DE856182C - Magnetfeldroehre - Google Patents
MagnetfeldroehreInfo
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- DE856182C DE856182C DEL4793D DEL0004793D DE856182C DE 856182 C DE856182 C DE 856182C DE L4793 D DEL4793 D DE L4793D DE L0004793 D DEL0004793 D DE L0004793D DE 856182 C DE856182 C DE 856182C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J25/00—Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
- H01J25/50—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field
- H01J25/52—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode
- H01J25/54—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode having only one cavity or other resonator, e.g. neutrode tubes
- H01J25/55—Coaxial cavity magnetrons
Landscapes
- Microwave Tubes (AREA)
Description
- Magnetfeldröhre Es sind Magnetfeldröhren bekanntgeworden, welche bei einer Wellenlänge von ungefähr z bis 3 cm bei Impulstastung Leistungen von einigen Kilowatt abzugeben imstande sind. Diese Röhren bestechen aus einer zylindrischen Kathode und einer größeren Anzahl voll Anodensegmenten, welche konzentrisch zur Kathode liegen. Dieselben sind paarweise mit einer der Segmentza'hl entsprechenden Anzahl von Scbwingkreisbügeln verbunden, so daß ein radförmiges Gebilde entsteht. Parallel zur Kathoden-bzw. Systemachse liegt ein 'Magnetfeld, welches die aus der Kathode austretenden Elektronen in einer zykloidenähnlichen Bahn bewegt. Die einzelnen Schwingkreise werden durch Verbindungsleitungen parallel geschaltet. Besitzt einer dieser Teilschwingkreise z. B. einen Resonanzwiderstand von 5o ooo Ohm, so haben zehn parallel geschaltete Kreise einen Gesamtresonanzwiderstand von 5oo Ohm, d. h. man muß, wenn viele Schwingkreise parallel geschaltet sind, mit relativ schlechten Außenkreisen rechnen. Diese Außenkreise werden außerdem noch schlechter, je kürzer die Wellenlänge wird, für die sie gebaut «-erden. Ein Resonator kann nur dann zu Schwingungen angeregt werden, wenn der Außenwiderstand dieselbe Größenordnung hat wie der Strahlwiderstand des Rohres (Strahlwiderstand-Anodenspannung/Anodenstrom). Will man zu Wellen von t cm und kürzer vordringen, so werden die Schwingkreise so schlecht, daß mit den üblichen, Strahl-
widerständen keine Schwingungserzeugung möglich ist. Die Erzeugung von derartig kurzen Wellen ist nur durch Vergrößerung des Strahlwiderstandes möglich, da eine Verbesserung der Kreisgüte nach dem heutigen Stande der Technik nicht möglich ist. Der Strahlwiderstand des Rohres kann einerseits durch Vergrößerung der spezifischen Kathoden- belastung (,#\,/cm2) erreicht werden, wodurch jedoch die Lebensdauer der Kathode verkürzt wird. Andererseits kann man durch Vergrößerung der Kathodenoberfläche bei gleichzeitiger Vermehrung der Zahl der parallel geschalteten Schwingkreise eine Verkleinerung des Strahlwiderstandes er- reichen. Dies bringt jedoch keine Verbesserung dies Verhältnisses von Strahlwidierstand zu Außen- kreiswiderstand:, da bei der Parallelschaltung von Schwingkreisen, wie erwähnt, der Gesamtkreis- widerstand absinkt. Es kommt aber für die Er- zeugung von sehr kurzen Wellen darauf an, bei den gleichen Schwingkreisdimensionen eine größere Kathodenoberfläche zu verwenden. Bei Magnetfeldröhren wird zur Erzeugung von Zentimeter- und Millimeterwellen erfindiungsgemäß vorgeschlagen, die Anodensegmente und die damit verbundenen Schwingkreiselemente in Form eines mit Nuten versehenen Zylinders in der Achse des Systems und des Magnetfeldes anzuordnen und tnit einer zylindrischen, hohl ausgebil,deteii, auf der Innenseite mit Emissionsmasse bedeckten und in- direkt geheizten Kathode zu umgeben. Man hat es also mit einer Umkehrung der bisherigen Magnetronanordnung zu tun, welche den Vorteil hat, daß bei Beibehaltun=g des Anodendurchmessers die Kathodenoberfläche 2- bis 3mal größer wird. Da die Resonanzwiderstände der Schwingkreise ungefähr linear mit der Wellenlänge kleiner werden, bedeutet dies auch eine entsprechende Herabsetzung der Wellenlänge der neuen Röhre gegenüber den bekannten Anordnungen. Liegt die Grenze der bekannten Anordnungen bei ungefähr 2 cm, so kamt man mit der neuen Anordnung Wellenlängen bis ztI ungefähr 6 mm herunter erzeugen. Die Abbildung zeigt