DE856559C - Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Schaum zur Wagenpflege od. dgl. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Schaum zur Wagenpflege od. dgl.

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DE856559C
DE856559C DESCH6369A DESC006369A DE856559C DE 856559 C DE856559 C DE 856559C DE SCH6369 A DESCH6369 A DE SCH6369A DE SC006369 A DESC006369 A DE SC006369A DE 856559 C DE856559 C DE 856559C
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Germany
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foam
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liquid
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KARL SCHOETTLE DIPL ING
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KARL SCHOETTLE DIPL ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S3/00Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles
    • B60S3/04Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles
    • B60S3/044Hand-held cleaning arrangements with liquid or gas distributing means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C5/00Making of fire-extinguishing materials immediately before use
    • A62C5/002Apparatus for mixing extinguishants with water

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  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Schaum zur Wagenpflege od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erzeugung von Schaum aus mit Waschmitteln versetztem Wasser zur Wagenpflege od. dgl.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Flüssigkeit unter Verwendung von Preßluft in feinem, Außenluft mitreißendem Strahl in eine Kammer geleitet wird, in der durch Prallflächen der Strahl zur Schaumbildung benutzt und ,seine Energie bis auf das zur Förderung des Schaumes erforderliche Maß vernichtet wird.
  • Der Durchführung des Verfahrens dient ein mit Steigrohr ausgestatteter Druckkessel, in dem die Preßluft auf den Flüssigkeitsspiegel drückt. Nach der Erfindung mündet das Steigrohr über einen Injektor und eine Düse so in die Kammer, daß dem Flüssigkeitsstrahl auf seinem Wege in die Kammer Außenluft zugeführt wird.
  • Dabei ist die Anordnung so .gewählt, daß der Flüssigkeitsstrahl tangentialgegen eine in der Kammer befindliche Radschleuder gerichtet ist, die innerhalb eines fest angeordneten Leitschaufelkranzes drehbar gelagert ist, und zwar ist die Schleuderachse mit Spitzen gelagert, um die Lagerreibung soweit als möglich herabzusetzen.
  • Über der Schleuder ist ein Sammelraum für den Schaum vorgesehen"der am höchst gelegenen Punkt entnommen wird. Die Schaumentnahme geschieht auf dem Wege über einen an die Kammer angeschlossenen Gummischlauch. Zweckmäßig ist idie Kammer durch Trennwände zwischen Radschleuder und Sammelraum.unterteilt. Diese Wände sind mit Durchbrüchen versehen, so daß Stege und scharfe Kanten an den Stegen stehenbleiben, die die im Sammelraum entstehende Schaummasse vor Eintritt in die Schlauchleitung teilen.
  • Gegenüber bekannten Einrichtungen ergibt sich der Vorteil größerer Wirtschaftlichkeit. An jeder Wagenpflegestelle steht heute Druckluft zur Verfügung. Die Druckluft wird nach dem Verfahren der Erfindung für die Umsetzung oder Strahlenenergie in Schaum so einbesetzt, daß nahezu die ganze Energie für die Schaumentwicklung aufgewendet wird. Die hohe Strömungsgeschwindigkeit des Strahles wird dazu ausgenutzt, die zur Schaumbildung nötige erhebliche Luftmenge in der Schaumentwicklungskammer bereitzustellen. Da die Strahlenenergie dabei aber so gut w iegänzlich vernichtet wird, läßt sich der Schaum weitgehend drucklos durch die Schlauchleitung fördern, so daß die Schlauchhandhabung keinerlei Schwierigkeit bereitet.
  • In der Zeichnung ist eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i und 2 den Druckkessel, Abb. 3 die Anordnung zur Einführung des Flüssigkeitsstrahles in die Schaumentwicklungskammer, Abb. 4 einen Längsschnitt durch die Kammer und Abb. 5 eine Einzelheit.
  • In den Druckkessel i wird Wasser eingefüllt, dem ein Waschmittel zugesetzt ist, mit dem es sich seifenartig schäumend machen läßt. Über dem Flüssigkeitsspiegel 2 im (Kesselraum 3 lastet Druckluft, die die Flüssigkeit durch das Steigrohr 4 über die Düse 5 (Abt. 3) und den Injektor 6 in die Kammer 7 drückt, wobei die Flüssigkeit in feinem Strahl 5a gegen die Flügel 8a der Radschleuder 8 gespritzt wird. Auf dem Wege der Flüssigkeit von der Düse zur Kammer wird ihr durch den Injektor 6 Außenluft zugeführt. Das Auftreffen des Flüssigkeitsstrahles auf die Radschleuder hat deren Drehung zur Folge, sofern dafür .gesorgt wird, daß die Lagerreibung auf ein Mindestmaß herabgesetzt ist. Zu diesem Zweck ist die vertikal stehende Achse 8b der Radschleuder mit Spitzen gelagert. Die auf die Flügelenden der Schleuder auftreffende Flüssigkeit stößt sich weiterhin an Aden Schaufeln 90 des Leitschaufelrades g, das die Radschleuder konzentrisch umgibt. Es findet also eine innige Zerstäubung der Flüssigkeit an den Prallflächen 8° und 9a statt. Über der Raidschleuder 8 liegt der Sammelraum ioa, Job für den Schaum. Dieser Raum ist durch die Schaumteilungswände 11, 12 getrennt, die zweckmäßig mit gegeneinander versetzten Durchbrüchen versehen sind, so daß sich Stege mit scharfen Kanten ergeben. Am höchsten Punkt @ioc des Sammelrammes befindet sich die Anschlußstelle für den Gummischlauch 13, durch den .der Schaum der Verwendungsstelle zugeführt wird.

