DE856455C - Verfahren zur Verschleierung von Nachrichten - Google Patents
Verfahren zur Verschleierung von NachrichtenInfo
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Classifications
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- H04K1/04—Secret communication by frequency scrambling, i.e. by transposing or inverting parts of the frequency band or by inverting the whole band
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Description
- Verfahren zur Verschleierung von Nachrichten
richtenamplitude, nicht verändert. Auch die Grundwelleti bleiben als Frequenzdifferenz einzelner Komponenten der geschlüsselten Nachricht erkennbar. Durch t;Jbung ist erfahrungsgemäß die Fähigkeit zu erwerben, so verschleierte Nachrichten Wenigstens teilweise zu verstehen.Nach ciiiem bekannten \'erfalireri zur Geheim- haltung von N aclii-iclitett w.erdeti.einzeltie Freqtienz- li;iiider (1"i- zu vei-sc'lilüsseliiden Nachricht um gleiclil>Leil>cude oder kontinuierlich oder in be- stinmiten Zeitabständen sich plötzlich ändernde frctluciizl@e:r;ie @@:-scho';en. I)ie verschiedenen Nach:icli@eiifrr(ltienzen \\-erden also gemäß diesem @ul,:titut:@ usvt#rfaiiren durch ];.:stimmte andere Frecluc@nzen ersetzt. Eine derart verschleierte achricht wird nach der ülrertragung durch ertt- spiechen@le Rückverschiebung der Frequenzbänder @@ icc@er v,#rst;indlich reniacht. Bei einer solchen Fr@@;ucuz@ul@st:t,:tion \\-:r(1 jedoch der Energie- (l. ii. die zeitlic'i:e Änderung der Naclt- - Bei einem anderen bekannten Schlüsselungsverfahren wird die in einzelne Elemente gleicher Dauer zerlegte Nachricht derart verschachtelt, daß ursprünglich aufeinanderfolgende Elemente um wechselnde Zeiten auseinander zu liegen kommen. Durch dieses Transpositionsverfahren wird der Energierhythmus vollständig verändert. Dagegen können Bruchstücke einzelner Vokale verständlich bleiben. Beim Anhören der geschlüsselten Nachricht lassen sich deshalb einzelne charakteristische Worte vermuten, wenn die zeitliche Verschiebung der Nachrichtenelemente nicht genügend groß ist. Sehr große zeitliche Verschiebungen einzelner Elemente führen jedoch zu entsprechend hohen Übertragungszeiten, welche beim Gegensprechverkehr erfahrungsgemäß Schwierigkeiten bereiten können.
- Ein Nachteil der beiden beschriebenen Verfahren liegt zudem darin, daß die Schlüsselung kürzerer Nachrichtenpartien durch versuchsweises Vertauschen der Frequenzbänder bzw. der Nachrichtenelemente wenigstens teilweise rückgängig gemacht werden kann, so daß solche Partien oft schon nach zu kurzer Versuchszeit verständlich werden.
- Diese Schwierigkeiten bekannter Verfahren sollen nun nach der Erfindung dadurch vermieden werden, daß die einzelnen Frequenzbänder der zeitlich aufeinanderfolgenden Nachrichtenelemente um wechselnde Frequenzbeträge verschoben und zudem um wechselnde Zeitbeträge verzögert werden. Im Vergleich zur bekannten: Frequenzsubstitution ist hier also noch eine zeitliche Verschachtelung vorhanden, wodurch der Energierhythmus und die dadurch bedingte Entzifferungsmöglichkeit zerstört werden. Gegenüber dein bekannten Transpositionsverfahren tritt dagegen eine Vertauschung der Frequenzbänder auf. Dadurch wird die -\'okalverständlic$,keit und damit das Erraten einzelner Worte ausgeschlossen.
- Das Verfahren wird zunächst erläutert. An Hand der Fig. i bis 8 werden dann verschiedene Ausführungsbeispiele beschrieben.
- Die aus den aufeinanderfolgenden Elementen a, b, c ... bestehende ingeschlüsselte Nachricht ZO wird zweckmäßig folgendermaßen dargestellt: Dabei sind durch die Indizes 1, 2, 3 beispielsweise drei Frequenzbänder gleicher Breite der ungeschlüsselten Nachricht gekennzeichnet. Die tiefsten Frequenzen, d. #h. die unvers(fliobenen Frequenzbänder a1, b1, cl . . . der Nachrichtenelemente a, b, c ... kommen in der ersten Zeile zur Darstellung, die mittleren Frequenzen in der zweiten Zeile und die höchsten Frequenzen in der untersten Zeile. Die durch den Index bzw. die Lage der Zeilen charakterisierten Frequenzbänder können beispielsweise die Bereiche von 350 bis 1050, 1050 his 1750, 1750 bis 2-15o Hz umfassen.
- Bei der erwähnten Transpositionsschlüsselung würde aus der Nachricht Z, beispielsweise die folgende geschlüsselte Nachricht Z1 entstehen: Die drei Frequenzbänder jedes Elementes sind hier also um gleiche Beträge zeitlich verschoben. Eine Frequenzverschiebung ist aber nicht vorhanden, weil beispielsweise die durch Index i gekennzeichneten, ursprünglich tiefsten Frequenzen a1, b1, cl . . . in der ersten Zeile verbleiben und somit auch im geschlüsselten Signal die tiefsten Frequenzen sind.
- Eine gewisse Erhöhung der Geheimhaltung wäre nun zu erwarten bei getrennter Transposition.sschlüsselung jedes Frequenzbandes nach verschiedenen Programmen. An Stelle von Z1 würde man. dann beispielsweise folgendes Signal erhalten: Es zeigt sich jedoch, daß eine Verständlichkeit bereits beim Anhören eines einzigen Frequenzbandes möglich ist, auch wenn dasselhe transpositionsgeschlüsselt worden ist. Man wird deshalb versuchen, jedes einzelne Frequenzband nach an sich bekannten Methoden zu entziffern. Durch Vergleich der verschiedenen Ftitzifferungsergebnisse erhält man dabei eine Kontrollmöglichkeit.
