DE856254C - Vorrichtung zur Herstellung der annaehernden Radialschlitze in zur Wirkwarenherstellung benoetigten Musterpressraedern - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung der annaehernden Radialschlitze in zur Wirkwarenherstellung benoetigten Musterpressraedern

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DE856254C
DE856254C DEF6295A DEF0006295A DE856254C DE 856254 C DE856254 C DE 856254C DE F6295 A DEF6295 A DE F6295A DE F0006295 A DEF0006295 A DE F0006295A DE 856254 C DE856254 C DE 856254C
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DE
Germany
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lever
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DEF6295A
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Otto Fricker
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D67/00Filing or rasping machines or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung der annähernden Radialschlitze in zur Wirkwarenherstellung benötigten Musterpreßrädern Für die \\@irk@"-arenherstellung werden sogenannte \Ltistei-hreßrädclieti benötigt, in deren Randumfänge annähernd radial und axialwärts zugespitzt verlaufende Einschnitte zur Führung der Nadeln eingelassen \%-erden. Diese Einschnitte zeigen, von der IZÜdchenH:iche aus betrachtet, dreieckigen Verlauf, die je einen sehr spitzen Winkel einschließen. Jedes IZädclien besteht aus einer Stahlscheibe; in die dünne Stalilsclieilienniitte ist entweder einfach eine Bohrung gelegt, oder an eine Rädchenfläche schließt sich eine durchbohrte Nabe an.
  • Je nach den bei 'den Wirkvorgängen überaus mannigfach wechselti@den Mustern in den Wirk-«-al-enerzetir;tiissen schwanken sowohl die Anzahl der in den Umfangsrand des Rädchens einzulassenden Einschnitte obiger Gestalt wie besonders deren Gegenseitigkeitsabstände beträchtlich. Oft liegen die Einschnjitte dicht nebeneinander nur durch schmale Zahnstege voneinander getrennt, während an anderen Umfangsstellen die trennenden Zahnstege zwischen den benachbarten Einschnitten von verhältnismäßig großer Breite sind.
  • Bisher geschah das Hineinlegen der Einschnitte in die Musterrädchenfarmlinge durchweg auf einer Fräsmaschine mittels Anwendung rotierender Fräser. Diese Bearbeitung ,ist umständlich und kostspielig, da die Fräser bei den kleinen Maßverhältnissen in der Breite und vefältn@ismäßig großen Tiefe der zu erzeugenden Einschnitte mit größter Präzision durch Handarbeit hergestellt und gehärtet sowie nachpoliert bzw. geschliffen werden müssen. Das Herrichten der Fräsmaschinen mit den Vorarbeiten muß oft nur für ein einziges Musterrädchen erfolgen. Ist der Fräsermechaniker bei den Maßverhältnissen des Rotationsfräsers auch nur um wenige Millümeterhundertstel von den zulässigen Dimensionen der Fräserzähne abgewichen oder leiden die letzteren beirr Glühen zwecks Härtung auch nur das geringste, so muß in mühseliger Arbeit ein neuer Fräser mit neuen Kosten hergestellt werden, welches Risiko bei der Preisgestaltung der Musterräder einkalkuliert wird und dadurch die hohen Herstellungskosten begründet.
  • Gewöhnlich wird in den Randumfang des noch mit den Einschnitten zu versehend-eni Rädchenformlings an Hand einer Teilungsscheibe eine gerade auf den Umfang des Formlings aufgehende Zahl von Zähnen kleinster Maßverhältnisse eingeschnitten. Erst in die Scheitelstelle der jeweiligen Zahnlücke wird dann auf der Fräsmaschine der dem gewünschten Muster entsprechende Einschnitt für die zugehörige Nadelführung eingefräst. Da diese Vorarbeiten in Massenanfertigung bei den Formlingen der Musterrädchens möglich sind, lassen sich derartige Formlinge verhältnismäßig bilkg aus dem Handel beziehen.
