DE856801C - Zerlegbares Gebaeude mit aus Fertigplatten gebildeten Bauteilen, wie Waenden, Daechern, Decken, Fussboeden u. dgl. - Google Patents

Zerlegbares Gebaeude mit aus Fertigplatten gebildeten Bauteilen, wie Waenden, Daechern, Decken, Fussboeden u. dgl.

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DE856801C
DE856801C DEW5026A DEW0005026A DE856801C DE 856801 C DE856801 C DE 856801C DE W5026 A DEW5026 A DE W5026A DE W0005026 A DEW0005026 A DE W0005026A DE 856801 C DE856801 C DE 856801C
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DE
Germany
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prefabricated
building
connecting piece
parts
panels
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DEW5026A
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John Wellings Powell
Henry Wynmalen
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Description

  • Zerlegbares Gebäude mit aus Fertigplatten gebildeten Bauteilen, wie Wänden, Dächern, Decken, Fußböden u. dgl. Die Erfindung betrifft ein zerlegbares Gebäude mit aus Fertigplatten gebildeten Bauteilen, wie Wänden, Dächern, Decken, Fußböden u. dgl. Mit der Erfindung sollen sichtbare Befestigungseinrich; tungen vermieden werden, die an den äußeren Wänden oder der Bedachung dem Wetter ausgesetzt sein würden. Ebenso sollen DurchdringungenzumZwecke der Befestigung mittels Bolzen, Schrauben oder Nägeln vermieden werden, da sie zu einer Verschlechterung der vorgefertigten Platten führen und ihre wetterfesten Eigenschaften schmälern. Bolzen, Schrauben oder Nägel selbst sollen ebenfalls vermieden werden. Auf diese Weise soll gleichzeitig ein Mindestmaß an gelernter Facharbeit zur Errichtung der Gebäude aufzuwenden sein. Dabei soll jede Platteneinheit mit allen ihren Nachbareinheiten vollständig wetterfest und dicht zusammenhalten, unter gleichzeitiger Ermöglichung einer Expansion, die ständig wirksam bleibt, so daß eine unbegrenzte Verbindung entsteht. Der Zusammenbau soll dabei mit großer Schnelligkeit durchzuführen sein.
  • Für die vorgefertigten Platteneinheiten soll dabei jedes beliebige geeignete Material verwendet werden können, also z. B. Metall oder Metallegierung, das gepreßt, gegossen oder geschmiedet sein kann; die Platte kann aus einem mit einer Deckschicht versehenen Metall bestehen, aus Asbest-Zement, Holz, Sperrholz, Kunststoff oder Schichtmassen oder Kombinationen von Metall und Zementprodukten, einschließlich solchen von Beton, Eisenbeton oder Kombinationen von Metall und Holz, Sperrhölzern, Isolierplatten oder -tafeln und ähnlichen Baumaterialien, die zum Besatz oder Verputz von Gebäuden gebraucht werden.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Querschnittsform dem jeweiligen Gebäudeteil angepaßten Fertigplatten an zwei gegenüberliegenden Randseiten, z. B. am oberen und unteren Ende, mittels an ihnen befestigter oder aus einem Stück mit ihnen bestehender klammerartiger Verbindungsstücke ineinandergreifen, von denen das eine gegebenenfalls zugleich zur Verbindung der Platten mit Teilen eines Traggerippes für das Gebäude dient und deren gegenseitige Verklammerung durch gegenseitiges Verschieben der Platten in ihren Verbindungsstücken bzw. deren Verbindung mit Teilen des Traggerippes durch Verschieben auf den Traggerippeteilen bewirkt wird.
  • Anden beiden jeweils übrigbleibenden Randseiten .sind die Fertigplatten gemäß der Erfindung zweckmäßig so ausgebildet, daß an der einen Randseite eine rechtwinklig abgebogene Nut und an der anderen Seite eine in diese passende Feder angebracht ist. Auf diese Weise greifen die Platten auch in die jeweils benachbarten Seitenplatten, wobei statt des dichten Eingreifens auch einfache überlappungen vorgenommen werden können.
  • Das eine Verbindungsstück der Fertigplatte besitzt gemäß der Erfindung eine Nut zum Aufschieben auf einen Flansch der Traggerippeteile und das andere Verbindungsstück eine entsprechend größere Nut zum Aufschieben auf das erstgenannte Verbindungsstück. Zweckmäßig sind die Verbindungsstücke nach der gleichen Plattenebene zu gerichtet und weisen in die gleiche Richtung. In diesem Fall ist das eine Verbindungsstück durch Zurückkröpfen des Plattenrandes und wieder Umbiegen des freien Endes gebildet, wobei zweckmäßigerweise das freie Ende kürzer ist als der zurückgekröpfte Rand.
  • Zum dichten Anliegen der beiden Verbindungsstücke ineinander ist am Nutgrunde des einen Verbindungsstücks ein nach außen gerichteter Wulst vorgesehen. An der Ansatzstelle zum anderen Verbindungsstück ist ein nach innen zu gerichteter Wulst vorgesehen, wodurch die beiden Wülste unter Freibleiben einer Dehnungsmöglichkeit dicht übereinanderschlagen. Ferner kann das Verbindungsstück um die Wulststärke des Verbindungsstücks abgekröpft sein, so daß zwei benachbarte Platten in einer Ebene zu liegen kommen.
