DE856363C - Fluessigkeitsmesseinrichtung mit zwei doppelt wirkenden, einander als Verteilorgan dienenden Kolben - Google Patents

Fluessigkeitsmesseinrichtung mit zwei doppelt wirkenden, einander als Verteilorgan dienenden Kolben

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DE856363C
DE856363C DEN1240D DEN0001240D DE856363C DE 856363 C DE856363 C DE 856363C DE N1240 D DEN1240 D DE N1240D DE N0001240 D DEN0001240 D DE N0001240D DE 856363 C DE856363 C DE 856363C
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DE
Germany
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piston
double
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serve
liquid
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Expired
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DEN1240D
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Johan Loder
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VLOEISTOFMEETAPP NFABRIEK NV
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VLOEISTOFMEETAPP NFABRIEK NV
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/14—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
    • G01F3/16—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders
    • G01F3/18—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders involving two or more cylinders

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Description

  • Flüssigkeitsmeßeinriditung mit zwei doppelt wirkenden einander als Verteilorgan dienenden Kolben Flüssigkeitsmesser, insbesondere Benzinpumpen, sind meistens mit vier einfach wirkenden Kolben versehen, die entxveder alle mit einem T Taumeloryan oder paarweise über eine Kurbelschleife mit zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Kurbeln einer Kurbelwelle verbunden sind und durch ein die Zu-und Abfuhr der Flüssigkeit nach hzw. aus den Meßräumen regelndes Steuerorgan gesteuert werden oder auch einander als Steuerorgan dienen.
  • Man hat hereits vorgeschlagen, anstatt vier einfach wirkender Kolben zwei doplklt wirkende, einander als Steuerorgan dienende Kolben anzuwenden und diese mittels durch Stopfhüchsen hindurchgeführter Kolbenstangen und Kurbelschleifen mit zwei rechtwinklig zueinander stehenden Kurbeln einer Iurbelwelle zu verbinden.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, durch eine einfachere Bauart der Einrichtung einen wesentlich höheren (Genauigkeitsgrad bei einer Messung strömender Flüssigkeiten zu erzielen. Eingehende Versuche des Erfinders haben nämlich gezeigt, daß die Meßgenauigkeit einer solchen Einrichtung zunimmt, wenn ihre innere Reibung geringer wird. Um die letztere herahzusetzen, werden erfindungsgemäß zwei doppelt wirkende. einander als Steuerorgan dienende Kolben unmittelbar durch Pleuelstangen mit zwei rechtwinklig zueinander stehenden Kurbeln verbunden. Wegen der endlichen Länge dieser Pleuelstangen fallen die Endlagen des einen Kolbens, in welchen Lagen durch den anderen Kolben die Zu- und Abfuhrschlitze umgeschaltet werden, nicht mehr mit der Mittellage des letzteren Kolbens zusammen. Im Gegensatz zu dem, was man zu befürchten geneigt ist, beeinträchtigt aber diese Maßnahme nicht die einwandfreie Flüssigkeitsverteilung, sofern man beim Anbringen der Steuerschlitze in Kolben und Zylinder die endliche Länge der Pleuelstangen berücksichtigt, in der Weise, daß jeder Kolben die Flüssigkeitsschlitze in einer näher als seine Mittellage zur Kurbelwelle liegenden Stellung umschaltet. Der Umstand, daß bei dieser Ausführung die Kurbelwelle in der Flüssigkeit liegt, bildet eher einen Vorteil als einen überstand. Dadurch wird nämlich eine selbsttätige Schmierung der Kurbelwelle und der Kurbelzapfen erreicht, wodurch die innere Reibung herabgesetzt wird. Diese verringerte Reibung hat auch eine geringere Abnutzung zur Folge, so daß, wie die Versuche einwandfrei gezeigt haben, keinerlei Verunreinigung der Flüssigkeit durch feine Metallteilchen stattfindet.
  • Die innere Reibung der Vorrichtung kann erfindungsgemäß weiter dadurch verringert werden, daß die beiden Kurbeln fliegend angeordnet werden, wobei zwischen ihnen der Antrieb des Zählwerkes erfolgt. Dadurch erübrigt sich die sonst notwendige besondere Lagerung und Abdichtung der Antriebswelle für das Zählwerk.
