DE856187C - Einrichtung zur Herstellung einer Suspension eines fein verteilten festen Stoffes in einem gasfoermigen Mittel, insbesondere eines Gemisches eines fein verteilten festenBrennstoffes mit Sauerstoff - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung einer Suspension eines fein verteilten festen Stoffes in einem gasfoermigen Mittel, insbesondere eines Gemisches eines fein verteilten festenBrennstoffes mit Sauerstoff

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DE856187C
DE856187C DEP27645A DEP0027645A DE856187C DE 856187 C DE856187 C DE 856187C DE P27645 A DEP27645 A DE P27645A DE P0027645 A DEP0027645 A DE P0027645A DE 856187 C DE856187 C DE 856187C
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screw conveyor
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DEP27645A
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Joseph Daniels
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/46Gasification of granular or pulverulent flues in suspension
    • C10J3/48Apparatus; Plants
    • C10J3/50Fuel charging devices
    • C10J3/506Fuel charging devices for entrained flow gasifiers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Herstellung einer Suspension eines fein verteilten festen Stoffes in einem gasförmigen Mittel, insbesondere eines Gemisches eines fein verteilten festen Brennstoffes mit Sauerstoff Die Erfindung betrifft im weiteren Sinne Einrichtungen zur Herstellung einer homogenen Suspension von fein aufgeteilten festen Stoffen in gasförmigen Medien und im besonderen Einrichtungen, die hauptsächlich zur Herstellung derartiger Suspensionen in einem mit fein verteiltem festem Brennstoff reagierenden gasförmigen Medium dienen, wobei der erwähnte Brennstoff durch das Reaktionsgas vergast werden kann und ein gasförmiges Erzeugnis von im wesentlichem einheitlicher Zusammensetzung erhalten wird. Die Erfindung ist beispielsweise hauptsächlich anwendbar bei einem Verfahren zur ununterbrochenen Herstellung einer Suspension von fein aufgeteiltem festem Brennstoff in Sauerstoff oder in sauerstoffangereicherter Luft oder nur in Luft selbst, wobei ein brennbares Gas von ziemlich einheitlicher Zusammensetzung und gleichbleibendem Heizwert erhalten wird.
  • Eine Schwierigkeit, die bei der Anwendung von bekannten Einrichtungen zur Herstellung derartiger Suspensionen entsteht, ist die Herstellung eines gleichbleibenden, bestimmten Mengenverhältnisses zwischen suspendiertem Brennstoff und Vergasungsmittel, so daß sich eine beständige und vorher bestimmte Mischung von brennbarem Gas aus der Vergasung ergibt.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher, verbesserte Einrichtungen vorzusehen, um eine vollständige und innige Mischung zwischen dem fein aufgeteilten festen Brennstoff und dem gasförmigen Medium zu erhalten.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist, Einrichtungen zu schaffen, damit die gebildeten homogenen Suspensionen an der erforderlichen Stelle der Verwendung zugeführt werden können, ohne ihre homogene Mischung zu verlieren.
  • Gegenstand der Erfindung sind ferner Verbesserungen und betriebliche Vorteile oder Verhältnisse, wie -sie sich aus den nachstehend beschriebenen und beanspruchten Einrichtungen ergeben.
  • Das Problem der Herstellung einer innigen Mischung von fein aufgeteilten festen Brennstoffen in einem damit reagierenden Gas ist nicht neu. Es besteht beispielsweise sowohl in der Technik der Vergasung von fein aufgeteilten festen Brennstoffen zur Erzeugung eines brennbaren Gases als auch in der Technik der Beheizung mit staubförmigen Brennstoffen, wobei die vollständige Verbrennung des Brennstoffes gewünscht wird.