  • Von dieser Tatsache ausgehend, will der Gegenstand der Erfindung an Stelle der Fräsarbeit mittels rotierender Fräser auf .der Fräsmaschine ein Gerät schaffen, das die Erzeugung fertiger Musterpreßrädchen mit den einfachsten Mitteln gestattet. Es kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß an einem in entgegengesetzten Längsrichtungen bewegten Träger für leicht auswechselbare an oder in dem Träger zu befestigende Werkzeuge in Form von z. B. Schlichtfeilen (an deren Stelle auch andersartige, z. B. mit Fräsizähnen oder Sägezähnen besetzte Metallbänder treten könnten) vorgesehen werden, deren. aus dem geführten Träger hervorstehenden wirksamen, Werkzeugteile dem Profil nach, der Gestalt der iu den Rand des Arbeitsguts genau hineinzulegendem Einschnitte angepaßte Querschnitte aufweisen.. Wird nun gegen die Bewegungsbahn dieser Werkzeuge das in einen Schlitten eingespannte, ringsum mit den vorerwähnten kleinen Zähnen versehene Formlingsrädchen in einer solchen Ebene langsam vorbewegt5 daß an demjenigen Umfangsstellen düs Arbeitsguts, an denen die Einschnitte in die zugehörige Scheitelstelle der kleinen Zahnlücke eingelassen werden sollen, die Werkzeuge fortschreitend ihre Wirkung ausüben können, so ist mit diesem einfachen Gerät das vorerwähnte Ziel genau so gut zu erreichen wie mit einem rotierenden Fräser auf der Fräsmaschine. Die Tiefe der Einschnitte und die jeweilige, nicht immer senkrecht zur Rädchenoberfläche verlaufende Kantenlage zwischen dem zugehörigen Einschnitt läßt sich einerseits durch den Schlittenvorschub zu den arbeitenden Werkzeugen bestimmen, andererseits nach derjenigen Neigung, welche die Unterfläche des Arbeitsguts relativ zum Schlitten oder der Neigungsebene, welche der Schlitten zur Bewegungsrichtung dier Werkzeuge aufweist. In der Zeichnung ist ein lediglich handlich zu betätigendes@ Ausführungsbeispiel des vorerwähnten Geräts dargestellt. Darin zeigt Fig. i Grundansicht auf das und Fig. 2 eine Seitenansicht auf das Ausführungs benspiel, während Fig.3 den Werkzeugträger mit eingespanntem Werkzeug teils in Seitenansicht, teils im Querschnitt nach Linie A-B und Fig. 4 den Schlitten für das Arbeitsgut in zwei zueinander versetzten. Vertikalschnitten veranschaulicht.
  • Auf der Oberfläche einer metallischen Grundplatte i ruht ein zylindrisch abgestufter Nocken 2 von geringer Höhe mit seiner unteren Höhenstrecke schlüssig in eine Bohrung der Grundplatte eingreifend, wohingegen seine obere Höhenstrecke aus der oberen Seite der Platte i hervorragt. Der Nocken ist starr an der Grundplatte befestigt, beispielsweise dadurch, daß das hier untere Ende eines in eine Ge- windebohrung der Platte i eingeschraubten und in eine Körnergrube des Nockens eingreifenden Schraubenbolzens 3 mit Kopf den Nockensitz sichert, wobei eine auf dem Bolzen 3 sitzende Mutter 4 sich gegen die Längskante der Platte i anpreßt. Über das aus der Grundplattenoberfläc.he vorstehende Nockenende ist schlüssig eine Umschlußbuchse 5 gestreift und mit dem Nocken durch eine nicht dargestellte Arretierschraube verbunden.
  • Der Werkzeugträger 6, der im Querschnitt zylindrisch ausgeführt sein mag und der in der Bohrung der Umschlußbuchse 5 axial geführt werden soll, muß selbstverständlich auch schlüssiig in ihr gleiten und wird zugleich mit der Buchsenbohrung geschmiert. Zweckmäßig der ganzen Länge nach ist sowohl der Werkzeugträger 6 wie auch die Führungsbuchse 5 an einer Stelle ihrer Umfänge mit einem Längsschlitz 611 hz" 5a versehen. Diese Schlitze korrespondieren hei der Arbeit des Werkzeugträgers in der Führungsbuchse miteinander. Aus später noch anzugebenden Gründen ist jedoch der Schlitz 511 in der Führungsbuchse 5 etwas breiter bemessen wie der Schlitz 6a.
