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Druckfüllstift Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausführungsform
des Druckfül.lstiftes nach Patent 8o5 6o9.
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Das Patent 8o5 6o9 betrifft einen Druckfüllstift, bei dem das öffnen
und Schließen der die Schreibmi,ne fördernden und haltenden Minenklemmzange mit
Hilfe einer am hinteren Ende des Minenmagazins befindlichen, mit einer Feder zusammenwirkenden
Druckkappe durch einen zwischen zwei Anschlägen verschiebbaren Klemmring geschieht
und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge für den Klemmring durch eine Innenschulter
der zur Längsführung des letzteren vorgesehenen Ausdrehung eines Einsatzstückes,
das vorzugsweise zugleich als Verbindungsstück von Außenmantel und Schreibstiftspitze
ausgebildet ist, und durch eine diese Ausdrehung hinten abschließende, zugleich
als Anschlag für die Feder dienende .Anschlagplatte gebildet werden und eine Klemmhülse
unmittelbar vor der Minenklemmzange in den Spitzenkörper eingebaut ist.
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Bei der Ausführungsform gemäß dem Patent 8o5 6o9 hat sich als nachteilig
erwiesen, daß in dem .Augenblick, in welchem die die Minenförderung bewirkende Klemmzange
keine Schreibmine mehr umschließt, was beispielsweise bei geleertem Minenmagazin
oder auf den Kopf gestelltem Druckfüllstift vorkommt, durch Federung der einzelnen
Klemmbacken der Klemmzange nach innen letztere mitsamt dem Minenführungsrohr nach
hinten aus dem Schreibstiftmantel entnommen werden oder sogar selbsttätig aus diesem
herausfallen kann. Der herausgenommene Teil .der Mechanik kann sodann leicht beschädigt
und damit der ganze D,ruckfüllstift unbrauchbar werden.
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Des weiteren hat sich gezeigt, daß die Schreibmine sowohl bei der
geschlitzten als auch insbesondere bei der ungeschlitzten Schreibstiftspitze der
Ausführungsform
des Patents 8o5 6o9 in dieser nicht genügend sicher festgelegt wird, so daß sich
leicht beim Schreiben das lästige Verdrehen der Mine, insbesondere infolge abgeschriebener
Schreibfläche einstellt. Ferner entfielen auch leicht die kurzen Reste. von abgeschriebenen
Minen, da sie keinen genügenden Halt mehr fanden.
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Diese geschilderten Nachteile werden nun bei der Ausführungsform gemäß
vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß der hintere, vorzugsweise zugleich
als Federanschlag dienende Klemmringanschlag das an seinem vorderen Ende . die Klemmzange
tragende Minenführungsrohr hülsenförmig umgibt und in Zusammenwirkung mit einem
am Minenführungsrohr angebrachten Wulst oder einem festgelegten Sprengring die hintere
Bewegungsbegrenzung für das Minenführungsrohr mit Klemmzange bildet.
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Es ist somit nicht mehr möglich, daß in dem Augenblick, in welchem
die die Minenförderung bewirkende Klemmzange keine Mine mehr umschließt, durch Einwärtsfedern
der Klemmbacken die Klemmzange mitsamt dem Minenführungsrohr nach hinten herausgenommen
werden kann.
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Die mit dem auf dem Minenführungsrohr angeordneten Sprengring zusammenarbeitende
Innenschulter des hülsenförmigen Klemmringanschlages kann konisch zulaufen, um so
ein Herausspringen des Sprengringes in der Anschlagstellung zu vermeiden.
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Ferner trägt bei dem erfindungsgemäßen Druckfüllstift eine vor der
'vlinenklemmzange verschiebbar im Spitzenkörper angeordnete, an ihrem hinteren Teil
konisch und federnd ausgebildete Klemmhülse an ihrem vorderen Ende eine Bremszange,
welch letztere in an sich bekannter Weise aus der Schreibstiftspitze herausragt
und in Zusammenwirkung mit einer Druckfeder und einem Konus stets bestrebt ist,-
sich zu schließen.
