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Leuchtende Buchstaben oder bildliche Darstellungen Gegenstand der
Erfindung bilden Werbezwecken dienende Buchstaben oder bildliche Darstellungen,
d,ie in der Form von Firmen- oder Warenbezeichnungen, Warenabbildungen, Schutzmarken
od. @dgl., an Häuserfronten oder auf Dächern weithin sichtbar angebracht, bei Dunkelheit
zum Leuchten gebracht werden.
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Bei den bekannten Werbemitteln dieser Art sind die Buchstaben in Blockschrift
oder Fraktur als Hohlkörper aus Leichtmetall od. dgl. gebildet, in denen die Anschlüsse,
Fassungen und sonstigen Armaturen für Leuchtröhren untergebracht sind, die außen
und mittig auf der Vorderseite der Buchstaben diese in dünner Linienführung nachzeichnen.
Bei bildlichen Darstellungen, z. B. Nachbildungen der Ware, aus Leichtmetall od.
dgl. -ist in der Regel die Kontur des Bildes von Leuchtröhren umrissen. Werbemittel
dieser bekannten ;.Ausführung sind teuer und in ihrer Wirkung beschränkt und unsicher.
Die verhältnismäßig dünnen Leuchtröhren treten bei Tage überhaupt nicht in Erscheinung,
so daß sich die Wirkung auf die stumpfen metallischen rlohlkörperformen der Buchstaben
und bildlichen Darstellungen beschränkt. Bei Dunkelheit, :bei der die Wirkung ausschließlich
auf die dünne Linienführung der Leuchtröhren abgestellt ist, fallen oft Buchstaben,
ja ganze Teile der Inschriften wegen der Empfindlichkeit der Leuchtröhren aus und
kommen bildliche Darstellungen infolge der bloßen UmriBzeichnun g durch die Leuchtröhren
nicht zu voller Geltung.
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Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Buchstaben
bzw. bildlichen Darstellungen unterscheiden sich von den oben beschriebenen bekannten
Werbemitteln
dieser Art grundsätzlich dadurch, daß sie ausschließlich als Glashohlkörper mit
in ihrem Innern angebrachten elektrischen Lampen ausgebildet sind. Infolgedessen
ureben, die Buchstaiben oder bildlichen Darstellungen bei Dunkelheit plastisch in
vollem Umfange leuchtend in Erscheinung, und sie können bei entsprechendem Schliff
ihrer Schauflächen auch das auffallende Tageslicht reflektieren, so daß von ihnen
auch bei Tage eine effektvolle Wirkung ausgeht. Dabei sind diese völlig aus Glas
gebildeten Buchstaben und bildlichen Darstellungen nicht nur erheblich billiger
als die bekannten Werbemittel dieser Art herzustellen und nicht nur wetterfester
als diese, sondern auch erheblich zuverlässiger in der Wirkung. Denn an sich sind
elektrische Lampen schon widerstandsfähige als Leuchtröhren, und wenn schließlich
die eine oder die andere Lampe eines Buchstabens ausfällt, beeinträchtigt dies die
Leuchtwirkung des ganzen Buchstabens kaum merklich, wöhingegen beim Ausfall einer
Leuchtröhre entweder der ganze Buchstabe ausfällt oder doch bis zur Unleserlichkeit
verstümmelt wird.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung sind hierunter an Hand der einige
Ausführungsbeispiele zeigenden Zeichnung erläutert. In dieser ist Fig. i die Ansicht
eines Buchstabens @in Blockschrift von vorn; Fig. 2 und 3 zeigen zwei Buchstaben
in Kursivschrift in Vorderansicht, die Fig. 4 und 5 Einzelheiten zu der Ausführung
nach Fig. (i, während die Fig. 6 bis 8 eine andere Ausführung eines Buchstabens
im senkrechten Schnitt, Vorderansicht und Querschnitt zeigen.