  • Die klammerartigen Verbindungsstücke können aus demselben Stück mit den Platteneinheiten bestehen oder gesondert an ihnen befestigt, z. B. angeschweißt sein. Bestehen sie aus einem anderen Werkstoff wie die Platten, sind sie gemäß der Erfindung Teile von Rahmen von vorzugsweise U-Form, die die Fertigplatten einfassen, so daß sie Bewehrungsstücke für die Platten bilden.
  • Als Fertigteile sind gemäß der Erfindung auch Wetterschenkel und Fußleisten vorgesehen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus den in der Zeichnung dargestellten Ausfi.ibrungsbeispielen zu ersehen. Es zeigt Fig. i, z und 3 je einen Aufriß, eine Seitenansicht im Schnitt und eine untere Stirnansicht einer Platteneinheit,wie sie zum Gebrauch innerhalb eines äußeren Dachwerks geeignet ist, Fig. 4 einen Teil eines Daches, das gemäß der Erfindung ausgebildet ist, Fig.5 einen Querschnitt, der besonders die Art des Gebrauchs der Platteneinheiten für den Bau innerer und äußerer Wandoberflächen mit zwischen ihnen liegenden Hohlräumen zeigt, Fig.6 einen Querschnitt, der eine Hohlwand und einen Hohlraum zwischen einer Decke und einem. oberen Fußboden zeigt, Fig. 7 einen Ausschnitt von ineinandergreifenden Klammern von etwas abgeänderter Form, Fig. 8 eine weitere Abänderung, bei der zwei Klammern mit einem Querbalken oder einem anderen Bauteil im Eingriff stehen.
  • In 4:n Zeichnungen zeit Fig. i A eine vorgefertigte Platteneinheit, die mit einem oberen klammerartigen Verbindungsstück a, einem unteren Verbindungsstück b und an den Seiten mit einer vorstehenden Feder c und einer Nut d versehen ist.
  • Wie Fig.4 zeigt, sind die Platteneinheiten auf die Flanschen eines Dachgerüstträgers e, wie etwa einem U-förmigen Querbalken, aufgeschoben, und zwar unmittelbar mittels des oberen klammerartigen Verbindungsstückes a., über die gegebenenfalls die unteren klammerartigen Verbindungsstücke b geschoben sind. Innere Einheiten B. die sich von den äußeren durch Fortfall der Federn c und Nuten d unterscheiden, werden zusammen mit den äußeren Platten zur Bildung eines Hohldaches benutzt. Gleichartige Einheiten B können für die oberen und unteren Oberflächen einer horizontalen Decke benutzt werden, so daß sie eine Hohldecke bilden. Die Firstkappe f und das Schließstück g an der Spitze der Verkleidung werden ebenfalls mit klammerartigen Verbindungsstücken der bereits unter dem Bezugszeichen b beschriebenen Form versehen. Die Querträger h tragen die Deckenplatten und ein Schlußstück j, das an jedem Ende ein klarnmerartiges Verbindungsstück b besitzt.
  • Gemäß Fig.5 sind die klarnmerartigen Verbindungsstücke a und b auf Gerüstteilen k abgestützt. Einige Platteneinheiten sind in der Form abgewandelt und an besondere Lagen angepaßt. So ist die Platte i gebogen, so daß sie als Übergang von der inneren Wandfläche zur inneren Verkleidung des schrägen Daches dient; in bildet ein äußeres Dachrinnenstück, n einen äußeren Wetterschutzschenkel und p eine innere Fußleiste. Dabei können die Formen von allen diesen Teilen je nach Wunsch abgewandelt sein.
  • In Fig. 6 stellt o das obere Ende eines Fundaments oder eines Mauerwerks dar, auf deren Ziegel- oder Betonwand die beschriebene Bekleidung beginnt. q bezeichnet Hohlräume in der Wand, r einen Hohlraum zwischen einer Decke und einem oberen Fußboden, s einen unteren Fußboden, der durch Hinzufügen einer unteren Platteneinheit auch als Hohlboden ausgebildet werden kann. In diesem Beispiel sind die Platten aus Holz, Sperrholz, Asbest-Zement oder verschiedenen Bautafeln oder -platten aus Isoliermaterial, Kunststoff oder geschichtetem Preßstoff gebildet, an denen die klammerartigen Verbindungsstücke a und b durch irgendwelche geeignete Mittel befestigt sind. Die Klammern können aus irgendeinem passenden `\'erkstoff gemacht sein, wie Holz, sie können gegossen oder geschmiedet sein, aus gezogenen oder gepreßten Metallprofilen bestehen, wie z. 13. ic an der Fußkante und v an der Kopfkante eines Außenwandteiles, w an der Fußkante und :r an der Kopfkante eines Innenteiles. Die Fußbodenplatten s können mit einem daran befestigten Fußbodenbelag bedeckt sein, wie Linoleum, einem Gußmaterial, Sperrholz oder Platten oder anderem geeigneten Fußbodenbedeckungsmittel. Die Deckenplatten w können mit einem Belag z' verbunden sein, der aus Sperrholz, Stuckplatten, Faserplatten, sclialld;immenden Platten oder anderem geeigneten Material bestehen kann.
