DE857526C - Trockengleichrichter fuer Schaltungen zur Funkenloeschung, insbesondere bei Pendelwechselrichtern - Google Patents

Trockengleichrichter fuer Schaltungen zur Funkenloeschung, insbesondere bei Pendelwechselrichtern

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DE857526C
DE857526C DET2533D DET0002533D DE857526C DE 857526 C DE857526 C DE 857526C DE T2533 D DET2533 D DE T2533D DE T0002533 D DET0002533 D DE T0002533D DE 857526 C DE857526 C DE 857526C
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DE
Germany
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rectifier
dry
electrodes
spark
dry rectifier
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Expired
Application number
DET2533D
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English (en)
Inventor
Alfred Dipl-Ing Leifer
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/54—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere

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  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Trockengleichrichter für Schaltungen zur Funkenlöschung, insbesondere bei Pendelwechselrichtern Es ist bekannt, zur Löschung von Funken an elektrischen Kontakten, z. ß. bei Pendelwechselrichtern, die Reihenschaltung eines Kondensators und Gleichrichters parallel zum Kontakt oder zum Verbraucher zu legen. Der Kondensator würde ohne den Gleichrichter zwar den Öffnungsfunken verkleinern, der durch die Induktivität des Verbrauchers verursacht wird, jedoch würde der Schließungsfunke vergrößert, weil im Falle der Parallelschaltung des Kondensators zum Kontakt der Kondensator plötzlich entladen wird bzw. im Falle der Parallelschaltung zum Verbraucher plötzlich aufgeladen wird. Der erwähnte Gleichrichter verhindert bei richtiger Polung diese plötzliche Entladung bzw. Aiifladung, weil die Entladung bzw. Auflad@ung über den Sperrwiderstand .des Gleic,h@ridhters oder einen parallel geschalteten Wi.dierstand langsam erfolgt.
  • Ein zur Funkenlöschung geeigneter Gleichrichter besitzt zweckmäßig einen möglichst geringen Durchlaßw iderstand. Die bekannten Trockengleichrichter, wie insbesondere Selen- ad-er Kupferoxyd-Oxydul-Gleichrichter, erfühlen inihrer heutigen Ausführungsform diese Anforderung nicht, da ihre Durehlaß#,vi@derstände viel zu hoch sind.
  • Es ist auch bekannt, die Elektroden eines Trokkengleichrichters als Folien auszubilden und diese aufzuwickeln. Dieser Trockengleichrichter ist für große Stromstärken bestimmt und besitzt daher eine große Elektrodenoberfläche und ist mit Zwischenräumen zwischen den einzelnen Wicklungslagen zur Erzielung einer Kühlung versehen. Bei Trockengleichrichtern für Funkenlöschzwecke tritt jedoch weder eine große Stromstärke auf, noch ist eine gute Kühlung erforderlich. Daher sind auch derartige Trockengleichrichter ungeeignet für Fun!kenlöschzwecke.
  • Günstig wäre es, zur Verringerung des Raumbedarfes neue G4eichrichterarten zu finden, die kleinere Widerstandswerte pro Quadratzentimeter aufweisen, um so auf kleinere, besser ausgenutzte Bauelemente zu kommen. Solche Gleichrichter können jiedoch heute noch nicht hergestellt werden. Die Erfindung zeigt eine andere Lösung. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß die dünnen Elektroden (Folien) eines Trockengleichrichters für Funkenlöschzwecke eine für einen sehr geringen Durchlaßwiderstand beientsprechendkleinem Sperrwiderstand bemessene, gegenüber den üblichen Gleichrichtern große wirksame Gleichrichterfläche bei gleichzeitiger wesentlicher Verringerung der wärmeabgebenden Oberfläche bis zu einem für Funkenlöschzwecke zulässigen kleinen Maß durch Vermeidung von Luftzwischenräumen besitzen. Die Erzielung eines kleinen Durchlaßwiderstandes durch Anwendung einer größeren Gleichrichterfläche ist möglich, weil die Sperrwiderstände der bekannten Trockengleichrichter größer sind, als für Funkenlöschzwecke notwendig wäre. Man könnte eine große Gleichrichterfläehe zwar auch durch Parallelschaltung der bekannten geschichtetenTrokkengleichrichter erhalten, jedoch würde dann der Raumbedarf viel zu groß. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden.
