DE856648C - Elektrischer Isolierstoff - Google Patents

Elektrischer Isolierstoff

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DE856648C
DE856648C DEC1328D DEC0001328D DE856648C DE 856648 C DE856648 C DE 856648C DE C1328 D DEC1328 D DE C1328D DE C0001328 D DEC0001328 D DE C0001328D DE 856648 C DE856648 C DE 856648C
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DE
Germany
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compounds
insulating material
electrical insulating
aryl hydroxyl
formaldehyde
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Expired
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DEC1328D
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English (en)
Inventor
Hans Dr Staeger
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Gesellschaft zur Foerderung der Forschung an der Eidgenoessischen Technischen Hochschule
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Gesellschaft zur Foerderung der Forschung an der Eidgenoessischen Technischen Hochschule
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G8/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08G8/28Chemically modified polycondensates
    • C08G8/36Chemically modified polycondensates by etherifying

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Phenolic Resins Or Amino Resins (AREA)

Description

  • Elektrischer Isolierstoff Es ist bekannt, daß die nicht härtbaren. d. h. thermoplastischen Kunstharze, wie sie z. B. durch Kondensation von Anilin und Formaldehyd in saurem Medium und nachherige Entfernung der Säure oder durch Polymerisation von Styrol u. dgl. entstehen, den härtbaren Kondensationsprodukten aus Phenolen und Formaldehyd hinsichtlich ihrer Eignung als elektrische Isolierstoffe weit überlegen sind, indem sie sich durch besonders niedrige dielektrische Verluste sowie eine besonders geringe Frequenzabhängigkeit der dielektri.schen Verluste und durch erhöhte Kriechstromsicherheit auszeichnen. In vielen Fällen ist jedoch die Anwendung dieser nicht liärtbaren Kunstharze unmöglich, da ein Weichwerden bei erhöhten Temperaturen unzulässig ist. Es muBten daher vielfach trotz der schlechteren Eigenschaften härtbare Kunstharze verwendet werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen elektrischen Isolierstoff, der einerseits besonders niedrige dielektrische Verluste und eine besonders geringe Temperatur- und Frequenzabhängigkeit dieser Verluste, anderseits eine hohe Kriechstromsicherheit aufweist, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Formaldehydkondensationsprodukten von C)xyarylvertindungen, die an der Arylhydroxylgruppe zu mindestens 25 % mit solchen Verbindungen veräthert sind, die befähigt sind, verätherte Arylhydroxylgruppen zu erzeugen, die gegenüber den unverätherten Arylhydroxylgruppen eine weitgehend herabgesetzte Beweglichkeit im elektrischen Felde aufweisen.
  • Es wurde nämlich beobachtet, daß die Phenollwdrox_vlgruppe im Molekül der normalen Phenoplasten diejenige polare Gruppe darstellt, die unter dem Einfluß des elektrischen Wechselfeldes und der Temperatur die dielektrischen Verluste bedingen kann.
  • Von dieser Beobachtung ausgehend ist es gelungen. diese polare Gruppe auf chemischem Wege derart festzulegen, daß sie ihre freie Beweglichkeit in, elektrischen Felde fast vollständig einbüßt.
  • Diese Festlegung findet dadurch statt, daß die Arylhydroxylgruppen mit solchen Verbindungen umgesetzt werden, die einerseits befähigt sind, verätherte Aryloxygruppen zu erzeugen, die gegenüber den iitiverätlierten Arylhydroxylgruppen eine weitgehend herabgesetzte Beweglichkeit im elektrischen Feld aufweisen und andererseits selbst keine polaren Gruppen in das Plienoplastmolekül hineinbringen.
