DE856113C - Druckfuellstift - Google Patents

Druckfuellstift

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Publication number
DE856113C
DE856113C DER6551A DER0006551A DE856113C DE 856113 C DE856113 C DE 856113C DE R6551 A DER6551 A DE R6551A DE R0006551 A DER0006551 A DE R0006551A DE 856113 C DE856113 C DE 856113C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
sleeve
guide tube
brake caliper
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER6551A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Einsele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rodi and Wienenberger AG
Original Assignee
Rodi and Wienenberger AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rodi and Wienenberger AG filed Critical Rodi and Wienenberger AG
Priority to DER6551A priority Critical patent/DE856113C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE856113C publication Critical patent/DE856113C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/16Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores
    • B43K21/20Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores with writing-cores automatically replaced from magazines

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Druckfüllstift Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausführungsform des Druckfül.lstiftes nach Patent 8o5 6o9.
  • Das Patent 8o5 6o9 betrifft einen Druckfüllstift, bei dem das öffnen und Schließen der die Schreibmi,ne fördernden und haltenden Minenklemmzange mit Hilfe einer am hinteren Ende des Minenmagazins befindlichen, mit einer Feder zusammenwirkenden Druckkappe durch einen zwischen zwei Anschlägen verschiebbaren Klemmring geschieht und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge für den Klemmring durch eine Innenschulter der zur Längsführung des letzteren vorgesehenen Ausdrehung eines Einsatzstückes, das vorzugsweise zugleich als Verbindungsstück von Außenmantel und Schreibstiftspitze ausgebildet ist, und durch eine diese Ausdrehung hinten abschließende, zugleich als Anschlag für die Feder dienende .Anschlagplatte gebildet werden und eine Klemmhülse unmittelbar vor der Minenklemmzange in den Spitzenkörper eingebaut ist.
  • Bei der Ausführungsform gemäß dem Patent 8o5 6o9 hat sich als nachteilig erwiesen, daß in dem .Augenblick, in welchem die die Minenförderung bewirkende Klemmzange keine Schreibmine mehr umschließt, was beispielsweise bei geleertem Minenmagazin oder auf den Kopf gestelltem Druckfüllstift vorkommt, durch Federung der einzelnen Klemmbacken der Klemmzange nach innen letztere mitsamt dem Minenführungsrohr nach hinten aus dem Schreibstiftmantel entnommen werden oder sogar selbsttätig aus diesem herausfallen kann. Der herausgenommene Teil .der Mechanik kann sodann leicht beschädigt und damit der ganze D,ruckfüllstift unbrauchbar werden.
  • Des weiteren hat sich gezeigt, daß die Schreibmine sowohl bei der geschlitzten als auch insbesondere bei der ungeschlitzten Schreibstiftspitze der Ausführungsform des Patents 8o5 6o9 in dieser nicht genügend sicher festgelegt wird, so daß sich leicht beim Schreiben das lästige Verdrehen der Mine, insbesondere infolge abgeschriebener Schreibfläche einstellt. Ferner entfielen auch leicht die kurzen Reste. von abgeschriebenen Minen, da sie keinen genügenden Halt mehr fanden.
  • Diese geschilderten Nachteile werden nun bei der Ausführungsform gemäß vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß der hintere, vorzugsweise zugleich als Federanschlag dienende Klemmringanschlag das an seinem vorderen Ende . die Klemmzange tragende Minenführungsrohr hülsenförmig umgibt und in Zusammenwirkung mit einem am Minenführungsrohr angebrachten Wulst oder einem festgelegten Sprengring die hintere Bewegungsbegrenzung für das Minenführungsrohr mit Klemmzange bildet.
