DE856108C - Laeppmaschine - Google Patents

Laeppmaschine

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DE856108C
DE856108C DED3024D DED0003024D DE856108C DE 856108 C DE856108 C DE 856108C DE D3024 D DED3024 D DE D3024D DE D0003024 D DED0003024 D DE D0003024D DE 856108 C DE856108 C DE 856108C
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DE
Germany
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lapping
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lapping machine
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DED3024D
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English (en)
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FRIEDRICH DECKEL DIPL ING
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FRIEDRICH DECKEL DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B33/00Honing machines or devices; Accessories therefor
    • B24B33/02Honing machines or devices; Accessories therefor designed for working internal surfaces of revolution, e.g. of cylindrical or conical shapes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Läppmaschine Beim Läppen zylindrischer Innen- und Außenflächen mittels eines Läppdornes bzw. eines Läppringes müssen Läppwerkzeug und Arbeitsstück zueinander sowohl verdreht als auch axial verschoben werden. Bei den bekannten, für diesen Zweck gebauten Maschinen werden diese Bewegungen durch das Werkzeug ausgeführt, während das Arbeitsstück feststeht. Dies hat bei Läppmaschinen, t?ei denen mehrere Werkzeugspindeln nebeneinander angeordnet sind, den Nachteil, daß für jede einzelne Spindel besondere Antriebe sowohl für ihre Drehung als auch für ihre Axialbewegung vorhanden sein müssen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Antriebsverhältnisse zu vereinfachen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das bzw. die Läppwerkzeuge nur die Drehbewegung und das oder die Arbeitsstücke bzw. der Arbeitsstückträger die Axialbewegung ausführen.
  • Durch diese Anordnung werden einerseits die für ein einwandfreies Läppen notwendigen Bewegungen gesichert, andererseits wird dadurch, daß auf denn .,#rbeitsstückträger die der Anzahl der Spindeln entsprechende Zahl von Arbeitsstücken angeordnet werden kann, der Vorteil erreicht, daß zur Axialverschiebung mehrerer Arbeitsstücke nur ein Getriebe erforderlich ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Weise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Vorderansicht einer zum Läppen von Bohrungen eingerichteten Maschine, Abb.2 eine Ansicht der Maschine im Schnitt nach der Linie II-11 der Abb. i, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-11I der Abb. 2, Abb. 4 die Vorderansicht einer Hälfte des Arbeitsstückträgers mit einem Arbeitsstückhalter und Abb. 5 eine Seitenansicht einer eigentlichen Arbeitsstückaufnahme in teilweisem Schnitt. Gemäß Abb. i sind in einem Gehäuse i i zwei Werkzeugspindeln 13, 15 und eine zur Aufnahme eines Arbeitsstückträgers 17 dienende Stange i9 gelagert. Die beiden Werkzeugspindeln, in denen Läppdorne 21 befestigt sind, werden durch einen Motor 23 angetrieben (Abb. 2), der an der Rückseite des Gehäuses i i angeordnet ist und mittels eines Zahnrades 25 die auf den Werkzeugspindeln befestigten Zahnräder 27, 29 in Drehung versetzt. Auf dem im Gehäuse i i befindlichen Teil der einen Werkzeugspindel 15 ist eine Schnecke 31 befestigt, die in ein Schneckenrad 33 eingreift, das an einer entsprechend ausgebildeten Seitenwand des Gehäuses 11 gelagert ist (Abb. 3). Dieses Schneckenrad weist eine außermittig angeordnete Bohrung 35 auf, in der eine Kurbelwelle 37 gelagert ist, deren Kurbelzapfen 39 in eine Nut 41 eines Mitnehmers 43 ragt; dieser als Querarm ausgebildete Mitnehmer ist seinerseits mit der Stange i9 starr verbunden und mit seinem freien Ende in einer an der Innenseite des Gehäuses i i angeordneten Nut 45 geführt. Um den Abstand des Kurbelzapfens 39 von der Schneckenradachse zu ändern, kann die Kurbel 37 mittels eines Vierkants 47, der an ihrem nach außen ragenden Ende angeordnet ist, um ihre Achse gedreht werden. Ihre Festlegung in der jeweils eingestellten Lage erfolgt durch einen im Schneckenrad angeordneten Haltestift 49, den eine Feder 51 in eine der Rasten 53, welche an der Kurbel 37 angeordnet sind, drückt und der mittels eines Handknopfes'.55 aus der Rast gezogen werden kann.