  • Für :die Verbrennung staubförmiger Kohle sind verschiedene Systeme zur Herstellung einer :Mischung von staubförmigem festem Brennstoff mit Luft und die Beförderung dieser so gebildeten Mischung zu einer Verbrennungszone bekanntgeworden, die erfolgreich sind. So wurde beispielsweise vorgeschlagen, einen Schneckenförderer für die Zuführung staubförmniger Kohle von einem Lagerbehälter zu einer Mischeinrichtung zu verwenden, in welche die staubförmige Kohle durch ihre Schwerkraft vom Ende des Schneckenförderers in eine obere Öffnung der Mischeinrichtung fällt, in welcher die Kohle mit Luft unter niederem Druck gemischt wird.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung fällt die staubförmige Kohle durch ihre Schwere in einen Schneckenförderer, welcher durch einen Motor mit Stufengetriebe angetrieben wird. An seinem Förderende ist das Gehäuse des Schneckenförderers von einem Ringglied umgeben, in das Luft eingeblasen wird; die Luft und die durch den Schneckenförderer zugeführte staubförmige Kohle werden hierbei durch Schaufeln, die an dem Austragsende der Welle des Schneckenförderers angeordnet sind, gemischt, bevor .die Suspension der Verwendungsstelle zugeführt wird. Diese bekannten Einrichtungen können für die besonderen Erfordernisse der Verbrennung staubförmiger Kohle ausreichend sein, aber es ist klar, daß eine ununterbrochene und innige homogene Mischung des fein aufgeteilten festen Stoffes mit dem gasförmigen Medium nicht erreicht werden kann, bevor nicht Mittel für die Auflockerung und Verteilung .der Kohlenteilchen vorgesehensind; die Kohlenteilchen können vielfach in Anhäufungen zusammengeballt sein, die bei der Zuführung durch den Druck des Schneckenförderers verursacht werden.,Um diese Schwierigkeit bei der Zuführung zu beseitigen, hat man auch schon vorgeschlagen, am Auslaß des Schneckenförderers eine Reibvorrichtung anzuordnen, welche etwaige Zusammernballungen der staubförmigen Kohle zerkleinert, ohne dabei die Korngröße der Kohlenteilchen zu verändern. Hierbei wird die die staubförmige Kohle fördernde Luft mit den zusammengeballten Kohlenteilchen durch einen Luftstrom in Berührung gebracht, welcher im rechten Winkel zur Achse des Schneckenförderers strömt. Trotz der erwähnten Zerkleinerungseinrichtung zum Aufbrechen der Zusammenballungen der staubförmigen Kohle ist die Bildung einer genügend homogenen Suspension von staubförmigen festen Brennstoffen in dem Luftstrom nicht möglich, da die Brennstoffteilchen nicht voneinander fortbewegt werden, sondern vielmehr unter dem Einfluß des Luftstromes miteinander in Berührung kommen.
  • Es ist ferner eine Einrichtung zur Herstellung eines Gemisches von pulverförmigem Brennstoff und Luft bzw. Sauerstoff vorgeschlagen worden, bei der der Brennstoff durch eine Förderschnecke einem Mahlwerk zugeführt wird, in das gleichzeitig die Luft im Überschuß eingeleitet wird. Es entsteht dabei zwar ein Brennstaub-Luft-Gemisch, jedoch ist dieses in keiner Weise homogen, und es findet bei dieser Einrichtung sicher auch eine Entmischung statt, weil die unstetige Querschnittsveränderung der .Mahleinrichtung eine derartige Herabsetzung der Geschwindigkeit der Suspension bewirkt, daß der Brennstaub wenigstens teilweise aus der Suspension ausfällt, ehe diese den eigentlichen Reaktionsraum erreicht.
  • Die vorliegende Erfindung löst aber eine ganz andere Aufgabe als die bekannten Einrichtungen. Die Vergasung von fein verteilten Brennstoffen mit Sauerstoff in der Schwebe findet nämlich unter zwei Bedingungen statt, die sehr sorgfältig eingehalten werden müssen, wenn die Vergasung ohne Störung und mit guter Ausbeute erfolgen soll.
  • Die erste Bedingung ist die, daß der Sauerstoff nicht im Überschuß zugeführt werden darf, da sonst wertvoller und teurer Sauerstoff zum Teil ungenutzt verlorengehen und wertlose, unbrennbare Gase statt wertvoller Brenngase entstehen würden. Zu diesem Zweck muß die Brennstaub-Sauerstoff-Suspension nicht nur bei ihrer Entstehung homogen sein, sondern sie muß es auch längs des ganzen Gasweges bis zur Reaktionskammer bleiben. Diese Bedingung erfüllt aber keine der bekannten Einrichtungen.
  • Die zweite Bedingung bei der Vergasung in der Schwebe liegt darin, daß ein Zurückströmen des Sauerstoffs in die mit Kohlenstaub gefüllte Förderschnecke ausgeschlossen wird, so daß Explosionen mit Sicherheit verhindert werden.
