DE856737C - Werkzeug zum Umboerdeln und nachherigen Aufdruecken eines Randes auf eine Unterlage - Google Patents

Werkzeug zum Umboerdeln und nachherigen Aufdruecken eines Randes auf eine Unterlage

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Publication number
DE856737C
DE856737C DEE2784A DEE0002784A DE856737C DE 856737 C DE856737 C DE 856737C DE E2784 A DEE2784 A DE E2784A DE E0002784 A DEE0002784 A DE E0002784A DE 856737 C DE856737 C DE 856737C
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DE
Germany
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jaws
pliers
tool
axial direction
tool according
Prior art date
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Expired
Application number
DEE2784A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Haidegger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ebauches SA
Original Assignee
Ebauches SA
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/30Folding the circumferential seam
    • B21D51/34Folding the circumferential seam by pressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description

  • Werkzeug zum Umbördeln und nachherigen Aufdrücken eines Randes auf eine Unterlage Es gibt Fälle, wo ein aufrechtstehender Rand zuerst nach innen umgelegt und nachher auf ein<: Unterlage aufgedrückt werden muß. So kommt es z. B. bei der Herstellung von Verpackungen vor, daß ein Gehäuse aus Blech, z. B. Aluminium, einen in Form eines Kragens aufrechtstehenden Rand hat, innerhalb welchem ein Deckel auf das Gehäuse aufgelegt ist, welcher Kragen nach innen umgelegt und zum Schluß auf den Deckelrand aufgedrückt werden soll. In diesem Fall spielt also der Deckel die Rolle der Unterlage.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Werkzeug zum Umbördeln und nachllerigem Aufdrücken ciiles Randes auf eine Unterlage. Das erfindungsgemäße Werkzeug ist dadurch urch gekennzeichnet, d'aß es eine Zange und ein Mittel aufweist, das die Backen der Zange radial aufeinander zu bewegt und daß ein weiteres Mittel vorgesehen ist, das während dieser Radialbewegung die Backen der Zange in axialer Richtung festhält, und die Backen am Ende ihrer Radialbewegung in axialer Richtung freigibt, so daß die Zange durch ein Antriebsmittel in axialer Richtung bewegbar ist. Umbördeln und Aufdrücken des Randes auf die Unterlage erfolgen also durch ein und dasselbe Werkzeug.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, welche für den Einbau in einer Maschine zur Herstellung von durch einen Deckel verschlossenen Verpackungen bestimmt ist. Darin ist Fig. i ein Vertikalschnitt durch das Werkzeug finit seinem Antriebsmittel; Fig.2 zeigt in größerem Maßstab einen Axialschnitt des unteren Zangenteils in einer anderen Stellung als in Fig. i ; Fig.3 veranschaulicht eine teilweise hergestellte Packung mit aufgezogenem Rand und eingelegtem Deckel im Schnitt, und Fig.4 ist ein Schnitt durch die fertig verschlossene Packung.
  • In einem auf und ab beweglichen Block i der fresse einer Verpackungsmaschine ist eine Hülse 2 auf und ab beweglich gelagert. Diese Hülse 2 hat an ihrem oberen Ende ein Außengewinde 3, auf welches eine Mutter 4 aufgeschraubt ist, welche sich au eine Schulter 5 des Blockes i anlegt. Eine in einer Bohrung 6 des Blockes i untergebrachte Feder 7 stützt sich mit ihrem oberen Ende am Boden d'er Bohrung 6 und mit ihrem unteren Ende an einer Schulter 8 der Hülse 2 ab. Diese Druckfeder drückt die Mutter 4 an die Schulter 5. Bei einem normalen Preßvorgang wird sie nicht komprimiert, sondern nur darin, wenn durch eine Falschschaltung das Werkzeug nicht an der richtigen Stelle eines Revolvertisches aufstößt. Die Feder 7 ist also eine Sicherungsvorrichtung gegen Brüche und hat mit der Erfindung selbst nichts zu tun. Die Hülse 2 hat an ihrem unteren Ende einen Flansch 9 mit Augen i o, an welchen Preßrollen i i drehbar gelagert sind. Die Hülse 2 ist durch einen am Block i befestigten, in eine Nut 12 der Hülse 2 eintretenden Keil 13 gegen Drehung gesichert.
  • In der Hülse 2 ist der Zangenkörper 14 auf und ab beweglich gelagert. Durch ein zentrale Bohrung dieses Zangenkörpers 14 geht eine Stange 15, die durch einen Querstift 16 fest mit dem Körper 14 verbunden ist. Das obere Ende der Stange 15 hat ein Gewinde 17, auf welches eine Mutter 18 aufgeschraubt ist, die sich in der Stellung der Teile gemäß Fig. i auf den oberen Rand eines Innenflansches i9 der Hülse :2 abstützt. Eine Druckfeder 2o legt sich mit ihrem unteren Ende an den Körper 14 und mit ihrem oberen Ende an diie innere Stirnfläche des Innenflansches i9 an und drückt somit die Mutter 18 gegen den Innenflansch i9. Am Körper 14 und in Schlitzen 21 desselben sind mittels Stifte 22 Backen 23 einer Zange verschwenkbar angeordnet. In dem von diesen Backen umgebenen Raum befindet sich, ein Spreizmittel in Form