  • Es hat sich gezeigt, daß solche Aralkylverbindungen, die außer der reaktionsfähigen Gruppe keine polaren Gruppen enthalten, diesem Zwecke in vorzüglicher Weise zu dienen vermögen. Als solche Haben sich insbesondere Benzylverbindungen, wie Betizvlchlorid, Dibenzylstilfat und deren Homologe oder auch ungesättigte Aralkylverbindungen, wie Styrylchlorid u. dgl., bewährt, während Alkylverbindungen, insbesondere niedrig molekulare, wie Methyl- oder Aethylverbindungen, den gewünschten Effekt nicht ergeben. Auch Acylverbindungen haben sich infolge der damit in den Phenoplastmolekül eingeführten polaren Gruppen als ungeeignet erwiesen.
  • Das zu erfindungsgemäß verwendbaren Produkten führende Verfahren beruht also auf einer Verätherung der Arylhydroxylgruppeti, wobei gleichzeitig durch geeignete Führung der Reaktion dafür g=esorgt wird, daß keine polaren Gruppen in das l'henol>lastmolekül eingeführt bzw. im gehärteten Htidprodukt keine solchen mehr vorhanden sind.
  • Um eine genügende Verbesserung der dielektrischen Eigenschaften der gehärteten Endprodukte zu erreichen, müssen mindestens 251/o der Arylhvdroxylgruppen veräthert sein. `'Wesentlich bessere Frgehnisse werden erzielt, wenn etwa 5o% der _\rN,lliydroxylgruppen veräthert sind.
  • Der Verätherungsgrad findet seine Grenze in der lZegel darin, daß die zu hoch verätherten Kondensationsprodukte schwerer härtbar sind.
  • Die Härtbarkeit der Produkte läßt sich dadurch regeln bzw. verbessern, daß man entsprechend dem Verätherungsgrad zusätzliche Mengen Formaldehvd verwendet. Beträgt z. B. für das unverätherte Kondensationsprodukt die normale Menge Formaldehyd i '11o1 pro Mol Oxyarylverbindung, so ist es zweckmäßig, die molare Menge Formaldehyd entsprechend dem Grad der Verätherung zu steigern. Bei einer 25°/oigen Verätherung empfiehlt sich also ein Formaldehydzuschlag von etwa '/a'\fol, bei
    einer 5o%igen Verätherung ein solcher von etwa
    '/2Nlol usw. Durch diese zusätzliche Formaldehyd-
    menge wird eine Verfestigung des Moleküls bei der
    Verharzung erreicht. Der zusätzliche Formaldehyd
    kann entweder von Anfang an, bei der Verätherung
    oder erst nach derselben zugefügt werden. An Stelle
    von Formaldehyd können auch formaldehydabspal-
    tende Mittel, wie Paraformaldehyd, verwendet
    werden.
    Zur Verätherung eignet, sich sowohl alkalisch
    wie sauer hergestellte Oxyarylformaldehydkonden-
    sationsprodukte. Die Verätherung wird zweckmäßig
    in geeigneter Weise mit der Kondensation kombi-
    niert. Man kann z. B. das Verätherungsmittel direkt
    zu der alkalischen bzw. im Falle der sauren Kon-
    densation zur alkalisch gemachten Kondensations-
    lösung zufügen. Die Menge des verwendeten Al-
    kalis richtet sich in allen Fällen zweckmäßig nach
    dem Grade der 1'erätlierung, d. h. nian verwendet
    bei einer 25%igen Verätlierung '/a l@fql. bei einer
    5o%igen Verätherung '/= 11o1 usw. Bei der alkali-
    schen Kondensation kann nian entweder nur einen
    Teil des Alkalis von Anfang an und den Rest bei
    bzw. nach der Verätherung zugeben, oder aber man
    kamt die zur Kondensation und Verätherung nötige
    Menge von Anfang an -zusetzen. Bei der sauren
    Kondensation kann man entweder einen Teil des
    Alkali vor der 1'erätheruti,T. den Rest nach der
    Verätherung oder aber die ganze Menge vor der
    Verätherung zugeben.
