DE854122C - Bienenkasten - Google Patents

Bienenkasten

Info

Publication number
DE854122C
DE854122C DED4708A DED0004708A DE854122C DE 854122 C DE854122 C DE 854122C DE D4708 A DED4708 A DE D4708A DE D0004708 A DED0004708 A DE D0004708A DE 854122 C DE854122 C DE 854122C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
beehive
chamber
housing
queen
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED4708A
Other languages
English (en)
Inventor
Marie Dugat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE854122C publication Critical patent/DE854122C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00—Beehives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

In der Bienenzucht hängt der Erfolg zum großen Teil von der Bienenvvohnung oder dem Bienenkasten ab, der nicht allein den Bedürfnissen der Bienen, sondern auch den im Hinblick auf einen größtmöglichen Ertrag und eine leichte Bedienung und Handhabung zu stellenden Anforderungen entsprechen muß.
Das Ziel der Erfindung ist, den Bienenkasten durch eine Reihe neuartiger Anordnungen so auszubilden, daß die gesamte Wartung erleichtert und die Anwendung aller intensiven Zuchtverfahren ermöglicht wird.
Gemäß der Erfindung ist der Bienenkasten so ausgebildet, daß eine l>eliebige Anzahl Kästen übereinandergestellt werden können, wodurch in Verbindung mit Absperrgittern eine freie Ausbreitung der für die Bienenbrut erforderlichen Wärme und eine wirksame Belüftung unter völliger Trennung der Völker begünstigt wird. Die Folge hiervon ist eine Förderung des Wetteifers und der Gewöhnung sowie der Angleichung der Völker.
Die einzelnen Bienenkästen besitzen erfindungsgemäß eine Absonderungskammer für die Bienenkönigin, durch welche diese abgesondert ist, aber mit den Arbeitsbienen in Berührung bleibt, so daß die Arbeitsbienen nicht verwaist sind und die Möglichkeit gegeben ist, eine größtmögliche Anzahl von Sammelbienen nutzbar zu machen und in der Hauptsammeizeit eine nur beschränkte Zahl von Arbeitsbienen der Bienenbrut widmen.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung eines Bienenkastens nach der Erfindung, und zwar ist
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht eines Bienenkastens, wobei einzelne Teile gebrochen dargestellt sind und die Absonderungskammer in geöffneter Lage gezeigt ist,
Fig. 2 ein Längsschnitt durch den Kasten mit Dach und Sockel,
ίο Fig. 3 eine Draufsicht auf den Bienenkasten ohne Wabenrahmen bei abgenommener Deckenplatte, wobei die Absonderungskammer in waagerechtem Schnitt gezeichnet ist,
Fig. 4 eine Teildraufsicht auf den Bienenkasten mit den Wabenrahmen;
Fig. 5 zeigt in kleinerem Maßstabe schaubildlich mehrere zu einer Bienenwohnung übereinandergestellte Bienenkästen der in Fig. 2 und 3 gezeigten Bauart.
Der Bienenkasten 1 ist mit drei unteren Einflugöffnungen 2, 3 und 4 und drei oberen Einflugöffnungen s, 6 und 7 und einem Flugbrett 8 versehen (Fig. 2). Diese sechs Einflugöffnungen können nach Bedarf verschlossen werden und gestatten es, zwei Einflugöffnungen in Kaltbaustellung und vier Einflugöffnungen in Warmbaustellung vorzusehen.
Die besondere Anordnung der Öffnungen an drei Gehäuseflächen macht es möglich, den Innenraum des Bienenkastens in drei Aufzuchträume umzuwandeln, und zwar mit Hilfe dichter Zwischenwände 30, die nach Wunsch zwischen Winkeleisen in den Bienenkasten eingesetzt werden können, wobei unter Fortfall der hölzernen Federkeile 28 und der Abschlußwände 27 die Anzahl von Wabenrahmen in dem Kasten beibehalten werden kann.