  • Es ist somit nicht mehr möglich, daß in dem Augenblick, in welchem die die Minenförderung bewirkende Klemmzange keine Mine mehr umschließt, durch Einwärtsfedern der Klemmbacken die Klemmzange mitsamt dem Minenführungsrohr nach hinten herausgenommen werden kann.
  • Die mit dem auf dem Minenführungsrohr angeordneten Sprengring zusammenarbeitende Innenschulter des hülsenförmigen Klemmringanschlages kann konisch zulaufen, um so ein Herausspringen des Sprengringes in der Anschlagstellung zu vermeiden.
  • Ferner trägt bei dem erfindungsgemäßen Druckfüllstift eine vor der 'vlinenklemmzange verschiebbar im Spitzenkörper angeordnete, an ihrem hinteren Teil konisch und federnd ausgebildete Klemmhülse an ihrem vorderen Ende eine Bremszange, welch letztere in an sich bekannter Weise aus der Schreibstiftspitze herausragt und in Zusammenwirkung mit einer Druckfeder und einem Konus stets bestrebt ist,- sich zu schließen.
  • Durch diese zusätzliche Anordnung einer Bremszange in der Schreibstiftspitze, die nicht die Weiterförderung der Mine, sondern die einwandfreie und sichere Festlegung derselben in der Schreibstellung zur Aufgabe hat, wird das unerwünschte Verdrehen der Mine beim Schreiben und das Herausfallen kurzer Minenreste verhindert.
  • Die am vorderen Ende des Minenführungsrohres angebrachte, an ihrer Stirnfläche zweckmäßigerweise abgeflachte Klemmzange kann so angeordnet sein, daß sie kürz vor dem Erreichen ihrer vordersten Endstellung die Klemmhülse in ihrem hinteren, konisch ausgebildeten Ende berührt und dieselbe mit der ihr vorgelagerten Bremszange gegen die Wirkung der in der Schreibstiftspitze angeordneten Druckfeder beim weiteren Vorschub etwas nach vorn bringt.
  • Durch diesen Vorschub der Klemmhülse wird zwangsläufig die vordere Bremszange, die, wie schon erwähnt, lediglich der sicheren Festlegung der Mine in der Schreibstellung dient, etwas geöffnet. Die Erreichung dieses zwangsläufigen Vorschubs ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, da die Klemmhülse mit Bremszange schon durch den Vorschub der Mine selbst infolge Reibung gegen die Wirkung der Druckfeder etwas mit nach vorn gebracht wird. Die die Bremszange tragende Klemmhülse kann dabei vorzugsweise in einem im zylindrisch ausgedrehten Schreibstiftspitzenkörper eingepreßten Ring geführt und mittels Wulst oder festgelegtem Sprengring in der hintersten Stellung begrenzt sein.
  • Hierdurch wird erreicht, daß insbesondere bei Abnahme des Schreibstiftspitzenkörpers, wenn die Bremszange keine Mine mehr umschließt das Herausnehmen oder Herausfallen der Klemmhülse mit Bremszange unterbunden wird.
  • Die Druckfeder, welche bestrebt ist, die vorn au der Klemmhülse angel»-aclite Bremszange stets zu schließen, kann sich einerseits in an sich bekannter Weise an einer Absetzung im Schreibstiftspitzenkörper und andererseits an der eine Absetzung bildenden Verbindungsstelle zwischen Klemmhülse und Bremszange abstützen.
  • Ein Ausführungsheispiel des erfindungsgemäßen Druckfüllstiftes ist in der Zeichnung schematisch und iiri' Schnitt' dargestellt, und zwar zeigt Fig. i und 2 einen Mittellängsschnitt durch den Druckfüllstift mit in Ruhe- und in \-orscliulistellung befindlichem Druckmechanismus.
