DE854877C - Halter fuer auszustellende Gegenstaende - Google Patents

Halter fuer auszustellende Gegenstaende

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DE854877C
DE854877C DEE3755A DEE0003755A DE854877C DE 854877 C DE854877 C DE 854877C DE E3755 A DEE3755 A DE E3755A DE E0003755 A DEE0003755 A DE E0003755A DE 854877 C DE854877 C DE 854877C
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DE
Germany
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yes
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Expired
Application number
DEE3755A
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English (en)
Inventor
Helmut Endemann
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F5/00Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/10Adjustable or foldable or dismountable display stands
    • A47F5/12Tiltable stands

Landscapes

  • Packaging Of Machine Parts And Wound Products (AREA)

Description

  • Halter für auszustellende Gegenstände Leicht transportable Halter, bestehend aus einem waagerecht aufstellbaren Standfuß und einer aus dessen Oberfläche nach oben ,hervorragenden, am freien Ende irgendwelche Gegenstände tragenden Strebe, die ein feststellbares Fußgelenk besitzt, sind bekannt. Für in Schaufensterräumen, Messe- und Ausstellungsständen usw. zur Schau zu bringende Gegenstände kann die rohrartige oder massive Strebe auch mit einem höhenverschieb- und feststellbaren Fortsatz versehen sein, der in einen Knopf, Ring od. dgl. ausmündet, um den auszustellenden Artikel möglichst gefällig zur Schau zu bringen.
  • Der Standfuß dieser Art Halter besteht durchweg aus einer irgendwie gestalteten, meist aber rechteckigen Metallplatte; deren Gewicht soll vornehmlich einer Verlegung des Schwerpunktes durch den vom freien Strebenende aufgenommenen Schaugegenstand bei Änderungen der Schräglage der Strebe das Gleichgewicht und die Stabilität halten. Mit dem Gewicht des Tragfußes allein ist aber bei gewissen Schräglagen der Strebe namentlich dann nicht auszukommen, wenn der von dieser getragene Ausstellungsgegenstand selbst zu schwer und zu groß dimensioniert ist, um einer Labilität des Standfußes vorzubeugen.
  • Für zur Schau zu bringende Gegenstände letzterer Art ist zur Vergrößerung der Stabilität des Standfußes weiterhin vorgeschlagen worden, die Länge des Standfußes in Richtung der durch ihn und die Strebenschräglage gelegt gedachten Vertikalebene z. B. mittels Ausziehens einer Verlängerung des Standfußes zu erreichen. Aber abgesehen von der dadurch bedingten Komplikation des Schaugerätshalters wirkt sich stets ein schweres Gewicht desselben, wie es vornehmlich aus der Anordnung eines Metallplattenfußes als Träger der Strebe resultiert, besonders für den Transport vieler Geräte mittels Verkehrsfahrzeugen verteuernd und unbequemaus. Es erfordert nicht nur starkwandige Transportbehälter, sondern auch reichliches Verpackungsmaterial, an dem es oft mangelt, da andernfalls mit der Gefahr von Beschädigungen, namentlich der empfindlichen Gelenkstellen, zu rechnen ist.
  • Diese Nachteile auszuschalten ist der Zweck .der Erfindung; sie will bei großer Stabilität des Tragfußes sein Gewicht so leicht halten, daß eine Labilität des Gerätes bei allen Winkellagen der Strebe zum Fuß vermieden bleibt, auch wenn der auszustellende und von der Strebe zu tragende Gegenstand gewichtig ist. Einweiterer Zweck der Erfindung besteht darin, für den Transport des Gerätes durch flaches Anlegen der Strebe und der mit ihr gelenkig verbundenen Teile gegen den Tragfuß die Sperrigkeit des Gerätes iim Arbeitszustand zu beseitigen und es auf engsten Raum zusammengelegt bei nur geringem Verpackungsmaterialbedarf befördern zu können.
