DE856091C - Elektrohydraulische Verstellvorrichtung - Google Patents

Elektrohydraulische Verstellvorrichtung

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DE856091C
DE856091C DEE1131A DEE0001131A DE856091C DE 856091 C DE856091 C DE 856091C DE E1131 A DEE1131 A DE E1131A DE E0001131 A DEE0001131 A DE E0001131A DE 856091 C DE856091 C DE 856091C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
motor
piston
motor rotor
oil
Prior art date
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Expired
Application number
DEE1131A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dr-Ing Grebe
Walter Dipl-Ing Sussebach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elektro Mechanik GmbH
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Original Assignee
Elektro Mechanik GmbH
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE856091C publication Critical patent/DE856091C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/18Combined units comprising both motor and pump

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Elektrohydraulische Verstellvorrichtung Zusatz zum Patent 841836 Gegenstand des Patents 841 836 ist eine elektröhydraulische Verstellvorrichtung, bei der der Antriebsmotor, die Pumpe und der Stellkolben zumindest annähernd gleichachsig zueinander angeordnet sind, bei der ferner der Motor unter 01 im Ölbehälter der Pumpe liegt und die Motorwickfungen mit ölfestem Lack- oder Zinnüberzug bei Käfigwicklung getränkt sind, bei der weiter ein gemeinsamer Zylinder für die Aufnahme von Stehkolben, Pumpe und Motor vorgesehen ist, und der Motor an einem Ende des gemeinsamen Zylinders liegt und die Stellkraft des Kolbens durch eine zentrale Kolbenstange mit einer Abdichtung gegen Austritt drucklosen Öls nach außen abgeführt wird. In weiterer Ausgestaltung einer solchen elektrohydraulischen Verstellvorrichtung ist bei einer Anordnung des Antriebsmotors am abtriebsseitigen Ende des Ölbehälters und des Stellkolbens am entgegengesetzten Ende die zentrale Kolbenstange des Stellkolbens durch den hohlen Motorläufer 'hindurchgeführt. Bei kleiner axialer Bauhöhe ergeben sich hierdurch verhältnismäßig große Abstände zwischen der Führungsbüchse, der Kolbenstange im Behälterdeckel und den Führungsflächen des, Kolbens im Zylinder, wodurch eine gute Führung des Kolbens gewährleistet ist und insbesondere ein Ecken desselben vermieden wird, ohne daß die Bauhöhe Tiber das für den Einbau der einzelnen Bauteile erforderliche Maß, hinaus erhöht zu werden braucht.
  • Die erfindungsgemäße Bauart läßt sich grundsätzlich in verschiedener Weise durc'hf'ühren. Bei einer Ausführungsform dieser Bauart ist der Motorläufer mit seiner Hohlwelle, wie üblich, in den Lagerschildern des Motors gelagert, wobei die Kolbenstange axial verschiebbar durch die hohle Motorwelle hindurchgeht. Bei einer zweiten Ausfiihrungsform der erfindungsgemäßen Bauart ist der hohle Motorläufer in an sich bekannter Weise um das Maß des Kolbenhubes verlängert, wobei er auf der durch ihn geführten. Kolbenstange gelagert ist. Bei senkrechter Anordnung der Vorrichtung können dann zur Einsparung oder zur Entlastung eines Halslagers der Axialschub der fest mit dem Motor-Läufer verbundenen und in den Stellkolben eingebauten Kreiselpumpe und das Gewicht des Motor-Läufers so aufeinander abgestimmt werden, daß sich Axialschub und Gewicht ganz oder teilweise ausgleichen.
  • Die Pumpe ist vorzugsweise mit dem hohlen Motorläufer fest verbunden und fliegend auf einem Ende der Läuferwelle befestigt. Das Gehäuse der Pumpe kann dabei von einem Lagerschild des Motors und einem zusätzlichen Zwischendeckel oder vom kragenförmigem Stelikolben und einem diesen unten abschließenden Deckel gebildet werden. Im letzten Fall dient der Deckel gleichzeitig zur Befestigung der Kolbenstange.
  • Zur Vereinfachung der Montage empfiehlt es sich, Motorwicklung, Motorlagerschilder, Pumpengehäuse und Zylinder des Stellkolbens lediglich durch Einspannung zwischen Deckel und Boden des Ölbehälters zu befestigen. Die zur Einspannung dienenden Bauteile, Motorlagerschilder und Behälterboden, sind dabei vorzugsweise mit Passungen versehen, durch die die Motorwicklung, das Pumpengehäuse und, der Zylinder zentrisch gehaltert werden. Sieht man für die Einspannung des Zylinders von vornherein mehrere Passungen verschieden großen Durchmessers vor, so können Zylinder verschieden großen Durchmessers, eingespannt und bei gleichzeitiger Anordnung entsprechend großer Kolben und Pumpen verschieden große Stellkräfte und Stellzeiten bei gleichbleibender Motor- und Behältergröße erreicht werden.
