DE858145C - Durchleuchtungsanlage fuer Grossgussteile - Google Patents

Durchleuchtungsanlage fuer Grossgussteile

Info

Publication number
DE858145C
DE858145C DED2413D DED0002413D DE858145C DE 858145 C DE858145 C DE 858145C DE D2413 D DED2413 D DE D2413D DE D0002413 D DED0002413 D DE D0002413D DE 858145 C DE858145 C DE 858145C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjustable
tube
arrangement
large casting
marked
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED2413D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl-Ing Kneile
Egon Pfaff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED2413D priority Critical patent/DE858145C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE858145C publication Critical patent/DE858145C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N23/00—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
    • G01N23/02—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material
    • G01N23/06—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material and measuring the absorption
    • G01N23/18—Investigating the presence of flaws defects or foreign matter
    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N23/00—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
    • G01N23/02—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material
    • G01N23/06—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material and measuring the absorption
    • G01N23/083—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material and measuring the absorption the radiation being X-rays

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Durchleuchtungsanlage für Großgußteile Um Großgußteile, z. B. Kurbelgehäuse oder Zylinderblöcke von 13rennkraftmaschinen, auf Materialfehler zu untersuchen, wurden bisher Röntgenaufnahmen von jedem Zylinder gemacht, die dann in bekannter Weise entwickelt und fixiert werden mußten und das Vorhandensein von Gitßfehtern somit erst nach einiger Zeit zu erkennen ermöglichten. Abgesehen von diesem mit Verbrauch an besonderen Chemikalien und Rohstoffen (Entwickler-, Fixierbäder, Cellttloidfilm u,sw.) verbundenen 7eitverlust war eine Gewä!tr für die ioo°/oige Ermittlung von Materialfehlern nicht geboten, weil verschiedene Stellen an den Großgußteilen für die 1züttt(retttttttersttcltuttg nur schNver oder überhaupt nicht zttgättglich "waren und man daher über den Zustand des Materials an diesen Stellen nur ein unklares Bild hatte oder auch gar nichts wußte.
  • jltn ein Gesamtbild über den Materialzustand des Großgußteiles zu bekommen, ist daher bereits vorgeschlagen worden, den Großgußteil aufrecht zu stellen, ihn vor einer Röntgenröhre um eine senkrechte Achse zu drehen und das Bild des durchleuchteten Teiles auf einen Schirm zu projizieren. Das Einsetzen des zu durchleuchtenden Großgußteiles in die Durchleuchtungsapparatur sowie seine Heraustialime aus dieser waren sehr umständlich und zeitraul)ernd, und obwohl der Großgußteil bis ztt einem bestimmten Grad auch seitlich verstellbar war, blieben di-e Versuchsergebnisse hinter der für einwandfreie Ermittlungen erforderlichen Genauigkeit zurück.
  • Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Übelstände. Hierzu wird zunächst das Traggestell für den zu untersuchenden Großgußteil allseitig verschiebbar und verschwenkbar ausgebildet, so daß der Großgußteil beliebig in waagerechter und senkrechter Richtung geradlinig verstellt und um eine oder mehrere Achsen verschNvenkt werden kann.
  • Außerdem kann auch die Durchleuchtungsröhre <der Höhe nach sowie seitlich verstellt und vorzugsweise derart verschwenkt werden, daß der Fußpunkt des Zentralstrahles stets auf dieselbe Stelle des Leuchtschirmes auftrifft und Durchleuchtungen des Großgußkörpers unter verschiedenen Winkelgraden möglich sind.
  • Nach einer Ausführungsform ist das Werkstück waagerecht in zwei Lagerböcken drehbar um eine Längsachse angeordnet. Das Werkstück (Kurbelgehäuse) ist dabei auf einer oder auf beiden Seiten mit in Augen der Lagerböcke drehbaren Wellenzapfen fest verbunden, so daß es bei Antrieb de-s bzw. der Wellenzapfen mit diesen dreht. Die Verspannung der Wellenzapfen mit dein zu untersuchenden Kurbelgehäuse erfolgt zweckmäßig an dessen Endlagern für die Kurbelwelle. Die Lagerböcke sind auf einem Sockel und dieser auf einem der Höhe nach verstellbaren Stempel befestigt. Der Kolben oder Stempel kann dabei um seine Achse gedreht werden, so daß das Werkstück außer seiner Drehbewegung um eine durch die Einspannzapfen oder -bolzen hindurchgehende Achse noch der Höhe nach verstellbar und um eine senkrechte Achse verschwenkbar ist. Das Lager für den Stempel befindet sich auf einem parallel zur Längsachse des Gehäuses verstellbaren Wagen und dieser auf einem zweiten zu ihm senkrecht verstellbaren Wagen. Die Verstellung der einzelnen Teile kann elektrisch, hydraulisch oder rein mechanisch durchgeführt werden.