- Beim bekannten Substitutionsverfahren werden die einzelnen Nachrichtenfrequenzbänder um bestimmte Frequenzbeträge verschoben;. Diese Frequenzbeträge lassen sich so wählen, daß eine Vertauschung der einzelnen Bänder ohne Veränderung des gesamten Frequcnzl)ereiches stattfindet. Wenn man diese '\'ertauschungen in bestimmten Zeitabständen ändert, so entsteht atis der ursprünglichen Nachricht 7_, beispielsweise die geschlüsselte Nachricht Z3: Hier ist z. B. das Frequenzband a, des Elementes a durch Hinzufügen einer konstanten Frequenz vom mittleren Bereich in den Bereich der hohen Frequenzen verschoben worden. I_s kommt deshalb in der dritten Zeile zur Da: stellung. Zudem können auch inverse Frequenzbänder gebildet werden, die durch Überstreichung gekennzeichnet sind. Aus den höheren Frequenzen des ursprünglichen Bandes entstehen dabei die tiefen und aus den tieferen Frequenzen des ursprünglichen die hohen Frequenzen des neuen Bandes. Eine zeitliche Verschiebung der Elemente findet bei diesem Verfahren nicht statt, cl. h. die ursprüngliche zeitliche Reihenfolge der Elementkomponenten ab, b1, cl . . . a." b." c2 . . . usw. bleibt erhalten. Auch der Energierhythmus ist unverändert, und es besteht somit die Gefahr einer Entzifferung durch Unbefugte.
- Eine Verschiebung der einzelnen Nachrichtenfrequenzbänder gemäß <l°i- Erfindung urn, wechselnde Zeitbeträge und wechselnde Frequenzbeträge ist in einfachster Weise zu erreichen durch nacheinanderfolgende Anwendung der beiden erwähnten Verfahren. Das transpositionsgeschlüsselte Signal Z1 könnte durch nachfolgende Substitutionsschlüsselung nochmals geschlüsselt werden. Statt dessen kann auch das durch Substitutionsschlüsselung gewonnene Signal Z.3 einer nachfolgenden
Tranapositionsschlü:selung unterzogen werden. In leiden F:illeti erhalt man l;eispielsweise das neue Signal Z1: dl b3 f= _a-1 c, 91 ei 7_I - <<_> b1 l3 ass c3 lrz es d3 b_, f1 as c i 93 E'2 Das oben hetraclitete, ursprünglich zeitlich an erster Stelle liegende mittlere Frequenzband a, des El.em-entes a erscheint hier zeitlich an vierter Stelle in der untersten Zeile, d. 11. im Bereich der hohen Fre(luenzen. :Xus anderen Frequenzbändern, z. B. aus a.3, werden zudem noch inverse Bänder gebildet, welche (In rc'li Überstreichung gekenn- zeichnet sind. Die zeitliche Reihenfolge wie auch (las Frequenzspektrum der einzelnen Elemente sind somit verändert. Der Energierhythmus und die Vokalverst;in(llichkeit werden dadurch zerstört, und eine direkte Verständlichkeit der geschlüsselten .Nachricht oder einzelner Naachr:chtenbruchstücke erscheint (IL#hall> ausgeschlossen. Es ist immerhin zu beachten, daß die einzelnen Frequenzbänder eines Elementes, z. B. di, d-" d3, auch nach der Schlüss,elung gleichzeitig auftreten. Eine noch weitergehende Geheimbaltung wird erzielt, weint ein Signal mit ungleich transpositions- geschliisselten Frequenzbändern einer nachfolgen- den Frequenzsubstittition unterzogen wird. So ent- steht z. B. aus dein Signal Z, das neue Signal 75: 1):e zeitlich aufeinanderfolgenden Elemente dieses Signals können also aus Komponenten be-Die Elemente dieses Signals enthalten Kompo- nenten aus \erschiedenen ursprünglichen Nach- richtenelementen mit wechselnder Frequenzver- schiebung. So ist beispielsweise im ersten Element f." g1, b3 das in den unteren Frequenzbereich ver- schohene tnitiler: Frequenzband f= des ursprüng- lic'h sechsten I_lentetites und gleichzeitig das in den mittleren hrequenzlrereich versclioliene untere Frequenzband g1 des ursprünglich siebenten Ele- mentes vertreten. l?in gewisser Anhaltspunkt für eine allf:illige Entzifferung i@-;ire höchstens noch darin zu erblicken, daß jedes geschlüsselte Element Kompottenten mit den Ketitl`iittern 1. ? und 3 ent- hält, womit festst.elit, daß alle drei Frequenzbänder des ursl)rünglic'h;en Signals iii jedem geschlüsselten Element vertreten sind. Mati kann aller auch die einzelnen Frequenz- bänder des durch Suhstitution gewonnenen Signals Z." einer nachfolgenden Transpositions- schlüsseltnig nach ungleicher Programmen unter- zi-elien. So entstellt z. B. (las neue Signal Z6: Die erwähnten, für Z5 bzw. Z6 noch geltenden =%nhaltspunkte für eine unbefugte Entzifferung liegen hier nicht mehr vor, und die einzelnen Fre(lueiizbänder der ursprünglichen 1 achrichtenelemente erscheinen hier in scheinbar ganz willkürlicher, Zeit- und Frequenzverschiebung.stehen, die von zwei oder drei gleichen Frequenz- bändern des ursprünglichen Signals Z, stammen. Eine gewisse Erleichterung für die unhefugte Ent- zifferung wäre jedoch darin zu erblicken, daß in jedem Frequenzband des geschlüsselten Signals eine Komponente jedes ursprünglichen Signal- eleinetites enthalten ist. Uitie roch vollkommenere Geheimhaltung wäre zu erreichen durch nochmalige Transpositions- schlüsselting des Signals Z5 nach ungleichen. Pro- gi,an1inen oder nochmalige Substitutionsschlüsse- lun;# des Signals Z6. In beiden Fällen könnte man z. B. Glas Signal Z_7 erhalten: - Die an Hand von Beispielen dargestellten geschlüsselten Signale Z5, 41 Z7 lassen sich durch einfache nacheinanderfolgende Anwendung einer gellvöhnlichen Transpositionsschlüsselung und einer gewöhnlichen Substitutionsschlüsselung nicht erzeugen. Es ist vielmehr eine getrennte Behandlung der verschiedenen Frequenzbänder erforderlich, d. h. es sind zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens Mittel erforderlich, die von einer einfachen Zusammenhaltung bekannter Einrichtungen abweichen.
- Bei cler praktischen Durchführung des Verfahrens kann sich eine ungleiche Elementlänge für Leide Schlüsselungsprozesse empfehlen. Wenn eine Sul)stitutionsärderung jeweils erst nach zwei Elementen des transpositionsgeschlüsselten Signals Z, erfolgt. so erhält man an Stelle von Z_, z. B. das geschlüsselte Signal Bei den an Hand des Signals Z7 erläuterten kombinierten Schlüsselungsprozessen können einzelne Teilschlüsseltingen nach stets gleichbleibendem Programm erfolgen. Als Beispiel sei eine Transposition der einzelnen Frequenzbänder um stets gleichbleibende Zeitbeträge erwähnt, wobei vor und nach dieser Transposition eine Frequenzsubstitution nach veränderlichen Programmen erfolge. Durch eine erste Substitution werde das Signal Z3 gebildet. Die nachfolgende Transpos,ition verschiebe beispielsweise das erste Frequenzband um den stets gleichbleibenden Zeitbetrag von vier Elementlängen, das zweite Frequenzband um zwei Elementlängen und das dritte Frequenzband um eine Elementlänge. So entsteht aus Z3 das Zwischensignal Z": Durch nochmalige Substitutionsschlüsselung erhält man. daraus z. B. das Signal Z1.: Auch bei Kenntnis der einzelnen Transpositionszeiten ist ein solches Signal kaum zu entziffern. Ein gleiches Signal entsteht übrigens auch durch wechselnde Verzögerung der ursprünglichen Frequenzbänder um drei verschiedene, aber gleichbleibende Zeitbeträge und nachfolgende Substitutionsschlüsselung.