einer elastischen Packung 24 (z. B. aus Gummi), die das Bestreben hat, infolge ihrer Elastizität die Backen 23 radial voneinander weg zu bewegen und dadurch die konischen Flächen 25 des unteren Teiles der Zangenbacken 23 an die Preßrollen z i anzudrücken. Der Unterteil der Backen 23 hat eine Schulter 26, die sich in der Stellung der Fig. i an die Oberfläche einer Anschlagplatte 27 anlegen, während der übrige Teil 4o des unteren Backenendes durch eine Öffnung 28 dieser Anschlagplatte 27 tritt. Die Stange 15 hat in ihrem unteren Teil eine axiale Bohrung 29, in welcher der Schaft 3o eines Niederhalters 31 verschiebbar gelagert ist. Eine sich am Boden der Bohrung 29 und am oberen Ende des Schaftes 30 abstützende Druckfeder 32 hat das Bestreben, den Schaft 3o mit dem Niederhalter 31 nach unten zu bewegen. Diese Abwärtsbewegung wird begrenzt durch einen Querstift 33 der Stange i5, der durch einen Schlitz 34 des Schaftes 3o hindurchgeht. Wie Fig. 2 zeigt, ist unterhalb des Werkzeuges der Fig. i eine Platte 35 (z. B. ein drehbarer Tisch einer Verhackungsmas,chine) mit einer Gesenkform 36 zur Aufnahme eines Verpackungsgehäuses 37 (beisPielsweise aus Aluminium) vorgesehen.
  • Das beschriebene Werkzeug arbeitet wie folgt: Angenommen, der aufgezogene Rand 38 des Verpackungsgehäuses 37 (Fig. 3) soll zuerst in die strichlierie Lage der Fig.3 umgebördelt und hernach in die Stellung der hig. 4 gebracht werden, also zum Schluß auf den Deckel 39 der Verpackung aufgedrückt werden.
  • i\Ian bringt zu diesem Zweck die Verpackung in der Form der Fig. 3 in (las Gesenk 36, nachdem man vorher den Deckel 39 aufgelegt hat. Damit der Rand 38, wie in Fig. i angedeutet, zwischen die Zangenbacken und den N ied-erhalter eintreten kann, mußte vorher (fas ganze Werkzeug nach oben und nachher wieder nach unten in die Stellung der Fig. i bewegt werden. Dies geschah durch eine entsprechende Bewegung des Blockes i, der als gemeinsames Antriebsmittel für die IZadialbewegung der Backen 23 und das Spannen der Druckfeder 2o dient. Ist einmal die Verpackung in der Lage der Fig. 1, so läßt man den Block i sich nach unten bewegen. Dabei nimmt dieser die Hülse 2 mit den Preßrollen i i mit sich nach unten. Da aber die Schultern 26 der Backen 23 an der Anschlagplatte 27 anliegen, so kann sich die Zange selbst nicht mit nach unten bewegen. Die Preßrollen i i laufen daher auf den konischen Flächen 25 nach unten und 'bewegen infolgedessen die Backen 23 in radialer Richtung aufeinander zu, wobei die Schultern 26 auf der Anschlagplatte 27 in Richtung gegen die Öffnung 28 gleiten. Während dieser Raddalbewegung stoßen die Backen 23 den Rand 38 nach innen, bördeln ihn also um in die Stellung der Fig. 2, das heißt in die strichlierte Stellung der Fig.3. Diese Radialbewegung dauert so lange, bis die Schultern 26 die obere Fläche des Anschlages 27 verlassen. Dieser Moment ist in Fig. 2 gezeigt. In dieser Fig. 2 liegt die Unterkante der Zangenbacken 23 an der Oberkante des umgebördelten Randes 38 auf.
  • Da nunmehr die Backen 23 an einer Axialbewegung nicht mehr ,gehindert sind, und andererseits während der bisherigen Abwärtsbewegung des Blockes i die Feder 2o komprimiert wurde, so schlägt nun diese gespannte Feder 2o die Backen 23 nach unten, die während dieser Bewegung am Rande der Öffnung 28gleiten. Durch diese Schlagbewegung wird der umgebördelte Rand 38 auf den eine Unterlage für den Rand bildenden Deckel 39 der Verpackung aufgedrückt. Die Verpackung hat nunmehr die fertige Form der Fig.4.
  • Bei der Abwärtsbewegung des Blockes i hat sich der Niederhalter 31 auf den Deckel 39 gelegt und
    diesen infolge der Komprimierung der Feder 32 auf
    (lern Gehäuse 37 festgehalten. Bewegt sich nun der
    Block i wiederum nach oben, so entspannt sich die
    Feder 32 allmählich, und die Backen 23 gleiten längs
    des Randes der (Sffnung 28 nach oben, bis sie die
    Stellring der hig.2 erreicht haben. Nunmehr sind
    sic für eine Radialbewegung nach außen frei, und
    die durch die Radial'l)ewegung nach innen vorher
    konipriniiei-te Packung 24 drückt die Backen 23 aus-
    einander in die Stellung der Fig. i. Jetzt kann die
    Packung aus dein Gesenk 36 herausgenommen und
    eine neue halbfertige Packung gemäß Fig.3 ein-
    gesetzt N\-crden, worauf der oben beschriebene
    Zyklus @ an neuem beginnen kann.
    In dein in der Zeichnung dargestellten Beispiel
    sind die 1@aCken ?3 der Zange mittels besonderer
    Stifte 2-2 an einem 7angenkörper 1,4 verschwenkbar
    gelagert. \lan l;öiinte natürlich auch eine aus einem
    Stück bestellende geschlitzte Zange, z. B. von der
    Art der sogenannten Amerikanerzangen, verwenden,
    wobei dann die Packung 24 wegfallen würde und
    die Backen infolge ihrer Elastizität sich radial nach
    außen zurückbewegen könnten.