  • Das Traggestell für den Großgußteil ist ferner zur Aufnahme von Großgußteilen verschiedener Größen ausgebildet.
  • Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Allbi. 1 zeigt die gesamte Durchleuchtungsanlage in schematischer seitlicher Darstellung, Abb. 2 das Traggestell mit gestrichelt dargestelltem Kurbelgehäuse und einem vierdrehbaren und der Höhe nach verstellbaren Mittelstempel, Ahb. 3 eine konstruktive Ausbildung eines nicht drehbaren Traggestells mit zwei der Höhe nach verstellbaren Stempeln in Vorderansicht, Abb. 4 einen senkrechten Mittelschnitt durch die Abb. 3, Abb. S einen Gehäuselagerbock in Grundriß, Abb. 6 und 7 die verstellbare und 'vierschwenkbare Durchleuchtungsröhre in Seitenansicht bzw. in Draufsicht.
  • Das Traggestell i für den zu untersuchenden Großgußteil (Kurbelgehäuse) 2 ist zwischen Röntgenrötere 3 und Leuchtschirm ,4 angeordnet. Nach .1b. i und 2 ruht das Trag@-estell i mittels einer Klappe 5 und eines @littelstentllels 6 auf zwei in waagerechten Ebenen senkrecht zueinander verstellbaren Wagen 7 uiid #S. Wie schematisch dargestellt ist, kann der Stempel des Traggestelles i mittels Schnecke 9 und Schneckenrad io gehoben und gesenkt werden. Außerdem kann das Gestell mitsamt dem eingespannten Kurbelgehäuse um die :Xchse des Stempels 6 z. 1'. von Hand gedreht werden, wozu dieser sich in einem unter dem unteren \\'agen 5 liegenden Fußlager i i allstützt.
  • :1uf dein Gestell i sind symmetrisch zu dem Stempel 6 zwei l.agerl,öclce 12 befestigt, durch deren Augen 13 Bolzen 14 zum :\1lstützen und Einspannen des zu durchleuchtenden 1,#urllelgehätises 2hindurcligesteckt sind. Mittels Schneckentriebes 15, 16 kann einer der Bolzen i4 gedreht werden, wobei er das Kurbelgehäuse 2 in dieser Drehung mitnimmt. Die Leuchtröhre 3 ist zWecks I:instcllung der Brennweite mittels eine @i-ittes 17 iu einer Hülse ih veischiebbar und kann außerdem um eine senkrechte Achse verschwenkt werden, so daß das Kurbelgehäuse unter verschiedenen Winkelgraden durchleuchtet werden kann.
  • In den Abli. 3 bis ; ist die gesamte Durchleuchtungseinrichtung mehr in eincr l:oiistrul:tiven Ausfiiltrungsform gezeigt.
  • Die Lagerböcke i2 sind mittels Zyliirder i9 auf Schienen 20 so verstellbar, daß Kurbelgehäuse verschiedener Größen zwischen den Lagerböcken eingespannt werden können. Durch Feststellschrauben 21 werden die Lagerböcke in ihrer jeweiligen Stellung gesichert. Iin Kopf der Lagerböcke 12 sind Bolzen 14 drehbar gelagert. 1e nach der Größe des zu durchleuchtenden (@rol.lgußteiles können die Bolzen 1.4 gegen andere Bolzen von entsprechender Größe ausgewechselt werden. Die Bolzen 14 greifen dabei zweckmäßig in die Endlager des Kurbelgehäuses ein. Um bei der Drehung des Kurbelgehäuses durch das Sclineckengetriel)e 15, 16 eine radiale und tangentiale Verschiebung des Gehäuses auf dem Bolzen 14 zu verhindern, sind über die Bolzen 14 Arme 22 aufgeschoben und indrehbar auf ihnen befestigt. Auf den Armen 22 sind in Schlitzen 23 verstellbare Lind feststellbare Zapfen 24 angeordnet, die z. 13. in die Durchschußöffnungen imKui-helgehäuse eingreifen und somit dasGehäuse gegen radiale und tangentiale Verschiebung während der Drehung um die :\chse der Bolzen 14 sichern.