  • Auf dem Arbeitsstückträger 17 sind zwei zur Aufnahme der Arbeitsstücke dienende Vorrichtungen befestigt. Jede dieser Vorrichtungen besteht bei dem gezeigten Beispiel aus einer am Arbeitsstückträger 17 um eine senkrechte Achse 56 drehbar angeordneten Gabel 57 (Abb: 2 und 4), in der eine Hülse 59 in der Weise aufgehängt ist, daß sie um eine waagerechte Querachse 6o schwingen kann. In dieser Hülse sind zwei diametral gegenüberliegende, abgewinkelte Nuten 61 angeordnet, in die eine weitere Hülse 63 mit Hilfe zweier an ihr sitzender Zapfen 65 nach Art eines Bajonettverschlusses eingesetzt werden kann. In dieser in Ahb.5 im Schnitt dargestellten Hülse ist ein Arl)eitsstück 67, dessen Bohrung 69 geläppt werden soll, mit Hilfe einer Mutter 71 befestigt. Die Hülse 63 trägt einen Handgriff 73, der zur Erleichterung ihres Einsetzens und Herausnehmens dient.
  • Das Läppen mit der beschriebenen Maschine geschieht in folgender Weise: Der Motor 21 treibt über die Zahnräder 25 und 27 bzw. 29 die beiden Werkzeugspindeln 13 und 15 an, wodurch den Läppdornen 21 eine drehende Bewegung erteilt wird. Gleichzeitig wird dabei über die Werkzeugspindel 15 und die Schnecke 3 1 das Schneckenrad 33 angetrieben, das seinerseits mittels des Kurbelzapfens 39 und des Mitnehiners 43 die den Arbeitsstückträger 17 tragende Stange i9 in eine hin und her gehende Axialbewegung versetzt. Da hierbei die auf dem Arbeitsstückträger 17 angeordneten Arbeitsstücke 67 mitgenommen werden ist die für das Läppen notwendige Bedingung erfüllt, daß das Arbeitsstück und das Werkzeug gegeneinander sowohl gedreht als auch axial bewegt werden.
  • Die gezeigte Einrichtung kann selbstverständlich auch zum Läppen von zylindrischen Außenflächen verwendet werden, indem die Arbeitsstücke in die Werkzeugspindeln 13,15 eingesetzt und die Werkzeuge, die in diesem Fall Läppringe od. dgl. darstellen, mittels geeigneter Haltevorrichtungen an dem Arbeitsstückträger 17 befestigt werden.
  • Schließlich soll noch erwähnt werden, daß die Zahl der Spindeln 21 über die in vorliegendem Beispiel gezeigte Anzahl hinaus den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend gewählt werden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Läppmaschine zum Läppen zylindrischer Flächen, insbesondere von Bohrungen, bei der Läppwerkzeug und Arbeitsstück gegeneinander sowohl verdreht als auch axial verschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Läppwerkzeuge die Drehbewegung und das oder die Arbeitsstücke bzw. der Arbeitsstückträger die Axialbewegung ausführen.
  2. 2. Läppmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsstückträger (17) auf einer zu der oder den Werkzeugspindeln parallelen Stange (i9) angeordnet ist, welche in ihrer Achsrichtung durch eine Kurbel bewegt wird, die über ein Getriebe von der bzw. einer der Werkzeugspindeln angetrieben wird.
  3. 3. Läppmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Axialbewegung des Arbeitsstückes bzw. seines Trägers einstellbar ist.
  4. 4. Läppmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die-Kurbel drehbar in einer in einem Getriebeteil außermittig angeordneten Bohrung gelagert ist und in verschiedenen Stellungen festgelegt werden kann.
  5. 5. Läppmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsstück in einer Hülse (63) befestigt ist, die in einer weiteren, um zwei Querachsen beweglich gelagerten Hülse (59) hajonettarti,g einsetzbar ist.
  6. 6. Läppmaschine nach Anspruch r bis 5, insbesondere zum Bearbeiten von zylindrischen Außenflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Arbeitsstücke in die Werkzeugspindeln (i3, 15) eingesetzt und die ringförmigen Werkzeuge an dem Arbeitsstückhalter (59, 63) befestigt werden können, so daB in diesem Fall die Arbeitsstücke gedreht und die Werkzeuge axial bewegt werden.
DED3024D 1943-04-15 1943-04-15 Laeppmaschine Expired DE856108C (de)

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DED3024D DE856108C (de) 1943-04-15 1943-04-15 Laeppmaschine

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DE856108C true DE856108C (de) 1952-11-20

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ID=7030276

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2759302A (en) * 1953-09-03 1956-08-21 Pioneer Toledo Corp Honing

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2759302A (en) * 1953-09-03 1956-08-21 Pioneer Toledo Corp Honing

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