DE856323C - Primaerelement mit alkalischem Elektrolyt und Regeneration desselben - Google Patents

Primaerelement mit alkalischem Elektrolyt und Regeneration desselben

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DE856323C
DE856323C DES19246A DES0019246A DE856323C DE 856323 C DE856323 C DE 856323C DE S19246 A DES19246 A DE S19246A DE S0019246 A DES0019246 A DE S0019246A DE 856323 C DE856323 C DE 856323C
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DE
Germany
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glass
primary element
electrode
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Expired
Application number
DES19246A
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English (en)
Inventor
Andre Morisset
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mersen SA
Original Assignee
Carbone Lorraine SA
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/04Cells with aqueous electrolyte
    • H01M6/06Dry cells, i.e. cells wherein the electrolyte is rendered non-fluid
    • H01M6/08Dry cells, i.e. cells wherein the electrolyte is rendered non-fluid with cup-shaped electrodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/64Carriers or collectors
    • H01M4/70Carriers or collectors characterised by shape or form
    • H01M4/76Containers for holding the active material, e.g. tubes, capsules

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Das im Patent 851 209 beschriebene Element mit alkalischem Elektrolyt und Wiederauffrischung dieses Elektrolyts ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die unlösliche positive Elektrode einen Überzug aufweist, der den Elektrolyt hindurchläßt, jedoch verhindert, daß die am Gefäßboden entstehenden Ablagerungen mit der erwähnteri Elektrode in Berührung geraten.
  • Es ist angegeben worden, daß diese Hülle aus dichtem Fasergewebe, z. B. einem Hanfbeutel, oder aus einem porigen Gummiblatt bestehen kann. Als besonders vorteilhaft wurde ferner eine Abschirmung beschrieben, bei der rings um die Depolarisationselektrod'e eine Schicht aus Glaswolle angeordnet und das Ganze mit einem dichten Gewebebeutel überzogen .ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abwandlung dieser letzteren Ausführungsart. Es wurde nämlich gefunden, daß der Gewebesack in Fortfall kommen und der Elektrodenüberzug lediglich aus dem faserigen Isolierstoff, insbesondere Glaswolle oder Glasseide, oder aus beiden Stoffen gemeinsam bestehen kann.
  • Besonders gute Ergebnisse werden erzielt, wenn die Kohleelektrode mit einer Folie Glasseide umkleidet wird, deren ineinandergreifende Glasfäden so verwebt sind, daß sie sich in einem spitzen Winkel kreuzen, wobei die Folie zweckmäßig so an die Elektrode angelegt wird, daß die Fäden nur sehr wenig zur Richtung der Elektrodenachse verschoben sind. Über dem Glasseidegevvebe kann dann noch eine Lage aus Glaswolle vorgesehen werden. Diese wird zweckmäßig so angebracht, daß die Fäden der Glaswolle in einem rechten Winkel zur Elektrodenachse verlaufen.
  • Um zu verhindern, daß bei den Anordnungen geinäß vorliegender Erfindung die unter dem Elektrodenboden angeordnete Zinkspirale mit der Elektrode in Berührung kommt, wird der untere Teil der Kohleelektrode zweckmäßig mit einer isolierenden Schicht, z. B. aus Pech od. dgl., versehen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Die Zeichnung zeigt den senkrechten Schnitt durch ein Element, in dessen Behälter e ein z. B. aus Natronlauge besteliender Elektrolyt f eingefüllt und eine positive unlösliche Depolarisationselektrode a und zwei negative lösliche Zinkelektroden b, cd angeordnet sind.
  • Die Depolarisationselektrode ist von einer Verkleidung jumgeben, die aus einer Folie Glasseide, d. h. einem Gewebe von ineinattdergreifenden Glasfäden besteht. Diese Fäden sind so gewebt, daß sie sich unter einem spitzen Winkel, wie in der Zeichnung dargestellt, kreuzen, wobei ihre allgemeine Richtung nur wenig von der Achse der Kohleelektrode abweicht. Über dein Glasgewebe ist eine Lage h aus Glaswolle aufgewickelt, deren Fäden rechtwinklig zur Kohleachse verlaufen. Der untere Teil der Kohle trägt eine Pechschicht i, damit der Elektrodenho&n nicht mit der darunter angeordneten Zinkelektrode d arbeiten kann. Durch diese Isolierschicht ist die Unterseite der Kohleelektrode gegen jegliche Berührung mit den im Gefäßboden vorkommenden Ablagerungen geschützt, während die Umhüllung der Elektrode eine sehr wirksame Sperre bildet, die das Vordringen dieser Ablagerungen bis an die Seitenfläche der Kohle verhindert.
  • Die Wirkung der beiden Überzüge aus Glasseide und Glaswolle ergänzt sich, doch kann ein wirksamer Schutz schon mit der Glasseide allein oder mit der Glaswolle allein erzielt werden.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellte Ausführungsform und die beschriebenen Beispiele. Die Einzelheiten können je nach Bedarf abgeändert werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Primärelement nach Patent 851 209, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle aus einem faserigen Isolierstoff, insbesondere Glaswolle, Glasseide besteht.
  2. 2. Primärele@rnetit nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (aß die Hülle aus einem Glass,eidegewebe besteht.
  3. 3. Primärelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fäden des Glasseidegewebes in einem spitzen Winkel zueinander verlaufen und daß das Gewebe so um die Kohleelektrode gelegt ist, daß die Gewebefäden nur wenig zur Richtung der Elektroden achle verschoben sind.
  4. 4. Primärelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Glasseidegewebe noch eine Verkleidung aus Glaswolle vorgesehen ist, wobei die Fäden der Glaswolle zweckmäßig senkrecht zur Achse der Kohleelektrode verlaufen.
  5. 5. Primärelement nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, claß der untere "heil der Kohleelektrode mit einer Isolierschicht aus Pech od. dgl, versehen ist.
DES19246A 1943-09-18 1950-09-19 Primaerelement mit alkalischem Elektrolyt und Regeneration desselben Expired DE856323C (de)

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