Die beiden Öffnungen an der gleichen Fläche gestatten die Überführung der Sammelbienen von einem Bienenkasten in einen anderen gemäß bekanntem Verfahren.
Der vordere Teil des Bienenkastens besitzt eine Doppelwand 9, 10, die vollständig oder zum Teil verglast oder vollwandig sein kann.
Der Boden 11 des Kastengehäuses setzt sich aus drei festliegenden Königinabsperrgittern 12 zusammen (Fig. 3). An Stelle dieser Gitter können auch Platten mit beiderseits vergitterten und durch einen Metallschieber verschließbaren Duftlöchern vorgesehen sein. Die Gitter bestehen aus nichtrostenden doppelten Stahlstäben und ruhen auf dem Boden 11 des Bienenkastens.
Der Bienenkasten 1 ruht auf einem Sockel 13 mit einer Platte 14, die je nach Stellung eines beweglichen Keiles 15 geneigt oder waagerecht angeordnet sein kann. Den unteren Abschluß bildet eine Sohlenplatte 16 mit Grifföffnung 17.
An seinem oberen Teil ist das Gehäuse des Bienenkastens 1 durch eine die Wabenrahmen überdeckende Platte 18 abgeschlossen, auf die sich ein Dach 19 aufsetzt. Das Dach 19 ist mit Randleisten 19' versehen, die das Gehäuse oben an drei Seiten überdecken, aber die hintere Gehäusewand freilassen, um das öffnen einer an der Gehäuserückseite aufklappbar angebrachten Absonderungskammer 20 für die Bienenkönigin zu gestatten.
Die Absonderungskammer 20 ist mit einem senkrechten Königinabsperrgitter 21 und Wabenrahmen 22 versehen (Fig. 1 und 2) und besitzt ferner am Boden ein Belüftungs-, Flug- oder Fülloch 23 (Fig. 3). Winkeleisen 24 dienen dazu, die Rahmen 22 in Abstandstellung abzustützen.
An Stelle von zwei Rahmen mit Absperrgitter kann die Absonderungskammer 20 auch zwei Rahmen mit einer dichten Zwischenwand und einem beiderseits vergitterten, durch einen Metallschieber verschließbaren Duftloch enthalten. Statt der beiden Wabenrahmen kann man in der Kammer 20 auch einen Futterbehälter mit Schwimmer, Gitter oder Rinnen unterbringen.
Die in dem Kasten 1 l>efindlichen Wabenrahmen 25 (Fig. 4) sind mit Zapfen- und Schlitzverbindung zusammengestellt und ruhen auf Winkeleisen 26, auf die sie sich in Abständen abstützen, wobei sie einen Querschnitt von nur 1 Millimeter zum Verstopfen mit Bienenharz bieten. Die Rahmen 25 sind voneinander durch Abstandhalter 25' oder Krampen getrennt und zwischen Abschlußwänden 27 durch hölzerne Federkeile 28 zwischen den Seitenwänden 31 des Kastens festgehalten. Die Abschlußwände sind vollwandig und lassen nur den Zugang zu dem Bienenkasten durch die seitlichen oberen Eintrittsöffnungen 5, 7 frei.
Die obenerwähnten dichten Zwischenwände 30, die zur Unterteilung des Kastens in mehrere Bienenräume dienen, ragen bis zur Deckenplatte 18 des sie aufnehmenden Kastenteiles, die sie leicht berühren und legen sich gleichfalls gegen dessen Stirnwände. Sie enthalten ein doppelt vergittertes, mit einem Metallschieber versehenes Duftloch. Jede Platte oder Zwischenwand ist in ihrer ganzen Höhe durch ein U-Eisen verstärkt, um ein Verziehen zu verhindern.
Die Wabenrahmen 25 können an der Oberseite des Bienenkastens oder an der Rückseite, an der sich die Absonderungskammer 20 befindet, herausgenommen werden. Der Abstand der Kastenseitenwände 31 wird im oberen Teil des Kastens an der Absonderungskammer durch einen Ankerbolzen 29 sichergestellt. Die beschriebene Anordnung gestattet es, mehrere Bienenkästen mit einem einzigen Sockel und einem einzigen Dach übereinanderzusetzen (Fig. 5).