  • Zu demselben Zweck sowie um die Prüfung der inneren Reibung bei der Montage oder zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen, führt man das Messergehäuse derart aus, daß die Lager der Kurbelwelle und des Getriebes für das Zählwerk in einer mit dem Zylinderblock ein Ganzes bildenden doppelten Wand angeordnet sind und daß die Kurbeln, nach Entfernung eines oder zweier Deckel, durch Offnungen in der Gehäusewand gegenüber den Zylindern zugänglich sind. Ehe diese Deckel angebracht werden, kann die im übrigen fertig montierte Vorrichtung von Hand gedreht werden.
  • Die Zeichnung stellt eine Ausführung nach der Erfindung, teilweise schematisch, im Schnitt dar.
  • Das Gehäuse I ist durch eine Zwischenwand 2 in zwei Teile getrennt und weiter derart ausgeführt, daß zwei Zylinderräume 3, 4 und zwei Kurbelkastenräume 5, 6 gebildet werden. Das Gehäuse ist an der Zylinderseite durch einen Deckel 7, an der Kurbelwellenseite durch Deckel 8, 9, I0 abgeschlossen. In den Zylindern 3 und 4 arbeiten Kolben II bzw. I2, die je durch eine Pleuelstange 13 bzw. I4 mit einem Kurbelzapfen 15 bzw. I6 einer Kurbelwelle I7 verbunden sind. Die Pleuelstangen greifen die Kolben in der Mitte ihrer Länge an, wodurch einerseits eine gedrängte Bauart und andererseits eine gleichmäßige Verteilung des Kolbenquerdruckes über die Kolbenlänge erzielt wird. Die Kurbelwelle I7 ist in zwei Lagern I8 der Zwischenwand 2 gelagert, zwischen welchen ein Raum 19 frei gelassen ist, worin die Kurbelwelle ein Zahnrad 20 für den Zähiwerkantrieb trägt.
  • Die Zu- und Abfuhrschlitze und auch die Verteilungskanäle für die Flüssigkeit sind deutlichkeitshalber schematisch angegeben. Die Flüssigkeit wird durch (an der Vorderseite oder an der Hinterseite des Gehäuses vorgesehene) Schlitze 22 abgeführt.
  • Der Zylinder 3 ste'ht durch Kanäle 23 und 25 mit den Enden des Zylinders 4 und dieser durch Kanäle 24 und 26 mit den Enden des Zylinders 3 in Verbindung. Jeder Kolben weist drei Ringkanäle27, 28, 29 auf, die durch oeffnungen in den Kolbenwänden mit den Zufuhröffnungen 21 und den Abfuhröffnungen 22 und mit den Verteilungskanälen 23, 25 bzw. 24, 26 in Verbindung gebracht werden können. Die genannten öffnungen der Ringkanäle sind in der Zeichnung deutlich erkennbar; die den mittleren Kanal 28 jedes Kolbens mit dem Einlaßschlitz 21 verbindende Öffnung ist bei dem Kolben I2 mit 30 angedeutet. Daraus ist ersichtlich, daß der mittlere Kanal jedes Kolbens dauernd mit dem Zufuhrschlitz 21 in Verbindung steht.
  • Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Der Kolben I I befindet sich in der rechten Totlage, der Kolben 12 in der Mittellage, wobei die Verteilungskanäle 24 und 26 geschlossen sind. Die Ringkanäle 27 und 28 des Kolbens II stehen in offener Verbindung mit den Kanälen 23 bzw. 25, wovon der erstere mit dem Flüssigkeitsaustritt, der zweite mit dem Flüssigkeitseintritt verbunden ist. Durch den Druck der eintretenden Flüssigkeit bewegt sich der Kolben 12 nach rechts, wobei Flüssigkeit aus dem Raum 6 über den Kolben I I abgeführt wird. Sobald der Kolben I2 zur rechten Seite der gezeichneten Lage gekommen ist, wird der Kanal 26 durch die öffnung 30 mit der Flüssigkeitszufuhr, der Kanal 24 mit der Flüssigkeitsabfuhr verbunden, wodurch der Kolben II nach links bewegt und Flüssigkeit aus dem Raum 3 abgeführt wird.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Flüssigkeitsmeßeinrichtung mit zwei doppelt wirkenden Kolben, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: Die Kolben dienen einander als Steuerorgan und sind durch Pleuelstangen mit unter go0 fliegend angeordneten Kurbeln einer Kurbelwelle verbunden, die zwischen den Kurbeln an zwei Stellen gelagert ist, zwischen denen das Getriebe für das Zählwerk angreift.
  • 2. Flüssigkeitsmeßeinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager der Kurbelwelle in einer mit dem Zylinderblock ein Ganzes bildenden doppelten Wand angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 3. Flüssigkeitsmeßeinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jede Pleuelstange den entsprechenden Kolben etwa in der Mitte angreift.
DEN1240D 1941-02-26 1941-02-26 Fluessigkeitsmesseinrichtung mit zwei doppelt wirkenden, einander als Verteilorgan dienenden Kolben Expired DE856363C (de)

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DE856363C true DE856363C (de) 1952-11-20

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