- Bei den beschriebenen Beispielen des Verfahrens wurden die den einzelnen Verschiebungen zugrunde liegenden Zeit- und Frequenzbeträge stets so gewählt, daß der Frequenzumfang des geschlüsselten Signals vom ursprünglichen Signal nicht abweicht und daß keine Komponenten gleicher Frequenz übereinander zu liegen kommen. Die geschlüsselten Nachrichten lassen sich deshalb über gleiche Kanäle übertragen wie die ungeschlüsselten Signale. In vielen Fällen ist jedoch eine Verschiebung des gesamten Frequenzbereiches zulässig oder erwünscht. Die dabei anzuwendenden Maßnahmen bedürfen wohl keiner besonderen Erläuterung. In anderen Fällen sind die für die Übertragung verfügbaren Frequenzkanäle, breiter als der Frequenzbereich der ungeschlüsselten Nachricht. Die Zahl der geschlüsselten Frequenzbänder kann dann größer sein als die Zahl der ungeschlüsselten Bänder. Es treten dann in einzelnen Bändern Lücken oder Wiederholungen auf.
- Schließlich ist hervorzuheben, daß in Abweichung von den gezeigten Beispielen auch. eine Zerlegung der ungeschlüsselten Nachricht in zwei, vier oder eine andere Zahl von Bändern möglich ist, die dann "in beschriebener Weise geschlüsselt werden. Mit zunehmender Bandzahl nimmt deren Frequenzumfang ab, wodurch sich die Geheimhaltung naturgemäß erhöht.
- Die Elementlänge richtet sich nach den verfügbaren Schlüsselungs- und Übertragungsmitteln. Sehr geringe Elementlänge setzt genauen Synchronlauf der Apparaturen und minimale Phasenverzerrung der Übertragung voraus. Anderseits steigt die Geheimhaltung mit abnehmender Elementlänge.
- Eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist in Fig. i dargestellt. Die zu schlüsselnde Nachricht Z, wird durch die Umschaltvorrichtung Ro abwechselnd verschiedenen Schreibköpfen Al, A9 ... einer Stahlbandverzögerungseinrichtung zugeführt, so daß die Nachrichtenelemente in veränderter Reihenfolge als entsprechende Magnetisierungen auf dem bewegten Stahlband C erscheinen. Die Abtastung erfolgt abwechselnd durch die Köpfe Bl, B2 . . . über die Abtastumschaltvorrichtung So, so daß am Ausgang von So beispielsweise das transpositionsgeschlüsselte Signal Z1 erscheint. Zur Löschung der magnetischen Aufzeichnungen ist der Löschmagnet L1 vorgesehen. Die Umschaltprogramme von R, und So weisen zweckmäßig ungleiche Längen auf, damit ein möglichst langes Gesamtschlüsselungsprogramm des Signals Zi entsteht. Durch die Filter F1, F2, F3 wird Zi in beispielsweise drei Frequenzbänder zerlegt. Durch Modulation der drei Bänder mit wechselnden Hilfsfrequenzen des Generators G entstehen am Ausgang der drei Modulatoren 3,11, M2, M3 Summen- und Differenzfrequenzen, wobei jeweils nur das eine Frequenzband jedes Modulabionsproduktes in den Durchlaßbereich des Filters Fb fällt. Der ständige Wechsel der Hilfsfrequenzen kommt durch die Schaltvorrichtung P zustande. Am Ausgang von Fb erhält man auf diese Weise beispielsweise das geschlüsselte Signal Z4, dessen Komponenten zeit- und frequenzverschoben sind.
- Die Verschachtelung der Signalelemente wie auch die Frequenzverschiebung der einzelnen Bänder kann natürlich auch mit anderen an sich bekannten Mitteln erfolgen.
- Zur Entzifferung der geschlüsselten Nachricht kann eine gleich aufgebaute Einrichtung mit gleichen Umschaltprogrammen benutzt werden, wenn die geschlüsselte Nachricht bei den Klemmen 3, 4 zugeführt und die entzifferte Nachricht bei den Klemmen i, a entnommen wird. Der Löschkopf L1 ist dabei durch den Löschkopf L2 zu ersetzen, und die Verzögerung des sender- und empfängerseitigen Stahlbandes ist durch einen entsprechend verzögerten Antrieb des Umschalters Ro zu berücksichtigen. Zur Erzielung des nötigen Schreibpegels sind gegebenenfalls besondere Verstärker erforderlich.