  • Die Zeichnung zeigt in den Fig. i und 2 zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung in einem Längsschnitt.
  • Bei beiden Ausführungen bezeichnet io den Öl- behälter, i i den Behälterdeckel, 12 den mit seiner Wicklung im Öl liegenden Antriebsmotor, 13 das obere und 14 das untere Lagerschild des Motors, 15 die hohle Welle des Motorläufers, 16 die auf dem unteren Ende dieser Welle fliegend befestigte Kreiselpumpe, ferner in Fig.1 17 dass Pumpengehäuse, 18 den Zylinder, weiter in Fig. i und 2 i9 den Stellkolben, 2o die Kolbenstange, 21 die Kolbenstangendichtung im Behälterdeckel, 222 das am oberen Kolbenstangenende zur Verbindung mit dem zu verstellenden Arbeitsgerät dienende Auge, ferner in Fig. 1 23 den den Zylinder 18 umgebenden Ringraum, 24 und 25 die die Verbindung von der Unterseite des Kolbens mit der Saugseite der Pumpe herstellenden Öffnungen, 26 den Behälterboden, 27, 28, 29 und 30 vier Ringpassungen der beiden Lagerschilder, 31 eine Ringpassung des Zylinders, 32 und 33 Ringpassungen des Behälterbodens, schließlich in Fig. 2 34 und 35 die Lager des Motorläufers, 36 den den kragenförmigen Stellkolben unten abschließenden und gleichzeitig zur Kolbenstangenbefestigung dienenden Deckel, 37 und 38 die im Kolben sowie im Kolbendeckel vorgesehenen Saug- bzw. Drucköffnungen der Pumpe und 39 den die Motoranschlüsse enthaltenden Klemmenkasten.
  • Wie die Zeichnung erkennen läßt, ist bei beiden Ausführungen der Läufer des im oberen Teil des Ölbehälters io untergebrachten Motors 12 höhl ausgebildet und die Kolbenstange 2o durch den hohlen Läufer von unten nach oben 'hindurchgeführt. In beiden Fällen ist der Abstand zwischen DeckelführUng 21, Kolbenstange 20 und Kolbenführung im Zylinder 18 bzw. io trotz der niedrigen axialen Bauhöhe verhältnismäßig groß, so daß die angestrebte, ein Ecken des Stellkolbens 19 ausschließende gute Führung gewährleistet ist.
  • Bei der Ausführung der Fig. i ist der hohle Motorläufer mit seiner Hohlwelle 15 in den Lagerschildern 13 und 14 gelagert, wobei die Kolbenstange 2o axial verschiebbar frei durch die Hohlwelle 15 hindurchgeführt ist. Die Lagerschilder 13 und 14 können eingespart werden, wenn gemäß Fig. 2 der Motorläufer unmittelbar auf der Kolbenstange 2o gelagert ist, die sich ihrerseits in der Deckelführung 21 sowie über den Kolbendeckel 36 und die Führungsfläche des Kolbens i9 an der Innenwandung des Ölbehälters io abstützt. Der Motorläufer ist so auf der Kolbenstange 2o drehbar, im übrigen auf der Stange unverschiebbar, so daß er bei jedem Kolbenhub mit auf- und abwärts geht. Damit der Motorläufer 'hierbei im Magnetfeld der Motorwicklung verbleibt, ist er um das Maß des Kolbenhubes axial nach unten verlängert.
  • Die Pumpe 16 ist bei beiden Ausführungen fest mit dem hohlen Motorläufer verbunden, und zwar ist sie in beiden Fällen auf dem unteren Ende der Motorhöhlwelle 15 fliegend befestigt. Das Pumpengehäuse wird bei der Ausführung der Fig. i von, einem zusätzlichen Zwischendeckel 17 und dem unteren Lagerschild 14 gebildet. Bei der Ausführung der Fig. 2 sitzt die Pumpe 16 im kragenförmigen Kolben i9, so daß das Gehäuse in diesem Falle von dem Kolben i9 selbst und seinem unteren Abschluß-deckel 36 gebildet wird.
  • Der Einbau des Motors 12 mit seinen Lagerschildern, 13 und 14, ferner der Pumpe 16 mit ihrem Gehäuse, 17 sowie des Zylinders 18 erfolgt bei der Ausführung der Fig. i durch Einspannung dieser Bauteile zwischen Behälterdeckel i i und Behälterboden 26. Nach Lösen der Befestigungsschraubendes Deckels l i können alle Bauteile sofort nach oben herausgezogen werden. Die im Lagerschild 14 und im Behälterboden 26 vorgesehenen Ringpassungen 29, 30 1izW. 32, 33 verschieden großen Durchmessers geben dabei die Möglichkeit, Zylinder 18 und damit Kolben i9 verschieden großen Durchmessers einzusetzen und so die Stellkräfte und Stellzeiten d,-fr Vorrichtung den jeweils vorlie@gencl°n Bedingungen anzupassen, ohne daß andere Ölbehälter oder Nfotortyp:n gewählt zu werden 1)r-auch,-,n.