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    i. Bienenkasten, dadurch gekennzeichnet, daß der Bienenkasten (1) doppelwandig ausgeführt mit drei unteren und drei oberen, zweckmäßig verschließbaren Eintrittsöffnungen (2 bis 7) und am Boden (11) mit drei Königinabsperrgittern (12) derart versehen ist, daß der Innenraum des Kastens durch Einsetzen von dichten oder mit vergitterten, durch Schieber verschließbaren öffnungen versehenen Zwischenwänden (30) in drei Aufzuchträume umwandelbar ist.
  2. 2. Bienenkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite des Kastens eine Absonderungskammer (20) für die Bienenkönigin angebracht ist und zwischen dieser Kammer und dem eigentlichen Bienenkasten ein senkrechtes Königinabsperrgitter (21) oder eine dichte Trennwand mit vergitterter, durch Schieber verschließbarer öffnung vorgesehen ist.
  3. 3. Bienenkasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Absonderungskammer (20) nebst Gitter (21) oder Zwischenwand mit dem Bienenkasten beweglich, z. B. aufklappbar verbunden ist, so daß der Kasten an der Rückseite geöffnet werden kann.
  4. 4. Bienenkasten nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Absonderungskammer (20) für die Königin zwei Wabenrahmen (22) oder ein Futterbehälter unter-
    ao gebracht sind und die Kammer mit einem Flug-,
    Belüftungs- oder Fülloch (23) versehen ist.
  5. 5. Bienenkasten nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (31) des Gehäuses, an der die Absonderungskammer
    (20) tragenden Rückseite durch einen Ankerbolzen (29) miteinander versteift sind.
  6. 6. Bienenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mit einer entfernbaren, die Wabenrahmen überdeckenden Platte (18) und einem abnehmbaren, das Gehäuse oben an drei Seiten umgreifenden Dach (19) versehen ist und auf einem Sockel (13) ruht, der eine z. B. mittels eines Keiles (15) waagerecht oder schräg einstellbare Bodenplatte (14) trägt.
  7. 7. Bienenkasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Gehäuse befindlichen Wabenrahmen (25) mit Zapfen- und Schlitz verbindung zusammengestellt und in durch Abstandhalter festgelegten Abständen mittels hölzerner Federkeile (28) festgekeilt sind.
  8. 8. Bienenwohnung aus Bienenkästen nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Bienenkästen (1) mit einem gemeinsamen Dach (19) und einem gemeinsamen Sockel (14, 16) senkrecht übereinander stellbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5432 10.
DED4708A 1947-12-22 1950-06-29 Bienenkasten Expired DE854122C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR854122X 1947-12-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE854122C true DE854122C (de) 1952-10-30

Family

ID=9327536

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED4708A Expired DE854122C (de) 1947-12-22 1950-06-29 Bienenkasten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE854122C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1296868B (de) Bienenkasten
DE2433415A1 (de) Fluglochanordnung fuer bienenkaesten
DE3327965A1 (de) Einrichtung zum rationellen halten und zuechten von bienen
DE498930C (de) Bienenstock mit zwei uebereinander angeordneten Raeumen
DE61459C (de) Bienenwohnung
DE102020122241B3 (de) Bienenbeute
DE378021C (de) Bienenwohnung
DE202019003813U1 (de) Baumhöhlensimulation als Bienenbeute
DE869708C (de) Grossvolkbeute bzw. Mehrvolkbienenwohnung in einem Kasten
DE920879C (de) Beute fuer Bienenzucht
CH538244A (de) Doppelbeute-Bienenkasten
CH257646A (de) Beutekasten mit Rahmenblock.
DE3203798A1 (de) Einrichtung zum rationellen halten und zuechten von bienen
DE270218C (de)
DE1162128B (de) Magazinbeuten, d.h. ausziehbare Einzeletagen mehrteiliger Bienenbeuten
EP0095016A1 (de) Vorrichtung zum Züchten von kräftigeren und widerstandsfähigeren Bienen
DE829674C (de) Bienenbeute
DE2008691A1 (de) Freistand für Bienenbeuten mit Umwegkanälen
DE870614C (de) Aufstockungs-Bienenbeute
AT118263B (de) Bienenwohnung für mehrere Völker.
DE921727C (de) Oberlader-Beutestapel
DE809495C (de) Mehrvolkbienenwohnung mit drei uebereinanderstehenden Kaesten
DE1013169B (de) Diapositivkasten
DE892091C (de) Bienenstock
AT94533B (de) Bienenwohnung.