  • Die Schienen 20 gehen durch den Rahmen der Platte 5 hindurch. 1?ie Platte 5 weist in der Mitte unten einen Ansatz 25 auf, finit dein sie in einen Führungszylinder 26 eingreift. :\n dein Führungszylinder 26 ist eine weitere Platte 27 befestigt, die durch Versteifungsplatten 28 gegen den Führungszylinder 26 versteift sind. Unten greift letzterer durch eine auf dem oberen Wagen 7 befestigte Platte 29 hindurch-und ist gegen diese durch Versteifungsplatten 30 versteift. In der Platte 27 sind vorzugsweise in gleichem Allstand vom Führungszylinder 26 zwei Führungshülsen 31 befestigt, durch die je ein mit einer Verzahnung 32 versehener Stempel 33 hindurchgeht. In die Verzahnungen 32 greifen Kitzel 3I ein, die durch eine Welle 35 miteinander verbtiuden sind. Durch Drehung der Welle 3;, z. 1'. Mittel, eines nicht dargestellten Motors, werden die Ritzel34 gleichzeitig gedreht und verstellen (l@ilrei die Stempel 33. Letztere dienen zum :\l),tiitzeii sowie zum Heben und Senken der Platte 3 mitsamt dein Kurbelgehäuse, gegebenenfalls unter /w-isclieriscli;altung einer Stützplatte s' zwischen Platte 5 und Kopf tler Stempel 33. Die Stützplatte 5' wird dabei zweckmäßig auf den `teinpelkiil)fen befestigt. lin übrigen hat die Stützplatte eine "eiiii(,eii(le Breite, damit die frei auf ihr liegreiide H,attr 5 den erforderlichen Halt hat. Die :\nordnung der verzahnten 1)ol)l)elstempel33 hat gegenüber .der =\tior(lntin(, eines einzigen Mittelste,inpels b geni;iß _\1)1). = den Vorteil, daß Heben will Heiken des Tragge,tells leichter vor sich gellt.
  • Im iilirigcii kann Idas Traggestell samt Platte Lagerbiäckcn i 2 und Schienen 20 von den Stempeln 33 bzw. der auf letzteren befestigten Stützplatte 5' abgehoben tiir(1 auf diese wieder aufgesetzt werden. Hierzu sind ollen an den Lagerböcken 12 Ringe oder Osen 3f> angebracht. mittels deren das Traggestell durch einen geeigneten Kran oder Zug gefaßt und lierausgeliohen oder eingesetzt werden kann.
  • Die 12öiitgenr<ilire ist in gleicher Weise wie das Traggestell für den Großgußteil mittels zweier senkrecht ztieitiatider verschiebbarer Wagen in waagerechter Richtung allseitig verstellbar. Außerdem ist sie Inn eine senkrechte Achse verschwenkbar, so daß das Strahlenbürndel bei feststehendem Kurbelgehäuse und feststehendem Röhrenstativ das Kurbelgehäuse über einen bestimmten Winkelbereich bestreichen kann.
