DE856263C - Abdichtung der Handbremshebeldurchfuehrung vom Getriebe- zum Fuehrerraum bei Kraftfahrzeugen - Google Patents

Abdichtung der Handbremshebeldurchfuehrung vom Getriebe- zum Fuehrerraum bei Kraftfahrzeugen

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DE856263C
DE856263C DEM9554A DEM0009554A DE856263C DE 856263 C DE856263 C DE 856263C DE M9554 A DEM9554 A DE M9554A DE M0009554 A DEM0009554 A DE M0009554A DE 856263 C DE856263 C DE 856263C
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DE
Germany
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driver
sealing
rubber strips
gearbox
handbrake lever
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Expired
Application number
DEM9554A
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English (en)
Inventor
Willi Lang
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MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)
  • Flexible Shafts (AREA)

Description

  • Bei Lastkraftwagen ist der Handbremshebel innerhalb des, Wagens angeordnet und vom Getriebe- zum Führerraum durchgeführt. Diese Durchführung muß abgedichtet werden, um die Oldämpfe des warmen Getrieberaumes und den Staub und die Feuchtigkeit von unten, da der Getrieberaum nach unten frei ist, nicht in den Führerraum gelangen zu lassen. Auch soll nach Möglichkeit der Lärm des Motors und die Zugluft vom Führerraum ferngehalten werden. Bisher wurden diese Abdichtungen mittels ein- oder zweireihiger Bürsten; Lederbälge oder Schiebevorrichtungen ausgeführt. Bei der Bürstenabdichtung entsteht großer Verschleiß, auch ist die Abdichtung gegen Staub nicht sehr wirksam. Die beutelartigen Lederbälge sind für größere Handhebelwege nicht anwendbar. Bei der Schiebeanordnung besteht große Verschmutzungsgefahr und infolgedessen schlechte Gangbarkeit und Unzuverlässigkeit. Außerdem sind si-e bei Abstufungen des Fiihrerraumbodens nicht verwendbar. Die Abdichtungen mittels Lederbälge oder einer Schiebevorrichtung sind weiter sehr teuer.
  • Die Erfindung bezweckt, eine einfache Abdichtung der I3andbremshebeldurchführung vom Getriebezum Führerraum bei Kraftfahrzeugen zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Abdichtungen vermeidet. Sie besteht in der Anwendung von zwei zweckmäßig winikelförm@ig gebogenen Gummileisten, zwischen deren gegeneinanderdrückenden senkrechten Teilen der Hamdbremshebel bewegt wird. Vorteilhaft wenden die nicht zur Durchführung des letzteren dienenden Teile der Gummileisten durch federnde Stahlbleche unterstützt. Eine solche Abdichtung weist bei einfachster Herstellung geringen Verschleiß und große Zuverlässigkeit auf. Ein Verschmutzen der Teile an der Durchführung kann nicht eintreten, da der Schmutz an den glatten Gummileisten nach unten wegfallen kann. Die sich elastisch an die meist elliptische Form des Handbremshebels legenden Gummileiisten ergeben eine gute Abdichtung gegen alle von: unten vom Getrieberaum kommenden schädlichen Einflüsse auf den Führerraum, wie 0l,dämpfe, Staub, Feuchtigkeit, Schall und Zug.
  • In der Zeichnung ist ein. Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Querschnitt durch die Gummistreifen und ihre Befestigungsteile, Fig. 2 eine Vorderansicht des Führer- und Getrieberaumes, teilweise im Schnitt, und Fig. 3 eine Seitenansicht der letzteren und der An- i ordnung der Durchführung bei abgestuftem Führerraum.
  • Die in geeigneter Stärke ausgeführten beiden Gummileisten i und 2 sind nach Fig. i winkelförmig gebogen und mit ihren schrägen, nach oben gerichteten Teilen 3 an U-färmig gebogenen Blechen .4 befestigt, die zu beiden Seiten eines im Führerraumhoden 5 vorgesehenen Schlitzes 6 angeschraubt sind (Fig.2).
  • Die senkrecht stehenden Teile 7 der Gummileisten sind zweckmäßig ungleich lang und liegen durch die Elastizität dies Gummis aneinander an. Zwischen ihnen wird der Handbremshebel hin und her bewegt. Zur Versteifung der Abdichtung ist es vorteilhaft, unter den schräg nach oben gerichteten Teilen 3 der Gummileisten federnde Stahlbleche 8 anzuordnen. Die Form der Gummileisten kann anstatt winkelförmig auch kurven-, kreisförmig od. dgl. sein.
  • In Fig. 2 ist gezeigt, wie der Handbremshebel 9 aus dem nach unten offenen Getrieberaum io in den Führerraum i i zwischen den beiden Gummileisten i und 2 hindurchgeführt ist. Die Gummileisten legen sich hierbei infolge ihrer Elastizität auf dem ganzen Weg -des Handhebels -dicht an diesen an, wobei diie ungleiche Länge der beiden Gummileisten i und 2 eine gute Abdichtung der Hand'hebeldürchführung auch an den Stellen gewährleistet, an denen der Handhebel sich gerade nicht befindet.
  • Aus Fig. 3 ist zu ersehen, daß bei abgestuftem Fiihrerraumboden 5 die Gummile,iis,ten unterhalb der Abstufung 12 schräg angeordnet sind, wobei auch hier ein gerader Verlauf derselben erreicht wir'. Die Abdichtung nach der Erfindung kann sowohl für kleinere als auch für größere Handhebelwege gleich gut verwendet werden. Sie hat eine lange Lebensdauer und ist bei allen Betriebsverhältnissen wirksam.

Claims (3)

  1. PATENTANSI'ßL;CIIE: i. Abdichtung der Handbremsfiebeldurchführung vom Getriebe- zum Führerraum bei Kraftfahrzeugen, gekennzeichnet durch zwei zweckmäßig winkelförmig gebogene Gummileisten (1, 2), zwischen deren gegeneinanderdrückenden senkrechten Teilen (7) der Handbremshebel (9) bewegt wird.
  2. 2. Abdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht zur Durchführung des Handbremshebels (9) dienenden Teile (3) der Gummileisten (1, 2) durch federnde Stahlbleche (8) unterstützt sind.
  3. 3. Abdichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Teile (7) der Gummileisten (1, 2) zur besseren Abdichtung ungleiche Länge haben.
DEM9554A 1951-05-18 1951-05-18 Abdichtung der Handbremshebeldurchfuehrung vom Getriebe- zum Fuehrerraum bei Kraftfahrzeugen Expired DE856263C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2466686A1 (fr) * 1979-10-02 1981-04-10 Bofors Ab Dispositif d'obturation de l'ouverture menagee dans une coupole de protection pour laisser passer le canon d'une arme
EP0055690A1 (de) * 1980-12-30 1982-07-07 SIG Schweizerische Industrie-Gesellschaft Abdichtung des Schlitzes im Waffengehäuse einer Handfeuerwaffe für den Durchtritt des Spanngriffs

Cited By (4)

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DE3037336A1 (de) * 1979-10-02 1981-04-23 Aktiebolaget Bofors, 69180 Bofors Laufrohr-abdichtung
EP0055690A1 (de) * 1980-12-30 1982-07-07 SIG Schweizerische Industrie-Gesellschaft Abdichtung des Schlitzes im Waffengehäuse einer Handfeuerwaffe für den Durchtritt des Spanngriffs
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