  • Im Schreibstiftmantel i, der aus einer Metallhülse oder -wie bei der gezeichneten Ausführungsform aus Kunststoff bestehen kann, ist eine Innenhülse 2 aus Metall eingesetzt. Diese Innenhülse 2 ist an ihrem hinteren Ende mit einem Außengewinde versehen, in welches der sich dem Schreibstiftmantel anschließende Abschlußring 3 eingeschraubt ist. Am vorderen Ende trägt die Innenhülse 2 das Verbindungsstück .1, auf dessen Gewindestutzen 5 der Schreibstiftspitzenkörper 6 geschraubt ist. Die Schulter 7 des Spitzenkörpers 6 legt in Zusammenwirkung mit dein Abschlußring 3 den Druckniechanismus im Schreibstiftmantel i fest, wodurch auch gleichzeitig der Klip 8 gehalten wird. Zwischen der Erweiterung 9 der Innenhülse 2 und der Erweiterung io des Schreibstiftmantels i ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, etwas Luft, um etwaigen Toleranzen bei der Herstellung des Kunststoffmantels i Rechnung. zu tragen.
  • Im hinteren Teil der Innenhülse 2 befindet sich das Minenmagazin i i, welches am hinteren Ende mittels der durch den Abschlußring 3 hineinragenden Druckkappe 12 abgeschlossen und in welches vol'n das Minenführungsrohr 13 eingeschraubt ist. Dieses Minenführungsrohr 13 trägt seinerseits die in Zusammenwirkung mit dem Klemmring 14 die Förderung der Minen 15 bewirkende Klemmzange 16.
  • Der Vorschub des Klemmringes 14 ist wie beim Patent 8o5 6o9 einerseits durch die Innenschulter 17 der Ausdrehung 18 im Verbindungsstück 5 und andererseits durch den mittels Umbördelung am hinteren Ende des Verbindungsstückes 5 befestigten Anschlagring ig festgelegt. Der Anschlagring@i9 ist hier jedoch hülsenförmig ausgebildet und.umgibt noch ein Stück weit das Minenführungsrohr 13, um so in Zusammenwirkung mit einem.auf dem letzteren festgelegten Sprengring 2o mittels seiner Innenschulter 21 das Herausnehmen des Mineninagazins i 1 mit 1-Iinenführungsrohr 13 und Klemmzange 16, wenn letztere keine Mine mehr umschließt, zu verhindern. Diese Innenschulter 21 ist konisch zulaufend, um beim Anschlagen des Klemmringes 2o diesen sicher in seiner Festlegestellung zu halten. Die Druckfeder 22 stützt sich einerseits gegen das Ende des hülsenförmigen Anschlagringes i9 und andererseits gegen den Boden des Minenmagazins i i ab.
  • In dem auf den Stutzen 5 des Verbindungsstückes .I geschraubten Spitzenkörper 6 ist die Klemmhülse 23 in dein eingesprengten Ring 24 verschiebbar gehalten. Die Klemmhülse 23 ist am hinteren Ende konisch und federnd ausgebildet und trägt am vorderen Ende die Bremszange 25, die etwas aus dein Spitzenkörper 6 herausragt und lediglich dazu dient, die gerade in Schreibstellung befindliche Mine 15 gegen das unerwünschte Verdrehen zu sichern und das Entfallen abgeschriebener, kürzerer Minenstücke 15 zu verhindern.
  • Um das Herausfallen der Klemmhülse 23 nach hinten bei abgeschraubtem Spitzenkörper 6, wenn die Bremszange 25 keine Mine 15 umschließt, zu verhindern, ist an der Klemmhülse 23 eine Wulst 26 angebracht die in Zusammenwirkung mit dem Ring 24 eilte hintere Bewegungsbegrenzung bildet. Die die Bremszange 25 stets in der Schließlage haltende Druckfeder 27 stützt sich einerseits gegen die Innenschulter 28 der Ausdrehung 29 im Spitzenk<3rper 6 und andererseits gegen die Absetzung 30 der Verbindungsstelle zwischen Klemmhülse 23 und Bremszange 25 ab.
  • Um beim Vorschub zwangsweise ein geringfügiges öffnen der vor der Klemmhülse 23 gelagerten Bremszange 25 zu erreichen, ist die am @linenführungsrohr 13 angebrachte Klemmzange 16 so angeordnet, daß sie beim Vorschub kurz vor dem Erreichen ihrer vordersten Endstellung die Klemmhülse 23 an ihrem hinteren, konisch ausgebildeten Ende berührt und diese samt der vorgelagerten Bremszange 25 gegen die Wirkung der im Spitzenkörper 6 angeordneten Druckfeder 27 beim weiteren Vorschub etwas nach vorn bringt, wie es aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Kleninizange 16 ist zu diesem "Zweck an ihren Stirnflächen abgeflacht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckfüllstift nach Patent 805 6o9, dadurch gekennzeichnet, daB der hintere, vorzugsweise zugleich als Federanschlag dienende Klemmringanschlag (i9) das in seinem vorderen Ende die Klemmzange (16) tragende Minenführungsrohr (13) hülsenförmig umgibt und in Zusammenwirkung mit einem am Minenführungsrohr (13) angebrachten Wulst oder einem festgelegten Sprengring (2o) die hintere Begrenzung für das Minenführungsrohr (13) mit Klemmzange (16) bildet.