  • Bei der seitlichen Verschiebung der Röhre ist es zweckmäßig. daß der Zentralstrahl mit seinem Fußpunkt stets auf ein und dieselbe Stelle des Leuchtschirme,, z. B. auf den Schnittpunkt eines auf dein Leuchtschirm markierten Fadenkreuzes, auftrifft. Die seitliche Verschiebung hat in diesem Fall unter -leichzeitiger entsprechenderVerschwenkung der böllre uni eine senkrechte Achse zu erfolgen. Dies kann dadurch erfolgen, daß die Röhre bzw. ein fest mit ihr verbundener Teil z. B. über ein Teleskoprohr 37 oder eine als Richtfeder dienende Spiralfeder od. dgl. mit einem auf der durch 'den Schnittpunkt des Fadenkreuzes gehenden Senkrechten liegenden Fixpunkt verbunden ist. Oder es kann in (las Röhrenstativ ein entsprechendes Getriebe eingebaut sein, durch das die Röhre bei seitlicher Verstellung selbsttätig derart um eine senkrechte Achse verschwenkt wird, daß der Fußpunkt des Zentralstrahles stets den Schnittpunkt des Fadenkreuzes auf dem Leuchtschirm trifft. Eine weitere einfache Lösung besteht darin, daß die Röhre nicht nur senkrecht und parallel zum Leuchtschirm verschoben werden kann, sondern senkrecht zum Leuchtschirm (Änderung des Abstandes zwischen Stativ und Schirm) und auf einem Kreisbogen uni die durch den Schnittpunkt des Fadenkretiz(#s gehende Senkrechte (Änderung des Einfallwinkels des Hauptstrahles bei gleichbleibendem :\1)staiid: Röhre-Schirmmitte). Dies hat den Vorteil, dala die Brennweite der Röhre bei ihrer Querverschiebung nicht geändiert zu werden braucht und so die Handhabung der Apparatur und Durchleuchtung der Großgußteile sehr vereinfacht wird. Die Führung der Röhre auf einem Kreisbogen erfolgt durch kreigbogenförmi@ge Verlegung der Schiene für den entsprechenden Wagen.
  • Für die Untersuchung eines Kurbelgehäuses wird (las Traggestell zunächst mit einem Kran abgehoben und aus dein Durchleuchtungsraum herausgebracht. Die Lagerböcke 12 werden so weit auseinandergeschoben. bis daß die Bolzen 14 das Kurbelgehäuse durchlassen. Darauf werden die Zapfen 24 in den Schlitzen 2 3 der uridrehbar auf den Bolzen 14 sitzenden :\rine 22 so weit verstellt, bis sie den Durchschußö ffnungen des mit seinen Endlagern den bolzen 1d gegenüber befindlichen Kurbelgehäuses, z. 13. von Flugmotoren, gegenüberstehen. :\lsdann werden sie in den Schlitzen 23 verspannt und (iie Bolzen 1d in die Endlager und die Zapfen 24 in die Durchschußöffnungen eingeschoben. Die Feststellschrauben 21 werden alsdann angezogen, so daß die Lagerböcke 12 sich nicht mehr verstellen können und somit auch das Kurbelgehäuse fest zwischen ihnen eingespannt ist. Das Traggestell mitsamt (lern eingespannten Kurbelgehäuse wird nun wieder auf die Stempel 33 gesetzt. Röhre, Kurbelgeiiätise und Leuchtschirm werden in der richtigen Höhe zueinander eingestellt. Die Röhre wird eingeschaltet und entwirft auf dem Leuchtschirm, richtige Brennweite vorausgesetzt, ein scharfes Bild des jeweils durchleuchteten Teiles unter langsamer Drehung des Kurbelgehäuses.
  • Um auch von stark verrippten Gehäuseteilen ein genügend klares Bild zu erhalten, wird die Röhre nötigenfalls seitlich verstellt, so daß das Gehäuse unter einem anderen Winkel durchleuchtet werden kann. U m Bildverzerrungen auf dem Leuchtschirm auf ein Mindestmaß zu beschränken, kann dieser mit der Röhre derart gekuppelt werden, daß bei Verstellung oder Verschwenkung der Röhre der Leuchtschirm ebenfalls derart verstellt wird, daß der Hauptstrahl stets senkrecht auf den Schnittpunkt des Fadenkreuzes auftrifft.
