DE855929C - Getriebe mit zwei oder mehr Antriebsraedern, insbesondere fuer Bagger und Krane - Google Patents

Getriebe mit zwei oder mehr Antriebsraedern, insbesondere fuer Bagger und Krane

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DE855929C
DE855929C DEM4862D DEM0004862D DE855929C DE 855929 C DE855929 C DE 855929C DE M4862 D DEM4862 D DE M4862D DE M0004862 D DEM0004862 D DE M0004862D DE 855929 C DE855929 C DE 855929C
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DE
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drive
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wheel
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Application number
DEM4862D
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English (en)
Inventor
Erwin Bargmann
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Mitteldeutsche Stahlwerke G M
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Mitteldeutsche Stahlwerke G M
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/02Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H1/20Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members
    • F16H1/22Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
    • F16H1/222Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with non-parallel axes
    • F16H1/225Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with non-parallel axes with two or more worm and worm-wheel gearings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Getriebe mit zwei oder mehr Antriebsrädern, insbesondere für Bagger und Krane Die Erfindung betrifft ein Getriebe mit zwei oder mehr Antriebsrädern bzw. Ritzeln, insbesondere für Bagger und Krane.
  • Bei derartigen Getrieben, die zur Verringerung der Zahndrücke dienen, muß für eine gleichmäßige Belastung der gleichzeitig tragenden Zahnräder Sorge getragen werden. Dies kann durch Einschalten von zusätzlichen Ausgleichgetrieben zwischen Motor und Antriebseinrichtung ermöglicht werden.
  • Demgegenüber kennzeichnet sich das Getriebe nach der Erfindung dadurch, daß mindestens ein Antriebsrad oder eine Antriebsgruppe in Richtung des Zahndruckes verschiebbar gelagert ist. Hierdurch wird erreicht, daß zusätzliche Ausgleichgetriebe in Fortfall kommen und der erforderliche Ausgleich mit den bereits im Getriebe vorhandenen Elementen vorgenommen werden kann.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind der oder die verschiebbaren Teile mit Hemmvorrichtungen versehen, die vorzugsweise einstellbar ausgebildet werden. Dies hat den Vorteil, daß durch häufige Bewegungen der Lagerung keine Schwingungen entstehen. Nach einem weiteren Vorschlag sind diese mit Abschalt- und Signaleinrichtungen verbunden, die bei Erreichen der festgelegten Endstellungen betätigt werden und somit das Auftreten von Überlastungen und Beschädigungen ausschließen.
  • Gemäß einer anderen Ausbildung des Getriebes nach der Erfindung werden die in das gemeinsame Zahnrad bzw. den gemeinsamen Zahnkranz eingreifenden Antriebsräder unter Zwischenschalten von Zahnrädern von zwei Kegelrädern angetrieben, deren gemeinsames Antriebsritzel auf einer mit den Kegelrädern gleichachsig angeordneten Schwinge gelagert ist. Hierdurch wird nicht nur die gleichmäßige Übertragung der Kraft auf die Antriebsräder gewährleistet, sondern es bleibt gleichzeitig unabhängig vom Ausschlag der Pendelschwinge der theoretische Zahneingriff erhalten.
  • Weiterhin wird vorgeschlagen, zum Vermeiden einer Belastung des Getriebes durch die beim Ausgleich bewegten Teile Gegengewichte, Federn od. dgl. anzuordnen.
  • In gewissen Fällen ist es notwendig, das Getrieberad starr zu lagern; um auch hier gleich große Zahndrücke zu gewährleisten, werden erfindungsgemäß zwei die Kraft auf ein gemeinsames Rad abgebende, starr miteinander gekuppelte Schneckengetriebe auf einem in Richtung des Zahndruckes verschiebbaren Antriebsblock gelagert.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die in das gemeinsame Rad od. dgl. eingreifenden Antriebsräder durch zwei Schneckengetriebe, deren Schnecken starr miteinander gekuppelt sind, angetrieben und sowohl dieser Antrieb als auch die Schneckentriebe auf einer gemeinsamen Schwinge gelagert, deren Schwenkpunkt in Höhe der Schneckenradachse liegt. Hierdurch wird einerseits eine gleichmäßige Belastung der beiden starr miteinander gekuppelten Schnecken und andererseits noch ein Kräfteausgleich der über ein Getriebe starr gekuppelten Antriebsräder bewirkt. Das gleiche kann unter Beibehalten des theoretisch richtigen Eingriffsverhältnisses der Zähne dadurch erreicht werden, daß die Antriebsräder gleichachsig zum Schwenkpunkt der Schwinge angeordnet werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. i und 2 ein Getriebe im Auf- und Grundriß, Fig. 3 und 4 eine andere Ausführung des Getriebes im Auf- und Grundriß, Fig. 5 und 6 je eine weitere Ausführung des Getriebes im Aufriß, Fig. 7 und 8 eine weitere Ausführung im Auf- und Grundriß.