in der Ansicht und itn Schnitt ein Ausführungsbeispiel der neuen Magnet- feldröhre. Die Kathode i ist eine zylinderförmige, hohl ausgebildete und indirekt geheizte Oxydkathöde; welche an der Innenseite die Emissionsmaße 2 trägt. Zur Vermeidung von Wärmeabstrahlung ist um die Kathode in einem gewissen Abstand ein auf Kathodenpotential liegender Strahlungsschutzring3 angeordnet, der beispielsweise aus einem hochglanz- polierten Metall besteht. Der Ring 3 dient gleich- zeitig mit den Haltestreben 4, welche im Glas- stutzen 5 eingeschmolzen sind, zur Kathoden- halterung. Eine weitere, in den Glasstutzen 5 ein- geschmolzene Stromdurchführung 6 dient als ein Ileizeranschluß, während das andere Heizerende mit der Kathode verbunden und über die Halte- streben 4 herausgeführt ist. Innerhalb der Kathode liegt zentrisch der Anoden- und Schwingkreis- körper 7, dieser besteht aus einem zylin=drischen Rohr 8, welches radial der Sc'hwingkreiselemente 9 trägt. Der Anodenkörper 7 ist mit seinen Flanschen io an den Abschlußscheihen i i 1iefestigt, heispiels- weise angielötet oder angeschweißt, welche ihrerseits wieder in den zylindrischen Gefäßteil 12 va'kuum- dicht eingesetzt sind. Das Rohr 8, welches das ganze System in der Achsrichtung durchsetzt, dient zur Durchleitung von Kühlmitteln, beispielsweise Wasser oder Preßluft. Die metallischen Abschluß- scheilren i t bestehen zur Verringcrung der Magnet- feldlänge aus magnetischem Material. Der Stutzen 13 tnit der Auskoppelleitung 1 4 ist eine konzen- trische Rohrleitung- zur :\uskoppelung der Energie. Die Abbildung stellt, wie bereits erwähnt, nur ein Ausführungsbeispiel der neuen Röhre dar, es ist z. B. auch möglich, das gesamte System in einen Glaskolben einzubauen. Weiterhin kann an Stelle einer indirekt geheizten Kathode auch eine direkt geheizte, bandförtnige Kathode verwendet werden, die einseitig mit Emissionsmasse bedeckt und mit ,Gier Emissionsmasse nach innen kreisförmig ge- bogen ist. Die neue Röhre ist in bezug auf die lsolation so aufgebaut, daß sie die für die Hoclitastung geforder- ten großen Spannungswerte von ungefähr 2o ooo V sicher verträgt. Die in dem Ausführungsbeispiel gezeigte Form der :@iiodensegmeiite kann je nach den Erfordernissen in bekannter Weise abgeändert werden.
Claims (1)
- PATENTANSIIHt C.IIl::
i. Magnetfeldröhre zur Erzeugung von Zenti- meter- und Millimetcrwelleti hoher Leistung, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenseg- mente und die damit verbundenen Schwingkreis- elemente in Form eines mit Nuten versehenen Zylinders in der Achse des Systems und des Magnetfeldes angeordnet und von einer zyliti- drischen,'hohl ausgebildeten, auf der Innenseite mit Emissionsmasse bedeckten und indirekt geheizten Kathode umgeben ist. 2. Magnetfelder nach .Anspruch i, dadurch gekenn=zeichnet, daß der Anodenkörper zentrisch in ein zylindrisches lXletallgefäß, das durch zwei Metallscheiben abgeschlossen ist und einen Teil des Vakuumgefäßes bildet, eingebaut ist. 3. Magnetfeldröhre nach den Ansprüchen i und: 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anoden- körper in der Achse des Systems auf beiden Seiten metallisch mit der Gefäßwand in guter wärmeleitender Verbindung steht. 4. Magnetfeldröhre nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre in der Achsrichtung des Anodenkörpers durchbohrt und von einem Kühlmittel durchströmt ist. 5. Magnetfeldröhre nach den Ansprüchen i bi s4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschluß- scheiben des zylindrischen Gefäßteils aus ma- gnetischem Werkstoff bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL4793D DE856182C (de) | 1944-07-08 | 1944-07-08 | Magnetfeldroehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL4793D DE856182C (de) | 1944-07-08 | 1944-07-08 | Magnetfeldroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE856182C true DE856182C (de) | 1952-12-08 |
Family
ID=7256621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL4793D Expired DE856182C (de) | 1944-07-08 | 1944-07-08 | Magnetfeldroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE856182C (de) |
-
1944
- 1944-07-08 DE DEL4793D patent/DE856182C/de not_active Expired
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