Claims (6)

  1. i'AT17STANS1'PCC11E: i. Verfahren zur Erzeugung von Schaum zur Wagenpflege od.,dgl. aus mit Waschmitteln versetztem Waschwasser, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser durch Preßluft in feinem, Außenluft mitreißendem Strahl (5a) in eine Kammer (7) gespritzt wird, in der durch Prallflächen (8a, ga) der Strahl zur Schaumbildung benutzt und seine Energie bis auf das zur Förderung ,des Schaumes erforderliche Maß vernichtet wird.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i unter Verwendung eines mit Steigrohr ausgestatteten Druckkessels, in dem die Preßl@uft auf den Flüssigkeitsspiegel drückt, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigrohr (4) über einen der Flüssigkeit Außenluft zuführenden Injektor (6) und eine Düse (5) in die Kammer (7) mündet.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet"daß der Flüssigkeitsstrahl tangential gegen eine in der Kammer befindliche Radschleuder (8) gerichtet ist, die innerhalb eines fest angeordneten Leitschaufelkranzes (g, ga) drehbar gelagert ist (8b).
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (86) der Radschleuder (8) mit Spitzen gelagert ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, @daß über der Schleuder (8) ein Sammelraum (ioa, iob) für den Schaum mit an seinem höchstenPunkt(ioc) liegenderSchlauchanschlußstelle (13) vorgesehen ist.
  6. 6. Einrichtung nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß Radschleuder (8) und Sammelraum (ioa, Job) durch eine oder mehrere, vorzugsweise mit gegeneinander versetzten Durchbrüchen versehene Schaumteilungswände (11, 12) getrennt sind.
DESCH6369A 1951-04-18 1951-04-18 Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Schaum zur Wagenpflege od. dgl. Expired DE856559C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4222521A (en) 1978-03-06 1980-09-16 Gerni A/S Apparatus for cleaning objects by means of a jet of liquid
DE2932467A1 (de) * 1979-08-10 1981-02-26 Hans Tellmann Hateco Produkte Fahrbare schaumkanone

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4222521A (en) 1978-03-06 1980-09-16 Gerni A/S Apparatus for cleaning objects by means of a jet of liquid
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