  • Während der Schlitz 5a die ganze Wanddicke der Buchse 5,durchsetzt, reicht die Tiefe des Schlitzes 6a nur etwa zu einem Drittel des Durchmessers des Trägers 6 in ihn hinein. Zweckmäßig an drei, auf die Länge verteilten Stellen des Werkzeugträgers 6, mindestens jedoch an zwei Längsstellen sind in den Umfang desselben Aussparungen ausreichender Breite 6b eingelassen, in deren jeweilige Mitte durchgehende Gewindelöcher 6c angebracht sind. Wird nun über die zugehörigen Flächen dieser Aussparungen 6b das blattförmige, langgestreckte Werkzeug 7, 7a durch den Schlitz 6a so eingeführt, daß die wirksamen Arbeitsteile 7a des Werkzeugs am Schlitz 6a aus dem Umfang von 6 heraustreten, und wird auch das Werkzeug 7 von Querlöchern: durchsetzt, die mit den Gewindelöchern 6c gleichachsig liegen, so bedarf es nur des Einschraubens von mit Köpfen versehenen Bolzenschrauben 9, um das Werkzeug 7 unverrückbar am Träger 6 festzulegen. Die Blattdicke des letzteren muß natürlich der Schlitzbreite entsprechen. Um dabei ein inniges Anlegen des Werkzeugs 7 gegen seine Unterlage 6d an den Aussparungsstellen 66 zu erreichen und um die Sicherung der Werkzeuglage zu erhöhen, empfiehlt es sich, gegen die 6d gegenüberliegenden Flächenseiten, des, Werkzeugs 7 U-förmig profilierte Preßplatten 7b wirken und durch die Köpfe der Schraubenbolzen 9 anziehen zu lassen, deren einer Schenkel die Rückenkante des Werkzeugs begrenzt, während der andere Schenkel sich auf die betreffende Werkzeugfläche preßt.
  • Die Profile der aus dem Träger 6 vorstehenden Werkzeugteile 7a müssen selbstverständlich den in die :Uusterrädchen 8 einzulassenden Einschnitten8a genau entsl)rechen. Werden Blattfeilen als Werkzeuge 7 ver-wandt, so müssen deren versetzte Schlichtkerlen so fein wie möglich ausgeführt werden.
  • Der den Arbeitsgutformling 8 aufnehmende Schlitten i t ist bei dein dargestellten Ausführungsbeispiel rechtwinklig zum Werkzeugträger 6 in der durch .dessen Werkzeug 7 und die Spitze des arbeitenden Teils-7a gelegt gedachten Halbierungsebene verschiebbar in einer Bahn io eingelegt, die in die Oberfläche der Platte i eingehobelt ist. Diese Bahn ist, wenn wie im Beispielsfall die Grundplatte i waagerecht verläuft und der Werkzeugträger mit seinem Werkzeug senkrechte Bewegungen ausführt, der Einfachheit halber eine waagerechte. Wenn jedoch die Kanten der Einschnitte 8a zur Oberfläche des Arbeitsguts 8 nicht genau senkrecht, vielmehr etwas keilförmig sich nach der Arbeitsgutunterfläche hin erbreitern sollen, kann die Lage des Schlittenas mit seinem eingespannten Arbeitsgutformling auch so geschehen, daß der Schlitten sich auf einer Aushobelungsbahn in der Platte i verschiebt, die ganz schwach geneigt zur Horizontalen ist. Es stünde sogar nichts im Wege, diese Bahn in der Platte i ganz schwach satteldachartig verlaufen zu lassen; in diesem Fall allerdings müßte nach Fertigbearbeitung des auf der einen Bahn vorgeschobenen Schlittens, der letztere auf der anderen Bahn vorgeschoben mit Bezug auf die Kante des zugehörigen Einschnitts in ähnlicher Weise bearbeitet werden, wie das bei dem zuvor bearbeiteten Arbeitsgut geschehen ist.