  • Die Erfirnd>ung geht von folgender Überlegung aus. In der Funkenlöschschaltung sind die Gleichrichter nur jeweils sehr kurzzeitig strom- bzw. spannungsmäßig belastet, .d. h. sie sind thermisch viel weniger beansprucht als bei den üblichen Gleiährichterschaltungen, z. B. bei Netz- und Ladegeräten. Die bekannten Gleichrichter sind aber für diese Art Schaltungen vorgesehen und dementsprechend in Bezug auf die Erwärmung bemessen, d. h. sie haben relativ große wärmeabgebende Oberflächen, teils sogar in Gestalt besonderer Kühlrippen. Für den anfangs erwähnten Anwendungszweck sind sie daher erwärmungsmäßig weit übendimensioniert.
  • Bei Anwendung der Erfindung ist die Gleichrichterfläche z. B. so groß zu bemessen, daß der Kontaktstrom, -der im Augenblick der Kontaktöffnung über den Gleichrichter fließen soll, einen maximauen Spannungsabfall am Gleichrichter von etwa 0,5 Volt und darunter erzeugt. Dieser Wert ist für die Funkenlöschung günstig. Man darf die Vergrößerung der Gleichrichterfläche und damit die Verringerung dks Durchlaßwiderstandes nicht so weit treiben, daß der Sperrwiderstand zu klein wird. Das Verhältnis des Sperrwiderstandes zum Durchlaßwiderstand ist jedoch bei den bekannten Trockengleichrichterarten so groß, daß die erzielbare Verkleinerung des Durchlaßwiderstandes gut ausreicht. Es müssten die thermischen Bedingungen, d. h. die wärmeabgebende Oberfläche des Elementes sowie die effektive Belastung so 1>eacht"et werden, daß die Temperatur innerhalb der zulässigen Grenzen bleibt. Das heißt also, wenn die Strom- und Spannungsbeanspruchung und -damit auch die effektive Belastung des Gleichrichters gewisse Werte übersteigt, muß die Oberfläche des Bauelementes, evtl. durch Parallelschaltung mehrerer solcher Gleichrichterelemente, wieder vergrößert werden. Ein Raumgewinn ist dann immer noch vorhanden.
  • Ähnlich wie Glimmer- oder Papierkondensatoren mit Elektroden aus Folien kann auch ein derartiger Gleichrichter verschieden aufgebaut werden, z. B. nach Art eines Glimni-erschichtkondensators oder nach Art eines Papi,erw ickelkondensators. Abb. r zeigt ein Beispiel -für einen geschichteten Gleichrichter nach Art eines Gliinmerkondensators -und die Abb. 2 bis 5 zeigen Ausführungen von gewickelten Gleichrichtern. Dabei ist jeweils an der linken Seite durch ein Schaltzeichen die Schaltung des Gleichrichtrers angedeutet.
  • In Abb. i sind die beiden Elektroden (Belegungen) des Gleichrichters mit i und 2 und' die Gleichrichterschicht, z. 13. eine Selenschicht, mit G bezeichnet. Die Spannungszuführungen erfolgen zweckmäßig an den Stirnseiten der Schichtung so, z. B. durch Verlöten der Stirnseiten, daß man die geringsten Zuleitungswiderstände erhält.
  • In AN>. 2 ist außerdem eine Isolierschicht J dargestellt, wie sie bei Wickelkondensatoren erforderlich ist, damit die Elektroden i und 2 beim Aufwickeln nicht kurzgeschlossen werden. Diese Isolierschicht muß genügend dick sein, damit die schädliche Kapazität, die den Gleichrichter unwirksam macht, nicht zu groß wird. Diese würde nämlich wegen der Lade- und Erstladeströme wiederum eine Funkenbildung v":rursaclren.