- Bei der Einrichtung nach Fig. z sind die Transpositionsprogramme für die einzelnen Frequenzbänder voneinander verschieden. Die Aufzeichnung auf dem bewegtere Stahlband C erfolgt mit d'em Schreibkopf Ao und die A'btastung mit den Köpfen B1, B2 ... Die drei getrennten und nach verschiedenen Programmen atbeitenden Abtastschalter Se, S2. S3 sind mit den Bandfiltern Fe, F2, F3 verbunden, so daß am Ausgang dieser Filter die drei Frequenzbänder des Signials Z2 erscheinen. Durch Modulation mit drei gleichbleibenden Hilfsfrequenzen des Generators G werden diese Bänder in den Durchlaßbereich der drei gleichen Bandfilter F, verschoben. In. den weiteren lUodulatoren N1, lvT21 N3 erfolgt nochmalige Modulation, und die so gebildeten Summen- bzw. Differenzfrequenzen werden mit dem Filter Fb herausgegriffen. Durch die Umschaltvorrichtung P erfolgt wieder eine wechselnde Vertauschung der Hilfsfrequenzen, so daß sich die Frequenzbandverschiebungen der Modulatoren Nj, N2, N3 in bestimmten Zeitabständen ändern. Aus dem Signal Z2 entsteht
g, = 140o liz, g4 = 36oo Hz, 92 = 2100 Hz. g5 = 490o Hz, .S = 2800 Hz. g, = .120o Hz. Es handelt sich also um ganzzahlige Vielfache von 7o liz. so daß die Erzeugung durch gemeinsam angetriei:cne "1 onrüder ungleicher Zähnezahl leicht möglich ist.durch diese Frequenzhandsubstitution nach Unter- drückung der unerwünschten Differenz- bzw. Suninielifiedenzeti im Filter F6 das geschlüsselte Signal Z5. Die Umschaltprogramme der Schalter R., So, S), 5'," ,5'3 in Fig. 1 bzw. 2 sind unter Beachtung be- kannter Regeln so zu wählen, daß bei der Auf- zeichnung Lücken und Doppelbeschriftungen und bei der Abtastung Auslassungen und Wieder- holungen vermieden werden. Zur Erzeugung der blilfsfrequ-enzen können .Nlagnettonriider \-erweiidet werden, deren Antrieb gemeinsam mit den verschiedenen Schaltvorrich- tungen erfolgt. 1)i.e Modulatoren Il und N lassen sich in ein- facher Weise aus Trockengleichrichtern aufbauen. Die Umschaltvorrichtungen P können z. B. in be- kannter Weise aus rnehrer.en drehbaren Schalt- trommeln aufgebaut sein, wobei jede Trommel beidseitig Kontakte enthält. die mit willkürlich wählbaren Leitungen paarweise miteinander ver- bunden sind, so daß durch Drehen einzelner oder mehrerer Trommeln ein ständiger Wechsel der iiher die einzelnen Kanäle übertragenen Hilfs- fieduenzcn erfolgt. Wenn bei der Substitutions- schlüsselung auch die inversen Frequenzen zu bil- den sind. so sind die lief drei Frequenizbändern dann erforderlichen sechs Hilfsfrequenzen derart paarweise zu behandeln, daß an den Trommel- ausgangsklemmen 21 his 23 des in Fig. 3 beispiels- weise dargestellten vierstufigen Trommelschalters je nur Frequenz der Frequenzpaare hl, 94 bzw. g." ga 1>zw. `:;, `b auftritt. Dabei werden bekannt- lich die inversen. in. den l'ereich von F, fallenden Frequenzen als Diffet-enzfrequenzen beim Modula- tionsvorgatig mit den oberen drei Hilfsfrequenzen ,ge\%-onnen. Beim eingangs 1)eispielsweise erwähnten Fre- (ju-enzuinfang der zu schlüsselnden Nachricht von 350 bis 245o liz kann der 1)urcltlaßl)creicih von F, in Fig. 2 i>eisltielsweise auf 315o bis 385o Hz fest- ,gelegt werden. I)ie zur @'erschiehung der Nach- richtenfrequenzen in dieseln Bereich erforderlichen Hilfsfrequenzen sind dann: - Auch hei der Einrichtung nach Fig.2 kann die 1?ntziffei-tiitg finit einer gleichen .-#,pparatur bei gleichem Schaltprogramm und umgekehrter Signaldurchgangsrichtung erfolgen. Durch Verfolgung der Schliisselting wie der Entzifferung einzelner Flementkoinhoilenten ist leicht nachzuweisen, daß wieder das ursprüngliche Signal Z, entsteht. Die Komponente a.t des Elementes ca @" ird beispielsweise senderseitig vorerst durch den Schlüsselschalter S3 um Elementlänge verziigert und darauf gemeinsam mit der Hilfsfrequenz gl dein Modulator 11,1. zu- geführt, so daß am Ausgang des Filters Fo das Summenfrequenzband 1750 bis 2450 Hz+ 14oo Hz = 3150 bis 385o Hz verbleibt. Durch Überlagerung mit der Hilfsfrequenz g, erhält man daraus am Ausgang des Modulators N3 die Differenzfrequenz 42oo Hz -315o bis 385o Hz = ro5o bis 35o Hz. Die Elementkomponente d3 erscheint also iin geschlüsselten Signal Z5 an zweiter Stelle im untersten Frequenzband als inverse Komponnte ä3. Bei der Entzifferung von Z5 wird die Komponente a3 nebst den im gleichen Element enthaltenen Komponenten b1, d2 vorerst in N3 mit der Hilfsfrequenz g6 moduliert. Aus den entstehenden Summen- und Differenzfrequenzen wird durch das Filter Fo lediglich das Differenzfrequenzband) 20o Hz - io5o bis 35o Hz = 315o bis 385o Hz übertragen, welches aus dem frequenzverschobenen und inversen Band a3 besteht. Durch nochmalige Modulation mit g1 in M3 entsteht daraus das Frequenzband 3150 bis 385o Hz - 1400 Hz = 1750 bis 245o Hz. Die Komponente a3 kommt also wieder wie im ursprünglichen Signal in das dritte Frequenzbarud zu liegen. Die nachfolgende Transposition mit dem Schlüsselschalter S3 bringt diese Komponente wieder an erste Stelle des tmznmehr an den Klemmen 1, 2 erscheinenden: Signals zurück, welches mit dem ursprünglichen, allerdings gesamthaft verzögerten Signal Zo übereinstimmt, weil auch die übrigen Komponenten wieder in die ursprüngliche Reihenfolge zu liegen kommen.
- Die Transpositionsschlüsselung kann auch in die C'bertragungswege der verschobenen Frequenz= bände'- 3150 bis 385o Hz verlegt werden. Hierzu ist eine der Kanalzahl entsprechende Zahl von \'; rzögerungsorganen erforderlich. Man kommt so zu der in Fig.4 dargestellten Einrichtung, deren Wirkungsweise bei Beachtung der früheren Erklärungen leicht verständlich ist. Durch. Bildung der Summen- bzw. Differenzfrequenzen mit den r odulatoren M, bis M, und den Filtern F, erhält man aus den ursprünglichen Frequenzbändern des Signals Z, und den infolge Umschaltung in Q stets wechselnden Hilfsfrequenzen drei Frequenzbänder von gleichem Bereiche 315o bis 385o Hz, deren Zusammensetzung mit den Bändern des Signals Z3 übereinstimmt. Die ungleiche Transpositionsschlüsselung der drei Kanäle mit denVerzögerungsvor richtungen Cl bis C 3 und den Schlüsselungsschaltern S1 bis S3 führt zu drei Frequenzbändern des gleichen Bereiches, deren Zusammensetzung mit den drei Bänderndes Signals ZB übereinstimmt. Die nochmalige Substitutionsschlüsselung mit Hilfe der UmschaltvorrichtungP und derModulatorenNl bis X3 führt schließlich zum geschlüsselten Signal der in Z7 beispielsweise gezeigten Zusammensetzung. Bei Weglassung der Umschaltvorrichtung Q entsteht dagegen ein geschlüsseltes Signal gemäß Z5 und bei Weglassung von P ein Signal gemäß Z6. Bei Stillegung der Schlüsselschalter S1 bis S3 erhält man jedoch ein geschlüsseltes Signal gemäß Z". Das gleiche Signal Z" kann übrigens auch gebildet werden durch Verwendung von Verzögerungsmitteln konstanter Verzögerungszeiten, welche durch einen Permutierschalter in wechselnder Vertauschung in die verschiedenen Kanäle geschaltet werden, während der eine der Permutierschalter Q bzw. P weggelassen wird.