  • Die Flanken des Schlittens ii können mit irgendeinem geeigneten, z. B. schwalbenschwanzförmigen Profil des in die Einsenkung der Plattenoberfläche eingelassenen Schlittenkörpers versehen und entsprechend in der Platte geführt sein. Aus der Schlittenoberfläche ragt am einwärtigen Ende des Schlittens ein Träger 1 ja für das Arbeitsgut 8 hervor. Der Träger i ia ist zweckmäßig höhenverstellbar zum Schlitten gehalten und sitzt beispielsweise auf einem mit Kopf versehenen Schraubenbolzen i 1c, dessen Kopf i 1d in eine Versenkung der Schlittenunterfläche eingelassen ist. Die zentrale Lochung oder der axial durchbohrte Nabenansatz des Arbeitsguts8 wird über einen Gewindebolzen derTragfläche des Trägers i la geschoben und durch eine Gewindebuchse 12, die mit Griffflügeln oder einem Querstift versehen ist, unter Einspanniung des Arbeitsguts 8 auf dem Gewindebolzen festgehalten,. Der Vor- und Rückschub des Schlittens geschieht durch eine Spindel 13, auf der eine verstellbare Rändelmutter 14 sitzt. Die auswärtige, in ein von gegabelten Schenkeln der Platte i gletragenes Lagerauge 1 ib eingreifendes Gewindeloch durchquerende Spindelstrecke ist mit einem Vierflügelhandgriff 15 versehen,, während das einwärtige Spi.ndelende, umfänglich glatt ausgeführt, die Spindel.drehung zwar zuläßt, aber mit dem Träger i i° vereinigt ist. Durch die Spindeldrehung kann somit der Schlitten gegen die Arbeitsbahn des Werkzeugs vorgeschoben werden, wobei die strengschlüssig auf der Spindel einstellbare Rändelmutter 14 das Maß des Vorschubs begrenzt.
  • Die im Beispielsfall auf und nieder gehende Bewegung des Werkzeugträgers 6 (sie könnte ebensogut waagerecht oder in schräger Raumlage erfolgen) geschieht durch einen einarmigen Griffhebel 16, zumal das Fingerspitzengefühl bei handlicher Betätigung der Werkzeugträgerbewegung und des Werkzeugs: die Tiefe der Einschnitte 811 in, das, Arbeitsgut 8 in den feinsten Grenzen halten kann. Auf der Grundplattenoberfläche ist eine L-förmig gestaltete Metallbandstütze 17 festgeschraubt. Am Oberende ihres senkrechten. Schenkels sitzt gelenkig das eine Ende des Hebels 16. Dieser mag vorliegend aus einem Stück Bandeisen bestehen, das hochkant gestellt und in der Nähe des Gelenkpunktes U-förmig umgebogen, streckenweise unter Bildung von Luftlücken, auf anderen Streckenlängen aber sich. dicht anein.anderlegend, am freien Ende in einen vorzugsweise nicht metallischen Griff 16a übergeht, dessen rechteckig profilierter Schaftteil von. den Hebelbändern bedeckt, durch Schrauben oder Niete mit dem Hebel verbunden wird.
  • Ein den senkrechten Schenkel der Stütze 17 durchsetzender Schraubbolzen 18, der beiderseits in Gewindezapfen endet und dabei auch die Bänder des Hebels 16 durchquert, ist die Gelenkstelle des Hebels. Die Gewindezapfenden sind mit Muttern 18a besetzt. Da der Hebel dort, wo er mit dem Werkzeugträger 6 gelenkig verbunden ist, durch dessen geradlinige Führung 5 sich auch nur geradlinig bewegen kann, muß der Bogen, den der Hebel 16 am Griff beschreibt, dadurch ausgeglichen werden, daß die von den Gewindezapfen des Bolzens 18 durchsetzten Löcher in den Bändern des Hebels länglich gestaltet sind.