  • Bei der Ausbildung nach den Fig. i und 2 greifen in eine Zahnstange 1 zwei Ritzel 2 und 3 ein, die von einem gemeinsamen Antriebsrade 4 angetrieben werden. Werden die Wellen 5, 6 und 7 dieser Räder in gleicher Höhe gelagert, so kann bei genauer Herstellung der Zahnräder und Zahnstange damit gerechnet werden, daß das von der Welle 7 herrührende Drehmoment gleichmäßig auf die zur Anlage kommenden Zähne 9 und io übertragen wird. Aber schon ungleichmäßige Abnutzung im Laufe des Betriebes kann dazu führen, daß nur ein Zahn trägt. So kann bei dem hier angegebenen Rechtslauf z. B. nur ein Zahn 9 anliegen, wie beim umgekehrten Lauf dann nur der Zahn fo die ganze Kraft überträgt.
  • Erfindungsgemäß ist daher die Lagerung ii der Welle 7 in der Höhe verstellbar ausgebildet. Hierdurch wird gewährleistet, daß das Drehmoment der Welle 7 sich gleichmäßig über die Zähne des Antriebsrades 4 bis an die Zahnstange in der Weise verteilt, daß die zur Anlage kommenden Zähne 9 und io genau je die Hälfte der Kraft übertragen. Die Welle 7 ist hierbei so gekuppelt, daß die erforderliche Bewegung möglich ist.
  • Die Verstellung der Lagerung ii ist bei richtiger Montage nur sehr geringfügig. Daher spielt die dabei auftretende theoretische Veränderung des Zahneingriffes praktisch keine Rolle. Sind aus irgendeinem Grunde die Abweichungen unerwünscht groß, dann kann man mit der Begrenzung des Weges, z. B. mit dem Ausschnitt 12 des Stützlagers 13, eine Schaltvorrichtung oder Signalvorrichtung verbinden, die den oberen oder den unteren Anschlag des Lagers ii anzeigt. Um ein unnötiges Spielen der Lagerung ii zu vermeiden, kann ferner der Lagerkörper mit irgendeiner nachstellbaren Vorrichtung gegen die Gleitfäden des Stützkörpers 13 gepreßt werden, die so eingestellt ist, daß die Lagerung ii bei lastfreiem Lauf praktisch unbeweglich ist, dagegen bei auftretendem Zahndruck eine Verschiebung in gewünschter Weise ausführt. Die Fig. 3 und 4 zeigen beispielsweise die Bewegung einer Spindel 15 durch zwei auf Muttern 16, 17 befestigte Räder 18 und ig, die selbstverständlich gegen Axialverschiebung gehalten sein müssen. Auch hier wird bei starrer Lagerung die gleichmäßige Verteilung der Last schwierig sein, zumal das Rad 18 direkt von dem Ritzel 2o angetrieben wird, wogegen für Rad i9 dem Drehsinne entsprechend außer dem Ritzel 21 noch ein Zwischenrad 22 erforderlich ist. Den Kräfteausgleich bewirkt hier ein Kegelradgetriebe 23, 24, 25, von dem das Ritzel 23 die Verschiebung in Richtung des Zahndruckes zuläßt. Zu diesem Zwecke ist das Ritzel, das in diesem Fall beispielsweise direkt angetrieben ist, auf einer Schwinge 26 gelagert, die sich gleichachsig mit den Kegelrädern 24 und 25 verstellen kann. Dadurch wird die gleichmäßige Übertragung der Kraft auf die Zahnräder 18 und i9 gewährleistet. Gleichzeitig bleibt unabhängig vom Ausschlag der Pendelschwinge 26 der theoretische Zahneingriff erhalten. Um eine Beeinflussung der Bewegung durch die Eigengewichte zu verhindern, ist das Gewicht der Schwinge 26 durch die Feder 27, durch einen Elektromagneten, ein Gegengewicht oder durch sonstige Mittel ausgeglichen. Die Ausführung nach Fig. 5 zeigt ein Getriebe, bei dem zwei starr gekuppelte Schneckentriebe 30 und 31 die Kraft auf ein zwischen beiden gelagertes Rad 32 abgeben. Auch hier ist eine Einstellmöglichkeit des Rades 32 erforderlich zur Erzielung gleich großer Zahndrücke. Sie könnte an sich nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. i und 2 erfolgen. In gewissen Fällen ist es jedoch vorteilhaft, das Getrieberad 32 starr zu lagern, während die Verschiebung in Richtung des Zahndruckes durch Bewegung des ganzen Antriebsblockes 33 erfolgt, der z. B. auf zwei mit einer Stange 34 verbundenen Winkelhebeln 35, 36 ruht und daher auf und ab beweglich ist. Das Eigengewicht der sich bewegenden Teile ist z. B. durch eine Feder 37 ausgeglichen. Anschläge 38 und 39, an die in normalem Betrieb der Block 33 nicht zur Anlage kommen darf, erleichtern die Einstellung und können mit Abschalt- oder Signalvorrichtungen an sich bekannter Art versehen sein, die im Falle der Berührung das Getriebe stillsetzen bzw. diese anzeigen.