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Die Buchstaben A, g und K der Fig. i bis 3 bilden Hohlkörper
i aus Glas, die z. B. durch Einblasen in Formen erzeugt sind und jede gewünschte
Größe (bis 2 m Höhe und mehr) besitzen können. In gleicher Weise lassen sich Nachbildungen
von Schutzmarken oder Waren, wie Füllfederhalter, Zigaretten usw., erzeugen. Die
allseitig durch Wände abgeschlossenen Hohlkörper i besitzen in ihrer Rückwand eine
Anzahl Löcher 2, die gleichmäßig über die Buchstabenfläche dieser Rückwand verteilt
und von solcher Größe sind; daß sich elektrische Glühlampen 3 (Fig. 4) mit ihren
Fassungen durch diese Löcher 2 in das Innere des Glashohlkörpers einführen lassen.
Zum leicht lösbaren Befestigen dieser Glühlampen 3 in den genannten Löchern können
kegelstumpfförmige Sockel 4 aus Hartgummi od. dgl. dienen, die sich pfropfenartig
in die Löcher 2 eindrücken lassen. Über jeden Sockel 4 kann eine Schutzkappe 5 aus
Blech geschoben werden, deren Ränder sich hinter entsprechende Randleisten 6 der
Glashohlkörper ?i festhaken lassen, und die die Sockel 4 in den Löchern 2 sichern.
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Eine durchgebrannte Lampe 3 kann also in einfachster Weise durch Abnehmen
der Schutzkappe 5 und Herausziehen des betreffenden Sockels 4 aus dem Loch 2 des
Hohlkörpers i ausgewechselt werden. An die Rückseite der Glashohlkörper i sind in
geeignetem Abstand zueinander liegend konische Ansätze? angeblasen, die in entsprechend
profilierte, an der Hauswand befestigte Leichtmietallschienen 8 schwalbenschwanzförmig
eingeschoben und an ihrem Platz innerhalb einer Inschrift durch konische Stifte
9, die in entsprechenden, sich deckenden Bohrungen der genannten Ansätze 7 und Schiene
8 eingeschoben sind, gesichert werden. Ein zwischen der Rückseite der Ansätze 7
und der Schienenrückwand verbleibender Raum i o dient zur Aufnahme der zu den elektrischen
Glühlampen 3 führenden Leitungen.
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Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 bis 8 bilden die Buchstaren
oder bildlichen Darstellungen Glashohlkörper i, deren offene Rückseite durch eine
Rückwand i i aus Blech, Kunststoff oder anderen geeigneten Stoffen abgeschlossen
ist, die mit Haltefedern i2 auf die zu diesem Zweck mit Warzen 14 versehenen Glashohlkörper
i aüfgeklemmt wird und die die Sockel 15 für die Glühlampen 3 trägt. In diesem Falle
ist @dieRückwand ii mit den konischen Ansätzen 7 zum Einschieben in die Tragschiene
8 versehen und durch eine Bohrung 16 die Leitung für die Glühbirnen 3 in die Glashohlkörper
i eingeführt. Durch einfaches Abziehen des Hohlglasbuchstabens i bzw. der bildlichen
Darstellung von den Haltefedern i-- werden die Glühlampen 3 zwecks Auswechslung
zugänglich. Die Rückwand vi kann zur Abstützung des Glashohlkörpers,i an ihrer unteren
Kante einen Lappen 17 besitzen, der unter den Glashohlkörper greift (Fig. 6).
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Die aus Buchstaben gemäß der Erfindung gebildeten leuchtenden Inschriften
oder bildlichen Darstellungen können unter Wirkung eines geeigneten Schaltwerkes
periodisch ein- und ausgeschaltet werden oder als schreibende Schrift zur Wirkung
gebracht werden. Hierfür geeignete Schaltwerke sind bekannt.
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Die Glashohlkörper lassen sich in jeder gewünschten Tönung färben
und auf ihrer Schauseite so anschleifen, facettieren, daß sie das auffallende Tageslicht
in effektvoller Weise reflektieren.
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Auch lassen sich aus den neuen Gliasbohlkörpern bildliche Darstellungen
mit Inschriften kombinieren, z. B. in der Form, daß z. B. eine überdimensionierte
Nachbildung einer Ware, beispielsweise einer Zigarette oder eines Füllhalters, in
ihrem Innern noch durchscheinend eine stehende oder laufend schreibende Leuchtschrift
enthält usw.