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Durch diese zusätzliche Anordnung einer Bremszange in der Schreibstiftspitze,
die nicht die Weiterförderung der Mine, sondern die einwandfreie und sichere Festlegung
derselben in der Schreibstellung zur Aufgabe hat, wird das unerwünschte Verdrehen
der Mine beim Schreiben und das Herausfallen kurzer Minenreste verhindert.
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Die am vorderen Ende des Minenführungsrohres angebrachte, an ihrer
Stirnfläche zweckmäßigerweise abgeflachte Klemmzange kann so angeordnet sein, daß
sie kürz vor dem Erreichen ihrer vordersten Endstellung die Klemmhülse in ihrem
hinteren, konisch ausgebildeten Ende berührt und dieselbe mit der ihr vorgelagerten
Bremszange gegen die Wirkung der in der Schreibstiftspitze angeordneten Druckfeder
beim weiteren Vorschub etwas nach vorn bringt.
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Durch diesen Vorschub der Klemmhülse wird zwangsläufig die vordere
Bremszange, die, wie schon erwähnt, lediglich der sicheren Festlegung der Mine in
der Schreibstellung dient, etwas geöffnet. Die Erreichung dieses zwangsläufigen
Vorschubs ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, da die Klemmhülse mit Bremszange
schon durch den Vorschub der Mine selbst infolge Reibung gegen die Wirkung der Druckfeder
etwas mit nach vorn gebracht wird. Die die Bremszange tragende Klemmhülse kann dabei
vorzugsweise in einem im zylindrisch ausgedrehten Schreibstiftspitzenkörper eingepreßten
Ring geführt und mittels Wulst oder festgelegtem Sprengring in der hintersten Stellung
begrenzt sein.
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Hierdurch wird erreicht, daß insbesondere bei Abnahme des Schreibstiftspitzenkörpers,
wenn die Bremszange keine Mine mehr umschließt das Herausnehmen oder Herausfallen
der Klemmhülse mit Bremszange unterbunden wird.
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Die Druckfeder, welche bestrebt ist, die vorn au der Klemmhülse angel»-aclite
Bremszange stets zu schließen, kann sich einerseits in an sich bekannter Weise an
einer Absetzung im Schreibstiftspitzenkörper und andererseits an der eine Absetzung
bildenden Verbindungsstelle zwischen Klemmhülse und Bremszange abstützen.
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Ein Ausführungsheispiel des erfindungsgemäßen Druckfüllstiftes ist
in der Zeichnung schematisch und iiri' Schnitt' dargestellt, und zwar zeigt Fig.
i und 2 einen Mittellängsschnitt durch den Druckfüllstift mit in Ruhe- und in \-orscliulistellung
befindlichem Druckmechanismus.
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Im Schreibstiftmantel i, der aus einer Metallhülse oder -wie bei der
gezeichneten Ausführungsform aus Kunststoff bestehen kann, ist eine Innenhülse 2
aus Metall eingesetzt. Diese Innenhülse 2 ist an ihrem hinteren Ende mit einem Außengewinde
versehen, in welches der sich dem Schreibstiftmantel anschließende Abschlußring
3 eingeschraubt ist. Am vorderen Ende trägt die Innenhülse 2 das Verbindungsstück
.1, auf dessen Gewindestutzen 5 der Schreibstiftspitzenkörper 6 geschraubt ist.
Die Schulter 7 des Spitzenkörpers 6 legt in Zusammenwirkung mit dein Abschlußring
3 den Druckniechanismus im Schreibstiftmantel i fest, wodurch auch gleichzeitig
der Klip 8 gehalten wird. Zwischen der Erweiterung 9 der Innenhülse 2 und der Erweiterung
io des Schreibstiftmantels i ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, etwas Luft,
um etwaigen Toleranzen bei der Herstellung des Kunststoffmantels i Rechnung. zu
tragen.