- Zur Erzielung eines möglichst langen Gesamtschlüsselungsprogramms empfiehlt es sich, bei den Schaltern Q, P und S ungleich lange Schaltprogramme vorzusehen.
- Ein Vorteil -der beschriebenen Tran.sposition mit getrennten Verzögerungsmitteln liegt darin, daß bei der Speicherung mit sehr kleinen Bandbreiten gearbeitet werden kann, so da& sich allfällige Verzerrungsfrequenzen, die meist außerhalb des übertragenen Bandes liegen, durch besondere Bandfilter E, leicht unterdrücken lassen.
- Besondere Beachtung erfordert die Einschwingzeit der Filter, welche bekanntlich bei kleiner Bandbreite groß ist. Es 'kann sich deshalb empfehlen, alle Schalter der Srhlüsselungsapparatur erst nach den Filtern vorzusehen. Wenn das nicht möglich ist, so kann den Einschwingzeiten in beschränktem Maße durch entsprechend verzögerten Antrieb der empfangsseitigen Schaltvorrichtungen Rechnung getragen werden.
- Eine Einrichtung, bei der die Verzögerungszeiten der einzelnen Transpositionsschlüsselungen konstant bleiben, ist in Fig. 5 gezeigt. Die Schlüsselung erfolgt dabei in fünf Frequenzbändern gleicher Breite. Mit den Modulatoren Ml bis M5 werden. die Differenzfrequenzen aus der ungeschlüsselterL Nachricht und den Hilfsfrequenzen g1 bis g, des Generators G erzeugt.' Die Filter F, dienen zur Unterdrückung der Summenfrequenzen, welche in den Modulationsprodukten enthalten sind. Die Bandbreite dieser Filter kann auf 3000 bis 3500 Hz festgesetzt werden, während die Hilfsfrequenzen beispielsweise 9l = 375o Hz, 9, = 425o Hz, 9s = 4'75o Hz, 94 = 525O Hz, 95 = 5750 Hz betragen. An den Filterausgängen erhält man so Frequenzbänder, welche folgenden ursprünglichen Bändern entsprechen: z1 = 25o bis 75o Hz, z2 = 75o bis 125o Hz, z3 = 125o bis 175o Hz, 24 = 1750 bis 2250 Hz, zs = 225o bis 275o Hz.
- Die verschobenen Frequenzbänder, welche alle in den Bereich 3000 bis 35oo Hz fallen, werden mit der Permutierschaltvorrichtung Q wechselnd vertauscht. Am Ausgang dieses. Schalters erhält man also fünf Frequenzbänder, welche durch wechselnde Vertauschung der fünf ursprünglichen Frequenzbänder entstanden sind.
- Die fünf Kanäle führen über fünf gemeinsam angetriebene Stahlbandverzögerungseinrichtungen Cl bis C5, deren konstante Verzögerungszeiten voneinander um Elementlänge abweichen. Dabei könnten jedoch auch mindestens zwei Verzögerungsvorrichtungen über einem gemeinsamen magnetisierbaren Träger angebracht werden. Die verzögerten Signale könrnen nötigenfalls durch die Bandfilter E, von allfälligen Störfrequenzen außerhalb des Bereiches 3000 1»s 35oo Hz gereinigt werden.
- Eine nochmalige wechselnde Vertauschung der Kanäle kommt durch den weiteren Permutierschalter P zustande. Durch :\Lodulatioti der die Frequenzen 3000 bis 35oo aufweisenden Signale mit den Hilfsfrequenzen g1 bis g5 erhält man am Ausgang der Modulatoren N1 bis N, schließlich fünf Frequenzbänder von je 5oo Hz Breite, die zusammen wieder den Bereich 250 bis 275o Hz beanspruchen und das geschlüsselte Signal bilden. Die bei der Modulation entstehenden Summenfrequenzen fallen in den Bereich über 675o Hz und werden nötigenfalls durch ein Tiefpaßfilter in der Ausgangsleitung unterdrückt. Der Aufbau des so erzeugten geschlüsselten Signals entspricht dem beschriebenen Signal Zlo.
- Es ist leicht ersichtlich, daß die Permutierschalter Q und P auch durch die gestrichelt gezeichnetem Schalter Q, und Po ersetzt werden können.
- Bei Verwendung von Trommelschaltern für die wechselnde Vertauschung der einzelnen Kanäle kann ein Mechanismus gemäß Fig. f zur Fortschaltung der einzelnen Schalttrommeln vorgesehen werden. Die Bewegung, jeder Trommel T ist dabei durch die Klinken K1, K2 stets zwangsläufig festgelegt. Die Fortbewegung wird durch da: Nockenrad H mechanisch gesteuert, welches die Festhalteklinke K1 löst und damit die Fortschaltklinke K2 zum Eingriff bringt, so daß die Trommel durch diese periodisch bewegte Klinke vorwärts oder rückwärts bewegt wird, bis durch einen nächsten Nocken des Nockenrades von neuem Stil'legung der Trommel erfolgt.
- Die Fortschaltung der Pernlutierschalter kann auch durch Abtastung mindestens eines Lochstreifens gesteuert werden, der den Vorzug leichter Auswechselbarkeit und frei wählbarer großer Periode aufweist.