    Als geeignete Oxyarvlverbindungen seien er-
    wälint Phenol, o-, m- und p-Kresol bzw. das tech-
    nische Gemisch der drei Kresole. Besonders gute
    Ergebnisse werden mit ni-Kresol bzw. tnit Ce-
    mischen erhalten, die dieses in vorwiegender Menge
    enthalten.
    Die Verätherung wird zweckmäßig an den noch
    nicht harzartigen Anfangskonderisationsprodukten
    vorgenommen. Doch könne,, hierfür auch höhere
    Kondensationsstufen in Betracht kommen.
    Eine zweckmäßige Ausführungsform des Ver-
    fahrens besteht nach obigem beispielsweise darin,
    daß man die Oxyarylverbindung einerseits mit einer
    mehr als äquimolekularen Menge Formaldehyd in
    Gegenwart einer weniger als äquivalenten ?Menge
    eines alkalisch wirkenden Kondensationsmittels
    kondensiert und anderseits mit einer Aralkylver-
    bindung, beispielsweise P>enzvlclilorid, zu minde-
    stens 25 % verätliert, wobei sowohl die Alkali-
    menge als auch der Fortnaldehytlül>erschtiß ent-
    sprechend dem Grade der 1'eratherutig abgestuft
    werden.
    Es liegt naturgemäß im Sinne der vorliegenden
    Erfindung, daß die Reaktion so geführt wird, daß
    das Verfahrensprodukt nach der Härtung außer den
    nicht verätherten Arvlhvdroxvlgruppen tunlichst
    keine polaren Gruppen yenthält.-
    Die nach vorliegendem Verfahren erhaltenen
    härtbaren Produkte zeichnen sich gegenüber den
    bekannten härtbaren Pheriolformaldehydkondensa-
    tionsprodukten in gehärtetem Zustande durch we-
    sentlich geringere dielektrische Verluste und durch
    eine praktisch zu vernachlässigende Frequenz- und
    'fetnpet-attit-al>li<ingigkeit dieser Verluste aus; ferner
    weisen sie ini Vergleich ztt genannten Produkten
    eine wesentlich hiiliere Krieclistromsicherheit auf;
    gegeniilx@r den Tlierinoplasten besitzen sie neben
    gleichwertigen dielektrisclien Eigenschaften den
    \-orteil der Tetnperattirbeständigkeit.
    Sie eignen :ich daher für solche Zwecke, wo
    einerseits - lxson(iers hochwertige dielektrische
    Eigenschaften, anderseits hohe Temperaturbestän-
    digkeit erforderlich sind, wie z. B. in derFernnielde-
    bzw. hernscliteclitiil;, Radioindustrie u. dgl.
    Die Produkte lassen sich sowohl in reinem Zu-
    stande als Gießh;ri-z,2 als auch in Lösung bzw. im
    Gemisch mit geei"neten Zusätzen, wie Füllstoffen,
    Farbstotfen- \\-eiclimaclicrn, z.13. als Lacke, Im-
    prägnicrungsmittrl, T#nl>rügnierlacke, Bindetnitt°1
    für I'reßmasscn, llartpapicr tt. dgl. verwenden. Ent-
    sprechend dem Zwecke der l:i-hridting werden zweck-
    mäßig Ztis@itze l,rm:eden. die die hochwertigen
    elektrischen I.igett@c'tatten der Kondensationspro-
    dukte lteralis@trett. _11s spvzielle Verwendungen
    seien 11. 21. 110c'( @`ettatitit dieJenige als Kitte, z. B.
    I'ot-z(ll2inl:itt (((let- zur 11, rstellung emaillelackierter
    I )r<iltte in (k#r I@iektrctitt(iustrie.
    I)as \-erfahren «-i(-(1 durch folgende Beispiele er-
    läutert. ohne (laß (la(hirch dessen Umfang he-
    #:chrätikt wird.