Claims (6)

  1. PATEN T A N S P R L C H E i. Werkzeug zuin Umbördeln und nachherigen Aufdrücken eines Randes auf eine Unterlage, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Zange und ein Mittel aufweist, das die Backen der Zange radial aufeinander zu bewegt, und daß ein weiteres Mittel vorgesehen ist, das während dieser Radiafbe@cegun g die Backen der Zange in axialer Richtung festhält und die Backen am Ende ihrer Radialbewegung in axialer Richtung freigibt, so daß die Zange durch ein Antriebsmittel in axialer Richtung bewegbar ist.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Backen radial aufeinander zu bewegende Mittel in axialer Richtung verschiebbare Preßkörper bildet, die während der Radialbcewegung der Backen mit einer konischen Außenfläche der Backen zusammenarbeiten, während das Antriebsmittel für die axiale Bewegung der Zange eine Feder ist. .
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein einziges Antriebsmittel für die Axiallse@cegting der Preßkörper und für die Spannung der Feder für die Axialbewegung der Backen.
  4. 4. Werkzeug nach einem der Ansprüche i liis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Festhalten der Backen in axialer Richtung ein Anschlag mit einer Öffnung ist, auf welchem Schultern der Backen während der Radialbewegung gleiten, während nach Beendigung der Radialbewegung die Backen unter dem Einfluß der Feder längs der Wandung der Öffnung des :'#,iisclilages gleiten.
  5. Werkzeug nach einem der vorausgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen in der Zange federnd und axial verschiebbar gelagerten Niederhalter für das Werkstück.
  6. 6. Werkzeug nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen mittels Achsen drehbar am Zangenkörper gelagert sind und ein elastisches Spreizmittel an den Backen anliegt, das letztere in radialer Richtung voneinander weg zu bewegen trachtet. i. Werkzeug nach einem der Ansprüche i his 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßkörper drehbar an einer die Backen umgebenden, axial gegenüber den Backen beweglichen Hülse gelagerte Rollen sind.
DEE2784A 1949-11-04 1950-10-08 Werkzeug zum Umboerdeln und nachherigen Aufdruecken eines Randes auf eine Unterlage Expired DE856737C (de)

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Publications (1)

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DE (1) DE856737C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104423B (de) * 1958-10-13 1961-04-06 Hansjoerg Rutter Verschliessvorrichtung fuer die Huelle aus Metallfolie von flachen Verpackungen fuer massive oder gefuellte Schokolade

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1104423B (de) * 1958-10-13 1961-04-06 Hansjoerg Rutter Verschliessvorrichtung fuer die Huelle aus Metallfolie von flachen Verpackungen fuer massive oder gefuellte Schokolade

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