- Schließlich können an Stelle der Permutiertrommeln auch andere Permutierschaltvorrichtun, gen vorgesehen werden, so z. B. Relaisketten, deren Steuerung beispielsweise ebenfalls durch Lochstreifenabtastung erfolgt. Eine solche Einrichtung ist in Fig. 7 dargestellt. Die beiden endlosen Lochstreifen Il, 12 werden je an zwei Stellen VJ, W1 bzw. v2, W2 elektrisch abgetastet. Die vorderste Bürste jeder Abtastvorrichtung liegt im Erregerstromkreis der Relais UI bis L"1, von denen jedes zum, Anzug 'kommt, wenn nur eine der beiden. gegensinnig gewickelten Spulen vom Strom durchflossen wird, wenn also nur einer der beiden zugehörigen Streifenabtastkontakte auf ein Loch zu liegen kommt. Durch Wechselkontakte 2i1, u2 der Relais U1, U2 werden in bestimmtem Wechsel die übrigen vier Abtastkontakte der Abtaststellen hl, W1 bzw. h2, W2 in den Abtaststromkreis geschaltet. Beim Schlüsseln liegt derSende-Empfangs-Ums.chalter US in der gezeichneten Stellung, ebenso die Wechselkontakte u., lrs der Relais U5, U6. Die Relais Q1 bis Q4, deren Wechselkontakte q1
bis c14 die erste Permutierschaltvorrichtung Q bil- den, werden somit entsprechend den Abtastungen bei 1-1 bzw. 1-., gesteuert. Die Steuerung der Relais P1 bis P4 des Permutierschalters P erfolgt dagegen je nach der Stellung des Wechselkontaktes u3 des Relais U3 in bestimmter Folge abwechselnd durch die erste oder zweite Abtastung des oberen bzw. unteren Lochstreifens. Zudem können die Steuer- ströme durch den Wechselkontakt u4 des Relais U4 noch abwechselnd vertauscht werden. Die Vertauschung der fünf Nachrichtenkanäle erfolgt durch die Wechselkontakte q1 bis q4 bzw, p1 bis p4 der Relais Q1 bis Q4 1>zw. P1 bis P4. In den Erregerstromkreisen der Relais L'1 bis L'4 und Q1 bis Q4, PI bis Y4, wie auch in den Haltestrom- kreisen der beiden letzteren Relaisgruppen liegen die mit dem Streifen angetriebenen Nockenkontakte IVSl bis @VS.l. Diese dienen zur Strombefreiung der Abtaststellen beim Locll,#vechsel und gleich- zeitig auch zur genauen Festlegung des Anzugs- und Abfallmoments der verschiedenen Relais durch entsprechende Ausschaltung der Halteströme bzw. Einschaltung der Abtastströme. Eine andere I'ermutierschaltvorrichtung, eben- falls mit Lochstreifensteuerung, ist in Fig.8 ge- zeigt. Die Einrichtung enthält wieder zwei Loch- streifen Il, l2 mit je zwei Abtastvorrichtungen hl, W1 bzw. V2, W2. Die Umschaltrelais Q1 bis Q4 und P1 bis P4 enthalten je zwei gegensinnig ge- wickelte Erregerwicklungen mit einem vorgeschal- teten Gleichrichter. je ein Abtastkontakt jedes Streifens ist über die gleichen Widerstände Wi mit den Wicklungen jedes Relais verbunden. Da die Abtastungen leider Streifen mit ungleicher Polari- tät erfolgen, sind die Erregerspulen stromlos, wenn die beiden zugehörigen Abtastkontakte je auf ein Streifenloch zu liegen kommen. Stromlosigkeit be- steht naturgemäß auch, wenn beide Abtastkontakte auf keinem Loch liegen. Fällt jedoch nur der eine Abtastkontakt auf ein Streifenloch, so wird ent- sprechend der Abtastpolarität und der Gleich- ric'hterdurchlaßrichtung die eine oder andere Er- regerspule des Relais vom Strom durchflossen. Das Relais kommt zum Anzug und bleibt infolge der Wirkung der Selbsthaltekontakte q11 bis q14 und pll bis p1, im Anzug, bis die Selbsthalteströme durch die N ockenschalter _\'.)'3 unterbrochen werden. Durch den ersten Abtastkontakt jeder Abtastvorrichtung wer- den die Relais U1, U2 mit je zwei gleichsininig ge- wickelten Erregerspulen gesteuert. Diese Relais kommen jeweils zum Anzug, wenn nur der eine beider zugehöriger Abtastkontakte auf ein Streifen- loch zu liegen kommt. Die Wechselkontakte u1, 112 dieser Relais bewirken wieder eine wechselnde Steuerung der Relais P1 bis P1 durch die erste oder zweite Abtastung des ersten bzw. zweiten Loch- streifens. Eine Rekonstruktion der Streifenlochungen durch Unbefugte bereitet he; dieser Steuerungs- methode besondere Schwierigkeiten, da man auch bei teilweiser Entzifferung der Nachricht nicht weiß, wie die entsprechenden Steuerungsbefehle auf die beiden Streifen zu verteilen sind. der tönenden Telegraphieströme kann mit Hilfe besonderer Tonräder erfolgen, die gemeinsam mit denHilfsfrequenzgeneratoren derVerschlüsselungseinrichtung angetrieben sind. Zur Tastung mit tonlosen Telegraphiezeichen können diese Zeichen den betreitenden Tonrädern als Erregerströme zugeführt werden.Die Lochstreifen werden mit einem vereinbarten Schlüsseltest gelocht und endlos geklebt. Die Zeichenzahl beider Streifen ist unigleich und in größeren Grenzen wählbar. Bei Zeichenzahlen von je etwa 40o pro Streifen ergibt sich eine totale Periode von 4002 = 16o ooo Elementlängen. Unter Annahme einer Elementlänge von o,i Sekunden beträgt diese Periode somit etwa 4,5 Stunden. Sie ist durch Streifenverlängerung nötigenfalls leicht zu vergrößern. Bei Verwendung von Permutiertrommeln oder Relais zur Vertauschung der Nachrichtenkanäle können elektrische Übertragungsstörungen infolge unsauberer oder ungenauer Kontaktgabe erfolgen. Diese Schwierigkeit ist zu umgehen durch wech- selnde Einschaltung von minrdestens zwei Um- schaltvorrichtungen mit Hilfe von sauber arbeiten- den N ockenschaltern, wobei die Änderung der Stellungen jeder Umschaltvorrichtung jeweils in stromlosem Zustand erfolgt. Die in Fig. 5 gezeigte Einrichtung kann mit un- veränderter Signaldurchgangsrichtung auch zur I?ntzifferung benutzt werden. Bei Ver-,vendung der in F;g. 7 oder 8 dargestellten PermutierSchaltvor- r ichtung sind dabei lediglich die Wechselkon- takte u., frs der Umschaltrelais U., L.@s durch Be- tätigung des Schalters US umzulegen. Die Steue- rung -der Permutierschalter Q, P wird dadurch vertauscht. Zudem erfolgt die Steuerung des Emp- fangsschalters P gegenüber der Steuerung des Sendeschalters Q um eine Zeit t verspätet, welche der Laufzeit der Lochstreifen über den Abstand d beider Abtaststellen und gleichzeitig der totalen Verzögerung der Speichervorrichtungen Cl bis des Gebers bzw. C5 bis Cl des Empfängers ent- spricht. Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise aus dem geschlüsselten Signal wiederdieungeschlüsselte Nachricht entsteht, wenn sende- und empfangsseitig gleiche und synchron laufende Lochstreifen ver- wendet werden. Das neue Verfahren kommt auch zur Ver- schleierung von tönenden oder tonlosen Impuls- zeichen in Frage, wie sie bei der Telegraphie und bei der Sc'hreibtelegrapheri- oder Hellschreiberüber- tragung auftreten. Entsprechend der Aufteilung der zu schlüsselnden Nachricht in mehrere Fre- quenzkanäle stehen dabei mehrere übertragungs- kanäle zur Verfügung, deren Schlüsselungspro- gramme verschieden sind. Bei der in Fig. 5 ge- zeigten Einrichtunz können z. B. gleichzeitig fünf verschiedene tönende Telegramme übermittelt werden, deren Träger beispielsweise auf 50o, iooo, 1500, 2000, 250o Hz festgelegt sind. Ist nur ein Telegramm zu übermitteln, so erfolgt die Tastung zweckmäßig so, daß der Telegraphiestrom zwischen zwei festen Frequenzen, beispielsweise 50o und looo Hz, umgeschaltet wird, wobei die eine Fre- quenz als Zeichenstrom und die andere Frequenz als Pausenstrom gilt. Eine unbefugte Entzifferung erscheint immerhin auch dann ausgeschlossen, wenn ,gewöhnliche tönende Telegraphieströme, die ent- sprechend den Zeichenpausen Unterbrechungen aufweisen, geschlüsselt werden. Die Erzeugung - Von besonderer Bedeutung ist ein genauer Synchronlauf der Schlüsselungs.- und der Entzifferungsapparatur. Eine Feinsynchronisierung ist nach bekannten Verfahren mit Hilfe von Syn, chronisierungszeichen möglich, die in kurzen Zeitabständen zur Übertragung kommen. Vor Beginn der Übermittlung werden die Lochstreifen bzw. die Antriebsmechanismen der verschiedenen Umschaltvorrichtungen in eine von Fall zu Fall zu vereinbarende übereinstimmende Stellung gebracht. Nach Eintritt des synchronen Laufes beider Maschinen gibt der Sender einen Einschaltbefehl, worauf beim Sender und Empfänger gleichzeitig die Einkupplung des Streifen- bzw. Umschalterantriebs erfolgt. Zur genauen Festlegung des Einkupplungsmoments können noch besondere Grobsynchronisierungszeichen periodisch übertragen werden., wobei die Einkupplung- jeweils beim ersten auf den Einschaltbefehl folgenden Grobsynchronisierungszeichen erfolgt. Es sind verschiedene Synchronisierungsverfahren bekannt, welche sich ebenfalls für die Auslösung und Aufrechterhaltung eines genauen Gleichlaufes von Schlüsselungs- und Entzifferungsapparatur eignen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Verschleierung von Nachrichten, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente der einzelnen Nachrichtenfrequenzbänder um wechselnde Frequenzbeträge und um wechselnde Zeitbeträge verschoben werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß aus der ursprünglichen Nachricht durch Veränderung der Reihenfolge ihrer Nachrichtenelemente ein Zwischensignal gebildet wird, dessen Frequenzbänder zur Erzeugung des geschlüsselten Signals um wechselnde Frequenzbeträge verschoben werden. 3. Verfahren; nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß aus der ursprünglichen Nachricht durch Verschiebung ihrer Frequenzbänder um wechselnde Frequenzbeträge ein Zwischensignal gebildet wird, dessen Elemente zur Erzeugung des geschlüsselten Signals in eine veränderte Reihenfolge gebracht werden. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß aus der ursprünglichen Nachricht durch Veränderung der Reihenfolge der Elemente ihrer einzelnen Frequenzbänder nach ungleichen Programmen ein Zwischensignal gebildet wird, dessen Frequenzbänder zur Erzeugung des gesc'h'lüsselten Signals um wechselnde Frequenzbeträge verschoben werden. 5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß aus der ursprünglichen Nachricht durch Verschiebung ihrer Frequenzbänder um wechselnde Frequenzbeträge ein Zwischensignal gebildet wird, aus dem durch Veränderung der Reihenfolge der Elemente seiner einzelnen Frequenzl.)änder nach ungleichen Programmen das geschlüsselte Signal gewonnen wird. 6. Verfahren nach Anspruch q, dadurch gekennzeichnet, daß aus der ursprünglichen Nachricht durch Veränderung der Reihenfolge der Element.-- ihrer einzelnen Frequenzbänder nach ungleichen Programmen ein erstes Zwischensignal gebildet wird, dessen Frequenzbänder um wechselnde Fr.ec;uenzlieträge verschoben werden, wodurch eiii zweites Zwischensignal entsteht, aus dem durch Veränderung der Reihenfolge der l?leinente seiner - einzelnen Frequenzbänder nach ungleichen Programmen das geschlüsselte Signal gewonnen wird. . Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß aus der ursprünglichen Nachricht durch V.erschiebuu,g ihrer Frequenzbänder um wechselnde Frequenzheträge ein erstes Zwischensignal gebildet wird, aus dem durch Veränderung der Reihenfolge der Elemente seiner einzelnen F:e(ju-enzl);inder nach ungleichen Programmen ein zweites Zwischensignal entsteht, dessen 1, re(luenz'l)änder zur Bildung des geschlüsselten Signals um wechselnde Frequenzbeträge verschol).en werden. B. Verfahren nach :'@iispruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus der ursprünglichen Nachricht durch Veränderung der Reihenfolge der Elemente ihrer einzelnen Frequenzbänder ein erstes Zwischensignal gebildet wird, dessen Frequenzbänder um gleichbleibende Frequenzbeträgc verschoben werden, wodurch ein zweites Zwischensignal entsteht, aus dem durch Veränderung der Reihenfolge der Elemente seiner einzelnen Frequenzbänder nach verschiedenen Programmen das geschlüsselte Signal gewonnen wird. g. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß aus der ursprünglichen Nachricht durch Verschiebung ihrer Frequenzbänder um wechselnde F requenzbeträge ein erstes Zwischensignal gebildet wird, aus dem durch zeitliche Verschiebung seiner einzelnen Frequenzbänder um ungleiche, aber konstante Beträge ein zweites Zwischensignal entsteht, dessen Frequenzbänder zur Bildung des geschlüsselten Signals um wechselnde Frequenzbeträge verschoben werden. io. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß aus der ursprünglichen Nachricht durch Veränderung der Reihenfolge der Elemente ihrer Frequenzbänder nach ungleichen Programmen ein Zwischensignal gebildet wird, dessen Frequenzbänder zur Erzeugung des geschlüsselten Signals um unr gleiche Frequenzbeträge in den gleichen Bereich verschoben, wechselnd vertauscht und nochmals um ungleiche Frequenzbeträge verschoben werden.