  • Man kann die erwäliiitc Isolierschicht J vermeiden, indem man nach -#l>b. 3 zwei parallel geschaltete Gleichrichter mit umgekehrter Polurig aufeinanderlegt und zu einem Wickel aufwickelt. Dann liegen nach dem Aufwickeln immer nur die gleichnamigen Elektroden i aufeinander. Falls man die Gleichricliterschdcht G zu leiden Seiten der Elektroden 2 aufbringen kann, läßt sich eine der beidien in Abb. 3 dargestellten Elektroden i entbehren.
  • Wenn für die Verwendung bei höheren Spannungen mehrere (ilfiichrichter hintereinandiergeschaltet werden müssen, so kann dies dadurch erfolgen, daß der Glieichriclitei-w ickel aus mehreren aufeinanderliegenden und zusammengewickelten Lagen besteht. Dabei werden dann nach Abb. I nur die äußeren Belegungen 1 und 2 herausgeführt. Eine der beiden inneren Belegungen ist unter Umständen entbehrlich. Beim Aufwickeln muß entweder wie in Abb. 2 eine Isolierschicht J zwischengelegt werden oder wie in Abb. 3 dieselbe Anordnung in umgekehrter Polurig zwischengelegt werden.
  • Weiterhin wird vorgeschlag-n, den Funkenlösc`hkondensator und den vorgeschalteten Gleichrichter nach Abb. 5 als ein gemeinsames Element, aufzulauen (zu schichten oder zu -,vickeln), so daß die mittlere t3elegung 2, die nicht herausgeführt wird, gleichzeitig die eine Gleichrichter- und die eine Kondensatorbelegung bildet. plan erhält damit also ein kombiniertes I3au,lem:°nt, Gleichrichter und Kondensator für I' unkenlöschz@eecke. Der Aufbau kann wieder zur Vermeidung eines Kurzschlusses nach dein Prinzip der _11)1r. 2 oder 3 erfolgen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: . englüMirichter für Schaltungen zur i Trock 1 Funkenlöschtin g, insbesondere frei Pendelwechselricliterng dadurch gekennzeichnet, daß die dünnen IJlektroden (Folien) des Trockengleichricliters eine für einen sehr geringen Durchlaß-Nviderstand bei entsprccliend kleinem Sperrwiderstand 1>eniessene, gegenüber den üblichen Gleichrichtern große wirksame Gleichrichterfläche l)ei gleichzeitiger wesentlicher Verringerung der wärmeabgebenden Oberfläche bis zu einem für Funkenlöschzwecke zulässigen kleinen Maß durch Vermeidung von Luftzwischenräumen Besitzen.
  2. 2. Trockengleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtung der Elektroden nach Art eines Gfimme@rsc hichtkondensators erfolgt (Abb. i).
  3. 3. Trockengleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden nach Art eines Papierwickelkondensators aufgewick@eIt sind (Abb. 2 bis 5). .
  4. 4. Trockengleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallel geschaltete Gleichrichter mit umgekehrter Polung aufeinander@gelegt sind (Abb. 2).
  5. 5. Trockengleichrichter nach Anspruch i für höhere Spannungen, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere GleichrichtereLemente in Reihenschaltung aufeinandergeschichtet sind (Abb. ,4).
  6. 6. Trockengleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichter-Elektroden und die Elektroden des in Reihe geschalteten Funkenlöschkondensators aufeinandergesc!hichtet sind (Abb. 5).
DET2533D 1942-08-29 1942-08-29 Trockengleichrichter fuer Schaltungen zur Funkenloeschung, insbesondere bei Pendelwechselrichtern Expired DE857526C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968966C (de) * 1949-05-30 1958-04-10 Siemens Ag Trockengleichrichter, insbesondere Selengleichrichter, und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1207511B (de) * 1959-05-06 1965-12-23 Texas Instruments Inc Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1214774B (de) * 1958-08-25 1966-04-21 Columbin Southern Chemical Cor Gleichrichteranlage

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1214774B (de) * 1958-08-25 1966-04-21 Columbin Southern Chemical Cor Gleichrichteranlage
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