  • Verlaufen, wie in den meisten Fällen, die Einschnitte 811 nicht genau radial, gehen säe vielmehr durch deren Einschnittspitzen gelegt gedachten Ebenen an; der Arbeitsgutmitte exzentrisch vorbei, dann ist es nötig, die arbeitenden Werkzeugteile 7a aus ,der Mitte des Längsschlitzes 5a heraus etwas nach links oder rechts zu verschieben und deren Arbeiten in dieser Lage .dauernd zu sichern. Das ist erfüllbar, wenn in das Oberende des Werkzeugträgers ein Schraubenbolzen 18b mit Kopf 18c eingeschraubt wird und der Bolzen 18b mit einer Feststellmutter 18d versehen ist. Um den Bolzenschaft ist eine Buchse i9 gelegt, in .deren i Umfang zwei diametral gegenüberstehende Löcher eingelassen sind. Greifen in die Löcher die Endzapfen 2oa zweier in Gewindebohrungen der Hebelbänder 16 eingeschraubter, mit Köpfen versehener Schraubenbolzen 20, so kann die Hebelbewegung trotz Verstellung des Werkzeugträgers 6 relativ zum Bolzen 18b ohne Störung durchgeführt werden. Der Anzug der Mutter 18d auf dem Bolzen 18b gegen die Oberfläche des Werkzeugträgers verhindert dabei eine unbeabsichtigte Gegenseitigkeitsverschiebung der Teile 6 und i 8b, und die vorerwähnte Verstellung ermöglicht den außermittigen Durchgang des Werkzeugs 7, 7° durch den Buchsenschlitz 5a.
  • Ein höhenverstellbarer Anschlag 21, gegen den der Hebel 16 beim Niedergang aufstoßen würde, verhindert ein, zu weit getriebenes Abwärtsbewegen desselben. Die Befestigung des Anschlags geschieht an, der Grundplatte durch irgendwelche Mittel.
  • Zu erwähnen ist noch, daß bei senkrechter, waagerechter oder schräger fester Anordnung des Werkzeugträgers 6 zur Grundplatte umgekehrt dessen Führungskörper 5 gleichzeitig auch der Träger des Schlittens i i sein kann. Letzterer müßte dann selbstverständlich den Bewegungen des Führungskörpers zum Werkzeugträger folgen und dabei doch den Vorschub des Schlittens i i auf einer diesen tragenden Platte, welche an den Führungskörper anzuschließen wäre, zulassen können. Auch der Antrieb des zur Grundplatte i verschiebbaren Gliedes, mag dieses nun der Werkzeugträger 6 oder der Führungskörper 5 sein, ist keineswegs. an: die Gestalt eines schwingbaren Griffhebels, 16 gebunden. Der Antrieb kann vielmehr aus eünem etwa rotierenden Teil, z. B. einer Kurbel, einer Drehscheibe usw., bestehen, wenn er nur beispielsweise mit einer Kulissensteinführung versehen, die Umsetzung der Drehung in eine hin und her gehende Geradführung bewirkt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung annähernd radial verlaufender, spitzwinklig ausmündender, in den Randumfang von zu gemusterten Wirkwarenerzeugnissen benötigten Formlingen für Musterrädchen einzulassender Schlitzeinschnitte, dadurch gekennzeichnet, daß ein mnndestens an einer seiner beiden Längsrandzonen spanabhebend wirkendes Werkzeug (7) so an oder in seinem Träger (6) leicht auswechselbar befestigt ist, daß der spanabhebende Anteil (7a) am Trägeräußern und dessen Führungskörper (5, 5a) vorstehend, zum Führungskörper (5, 5a) oder dieser zum Werkzeuganteil (7a) nach entgegengesetzten Richtungen hin über geeignete Antriebsmittel, z. B. Schwinghebel (16), geradlinige Bewegungen vollziehen kann, die beim Vorschieben eines auf einer beispielsweise relativ ortsfesten Tragfläche (i) verschiebbaren, das eingespannte Arbeitsgut (8) festhaltenden Schlittens (i i) die vorgenannten Einschnitte (8a) im Arbeitsgut