Frequenzbänder um wechselnde Frequenzbeträge durch Vertauschung der Frequenzbänder und Modulation mit gleichbleibenden Hilfsfrequenzen zustande kommen. i9. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebungen der Frequenzbänder um wechselnde Frequenzbeträge durch Modulation mit gleichbleibenden Hilfsfrequenzen und Vertauschung der Modulationsprodukte zustande kommen. 20. Verfahren nach Anspruch. i, dadurch. gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Frequenzbänder in einen gleichen Frequenzbereich durch Modulation mit wechselnden Hilfsfrequenzen und Ausfilterung der unerwünschten Frequenzen der Modulationsprodukte erfolgt. 21. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Frequenzbänder in einen gleichen Frequenzbereich durch Modulation mit gleichbleibenden Hilfsfrequenzen zustande kommt und sodann die 1lodulationsprodukte wechselnd vertauscht werden. 22. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die einzelnen Frequenzbänder durch Bildung der Modulationsprodukte mit Hilfsfrequenzen verschoben werden, wobei in bestimmter Folge abwechselnd die Summen frequenzen bzw. die Differenzfrequenz der Modulationsprodukte durch Filter unterdrückt werden. 23. Verfahren nach Artspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzbandverschiebungen so gewählt sind, daß die geschlüsselte Nachricht in ein anderes Frequenzband gleicher Gesamtbreife wie die ursprüngliche Nachricht fällt. 24. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzbänder derart verschoben werden, daß die geschlüsselte Nachricht den gleichen Gesamtfrequenzbereich wie die ursprüngliche Nachricht aufweist. 25. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalfrequenzbänder zur Veränderung ihrer Elementreihenfolge auf mindestens einen bewegten Nachrichtenträger aufgezeichnet und darauf nach den Verschiebungszeiten wieder von demselben abgetastet werden. a6. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verzögerung der Signalfrequenzbänder nur ungleiche, aber konstante Beträge, diese in mehreren Verzögerungseins richtungen, die je einen bewegten magnetisierbaren Träger, einen Schreib-, einen Abtast- und einen Löschkopf enthalten, verzögert werden. 27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnret, daß die Schreib-, Abtast- und Löschköpfe von mindestens zwei Verzögerungsvorrichtungen auf einen gemeinsamen magnetisierbaren Träger einwirken. 28. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, .daß die Störfrequenzen der Aufzeichnung auf den magnetisierbaren Träger, welche außerhalb des verzögerten Frequenzbandes zu liegen kommen, durch Bandfilter unterdrückt werden. 29. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselnd zu vertauschenden Frequenzbänder bzw. die wechselnd zu vertauschenden Hilfsfrequenzen über Permutierschalter übertragen werden, durch welche Schalter die Verbindungskanäle zwischen ihren Zuführungs- und Entnahmeklemmen in bestimmten geändert werden, wobei die Permutierschalter aus mehreren; um eine gemeinsame Achse einzeln drehbaren Trommeln bestehen, die auf der Vor- und Rückseite in gleichmäßiger Verteilung Korntakte aufweisen, welche sich von Trommel zu Trommel berühren und innerhalb der Trommeln paarweise verbunden sind. 30. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung der einzelnen Trommeln durch Lochstreifenabtastung gesteuert wird. 31. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselnd zu vertauschenden Frequenzbänder bzw. die wechselnd zu vertauschenden Hilfsfrequenzen über Permutierschalter übertragen werden, durch welche Schalter die Verbindungskanäle zwischen ihren Zuführungs- und Entnahmeklemmen in bestimmten Zeitabständen geändert werden, wobei die Permutierschalter aus den Umschaltkontakten mehrerer Relais gebildet sind, dieren Steuerung durch Lochstreifen erfolgt. 3a. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Umschaltrelais durch Abtastung von mindestens zwei Lochstreifen ungleicher Zeichenfolge bewirkt wird. 33. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der U mschaltrelais abwechselnd durch verschiedene Lochstreifenabtastung erfolgt, wobei die Folge dieser Abtastung durch eine besondere Lochstreifenabtastung gesteuert wird. 34. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Umschaltrelais durch zweifache Lochstreifen abtastung erfolgt, wobei die eine Stellung jedes Relais jeweils eintritt, wenn nur der eine entsprechende Abtastkontakt auf ein Streifenloch zu liegen komrnt. w-ä'hrecid die andere Stellung des Relais eintritt. wenn die beiden entsprechenden Ahtastkontakte gleichzeitig auf kein Loch oder gleichzeitig auf ein Loch ihrer Streifen zu liegen kommen. 35. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus :den geschlüsselten Signalen durch Unikehrting der Sigmaldurchgangsrichtung bei gleiche: Verschiebungsprogrammen wieder die ursprüngliche Nachricht entsteht. 36. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der einzelnen Umschaltvorrichtungen derart vertauschbar ist, daß durch Übertragung der geschlüsselten Signale in unveränderter Durchgangsrichtung wieder die ursprüngliche Nachricht entsteht.11. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß die 1, reduenzbänder der ur- spriingliclien Nachricht um ungleiche Frequenz- beträge in den gleichen Frequenzbereich ver- schoben, wechselnd vertauscht und nochmals um ungleiche Frequenzbeträge verschoben werden, wodurch ein Zwischensignal entsteht, aus dem durch Veränderung der Reihenfolge der Ele- mente seiner Frequenzbänder nach verschie- denen Prograincnen das geschlüsselteProgramm erzeugt wird. 12. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß. die Frequecizbänder der ur- sprünglichen Nachricht in den gleichen Fre- quenzbereich verschoben und zeitlich gegen- seitig vertauscht «-erden, wodurch einZwischen, Signal entsteht, welches aus mehreren Frequenz- bändern mit gleichem Bereich aufgebaut ist, welche Frequenzbänder darauf zur Bildung des geschlüsselten Signals nochmals um ungleiche und wechselnde Frequenzbeträge verschoben werden. 13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Frequenzbänder der ur- sprünglichen Nachricht um ungleiche Frequenz- beträge in den gleichen Frequenzbereich ver- schoben und wechselnd vertauscht werden, wo- durch ein aus mehreren Frequenzbändern von gleichem Frequenzbereich bestehendes erstes Zwischensignal entsteht, aus dem durch zeit- liche Verschiebung seiner Frequenzbänder um ungleiche, aber konstante Beträge ein zweites Zwischensignal entsteht, dessen:Frequenzbänder zur Bildung des geschlüsselten Signals um un- gleiche und wechselnde Frequenzbeträge ver- schoben werden. 14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die bei der Schlüsselung an- gewendeten zeitlichen und frequenzmäßigen Verschiebungen der einzelnen Frequenzbänder bei der Entzifferung der geschlüsselten Nachricht in umgekehrter Reihenfolge und mit umgekehrtem Vorzeichen zur Anwendung kommen. 15. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß mindestens zwei Programme, welche den zeitlichen bzw. frequenzmäßigen Verschiebungen einzelner Frequenzbänder zu- grunde liegen, ungleiche Perioden aufweisen. 16. Verfahren nach =Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß mindestens zwei Programme, welche den zeitlichen bzw. frequenzmäßigen Verschiebungen einzelner Frequenzbänder zu- grunde liegen, ungleich lange Elemente auf- weisen. 17. Verfahren nach Einspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Verschiebungen der Frequenzbänder um wechselnde Frequenz- heträge durch Modulation dieser Frequenz- bänder finit wechselnden Hilfsfrequenzen er- folgen. 18. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Verschiebungen der
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