  • Die Seitenverbindungen dieser Platteneinheiten können auf verschiedene Weise gebildet sein, z. B. als Seitenverbindung an der bereits beschriebenen Dachverkleidung mittels der rechtwinklig abgebogenen Nut d und der in diese passenden Feder c. Andere Ausbildungen sind solche wie einfache Überlappung. Fitlziilwrlapliutig oder halb übergreifende Kanten nach Art von Dachziegeln; diese und andere Bauformen können mit den erwähnten Klammern a und b vereinigt werden. Auch kann die Seitenverbindung in der besonderen Form erfolgen, wie sie bereits für die oberen und unteren Klammerformen a und b selbst beschrieben sind, wo a innerhalb von b zu liegen kommt und b a umfaßt bzw. übergreift, so daß eine seitlich ineinandergreifende und sich wechselseitig stützende Verbindung entsteht. Sie kann, wenn gewünscht, mit Gerüstteilen an rechten Winkeln eingreifen, wie dies bereits bei e, 1a, k beschrieben ist, so daß sie durch die Gerüstglieder an allen vier Außenkanten der Platteneinheit gestützt wird.
  • Fig. 8 zeigt eine besondere Ausbildung der klammerartigen Verbindungsstücke a und b, bei der am Nutgrunde des Verbindungsstücks a ein nach außen zu gerichteter Wulst vorgesehen ist, der innerhalb des Verbindungsstücks b dicht anliegt. An der Ansatzstelle zum Verbindungsstück bist ein nach innen zu gerichteter Wulst vorgesehen, so daß die beiden Wulste unter Freilassen einer Dehnungsmöglichkeit gegenseitig dicht übereinanderschlagen.
  • In Fig. 7 ist ebenso wie in Fig. 8 das Verbindungsstück a um die Wulststärke des Verbindungsstücks b abgekröpft, so daß zwei benachbarte Platten, wie ersichtlich, in eine Ebene zu liegen kommen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zerlegbares Gebäude mit aus Fertigplatten gebildeten Bauteilen, wie Wänden, Dächern, Decken, Fußböden u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Querschnittsform dem jeweiligen Gebäudeteil angepaßten Fertigplatten an zwei gegenüberliegenden Randseiten, z. B. am oberen und unteren Ende, mittels an ihnen befestigter oder aus einem Stück mit ihnen bestehender klammerartiger Verbindungsstücke (a, b) ineinandergreifen, von denen das eine gegebenenfalls zugleich zur Verbindung der Platten mit Teilen eines Traggerippes für das Gebäude dient und deren gegenseitige Verklammerung durch gegenseitiges Verschieben der Platten in ihren Verbindungsstücken bzw. deren Verbindung mit Teilen des Traggerippes durch Verschieben auf den Traggerippeteilen bewirkt w i rd.
  2. 2. Zerlegbares Gebäude nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fertigplatten an den beiden jeweils übrigbleibenden Randseiten so ausgebildet sind, daß an der einen Randseite eine rechtwinklig abgebogene Nut (d) und an der anderen Seite eine in diese passende Feder (c) angebracht ist.
  3. 3. Fertigplatte für zerlegbare Gebäude nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Verbindungsstück (a) eine Nut zum Aufschieben auf einen Flansch der Traggerippeteile besitzt und das andere Verbindungsstück (b) eine entsprechend größere Nut zum Aufschieben auf das erstgenannte Verbindungsstück (a). :
  4. 4. Fertigplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke (a, b) nach der gleichen Plattenebene zu gerichtet sind und in die gleiche Richtung weisen.
  5. 5. Fertigplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Verbindungsstück (b) durch Zurückkröpfen des Plattenrandes und wieder Umbiegen des freien Endes gebildet ist, wobei zweckmäßigerweise das freie Ende kürzer ist als der zurückgekröpfte Rand.
  6. 6. Fertigplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Nutgrunde des Verbindungsstücks (a) ein nach außen zu gerichteter Wulst vorgesehen ist (Fig'' 8).
  7. 7. Fertigplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ansatzstelle zum Verbindungsstück (b) ein nach innen zu gerichteter Wulst vorgesehen ist (Fig. 8). B. Fertigplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (a) um die Wulststärke des Verbindungsstücks (b) abgekröpft ist (Fig. 7 und 8). g. Fertigplatte für zerlegbare Gebäude nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke (a, b) Teile von Rahmen (u, v, w, x) von vorzugsweise U-Form sind, die die Fertigplatten einfassen. io. Zerlegbares Gebäude nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Fertigteile auch Wetterschenkel (n) und innere Fußleisten (Q) vorgesehen sind.
DEW5026A 1944-03-07 1951-01-26 Zerlegbares Gebaeude mit aus Fertigplatten gebildeten Bauteilen, wie Waenden, Daechern, Decken, Fussboeden u. dgl. Expired DE856801C (de)