  2. 2. Druckfüllstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem auf dem Minenführungsrohr (13) angeordneten Sprengring (2o) zusammenarbeitende Innenschulter (21) des hülsenförmigen Klemmringanschlages (i9) konisch zuläuft.
  3. 3. Druckfüllstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB eine vor der Minenklemmzange (16) verschiebbar im Spitzenkörper (6) angeordnete, an ihrem hinteren Teil konisch und federnd ausgebildete Klemmhülse (23) an ihrem vorderen Ende eine Bremszange (25) trägt, welch letztere in an sich bekannter Weise aus der Schreibstiftspitze (6) herausragt und in Zusammenwirkung mit einer Druckfeder (27) und einem Konus stets bestrebt ist, sich zu schließen. :
  4. 4. Druckfüllstift nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am vorderen Ende des Minenführungsrohres (13) angebrachte, an ihrer Stirnfläche zweckmäßigerweise abgeflachte Klemmzange (16) so angeordnet ist, daß sie kurz vor dein Erreichen ihrer vordersten Endstellung die Klemmhülse (2:3) an ihrem hinteren, konisch ausgebildeten Ende berührt und dieselbe mit der ihr vorgelagerten Bremszange (25) gegen die Wirkung der in der Schreibstiftspitze (6) angeordneten Druckfeder (27) beim weiteren Vorschub etwas nach vorn bringt.
  5. 5. Druckfüllstift nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB die die Bremszange (2,5) tragende Klemmhülse (23) vorzugsweise in einem im zylindrisch ausgedrehten Spitzenkörper (6) eingepreBten Ring (24) geführt und mittels Wulst (26) oder festgelegtem Sprengring in der hintersten Stellung begrenzt ist.
  6. 6. Druckfüllstift nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder(27), welche bestrebt ist die vorn an der Klemmhülse (23) angebrachte Bremszange (25) stets zu schließen, sich einerseits in an sich bekannter Weise an einer Absetzung (28) im Spitzenkörper (6) und andererseits an der eine Absetzung (3o) bildenden Verbindungsstelle zwischen Klemmhülse (23) und Bremszange (25) abstützt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 683 616; schweizerische Patentschrift Nr. ir76 959.
DER6551A 1950-01-04 1951-08-21 Druckfuellstift Expired DE856113C (de)

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DER6551A DE856113C (de) 1950-01-04 1951-08-21 Druckfuellstift

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DE281775X 1950-01-04
DER6551A DE856113C (de) 1950-01-04 1951-08-21 Druckfuellstift

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DE856113C true DE856113C (de) 1952-11-20

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ID=25774330

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DER6551A Expired DE856113C (de) 1950-01-04 1951-08-21 Druckfuellstift

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH176959A (de) * 1934-08-18 1935-05-15 Schmid Carl Minenhalter.
DE683616C (de) * 1937-07-13 1939-11-10 Bernhard Naegele Jr Druckfuellbleistift mit zwei hintereinanderliegenden Minenklemmzangen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH176959A (de) * 1934-08-18 1935-05-15 Schmid Carl Minenhalter.
DE683616C (de) * 1937-07-13 1939-11-10 Bernhard Naegele Jr Druckfuellbleistift mit zwei hintereinanderliegenden Minenklemmzangen

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