    Beispiel i
    94g (i 11o1) I'lictiol werden mit 37,5g (1,25MO1)
    Formal(lehvd (4o\'@ilumprozent) und 1og(o,25Mo1)
    N a () 11 (t oo;'oi(,e Lösung) gemischt und 6 Tage
    hei Zitntnei-tenil)e rattir stehengelassen. Der so
    erhaltenen lJistnig werden 3 r.63 9 (1/4 \1o1)
    Iienzvlclilori(1 zugefügt, worauf das Gemisch
    t Sttittde bei 93l C gerührt wird. Es scheidet sich ein
    hellliratines 1 iarz atis. (las mit Wasser chloridfrei
    gewaschen un(1 dann bei 10o° C unter verminder-
    t#,-m Druck getrocknet wir(I.
    l )a: l larz läßt sich durch Erhitzen auf too bis
    i 50° C in bekannter Weise härten. Es ist tt. a. als
    lutrlt@@ertiges Klebemittel \-erwendltar.
    Reispie12
    i S8 @@ (2 11o1) Phenol werden mit 9o 9 (3 1101)
    Forinaldchvd (4o Voltnnprozent) und 40 g (1 MOI)
    2#a0 1I (t oo/oige T_ösung) gemischt und wie im Bei-
    spiel t stclii,@ngeliis<eii. Die Lösung wird hierauf
    finit i 2(,.3 g ( t 11(>l ) Bcnzvlchlorid versetzt und
    das Gemisch je i Stände bei Zimmertemperatur und
    1>c; 95° C gerührt. Die wüsseri@e Flüssigkeit wird
    min abgescliic@(lcncn harz abdekantiert und das
    letztcre 1>e1 1 t 2° C unter verinitidertem Druck ge-
    trocknet. Iss lüßt sich iihnlich. wie im Beispiel i an-
    gegeben, harten ttnd ist <ilirilicli wie das dort er-
    haltene Produkt als h(@cltwertiges Klebemittel ver-
    wendlmr.
    llcispiel3
    tos g ( t 11o1) in- hresol werden mit Zog (1/2 MOI)
    N a o11 1i (ro°/oige I"fisting) unter Wasserkühlung
    gemischt lind mit 45 g (il/-, 1lol) Formaldehyd
    (40 \-Olun1prozellt;) versetzt.
    Das Gemisch wird bei Zimmertemperatur gerührt, wohei die Temperatur auf 40° C steigt. Nach etwa istündigem Rühren wird auf ungefähr 10° C abgekühlt und 63.26 g (1/2 Mol) Benzylchlorid zugefiigt. Man rührt i Stunde weiter und erhitzt dann langsam auf dem Wasserbade. Hierauf wird '/4 Stunde bei Siedehitze gehalten und abgekühlt. Das Harz wird sodann in Äther aufgenommen, mit Wasser elektrolytfrei gewaschen und nach Abdampfest des Äthers bei ioo° C unter vermindertem Druck getrocknet. Das Harz ist in der Hitze härtbar.
  • Beispiel 4 ioeg (i Mol) m-Kresol und 949 (1 MOI) Phenol werden mit 9o g (3 Mol) Formaldehyd (4o Volumprozent) und -log (i Mol) NaOH (ioo/oiger Lö-#ung) während .48 Stunden bei 20° C aufeinander einwirken gelassen. Hierauf wird das Kondensationsgemisch abgekühlt und mit 126,5 g (i Mol) I3enzvlchlorid versetzt. -Man rührt dann während Stunden unter Wasserkühlung, erwärmt auf dein Wasserbade und hält während i Stunde auf Wasserbadsiedetemperatur. Hierauf wird das entstandene Harz mit Äther aufgenommen und wie im I?eispiel 3 aufgearbeitet.
    Beispiel
    94 g (i Mol) Phenol werden mit 30 g (1 M01)
    Formaldehyd (4o Volumprozent) und iog (0,25 M01)
    NaOH (ioo/oige Lösung) gemischt und 6 Tage
    bei Zinitnertetnperatur stehengelassen. Der so erhal-
    tenen 1_ösuti(, «-erden 3i,63 g (1/4 MOl) Benzyl-
    chlorid und 7,5 g (O,25 M01) Formaldehyd zu-
    fügt, (vorauf das Gemisch i Stunde bei 95° C ge-
    rührt wird. Es scheidet sich ein hellbraunes Harz
    aus, das wie in Beispiel i weiter verarbeitet wird.