  • Diese beiden Bedingungen erfüllt die Einrichtung gemäß .der Erfindung dadurch, daß die Abmessungen und Funktionen aller Teile der Einrichtung so aufeinander abgestimmt sind, daß eine Injektorwirkung des Sauerstoffstromes auf den fein verteilten festen Brennstoff entsteht, wobei eine homogene Suspension aus Brennstoff und Sauerstoff gebildet wird und gleichzeitig kein Sauerstoff in die Fördereinrichtung für den Brennstoff zurückgelangen kann. Die Injektorwirkung kommt dadurch zustande, daß der mit einer gewissen Geschwindigkeit und Richtung an der Zuführungsstelle für den fein verteilten Brennstoff vorbeiströmende Sauerstoff einen derartigen Druckabfall innerhalb der Zuführungswege für den festen Brennstoff hervorruft, daß der letztere in den Sauerstoffstrom hineingerissen wird. Ferner wird durch einen genügend großen Druckabfall verhindert, daß der Gasdruck in der :Mischeinrichtung und der Reaktionskammer eine Sauerstoffrückströmung in ,die Förderschnecke verursachen kann.
  • Ein wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung bei Einrichtungen der vorstehend gekennzeichneten Art ist deshalb die Einführung von fein aufgeteiltem festem Brennstoff in einen Strom von Transportgas mittels eines Schneckenförderers, welcher an seinem Austragende mit einer Art von Zerreibungseinrichtung versehen ist, welche ein umlaufendes und ein feststehendes ringförmiges Glied umfaßt. Das feststehende Ringglied ist an dem Gehäuse des Schneckenförderers befestigt, während das umlaufende Ringglied (Rotor) am Ende des Schneckenförderers selbst angebracht ist. Diese beiden Glieder bilden eine Art von Mahleinrichtung. An dem Umfang des erwähnten feststehenden Ringgliedes ist eine Ringdüse zur Verteilung eines Gasstromes (Sauerstoff oder sauerstoffangereicherte Luft) angeordnet, der nicht nur den fein aufgeteilten Brennstoff am Umfang der Zerkleinerungseinrichtung auflockert, sondern ihn auch entlang dieser in Suspension mit dem festen Brennstoff bringt. Die gebildete Suspension strömt hierauf in die Leitung zum Reaktionsraum, in welchem die Suspension weiterbehandelt oder zur Reaktion gebracht wird.
  • In der Zeichnung ist eine Einrichtung nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist eine Längsansicht in teilweisem senkrechten Schnitt; Fig. 2 zeigt einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. i, und Fig. 3 stellt einen Schnitt durch die Mahleinrichtung in vergrößertem Maßstab dar.
  • Der fein aufgeteilte feste Brennstoff od. dgl., der in einem gasförmigen Medium zu suspendieren ist, gelangt von einem in der Zeichnung nicht dargestellten Lagerbehälter durch sein Eigengewicht in einen Sammeltrichter i, welcher in seinem unteren Teil in drei Abteile 3 aufgeteilt ist. Jedes dieser ,Abteile 3 ist mit einem Verschlußschieber 2 versehen, welcher die Zuführung des fein aufgeteilten Brennstoffs in das zugehörige Abteil regelt. Jedes der Abteile 3 ist mit einem besonderen Schneckenförderer 4 ausgerüstet, welcher den fein aufgeteilten festen Brennstoff in eine Mischeinrichtung fördert, die am äußeren Ende jedes Schneckenförderers angeordnet ist. Jeder der Schneckenförderer ist mit einem besonderen Antrieb versehen.
  • Die an jedem Ende eines Schneckenförderers angeordnete :Mischeinrichtung besteht aus einer Zerkleinerungseinrichtung, welche wiederum einen sich drehenden Reibkörper 5 und ein feststehendes Ringglied 6 umfaßt, welche zwecks Zerkleinerung der in dem Schneckenfördergehäu:se etwa gebildeten Zusammenballungen von fein aufgeteiltem festem Brennstoff zusammenwirken. Der sich drehende Reibkörper 5 ist etwa speerartig ausgebildet und hat in seinem größten Teil einen größeren Querschnitt als der Schneckenförderer 4. Das feststehende Ringglied 6 ist an dem Gehäuse i9 des Schneckenförderers befestigt. Beide Glieder, das feststehende und das sich drehende, sind an ihren gegeneinanderliegenden Flächen 9, 8 mit Rippen versehen, die, wie aus Fig. i ersichtlich, als links-bzw. rechtsgerichtete Schraubenspirale ausgebildet sind, so daß bei Drehung des einen Gliedes gegen das andere fein aufgeteilter Stoff zwischen die Mahlflächen der beiden Glieder gelangt. Aufgabe dieser mit der Mischeinrichtung verbundenen Zerkleinerungseinrichtung ist es, wie bereits beschrieben, die Zusammenballungen des fein aufgeteilten Stoffes aufzubrechen oder aufzulockern. Solche Zusammenballungen können bei der Beförderung des fein aufgeteilten festen Stoffes durch den Schneckenförderer entstehen, bevor er mit dem den festen Brennstoff transportierenden Gasstrom in Berührung kommt. Diese Auflockerung der Zusammenballungen wird vorzugsweise ohne weitere Verringerung der Korngröße des fein aufgeteilten festen Brennstoffes bewirkt.