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die übliche. Bei Anlaufen der Pumpe 16 wird ,die Betriebsflüssigikeit aus d#:m Raum oberhali) des Stellkolbens i9 angcsaugt und in den Raum unterhalb des Kolbens gedruckt. Der Stellkolben i9 w=ird hierdurch nach oben bewegt, wobei im Falle der Fi-g. i Motorläufer und Pumpe unbeeinflußt von der Hubbewegung des Kollxils bleil)en, während im Falle der Fig.2 Motorläufer und Pumpe mit dem Kolben nach oben bewegt werden. Nach Abschaltung des Motors 12 geht der Stellkol-ben i9 und bei der Ausführung der Fig. 2 mit ihm auch der Motorläufer und die Pumpe unter der Wirkung einer beim Arl>eit@s'huli gespannten Gegenfeder od. dgl. in die untere Ausgangslage zurück. Die unterhalb des Kolbens i9 befindliche Betriebsflüssigke-it wird dabei ,durcli die Pumpenkanäle und durch 23, 24 und 25 (Fig. i) bzw. durch 37 und 38 (Fig. 2) in den Raum o@herhall> des Kolbens i9 zurückgedrückt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrohydraulische Verstellvorrichtu ,ng mit einem elektrischen Antriebsmotor, einer von diesem angetriebenen Pumpe und einem vom Drucköl dieser Pumpe beaufschlagten Stellkoliben soNv-ie einem Ölbeihälter, in dem der mit ölfesten Wicklungen versehene Antriebsmotor, die Pumpe und der Stellkolben gleichachsig unter 01 gelagert sind, wobei die Stellkraft des Kolbens durch eine zentrale; Kolbenstange mit einer Abdichtung gegen Austritt drucklosen Öls nach außen abgeführt wird, nach Patent 841836, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Anordnung des Motors (12) am abtriebsseiti.gen Ende des Ölbehälters (io) und des Stellkolbenis (i9) am anderen Ende die zentrale Kolbenstange (2o) des Stellkolbens (i9) durch den hohlen Motorläufer hindurchgeführt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorläufer mit seiner Hdhlwelle (15) in den Lagerschildern (13, 14) des Motors (12) gelagert ist und die Kofiben-Stange (2o) axial verschiebbar durch die hohle Motorwelle (15) hindurchgeht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der :hohle Motorläufer auf der durch .ihn geführten Kolbenstange (20) gelagert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Axialschu@b der fest mit dem Motorläufer verbundenen, in den Stellkolben (i9) eingebauten Kreiselpumpe (16) und das Gewicht des Motorläufers derart aufeinander abgestimmt sind, daß sich der Axialschwb der Pumpe und das Gewicht des Motorläufers und der Puml>e ganz oder teilweise ausgleichen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diePumpe (i6) mit demhohlen Motorläufer fest verbunden und fliegend, auf dem unteren Ende der Läuferwelle (15) befestigt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzaichnet, daß das Gehäuse der Pumpe (16) vom unteren Lagerschild (14) .des Motors (12) und einem zusätzlichen Zwischendeckel (17) gebildet wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse ,der Pumpe (16) vom kragenförmig ausgebildeten Sbell'kol:ben (i9) und, einem diesen unten aibgchließenden Deckel (36) gebildet wird, in dem gleichzeitig die zentrale Kolbenstange (20) befestigt ist. B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Motorwicklung (12), Motorlagerschilder (13, 14), Pumpengehäusie:(17) und Zylinder (18) dies Stellkolibens (i9) durch Einspannung zwischen Deckel (i i) und Boden (26) des Ölbehälters (io) befestigt sind. g. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, d aß die zur Einspannung dienenden Bauteile (Lagerschilder 13, 14 und Behälterboden 26) mit Passungen (29 bis 33) zur konzentrischen Halterung von Motorwicklung(12), Pumpe:nigehäuse (17) und Zylinder (18) versehen sind. io. Vorrichtung nach Anspruch 9,dadurch gekennzeichnet, daß die zur Einspannung des Zylinders (18) dienenden Bauteile (Lagerschild 14 und Behälterboden 26) mit mehreren die Einspannung von Zylindern verschieden großen Durchmessers ermöglichenden Passungen (29, 30, 32, 33) versehen sind.
DEE1131A 1950-05-09 1950-05-09 Elektrohydraulische Verstellvorrichtung Expired DE856091C (de)

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DE (1) DE856091C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258692B (de) * 1963-04-11 1968-01-11 Klose Kommanditgesellschaft Elektrohydraulisches Hubgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1258692B (de) * 1963-04-11 1968-01-11 Klose Kommanditgesellschaft Elektrohydraulisches Hubgeraet

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