  • Die Lösung dieser Probleme ist erfindungsgemäß dadurch zu erreichen, daß an dem rahmenartig, im übrigen aber beliebig gestalteten Tragfußkörper abseits des Fußgelenkes seiner Strebe eine zweite Fußgelenkstelle für ein schräg zur besagten Strebe hin gerichtetes Abstützglied angeordnet ist, das mit seinem oberen Ende gelenkig an einem oberhalb des Fußstrebengelenks vorgesehenen Zusammenstoßpunkt mit der Strebe angreift. Wenn dieses Abstützglied ausreichend lang oder hoch bemessen .ist, so daß es bei allen Winkellagen zur Strebe und zur gemeinsamen Fußtragfläche eine starre Verbindung mit einem höheren Strebenpunkt als dem seines Fußgelenks ermöglichen kann, ist der Erfindungszweck im wesentlichen erreichbar.
  • In der Zeichnung bedeutet Fig. i eine Seitenansicht auf ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. i und Fig.3 einen Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
  • Mit i ist ein etwa aus Metalldraht,durch Biegung hergestellter, liier ungefähr rechteckig verlaufender Fußrahmen bezeichnet, der sich hinterstreckig, zweckmäßig trapezartig verbreitert und dort etwas nach oben aus der waagerechten Auflagebene herausgebogen -sein kann. Mit ia sind seine vorderen, in die Enden eines Rohres 2 eintretenden Schenkel bezeichnet, mit 3 die sich an die Mitte ,des Umfangs des Rohres .2 starr anschließende, ebenfalls rährförmig profilierte Strebe, um deren Oberende eine Buchse 3,1 angelötet ist. Sie trägt eine Feststellschraube mit gerämdeltem Kopf 3b für einen in die Strebe eingeführten verschiebbaren Verlängerungskörper. Endzapfen eines Brückenbolzens 4 greifen in Querlöcher der Längsschenkel des Fußrahmens i, ia ein. Mit 4a ist ein Rohrteil bezeichnet, dessen Fuß von dem Brückenbolzen 4 -durchsetzt wird, derart, daß sich das Rohr 4a auf dem Brückenbolzen verschieben und zu ihm drehen läßt. 4b ist eine schlüssig in die obere Höhlung des Rohres 4a eingreifende und zu ihm verschiebbare Stange. Mit 5 ist eine um das obere Ende des Rohres 4a gelegte Buchse, mit 5a der gerändelte Kopf einer Feststellschraube für die starre Verbindung der Teile 4a, 4b, mit 6 eine auf dem Umfang der Strebe 3 längs verschiebbare und zu ihr drehbare Muffe bezeichnet, aus deren Umfang in Richtung zum zweiteiligen Abstützglied 4a, 4b en hochkant gestellter, kurzer und flach profilierter Ausläufer 6a .hervorragt, während an der dem Ausläufer entgegengesetzten Muffenstelle eine Feststellschraube mit gerändeltem Kopf 6b aus der Muffe vorsteht. Mit 7 ist ein Gelenkbolzen bezeichnet, der das freie Ausläuferende und die gegabelten Schenkel des geschlitzten oberen Endes der Stange 4b durchsetzt und das Verbindungsgelenk zwischen Strebe 3 und dem Abstützglied 4a, 4b bildet.
  • Es ist verständlich, daß bei der im vorstehenden geschilderten Anordnung des Gestänges 4 bis 6b zur Strebe 3 einerseits und beider Teile zum Fußrahmen i, ia andererseits alle erdenklichen Winkellagen sowohl der Strebe 3 zum Fußrahmen wie auch des zweiteiligen Abstützgliedes zur Strebe 3 und zum Fußrahmen innerhalb der gegebenen Grenzen ein- und feststellbar sind. Dabei entstehen nach unten gerichtete Kraftkomponenten in den Mittelachsli.nien der Strebe und -des zweiteiligen Abstützgliedes, die zur Folgehaben, daß in der durch den Abstand der beiden Fußgelenke ia, 2 .und 4, 40, 4b gebildeten Resultante nach entgegengesetzten linearen Richtungen hin verlaufende Zugkräfte entwikkelt'werden. Alle diese Kräfte liegen in der gleichen Vertikalebene und pflanzen sich auf die vom Fußrahmen i, ia eingenommene Waagerechtfläche fort. Wenn daher auf die Anordnung eines Brüickenbolzens 4 verzichtet und statt dessen der hintere Verbindungssteg ib zwischen den beiden Längsschenkeln des Fußrahmens als Achse für das Rohr 4a des zweiteiligen Abstützgliedes 4a, 4b ausgenutzt wird, in welchem Fall es sich empfiehlt, die Längsschenkel der ganzen Länge nach waagerecht verlaufen zu lassen, wird neben einer Vereinfachung des Gerätes noch seine Stabilität erhöht.