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Im hinteren Teil der Innenhülse 2 befindet sich das Minenmagazin i
i, welches am hinteren Ende mittels der durch den Abschlußring 3 hineinragenden
Druckkappe 12 abgeschlossen und in welches vol'n das Minenführungsrohr 13 eingeschraubt
ist. Dieses Minenführungsrohr 13 trägt seinerseits die in Zusammenwirkung mit dem
Klemmring 14 die Förderung der Minen 15 bewirkende Klemmzange 16.
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Der Vorschub des Klemmringes 14 ist wie beim Patent 8o5 6o9 einerseits
durch die Innenschulter 17 der Ausdrehung 18 im Verbindungsstück 5 und andererseits
durch den mittels Umbördelung am hinteren Ende des Verbindungsstückes 5 befestigten
Anschlagring ig festgelegt. Der Anschlagring@i9 ist hier jedoch hülsenförmig ausgebildet
und.umgibt noch ein Stück weit das Minenführungsrohr 13, um so in Zusammenwirkung
mit einem.auf dem
letzteren festgelegten Sprengring 2o mittels seiner
Innenschulter 21 das Herausnehmen des Mineninagazins i 1 mit 1-Iinenführungsrohr
13 und Klemmzange 16, wenn letztere keine Mine mehr umschließt, zu verhindern. Diese
Innenschulter 21 ist konisch zulaufend, um beim Anschlagen des Klemmringes 2o diesen
sicher in seiner Festlegestellung zu halten. Die Druckfeder 22 stützt sich einerseits
gegen das Ende des hülsenförmigen Anschlagringes i9 und andererseits gegen den Boden
des Minenmagazins i i ab.
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In dem auf den Stutzen 5 des Verbindungsstückes .I geschraubten Spitzenkörper
6 ist die Klemmhülse 23 in dein eingesprengten Ring 24 verschiebbar gehalten. Die
Klemmhülse 23 ist am hinteren Ende konisch und federnd ausgebildet und trägt am
vorderen Ende die Bremszange 25, die etwas aus dein Spitzenkörper 6 herausragt und
lediglich dazu dient, die gerade in Schreibstellung befindliche Mine 15 gegen das
unerwünschte Verdrehen zu sichern und das Entfallen abgeschriebener, kürzerer Minenstücke
15 zu verhindern.
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Um das Herausfallen der Klemmhülse 23 nach hinten bei abgeschraubtem
Spitzenkörper 6, wenn die Bremszange 25 keine Mine 15 umschließt, zu verhindern,
ist an der Klemmhülse 23 eine Wulst 26 angebracht die in Zusammenwirkung mit dem
Ring 24 eilte hintere Bewegungsbegrenzung bildet. Die die Bremszange 25 stets in
der Schließlage haltende Druckfeder 27 stützt sich einerseits gegen die Innenschulter
28 der Ausdrehung 29 im Spitzenk<3rper 6 und andererseits gegen die Absetzung
30 der Verbindungsstelle zwischen Klemmhülse 23 und Bremszange 25 ab.
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Um beim Vorschub zwangsweise ein geringfügiges öffnen der vor der
Klemmhülse 23 gelagerten Bremszange 25 zu erreichen, ist die am @linenführungsrohr
13 angebrachte Klemmzange 16 so angeordnet, daß sie beim Vorschub kurz vor dem Erreichen
ihrer vordersten Endstellung die Klemmhülse 23 an ihrem hinteren, konisch ausgebildeten
Ende berührt und diese samt der vorgelagerten Bremszange 25 gegen die Wirkung der
im Spitzenkörper 6 angeordneten Druckfeder 27 beim weiteren Vorschub etwas nach
vorn bringt, wie es aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Kleninizange 16 ist zu diesem
"Zweck an ihren Stirnflächen abgeflacht.