erzeugen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (6) für das Werkzeug (7) ein Zylinder ist, in dessen Umfang ein parallel zur Achslinie des Zylinders verlaufender Längsschlitz (6a) von der Breite der Werkzeugdicke gelegt ist, und daß an mindestens zwei abständlichen Längsstellen bis zur Schlitztiefe reichende Aussparungen (6b) quer zum Schlitz (6a) in den Zylinderumfang eingelassen sind, deren Flächen von je einem Gewindeloch (6c) durchquert sind, das mit Querlöchern im Werkzeug (7) korrespondierend, zum Festhalten des letzteren durch in die Löcher eingeschraubte Kopfschrauben (9, 9a) dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jeder Auflagefläche (6d) an den Aussparungen (6b) und der ihr abgekehrten Werkzeugoberfläche eine Druckplatte (7 b) von zweckmäßig U-förmigem Querschnitt gelegt ist, der eine Schenkel der Druckplatte sich gegen die Rückenika.nte des nur mit der anderen Längsrandzone spanabnehmend wirkenden Werkzeuges (7, 7a) anlegend, dessen Lage sichert, während sich beim Anzug der zugehörigen Kopfschraube (9) der andere Druckplattenischenkel gegen die Werkzeugoberfläche anpreßt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in entgegengesetzten Richtungen bewegbare Werkzeugträger (6) in einem relativ zur Tragfläche (i) ortsfesten, mit einer dem Querschnitt des Werkzeugträgers (6) entsprechenden Höhlung versehenen Führungskörper (5) gleiten kann, der einen der durch die Spitze des spanabhebenden Werkzeuganteils (7a) gelegten Halbierungsebene entsprechenden, die Wanddicke des Führungskörpers dort aufspaltenden Längsschlitz (5a) von etwas größerer Breite enthält als der (6a) des Werkzeughalters.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der in seinem relativ ortsfesten Führungskörper (5, 5a) hin und her gleitende Werkzeugträger (6) an seinem freien Ende gelenkig mit einem einarmigen, an der Tragfläche (i) oder an einer Stütze (17) letzterer schwingbar angeordneten Hebel (16) verbunden ist, während der Hebel am anderen Ende (16a) handlich betätigt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Gelenkstelle dies Werkzeugträgers (6, 6a, 7,7 a) mit dem Hebel (16, 16a) über eine in das freie Ende des Trägers (6, 6,1, 7, 7a) axial eingeschraubte, eine Feststellmutter (18d) aufweisende Kopfschraube (18b, 18c) erfolgt, um deren vorstehenden Schaftteil eine mit diametral gegenüberliegenden Zapfenlöchern versehene Buchse (i9) gelegt ist, in deren Löcher die Zapfenden (20a) je einer Kopfschraube (2o) eingreifen, die in den dort gegabelten Streckenschenkeln des Schwinghebels (16) befestigt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der rechtwinklig zur Bewegungsbahn des spanabhebenden Werkzeuganteils (7a) verschiebbare Schlitten (ii) als Tragkörper des Arbeitsguts (8) in einer versenkten, Querbahn der Tragfläche (i) geführt wird, einen Höhenverstellbaren, z. B. auf einem über der Schlittenoberfläche sich erhebenden, mit einem Fußvorsprung (11d) in einer Einsenkung der Schlittenunterfläche festsitzenden Schraubenbolzen (i ic) einstellbaren Arbeitsgutträger (, ja) aufweist, an dem eine Spindel (13) drehbar angreift, auf dieser ein verstellbarer Anschlagkörper (14) sitzt, das Spindelgewinde die Mutterbohrung eines ortsfesten Lagers (i ib) durchsetzt und ihr auswärtiges, mit einem Griffkörper (15) besetztes Ende handlich langsam betätigt wird.
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