  • Der äußere Umfang des feststehenden Ringgliedes 6 in Verbindung mit dem Gehäuse 7 der Mischeinrichtung bildet eine Ringdüse io, wie besonders aus Fig.3 ersichtlich ist, deren freier Querschnitt oder Spalt abhängig von dem äußeren Durchmesser des Ringgliedes 6 ist. Die Ringdüse io ist mit einer Zuleitung i i für das zu verwendende gasförmige Medium verbunden, welches unter Druck zugeführt wird und von einem Regelventil (nicht dargestellt) beherrscht wird.
  • Bei Betrieb der erfindungsgemäßen Einrichtung wird der fein aufgeteilte feste Brennstoff durch Drehung der Transportschnecke4 der beschriebenen Zerkleinerungseinrichtung zugeführt (Fig.3), wodurch er, vorzugsweise ohne zusätzliche Verringerung der Korngröße, zwischen den mit spiralförmigenRippen versehenen Flächen 8, 9 1der Glieder 5, 6 fein aufgelockert wird. Der so bearbeitete feste Stoff gelangt unmittelbar nach dem Austritt aus dem Raum zwischen den Reibflächen in die Ringdüse(io. Der fein aufgeteilte und zerstäubte feste Stoff ist aufgelockert und wird in dem Strom des verwendeten gasförmigen Mediums mitgeführt, das durch die Zuleitung i i unter Druck in die Ringdüse eingeführt wird und in zur Achse der Förderschnecke parallelem Strom austritt. Auf diese Weise wird eine praktisch homogene Suspension des fein verteilten festen Stoffes in dem gasförmigen Medium erzeugt, welches in den freien Raum zwischen dem sich drehenden Ringkörper 5 und dem Gehäuse 7 strömt. Die Zerreibungseinrichtung ist so ausgebildet, daß die Ausströmung des gasförmigen Mediums aus der Ringdüse io eine Injektorwirkung hervorruft, wobei der Durchtritt des fein aufgeteilten festen Stoffes durch die Zerreibungseinrichtung erleichtert wird, da der hierzu austretende Stoff durch den gasförmigen Strom aufgelockert ist und von diesem mitgenommen wird. Um dieses zu bewirken, sind die tNrbeitsflächen der Zerreibungseinrichtung, wie aus Fig. 3 ersichtlich, konisch ausgebildet, so.daß sie einen spitzen Winkel zu der Ringmündung bilden.
  • Das Innere des Gehäuses 7 der Mischeinrichtung verjüngt sich von der Ringdüse io nach seinem Auslaß zu. Das Regelventil 13 regelt den Strom der Suspension nach der Zuleitung 12, durch die sie der weiteren Verwendung zugeführt wird. Um in dem Gehäuse 7 die Bildung irgendwelcher Toträume zu verhüten, in welchen Feststoffe der gebildeten Suspensionen sich ablagern können, hat der sich drehende Ringkörper 5 an seinem äußeren Ende eine speerförmige so ausgebildete Verlängerung 14, daß der freie Raum zwischen dieser Verlängerung 14 und dem Gehäuse 7 an jeder Stelle im wesentlichen den gleichen Querschnitt wie am verjüngten Ende des Gehäuses hat.
  • Die Förderschnecke 4 ist in dem zylindrischen Gehäuse i9 frei :drehbar angeordnet. Zu diesem Zweck hat ihr glatter Teil 15 eine schaftähnliche Form und ruht an ihrem äußeren und inneren Ende in Lagern 16, :17. Das Lager 16 dient zur Aufnahme axialer Drücke, die beim Betrieb der Förderschnecke auftreten und ist von der Außenseite der Einrichtung einstellbar. Infolge dieser Lagerung ist keine weitere Lager- oder Stopfbüchse am Ende der Förderschnecke beim Ringkörper 5 erforderlich. Diese Konstruktion ist von besonderem Vorteil in solchen Fällen, in ,denen fein aufgeteilter brennbarer Stoff mit reinem Sauerstoff oder mit Sauerstoff hoch angereicherter Luft gemischt wird.
