DE857314C - Verfahren zur Bearbeitung der Oberflaechen von Laeuferringen fuer Spinn- und Zwirnmaschinen - Google Patents

Verfahren zur Bearbeitung der Oberflaechen von Laeuferringen fuer Spinn- und Zwirnmaschinen

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DE857314C
DE857314C DEA13793A DEA0013793A DE857314C DE 857314 C DE857314 C DE 857314C DE A13793 A DEA13793 A DE A13793A DE A0013793 A DEA0013793 A DE A0013793A DE 857314 C DE857314 C DE 857314C
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DE
Germany
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spinning
processing
rotor
twisting machines
rings
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DEA13793A
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Joh Jacob Rieter und Cie AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C1/00Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Verfahren zur Bearbeitung der Oberflächen von Läuferringen für Spinn- und Zwirnmaschinen Im Bestreben, einen leichten Lauf der Läufer auf den an Spinn- und Zwirnmaschinen gehräuchlichen l.-iuferritrgeti zu ermöglichen, ist für die Oberfläche der Läuferringe Hochglanzpolitur vorgesehen. Diese wird in allgemein üblicher Weise so erzeugt, daß die Läuferringe, nachdem sie auf Fasson gedreht worden sind, mec'lianisch geschliffen und alsdann mit Hilfe von Schmirgeltuch und Schniirgelinasse poliert werden; das Schleifen und Schmirgeln erfolgt im Umfangssinne des Läuferringes, (las heißt, es werden die infolge der Dreharbeit am Läuferring entstandenen Drehriefen ebenfalls durch 13eliandlung des Läuferringes im Umlaufsinne herausgeschliffen und die dabei sich ergebenden Schleifrillen in der Folge beim Polieren, mikroskopisch betrachtet, zwar verfeinert, aber ndc'lit restlos beseitigt.
  • Im Gegensatz zu diesem Behandlungsverfahren wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Bearbeitung der Oberfläche von Läuferringen für Spinn- und Zwirnmaschinen auf den Läuferring nach dem Schleifen Poliermasse in Partikelchen aufgeschleudert, deren pohierende und aufraühende Wirkung bei entsprechender Wärmeableitung die Bildung einer weicheren Polierschicht sicher verhindert.
  • Dadurch wird am Läuferring eine derart feinkörnige Bearbeitung vorgenommen, ;daß die Schleifrillen verwischt werden, so daß der nach der Erfindung behandelte Läuferring für Spinn- und Zwirnmaschinen eine Oberfläche von entsprechend großer Feinheit und Härte aufweist, die ein vorzügliches bzw. schnelleres Gleiten der Läufer ermöglicht, als ,dies erreichbar ist auf Läuferringen, deren Oberfläche Hochglanzpolitur besitzt. Dies ist offenbar so zu erklären, daß bei Verwendung von Läuferringen mit Hochglanzpolitur die aufgesetzten Läufer im Betrieb mit ihren freien Enden an am Läuferring nochvorhandenen umfänglichen feinen Schleifrinnen zum Angriff kommen und an diesen einen ihrenLauf 'hemmenden Widerstand finden, der bei nach dem erfindungsgemäßen Verfahren bearbeiteten Läuferringen nicht vorhanden ist. Es ist bereits bekannt, schnell laufende, hohem Verschleiß ausgesetzte Maschinenteile durch ähnliche Verfahren zur Abkürzung der Einlaufzeit vorzubehandeln. Bei solchen Teilen 'handelt es sich jedoch nur um eine Vorbereitung, da der endgültige Betriebszustand durch die im laufenden Betrieb vorgesehene Schmierung erreicht wird, während bei den erfindungsgemäß zu behandelnden Teilen Trockenlauf vorliegt.
  • Das Aufschleudern der Poliermasse auf den Läuferring kann m-it technischen Hilfsmitteln bekannter Art, z. B. mittels einer sogenannten Spritzpistole, erfolgen. Die Poliermasse kann z. B. aus Quarzmehl oder Schmirgel bestehen, und es können ihre Partikelchen von mehr oder weniger hohem Feinheitsgrad sein. Diese richtet sich und ist abzustimmen nach dem jeweils vorliegenden Material, der Stärke des Aufspritzdruckes und der bei der Behandlung vorliegenden Umlaufgeschwindigkeit des Läuferringes, so daß sich eine weitgehende Variation und Angleichung ermöglicht. Die Poliermasse kann Flüssigkeit enthalten, jedoch kommt auch die Verwendung von trockener' Poliermasse in Betracht, wenn für eine hinreichende Wärmeableitung gesorgt wird.
  • Im Grunde genommen genügt es, die Oberfläche der Läuferringe in den zum Zusammenwirken mit den Läufern in Betracht kommenden Teilen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zu behandeln.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRL'CFIE: r. Verfahren zur Bearbeitung der Oberflächen von Läuferringen für Spinn- und Zwirnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Läuferring nach dem Schleifen Poliermasse in Partikeldhen -aufgeschleudert wird. a. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß Flüssigkeit enthaltende Poliermasse auf den Läuferring aufgeschleudert wird. 3. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß trockene Poliermasse auf den Läuferring aufgeschleudert wird.
DEA13793A 1948-01-12 1951-07-31 Verfahren zur Bearbeitung der Oberflaechen von Laeuferringen fuer Spinn- und Zwirnmaschinen Expired DE857314C (de)

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DEA13793A Expired DE857314C (de) 1948-01-12 1951-07-31 Verfahren zur Bearbeitung der Oberflaechen von Laeuferringen fuer Spinn- und Zwirnmaschinen

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DE (1) DE857314C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151158B (de) * 1956-07-02 1963-07-04 Guenther Koech Verfahren zur Erzeugung von feinrauhen Arbeitsflaechen an metallischen Werkstuecken durch elektrolytisches und/oder chemisches AEtzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151158B (de) * 1956-07-02 1963-07-04 Guenther Koech Verfahren zur Erzeugung von feinrauhen Arbeitsflaechen an metallischen Werkstuecken durch elektrolytisches und/oder chemisches AEtzen

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