    Das Harz läßt sich wie bei den früheren Beispielen
    härten.
    13eispie16
    94 g Phenol (i 1lol) werden mit 0,49 (1/100M01)
    N a 0 H (i o°/oige Lösung) und 37,5 g (i,25 hIOI)
    Formaldehyd (4o Volumprozent) gemischt und
    0 Tage bei Zimmertemperatur stehengelassen. Der
    so erhaltenen Lösung werden 9,6 g Na O H (1 o°/oige
    Lösung) zugefügt und mit 3i,63 g (1/4M01) Benzyl-
    chlorid benzvliert, worauf das Gemisch i Stunde
    hei 95° C gerührt wird. Es scheidet sich ein hell-
    bratines Harz aus, (las wie im Beispiel i weiter ver-
    arbeitet wird. Das Harz läßt sich wie bei den
    früheren Beispielen härten.
    l ) 1
    'e sP iel 7
    188 g (- Mol) Phenol werden mit 30 g (1 MOI)
    horinal(lehvd (4o Volumprozent) und 0,15 g (etwa
    1/00 1I01) H Cl = 4o ccm 1/1o n-Salzsäure ge-
    inischt. Das Gemisch wird während 5o Minuten bei
    96' C gerührt. Hierauf wird auf ungefähr io° C ab-
    gekühlt. Die 4o ccin 1/1o n-Salzsäure werden mit
    40 ccm 1/i0
    neutralisiert. Dann wer-
    den 20 g Natronlauge als ioo/oige Lösung zuge-
    geben lind mit 63,26 g (1/2 MOI) Benzvlchlorid
    henzyliert. Das Reaktionsgemisch wird aufgeheizt und .I5 g (1'/x :Vlol) Formaldehyd zugefügt und weiter noch i Stunde auf Wassersiedetemperatur gehalten. Das Harz wird dann in der üblichen Weise weiter verarbeitet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:, i. Elektrischer Isolierstoff, der einerseits besonders niedrige dielektrische Verluste und eine besonders geringe Temperatur- und Frequenzabhängigkeit dieser Verluste, anderseits eine hohe Kriechstromsicherheit aufweist, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Formaldehydkondensationsprodukten von Oxyarylverbindungen, die an der Arylhydroxylgruppe zu mindestens 25'9/0 mit solchen Verbindungen veräthert sind, die -befähigt sind, verätherte Arylhydroxylgruppen zu erzeugen, die gegenüber den unverätherten Arylhydroxylgruppen eine weitgehend herabgesetzte Beweglichkeit im elektrischen Felde aufweisen.
  2. 2. Elektrischer Isolierstoff nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Formaldehydkondensationsprodukten von Oxyarylverbindungen, die an der Arylhydroxylgruppe zu mindestens 25 °/o mit solchen Aralkylverbindungen veräthert sind, die außer der reaktionsfähigen Gruppe keine polaren Gruppen enthalten.
  3. 3. Elektrischer Isolierstoff nach Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Formaldehydkondensationsprodukten von Oxyarylverbindungen, die an der Arylhydroxylgruppe zu mindestens 25010 benzyliert sind. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 391 072, 576 i77.
DEC1328D 1938-11-11 1939-10-29 Elektrischer Isolierstoff Expired DE856648C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE391072C (de) * 1918-06-10 1924-02-28 Hans Bucherer Dr Verfahren zur Darstellung von Derivaten der harzartigen, in Alkali loeslichen Kondensationsprodukte aus Phenolen und Formaldehyd
DE576177C (de) * 1930-11-11 1933-05-08 Louis Blumer Fa Verfahren zur Herstellung harzartiger Produkte aus Phenolkondensationsprodukten und mehrwertigen Alkoholen

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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