  • Die Lager 16, 17 jeder der Förderschnecken sind einzeln in einem Traggehäuse 18 gelagert, mit welchem das zylindrische Gehäuse i9 für die Förderschnecke durch Flansche verbunden ist. Das Traggehäuse 18 enthält jauch eine Kupplungseinrichtung 20, die mit einem Kegelradantrieb 21 im Eingriff steht. Dieser Kegelradantrieb 21 wird von der Welle 22 durch eine geeignete Kraftquelle, beispielsweise einen Stuf engetriebemotor, angetrieben. Durch diese Konstruktion ist es möglich, wenn beispielsweise drei Schneckenförderer dicht nebeneinander angeordnet sind und diese von einem gemeinsamen Fülltrichter beliefert werden, wie in Fig. 2 dargestellt, und wenn ferner ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen ist, eine von den drei in Fig. 2 dargestellten Förderschnecken abzuschalten und auszubauen, ohne den Betrieb der verbleibenden Förderschnecken zu stören. Um dieses durchzuführen, wird der Schieber 2 .der betreffenden Förderschnecke geschlossen und darauf die Verbindung zwischen dem Traggehäuse 18 und dem Körper 23 der Einrichtung gelöst sowie die Verbindung zwischen dem Gehäuse 7 der Mischeinrichtung und dem zylindrischen Gehäuse i9 der Förderschnecke unterbrochen. Danach können das Traggehäuse 18 und die darin angeordnete Förderschnecke aus der Einrichtung entfernt werden. Gleichzeitig wird das Kegelradgetriebe ai außer Eingriff mit der Antriebswelle 22 und dem zugehörigen Kegelrad gebracht. Die Verbindung zwischen dem zylindrischen Gehäuse i9 und dem Traggehäuse i8 kann nun durch Entfernen ihrer Verbindungsschrauben, wie in Fig. i erkennbar, unterbrochen werden, und die zugehörige Förderschnecke und ihr schaftartiger Teil 15 können aus dein Traggehäuse 18 durch Entfernung des Lagers 16 herausgezogen werden.
  • Um die freie Abwärtsbewegung des fein aufgeteilten Brennstoffs in dem Trichter i zu fördern, sind in den Wänden derselben keramische Platten 24 vorgesehen. Durch diese Platten wird ein geeignetes inertes Gas eingeblasen und dadurch der Inhalt des Trichters in Bewegung gehalten, wodurch eine Brückenbildung im Trichter verhütet wird.
  • Um die im Innern des Gehäuses 7 entstehende Reibungswärme abzuleiten, ist es vorteilhaft, außen am Gehäuse Rippen 25 oder andere geeignete Kühlmittel vorzusehen.
  • Der .Ausdruck Sauerstoff, wie er in dieser Beschreibung angewandt ist, gilt nicht nur für reinen Sauerstoff oder Luft von hohem Sauerstoffgehalt oder von Luft selbst, sondern auch für andere gasförmige Medien, welche die Fähigkeit haben, mit dem fein aufgeteilten festen Stoff, mit dem sie gemischt sind, zu reagieren.
  • Die beschriebene Einrichtung dient hauptsächlich zur Vorbereitung homogener Mischungen von fein aufgeteilten kohlenstoffhaltigen Stoffen, z. B. Braunkohle, Steinkohle, Lignit, Torf od. dgl., und von nicht kohlenstoffhaltigen Stoffen, wie beispielsweise fein aufgeteilten Schwefel.
  • Die beschriebene Erfindung ist hier nur teilweise verkörpert und kann verschiedene Ausführungsformen im Sinne der nachfolgenden Ansprüche haben.

Claims (14)

  1. hATENTANSYnIICHL: i. Einrichtung zur Herstellung einer Suspension eines fein verteilten festen Stoffes in einem gasförmigen Mittel, insbesondere zur Herstellung eines Gemisches eines fein verteilten Brennstoffes mit Sauerstoff, und zur Einführung des Brennstoff -Sauerstoff -Gemisches in einen für die Vergasung des Brennstoffs vorgesehenen Reaktionsraum, wobei der brennbare Stoff dem Sauerstoffstrom mittels einer Transportschnecke zugeleitet wird, die an ihrem Ende den Rotor einer aus einem feststehenden, ringförmigen Teil und einem rotierenden Körper bestehenden, nach Art eines Mahlaggregats ausgebildeten Reibeinrichtung trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Zwischenraum (io) zwischen Rotor und feststehendem Gehäuse in seinem zur Förderschnecke hin gelegenen Teil eine ringförmige Injektordüse bildet, in der der Druck des aus einer Ringleitung (i i) eingeführten Sauerstoffs derart in Geschwindigkeit umgewandelt wird, daß der mittels der' Förderschnecke (4) und Reibeinrichtung (5) zugeführte, fein verteilte feste Brennstoff in den Sauerstoffstrom hineingerissen wird und mit diesem eine homogene Suspension bildet.
