DE856132C - Drehbohrer fuer Gesteinsbohrmaschinen - Google Patents

Drehbohrer fuer Gesteinsbohrmaschinen

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DE856132C
DE856132C DEP38867D DEP0038867D DE856132C DE 856132 C DE856132 C DE 856132C DE P38867 D DEP38867 D DE P38867D DE P0038867 D DEP0038867 D DE P0038867D DE 856132 C DE856132 C DE 856132C
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DE
Germany
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drill
rock drilling
drilling machines
cutting edges
rotary drill
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DEP38867D
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English (en)
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Herbert Dr-Ing Jeschke
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/26Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/02Core bits
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/62Drill bits characterised by parts, e.g. cutting elements, which are detachable or adjustable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Die bei Gesteinsbohrmaschinen bisher in Anwendung befindlichen Drehbohrer, deren Bohrkrone eine Anzahl radial oder tangential gerichtete Schneiden aufweisen, genügen den an sie zu stellenden Betriebsanforderungen nicht; sie verklemmen sich leicht im Bohrloch und erschweren das Herausziehen des Bohrers aus dem Bohrloch bzw. auch das Wiedereinführen desselben in das Bohrloch hinein. Das ist auf die radial. oder tangential symmetrische Anordnung der Schneiden zurückzuführen, deren Außenkanten auf einer gemeinsamen, um die Bohrermitte herum verlaufenden Kreislinie liegen, die dem Umfang des Bohrloches entspricht. Diese Schneideanordnung sichert zwar dem Bohrer beim Vorschub die Geradführung im Richtungszug der Bohrstange, bringt jedoch die obenerwähnten Betriebserschwernisse.
  • Beschränkt man die Bestückung der Bohrkrone mit Schneiden auf ein kleiner als i8o° großes Winkelfeld, dessen Spitze in der Bohrermitte liegt, oder rüstet man die Bohrkrone mit einer einzigen Schneide aus, nimmt also dien Schneiden die Funktion der zentralen Führung und weist diese Aufgabe bei Verwendung einer hohlen Bohrstange den sich in diesem Bohrer bildenden Gesteinskern zu, so sind die eingangs geschilderten Nachteile beseitigt, wenn dabei die Schneiden über das Querschnittsprofil der Bohrstange vorstehen.
  • Der Bohrkrone wird im Bo'hrloc'h ein Spiel gegeben, das eine Verklemmung ausschließt und mit Rücksicht auf die Brüchigkeit des Zentrierkerns das Herausziehen der Bohrstange aus dem Bohrloch mühelos ermöglicht.
  • Die geschilderte Schneidenanordnung bei einem Kernbohrer stellt die Erfindung dar. Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung in den Fig. i; 2 und 3 im Längsschnitt, in der Seitenansicht und in der Draufsicht dargestellt.
  • Die hohle Bohrstange ist mit a bezeichnet, an ihrem Arbeitsende ist sie mit den Bohrschneiden i und i2 bestückt. Die Fig. i zeigt die Bohrstange mit dem lösbar eingesetzten zentrierenden Vorbohrer. Dieser wird entfernt, nachdem die Bohrschneiden i und i2 kurzstreckig in das Gestein eingedrungen sind. In der Fig. 3, die den Bohrer während des Bohrens zeigt, ist ein in die hohle Bohrstange a hineinragender Gesteinskern zu erkennen. Dieser Bohrkern übernimmt die Zentrierung des Bohrers, da, wie dies aus den Fig. i und 2 zu erkennen ist, von den Bohrschneiden i und i2 lediglich die letztere über das Profil der Bohrstange hinausgeht. Die Bohrloch.wandung wird ihierbei lediglich durch die Schneide i2 im Gestein hergestellt, während vor Kopf beide Schneiden wirksam sind. Diese Anordnung der Schneiden gibt dem Bohrkopf ein freies radiales Seitenspiel und vermeidet ein Verklemmen des Bohrers im Bohrloch. Dieses freie Seitenspiel kann selbstverständlich auch bei Verwendung mehrerer Schneiden entsprechend der Anordnung der Schneide i2 erhalten bleiben, wobei jedoch die Bedingung erfüllt sein muß, daß diese Schneiden innerhalb eines gemeinsamen Winkelfeldes von i8o°' liegen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehbohrer für Gesteinsbohrmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug zwecks Erzielung eines den Bohrer zentrierenden Bohrkerns als Kernbohrer ausgebildet ist und daß entweder nur eine einzige über das Bohrerquerschnittsprofilhinausgehende, denBohrlochinnenmantel fräsende Schneide vorgesehen ist, oder daß bei Anordnung mehrerer Schneiden diese innerhalb des Winkelfeldes von i8o° liegen, dessen Spitze in der Bohrermitte liegt. Angezogene Druckschriften: »Le'hrl>uch .der Bergbaukunde« von H e i s e und H e r b s t, 1923, S. io5, Abb. 98 und S. i i9,
  2. 2. Abs.
DEP38867D 1949-04-06 1949-04-06 Drehbohrer fuer Gesteinsbohrmaschinen Expired DE856132C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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