DE85639C - - Google Patents

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DE85639C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mindervorrichtung für Flach-Strickmaschinen, bei welcher das Ausrücken bezw. Wiedereinrücken der Randnadeln durch schwingende, zangenartig verbundene Hebel bewirkt wird, die senkrecht zur Nadelbahn verschoben werden (vergl. z. B. amerikanische Patentbeschreibung Nr. 440389).
Diese Hebel werden von einer rotirenden Welle in der Weise bethätigt, dafs bei der Drehung der Welle nach der einen Richtung der eine Hebel die Nadeln einzeln ausrückt, während sie bei Drehung der Welle in der entgegengesetzten Richtung von dem zweiten Hebel wieder eingerückt werden.
Derartige Vorrichtungen wurden bisher in der Weise gebaut, dafs bei jeder Umdrehung der Welle jeder Hebel in eine schwingende Bewegung versetzt wurde. Da aber nur einer der Hebel auf die Nadeln einwirken durfte, mufste der andere Hebel zwischen zwei Nadeln hindurchgehen, ohne dieselben zu berühren. Die Nadeln müssen daher in einem verhältnifsmä'fsig beträchtlichen Abstand von einander angeordnet werden, so dafs nur grobe Waare auf derartigen Maschinen hergestellt werden kann.
Nach der vorliegenden Erfindung nun sind die Hebel mit drehbaren Anschlägen versehen, welche in der einen Richtung der Wirkung einer rotirenden Nase Stand halten, in der anderen Richtung dagegen nachgeben, so dafs bei jeder Drehungsrichtung der treibenden Welle stets nur der eine Hebel bethätigt wird, während der andere Hebel in seiner Ruhelage verharrt. Die Nadeln können daher unmittelbar neben einander angeordnet werden, so dafs auch feine Waare auf der Maschine erzeugt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung in Fig. 1 im Verticalschnitt dargestellt. Die übrigen Figuren zeigen die Vorrichtung in verschiedenen Stellungen, Ansichten und Einzeltheilen.
Jede der Randnadeln, welche in oder aufser Thätigkeit gesetzt werden soll, hat eine besondere Nase 55 (Fig. 1), welche durch einen entsprechenden Schlitz des Nadelbettes nach unten hindurchreicht und im Bereich der beiden Hebel 56 und 57 liegt, welche beide an ihrem unteren Ende mittelst eines Schraubenbolzens 58 an einem verschiebbaren Träger 59 befestigt sind, von denen für jede Maschine zwei vorhanden sind. Die auf die Randnadeln des einen Endes eines Nadelbettes einwirkenden Hebel sind auf dem einen Träger und die die Randnadeln des anderen Endes bethätigenden Hebel auf dem anderen Träger befestigt.
Ein jeder dieser beiden Träger ist in bekannter Weise durch eine auf der Welle 61 angebrachte Schraube verschiebbar, von denen die eine rechtes, die andere linkes Gewinde hat, so dafs bei Drehung der Welle 61 nach der einen Richtung die Träger 59 einander genähert werden, während sie bei einer Drehung der Welle 61 in entgegengesetzter Richtung sich von einander entfernen.
Die durch den mit der Welle 61 umlaufenden Vorsprung 64 verursachte Schwingung des Hebels 56 bewirkt, dafs die Nadel, deren Nase sich gerade im Bereich desselben befindet, gehoben wird, so dafs sie aus dem Weg des
Schlofsdreiecks herausgerückt wird. In derselben Weise veranlafst die durch den Vorsprung 64 hervorgerufene Schwingung des Hebels 57 eine Abwärtsbewegung der Nadel, deren Nase in seinem Bereich liegt, so dafs die Nadel dadurch wieder in den Bereich des Schlofsdreiecks gebracht wird.
Um die Hebel 56 nur zu bethätigen, wenn die Träger 59 einander genähert werden, und die Hebel 57, wenn die Träger sich von einander entfernen, ist an jedem Hebel ein drehbarer Anschlag 65 (Fig. 2 bis 5) angebracht, welcher einem Druck in der einen Richtung durch Auflegen auf einen Bolzen 66 Stand hält, einem Druck in entgegengesetzter Richtung jedoch ausweicht. Wenn die Welle 61 daher in der Richtung der in Fig. 4 und 5 eingezeichneten Pfeile in Umdrehung versetzt wird, so wird nur der Hebel 5 6 bethätigt werden, da der am Hebel 5 7 angebrachte Anschlag 65 von dem Vorsprung 64 emporgehoben wird (Fig. 5), ohne auf den Hebel 57 irgend welchen Einflufs auszuüben. Wird dagegen die Welle 61 nach der entgegengesetzten Richtung in Umdrehung versetzt (Fig. 2 und 3), so wird nur der Hebel bethätigt, während der Anschlag 65 des Hebels 56 frei zurückgeschoben wird.
Nach einer jeden durch den Vorsprung 64 bewirkten Bewegung eines Hebels wird derselbe durch eine Feder 67 in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt. Diese Spiralfedern dienen auch dazu, die Anschläge 65 auf den Hebeln 56 und 57 stets in ihrer Normalstellung zu halten, indem sie, wie aus Fig. 6 zu ersehen, mit ihrem unteren Ende an Stiften 68 angreifen, die an den Drehbolzen der Anschläge befestigt sind.
Die Anschläge 65 können durch solche anderer Constructionen ersetzt werden, z. B. kann man, wie in Fig. 7 dargestellt, einen von einer Feder 71 beeinflufsten, verschiebbaren Daumen 70 verwenden, obgleich der Anschlag 65 vorzuziehen ist.
Die eine Seite eines derartigen Daumens 70 mufs so abgeschrägt sein, dafs derselbe bei der Berührung mit dem , Vorsprung 64 zurückgeschoben wird, während die andere Seite nicht abgeschrägt ist, so dafs der auf diese Seite treffende Vorsprung 64 den betreffenden Hebel 56 oder 57 in Schwingung versetzen wird.
Die Drehung der 1WeIIe 61 in den bestimmten Augenblicken und nach den bestimmten Richtungen wird durch geeignete Kuppelungen bewirkt, welche durch eine Musterkette bethätigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Mindervorrichtung für Flach - Strickmaschinen mit senkrecht zur Nadelbahn verschiebbaren und in Richtung der Nadeln schwingend bewegten, zangenartig ausgebildeten Minderhebeln, bei welcher bei jeder Drehungsrichtung der die Minderhebel treibenden Welle stets nur der eine dieser Hebel bethätigt wird, während der andere in seiner Ruhelage verharrt, indem jeder Minderhebel einen Anschlag (65 bezw. 70) besitzt, welcher in der einen Wirkungsrichtung einer mit der die Minderhebel verschiebenden Welle (61) umlaufenden Nase (64) Stand hält, in der anderen Richtung dagegen nacheiebt. . . ι
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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