  2. 2. Einrichtung Igemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Körper unter stetiger Verringerung seines Querschnitts his auf Null in Strömungsrichtung der Gas-Feststoff-Suspension derart verlängert ist, d i!,) er mit (lern sich ebenfalls stetig verengeiid;-i: feststehenden Ringkörper (7) eine Ringdüse (io) von im wesentlichen gleichbleibendem Querschnitt bildet, in der sich die Suspension aus Sauerstoff und festem Brennstaub ohne Entmischung mit gleichbleibender Geschwindigkeit bewegt.
  3. 3. Einrichtung gemäß Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsstelle für die Zuführung des Sauerstoffs in die Ringdüse näher zur Transportschnecke hin gelegen ist als die Stelle, all der der feste Brennstoff in die Ringdüse eintritt. .M.
  4. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet. daß der Rotor (5) der keile inrichtuflg finit Rippen versehen ist, die so geformt und gerichtet sind, daß die Bewegungsrichtungen des Brennstoffstroms und des Sauerstoffstroms einenvergleichsweise kleinen Winkel miteinander bilden. dessen Spitze in unmittelbarer Nähe der Oberfläche des rotierenden Körpers liegt.
  5. 5. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche i bis .M, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauerstoffstrom praktisch parallel zur Achse der Förderschnecke (M) und zur Oberfläche des rotierenden Körpers (5) in die Ringdüse (1o) zwischen rotierendem Körper (5) und feststehendem Gehäuse (7) eintritt.
  6. 6. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die äußere Begrenzung der Ringdüse bildende Innenseite des feststehenden Gehäuses mit Rippen versehen ist, die entgegengesetzt zu den Rippen auf dem rotierenden Körper verlaufen und links- bzw. rechtsgerichtete Schraubenspiralen bilden.
  7. 7. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportschnecke und der an ihrem Ende vorgesehene Reibkörper fliegend gelagert sind. S.
  8. Einrichtung gemäß einem der -'nspriiche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse der 'Mischeinrichtung außen mit Kühlrippen versehen ist. g.
  9. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche i his Q. dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Teil (6) der Reibeinrichtung das Ende des Transportschneckengehäuses bildet und auswechselbar angeordnet ist. io.
  10. Einrichtung gemäß einem derAnsprüche i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Transportschnecken mit einem gemeinsamen Vorratsbunker (i) für den brennbaren Stoff verbunden sind. i i.
  11. Einrichtung gemäß Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß jede Transportschnecke für sich unabhängig von den anderen mit dem Vorratsbunker verbundenen Transportschnecken demontierbar ist.
  12. 12. Einrichtung gemäß Anspruch io oder i i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Vorratsbunker verbundenenTransportschnecken eine gemeinsame Antriebswelle (22) haben.
  13. 13. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Antrieb jeder Schnecke eine für sich ausrückbare Kupplung (20) vorgesehen ist.
  14. 14. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche i his 13, dadurch gekennzeichnet, daß das den Axialschub der Schnecke aufnehmende Kammlager (16) am Ende der Transportschneckenwelle von außen zugänglich angeordnet ist.
DEP27645A 1947-12-29 1948-12-29 Einrichtung zur Herstellung einer Suspension eines fein verteilten festen Stoffes in einem gasfoermigen Mittel, insbesondere eines Gemisches eines fein verteilten festenBrennstoffes mit Sauerstoff Expired DE856187C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952955C (de) * 1952-04-12 1956-11-22 Gutehoffnungshuette Sterkrade Scheibenmuehle mit zwei in entgegengesetzten Richtungen umlaufenden gleichachsigen Mahlscheiben
DE2721047A1 (de) * 1977-05-11 1978-11-23 Veba Chemie Ag Verfahren zur herstellung von synthesegasen
DE2930304A1 (de) * 1978-09-07 1980-03-20 Texaco Development Corp Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen zufuehren von fein zerkleinertem feststoff in einen hochdruck- reaktionsbehaelter

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