  • Soll zwecks Transports einer Vielheit der Geräte durch Verkehrsmittel, ohne daß deren Gelenkstellen auseinandergenommen werden, ein flaches Aneinanderlegen der Gestängeteile gegen den Fußrahmen erfolgen, so bedarf es nur einer Lockerung der Rändelköpfe 3b, 5a, 6b und eines Umlegens der Strebe 3 und der Teile 4a, 4b gegen den Fußrahmen, um die so flach zusammengelegten Geräte auf engstem Raum in einer Kiste mit wenig Verpackungsmaterial beschädigungssicher zu verpacken.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Transportabler Halter für auszustellende Schaugegenstände, bestehend aus einem waagerecht aufstellbaren Standfuß und aus ihm mittels feststellbaren Gelenks nach oben hervorragender, am freien Ende den Schauartikel tragender Strebe, dadurch gekennzeichnet, daß an dem rahmenartig, im übrigen aber beliebig gestalteten Tragfußkörper (I, ja, Ib) abständ lieh des Fußgelenks (ja, 2) einer Strebe (2, 3) eine zweite Fußgelenkstelle (4 bzw. Ib) für ein schräg zur besagten Strebe (2, 3) hin gerichtetes Abstützglied (4 a, 4b) angeordnet ist, das mit seinem oberen Ende gelenkig an einem oberhalb des Fußstrebengelenks (ja, 2, 3) vorgesehenen verlegbaren Zusammenstoßpunkt mit der Strebe (2, 3) angreift.
  2. 2. Halter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußgelenk (I°, z) für die Tragstrebe (2, 3) an den vorderen Verbindungssteg (ja) zwischen beiden Längsschenkeln des Fußrahmens (I, ja, Ib) gelegt ist, während das zweite abständliche Fußgelenk des Abstützgliedes (4 a, 4b) sich an einer hinteren Rahmenstelle (Ib bzw. 4) befindet.
  3. 3. Halter nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeicbnet, daß ein Vorderteil des Standfußrahmens (I, ja, Ib) ungefähr rechteckig verläuft, während die Hinterstrecke desselben schräg mit ihren Schenkeln divergiert und in einen Verbindungsteg (Ib) einmündet, der parallel zum Vordersteg (ja) verläuft, die Fußgelenkstelleder Strebe (2, 3) aus einem um den Vordersteg (ja) drehbaren Rohr (2) besteht, an dessen Längsmitte sich starr ein obenends mit einem Feststellmittel (3 b) für einen Stabeinsatz versehenes Rohr (3) anschließt, und daß das zweiteilige Abstiztzglied (4a, 4b) aus einer unteren, um einen Querbolzen des Rahmenfußes (I, ja, Ib) dreh-baren Rohrstrebe (4a) und einer in deren Höhlung eingreifenden Stange (4b) besteht, deren Oberende gelenkig an einem zur Tragstrebe (3) feststellbaren Schieber (6) angreift.
  4. 4. Halter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußgelenkstelle des Abstützgliedes (4 a, 4b) aus einem in das untere Ende des Roh-rstrebenteils (4 a) eingelassenen Querloch besteht, das von einem zwischen den Längsschenkeln des Fußrahmens vorgesehenen Querbolzen (4) oder dem hinteren Verbindungssteg (Ib) der Längsschenkel durchsetzt wird.
  5. 5. Halter nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen der Tragstrebe (3) und ihrem Abstützglied (4a, 4b) liegende Gelenkstelle an das freie Ende eines Auslegers (6a) gelegt ist, der aus einer zur Tragstrebe (3) längs verschiebbaren und mittels Arretierschraube (3 b) ein- und feststellbaren Muffe (6) 'hervortritt, wobei der in die Lücke der obenends gegabelt ausgeführten Einsatzstange (4b) des Abstützgliedes (4a, 4b) greifende Ausleger und die Schenkel des Stangenendes (4b) von einem Gelenkbolzen (7) durchquert werden. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. I70256.
DEE3755A 1951-05-22 1951-05-22 Halter fuer auszustellende Gegenstaende Expired DE854877C (de)

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DEE3755A DE854877C (de) 1951-05-22 1951-05-22 Halter fuer auszustellende Gegenstaende

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DE854877C true DE854877C (de) 1952-11-06

Family

ID=7065990

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DEE3755A Expired DE854877C (de) 1951-05-22 1951-05-22 Halter fuer auszustellende Gegenstaende

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DE (1) DE854877C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4571868A (en) * 1984-08-24 1986-02-25 Forestal Richard F Mounting for signboard

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH170256A (de) * 1933-08-03 1934-06-30 Beli Material Alleininhaber Be Dekorationsständer für Kleidungsstücke und dergleichen.

Patent Citations (1)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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