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GB856801X 1944-03-07

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DEW5026A Expired DE856801C (de) 1944-03-07 1951-01-26 Zerlegbares Gebaeude mit aus Fertigplatten gebildeten Bauteilen, wie Waenden, Daechern, Decken, Fussboeden u. dgl.

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DE (1) DE856801C (de)
DK (1) DK74441C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959494C (de) * 1953-10-06 1957-03-07 Dr Kurt Prange Offene Halle fuer Tankstellen, Bahnsteige od. dgl.
DE1113552B (de) * 1957-02-28 1961-09-07 Jean Iwens Zweischalige versetzbare Leichtwand
DE1119489B (de) * 1957-01-12 1961-12-14 Fer Rhin Company Vorhaengewand aus einander ueberlappenden duennen Tafeln und Verfahren zu ihrem Anbringen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959494C (de) * 1953-10-06 1957-03-07 Dr Kurt Prange Offene Halle fuer Tankstellen, Bahnsteige od. dgl.
DE1119489B (de) * 1957-01-12 1961-12-14 Fer Rhin Company Vorhaengewand aus einander ueberlappenden duennen Tafeln und Verfahren zu ihrem Anbringen
DE1113552B (de) * 1957-02-28 1961-09-07 Jean Iwens Zweischalige versetzbare Leichtwand

Also Published As

Publication number Publication date
DK74441C (da) 1952-07-14

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