewand
freilassen, um das öffnen einer an der Gehäuserückseite aufklappbar angebrachten Absonderungskammer 20 für die Bienenkönigin zu gestatten.
Die Absonderungskammer 20 ist mit einem senkrechten Königinabsperrgitter 21 und Wabenrahmen
22 versehen (Fig. 1 und 2) und besitzt ferner am Boden ein Belüftungs-, Flug- oder Fülloch 23
(Fig. 3). Winkeleisen 24 dienen dazu, die Rahmen 22 in Abstandstellung abzustützen.
An Stelle von zwei Rahmen mit Absperrgitter kann die Absonderungskammer 20 auch zwei Rahmen
mit einer dichten Zwischenwand und einem beiderseits vergitterten, durch einen Metallschieber
verschließbaren Duftloch enthalten. Statt der beiden Wabenrahmen kann man in der Kammer 20 auch
einen Futterbehälter mit Schwimmer, Gitter oder Rinnen unterbringen.
Die in dem Kasten 1 l>efindlichen Wabenrahmen
25 (Fig. 4) sind mit Zapfen- und Schlitzverbindung zusammengestellt und ruhen auf Winkeleisen 26,
auf die sie sich in Abständen abstützen, wobei sie einen Querschnitt von nur 1 Millimeter zum
Verstopfen mit Bienenharz bieten. Die Rahmen 25 sind voneinander durch Abstandhalter 25' oder
Krampen getrennt und zwischen Abschlußwänden 27 durch hölzerne Federkeile 28 zwischen den
Seitenwänden 31 des Kastens festgehalten. Die Abschlußwände sind vollwandig und lassen nur den
Zugang zu dem Bienenkasten durch die seitlichen oberen Eintrittsöffnungen 5, 7 frei.
Die obenerwähnten dichten Zwischenwände 30, die zur Unterteilung des Kastens in mehrere
Bienenräume dienen, ragen bis zur Deckenplatte 18 des sie aufnehmenden Kastenteiles, die sie leicht
berühren und legen sich gleichfalls gegen dessen Stirnwände. Sie enthalten ein doppelt vergittertes,
mit einem Metallschieber versehenes Duftloch. Jede Platte oder Zwischenwand ist in ihrer ganzen Höhe
durch ein U-Eisen verstärkt, um ein Verziehen zu verhindern.
Die Wabenrahmen 25 können an der Oberseite des Bienenkastens oder an der Rückseite, an der
sich die Absonderungskammer 20 befindet, herausgenommen werden. Der Abstand der Kastenseitenwände
31 wird im oberen Teil des Kastens an der Absonderungskammer durch einen Ankerbolzen 29
sichergestellt. Die beschriebene Anordnung gestattet es, mehrere Bienenkästen mit einem einzigen
Sockel und einem einzigen Dach übereinanderzusetzen (Fig. 5).
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Bienenkasten, dadurch gekennzeichnet, daß der Bienenkasten (1) doppelwandig ausgeführt mit drei unteren und drei oberen, zweckmäßig verschließbaren Eintrittsöffnungen (2 bis 7) und am Boden (11) mit drei Königinabsperrgittern (12) derart versehen ist, daß der Innenraum des Kastens durch Einsetzen von dichten oder mit vergitterten, durch Schieber verschließbaren öffnungen versehenen Zwischenwänden (30) in drei Aufzuchträume umwandelbar ist.
- 2. Bienenkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite des Kastens eine Absonderungskammer (20) für die Bienenkönigin angebracht ist und zwischen dieser Kammer und dem eigentlichen Bienenkasten ein senkrechtes Königinabsperrgitter (21) oder eine dichte Trennwand mit vergitterter, durch Schieber verschließbarer öffnung vorgesehen ist.
- 3. Bienenkasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Absonderungskammer (20) nebst Gitter (21) oder Zwischenwand mit dem Bienenkasten beweglich, z. B. aufklappbar verbunden ist, so daß der Kasten an der Rückseite geöffnet werden kann.
- 4. Bienenkasten nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Absonderungskammer (20) für die Königin zwei Wabenrahmen (22) oder ein Futterbehälter unter-ao gebracht sind und die Kammer mit einem Flug-,Belüftungs- oder Fülloch (23) versehen ist.
- 5. Bienenkasten nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (31) des Gehäuses, an der die Absonderungskammer(20) tragenden Rückseite durch einen Ankerbolzen (29) miteinander versteift sind.
- 6. Bienenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mit einer entfernbaren, die Wabenrahmen überdeckenden Platte (18) und einem abnehmbaren, das Gehäuse oben an drei Seiten umgreifenden Dach (19) versehen ist und auf einem Sockel (13) ruht, der eine z. B. mittels eines Keiles (15) waagerecht oder schräg einstellbare Bodenplatte (14) trägt.
- 7. Bienenkasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Gehäuse befindlichen Wabenrahmen (25) mit Zapfen- und Schlitz verbindung zusammengestellt und in durch Abstandhalter festgelegten Abständen mittels hölzerner Federkeile (28) festgekeilt sind.
- 8. Bienenwohnung aus Bienenkästen nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Bienenkästen (1) mit einem gemeinsamen Dach (19) und einem gemeinsamen Sockel (14, 16) senkrecht übereinander stellbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5432 10.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR854122X | 1947-12-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE854122C true DE854122C (de) | 1952-10-30 |
Family
ID=9327536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED4708A Expired DE854122C (de) | 1947-12-22 | 1950-06-29 | Bienenkasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE854122C (de) |
-
1950
- 1950-06-29 DE DED4708A patent/DE854122C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1296868B (de) | Bienenkasten | |
| DE2433415A1 (de) | Fluglochanordnung fuer bienenkaesten | |
| DE3327965A1 (de) | Einrichtung zum rationellen halten und zuechten von bienen | |
| DE498930C (de) | Bienenstock mit zwei uebereinander angeordneten Raeumen | |
| DE61459C (de) | Bienenwohnung | |
| DE102020122241B3 (de) | Bienenbeute | |
| DE378021C (de) | Bienenwohnung | |
| DE202019003813U1 (de) | Baumhöhlensimulation als Bienenbeute | |
| DE869708C (de) | Grossvolkbeute bzw. Mehrvolkbienenwohnung in einem Kasten | |
| DE920879C (de) | Beute fuer Bienenzucht | |
| CH538244A (de) | Doppelbeute-Bienenkasten | |
| CH257646A (de) | Beutekasten mit Rahmenblock. | |
| DE3203798A1 (de) | Einrichtung zum rationellen halten und zuechten von bienen | |
| DE270218C (de) | ||
| DE1162128B (de) | Magazinbeuten, d.h. ausziehbare Einzeletagen mehrteiliger Bienenbeuten | |
| EP0095016A1 (de) | Vorrichtung zum Züchten von kräftigeren und widerstandsfähigeren Bienen | |
| DE829674C (de) | Bienenbeute | |
| DE2008691A1 (de) | Freistand für Bienenbeuten mit Umwegkanälen | |
| DE870614C (de) | Aufstockungs-Bienenbeute | |
| AT118263B (de) | Bienenwohnung für mehrere Völker. | |
| DE921727C (de) | Oberlader-Beutestapel | |
| DE809495C (de) | Mehrvolkbienenwohnung mit drei uebereinanderstehenden Kaesten | |
| DE1013169B (de) | Diapositivkasten | |
| DE892091C (de) | Bienenstock | |
| AT94533B (de) | Bienenwohnung. |