  • Die Fig. 6 zeigt eine Anordnung mit zwei Schneckentrieben 40 und 41, von denen aus zwei Zahnräder 42 und 43 getrieben werden, die ihrerseits zu einem Getriebe gehören, das eine gemeinsame Zahnstange, eine Spindel od. dgl. antreibt. Der Ausgleich bewirkt in diesem Falle also nicht nur die gleichmäßige Belastung beider starr gekuppelten Schnecken 44 und 45, sondern außerdem noch den Kräfteausgleich der über ein Getriebe starr gekuppelten Räder 42 und 43. Schneckentriebe und Antrieb wurden zu diesem Zweck auf eine gemeinsame Schwinge 46 montiert, die um einen in Höhe der Schneckenradachsen 47, 48 liegenden Schwenkpunkt 49 pendeln kann. Dadurch wird eine Verschiebung in Richtung des Zahndruckes der Räder 42 und 43 erzeugt.
  • Bei der Ausführung nach den Fig. 7 und 8, die im wesentlichen dem Getriebe nach Abb.6 entspricht, ist die Anordnung so getroffen, daß beim Auspendeln der Schwinge 5o die Eingriffsverhältnisse der Zähne theoretisch richtig bleiben, und zwar dadurch, daß die Antriebsräder gleichachsig zum Schwenkpunkt 53 der Schwinge 5o gelagert sind. Bei dieser Anordnung ist auf der Nabe 51 der Schwinge 5o beispielsweise eine Bremsvorrichtung 52 vorgesehen, deren Anpressungsdruck so eingestellt werden kann, daß das Pendeln des unbelasteten Getriebes vermieden wird, der Ausgleich unter dem Zahndruck aber erfolgt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Getriebe mit zwei oder mehr Antriebsrädern, insbesondere für Bagger und Krane, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Antriebsrad oder eine Antriebsgruppe in Richtung des Zahndruckes verschiebbar gelagert ist.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die verschiebbaren Teile mit einer vorzugsweise einstellbaren Hemmvorrichtung versehen sind.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Bewegung des oder der verschiebbaren Teile durch Anschläge begrenzt ist.
  4. 4. Getriebe nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Abschalt- oder Signaleinrichtungen vorgesehen sind, die bei der Verschiebung des oder der verschiebbaren Teile um eine bestimmte, z. B. einstellbare Größe betätigt werden.
  5. 5. Getriebe nach den Ansprüchen i bis 4 oder einem dieser Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in das gemeinsame Zahnrad bzw. den gemeinsamen Zahnkranz eingreifenden Antriebsräder (18, i9) unter Zwischenschalten von Zahnrädern (20, 21, 22) durch zwei Kegelräder (24, 25) angetrieben werden, deren gemeinsames Antriebsritzel (23) auf einer mit den Kegelrädern (24, 25) gleichachsig angeordneten Schwinge gelagert ist.
  6. 6. Getriebe nach den Ansprüchen i bis 5 oder einem dieser Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vermeiden einer Belastung des Getriebes durch die beim Ausgleich bewegten Teile Gegengewichte, Federn od. dgl. angeordnet sind.
  7. 7. Getriebe nach den Ansprüchen i bis 6 oder einem dieser Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei die Kraft auf ein gemeinsames Rad (32) abgebende, starr miteinander gekuppelte Schneckentriebe (30, 31), die auf einem in Richtung des Zahndruckes verschiebbaren Antriebsblock (33) gelagert sind. B.
  8. Getriebe nach den Ansprüchen T bis 7 oder einem dieser Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in das gemeinsame Rad od. dgl. eingreifenden Antriebsräder (42, 43) durch zwei Schneckentriebe, deren Schnecken (44, 45) starr miteinander gekuppelt sind, angetrieben werden und sowohl dieser Antrieb als auch die Schneckentriebe auf einer gemeinsamen Schwinge (46) gelagert sind, deren Schwenkpunkt (49) in Höhe der Schneckenradachse (47, 48) liegt.
  9. 9. Getriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsräder gleichachsig zum Schwenkpunkt der Schwinge angeordnet sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0100810A3 (de) * 1982-07-15 1985-01-23 IGM - Industriegeräte- und Maschinenfabriks-gesellschaft mbH Untersetzungsgetriebe
NL9400163A (nl) * 1994-02-02 1995-09-01 Iku Holding Montfoort Bv Bewegingsactuator.
WO2004042246A3 (de) * 2002-11-07 2004-08-19 Luk Lamellen & Kupplungsbau Verfahren und vorrichtungen, insbesondere zum betätigen eines automatisierten getriebes eines kraftfahrzeuges

Cited By (4)

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DE10393512B4 (de) * 2002-11-07 2017-03-09 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Vorrichtung zum Betrieb eines Kraftfahrzeuges, insbesondere zum Betätigen eines automatisierten Getriebes eines Kraftfahrzeuges

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