  • Bei der Durchleuchtung ermittelte Materialfehler können durch eine Spritzpistole markiert werden, die senkrecht zum Leuchtschirm dem Schnittpunkt des Fadenkreuzes gegenüber angeordnet ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Durchleuchtungsanlage für Großgußteile, z. B. Kurbelgehäuse von Brennkraftmaschinen, bei der der Großgußteil verstellbar zwischen einer Durchleuchtungsröhre und einem Leuchtschirm angeordnet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell für den zu durchleuchtenden, um eine waagerechte Längsachse drehbaren Großgußteil in drei zueinander senkrechten Richtungen verstellbar und der Einfallw-inkel der Röntgenstrahlen mit Bezug auf eitle durch den Großgußteil gelegte Ebene durch eine Relativdrehung zwischen Großgußteilträger und Durchleuchtungsröhre veränderlich ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchleuchtungsröhre in drei zueinander senkrechten Richtungen verstellbar und um eine senkrechte und eine waagerechte Achse verschwenkbar angeordnet ist.
  3. 3. Anlage nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen um eine senkrechte Achse drehbaren und/oder allseitig geradlinig verstellbaren Träger (i), auf dem Trägerböcke (12) für den mit durch die Böcke hindurchgehenden waagerechten Bolzen (14) drehenden Großgußteil (2) angeordnet sind. . Anlage nach Anspruch @i bis 3, gekennzeichnet durch Anordnung des Trägers (i) auf einem durch zwei waagerecht in senkrechten Richtungen zueinander verstellbare Wagen verschiebbaren, der Höhe nach verstellbaren und um eine senkrechte Achse drehbaren Stempel (6). 5. Anlage nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch Anordnung des Trägers für den Großgußteil auf zwei durch zwei waagerecht in senkrechten Richtungen zueinander verstellbare Wagen verschiebbaren, der Höhe nach verstellbaren Stempeln (33). 6. Anlage nach Anspruch i bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die durch einen ortsfesten Zylinder (3,1) hindurchgeführten Stempel (33) Verzahnungen (32) aufweisen, mittels deren sie durch über eine gemeinsame Welle (35) angetriebene Ritzel (34) der Höhe nach verstellbar sind. Anlage nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch seitlich verstellbare Anordnung der Lagerböcke (12). B. Anlage nach Anspruch i bis j, gekennzeiclinet durch Anordnung von Führun:gs- schienen 2o auf dein verstellltat-eti 1@räger zwecks seitlicher Verschiebung der Lagerböcke (12). g. Anlage nach Anspruch i bis 8, gekenn- zeichnet durch im-drehbare Anordnung von Armen (22) auf den 1-olzen (14) und von in Schlitzen (23) verstellbaren und feststellbaren Zapfen (l4) ztvecks Sicherung des mit dem Bolzen (i-) drehenden Großgußteiles gegen radiale und tangentiale Verschiebung, to. Anlage stach Anspruch 1 bis 9, gekenn- zeichnet durch aitiebbare Anordnung des Trä- gers samt hührun @"ssclüenen (20) und Lager- lYöckCn (12) auf dem oder den Stempeln. i i .Anlage nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchleuchtungs- röhre (3) bei ihrer seitlichen Verstellung derart verschwenkt wird, daß der Zentralstrahl stets auf ein und dieselbe Stelle des Leuchtschirmes auftrifft. 12. Anlage nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre (3) durch einen mit ihr verbundenen ausziehbaren Körper (Teleskoprohr 37, Spiralfeder) mit einem auf der durch den Schnittpunkt des Fadenkreuzes des Leuchtschirmes sehenden Senkrechten liegenden Fixpunkt vei-ltunden ist. 13. Anlage nach Anspruch i bis i -i, gekenn- zeichnet durch Anordnung eines Getriebes zur Drehung der Durchleuchtungsröhre (3) bei ihrer seitlichen Verscliiel)itng, derart,-daß der Zentral- strahl stets auf ein und dieselbe Stelle des Leuchtschirmes auftrifft. 14. Anlage nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, da ß die Durchleuchtun-s- röhre (3) in Richtung auf den Schirm (4) zu geradlinig, dagegen seitlich auf einem Kreis- bogen derart geführt wird, claß der Zentralstrahl stets auf ein und dieselbe Stelle des Leucht- schirmes atiftrittt.
DED2413D 1943-02-10 1943-02-11 Durchleuchtungsanlage fuer Grossgussteile Expired DE858145C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED2413D DE858145C (de) 1943-02-10 1943-02-11 Durchleuchtungsanlage fuer Grossgussteile

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE901717X 1943-02-10
DED2413D DE858145C (de) 1943-02-10 1943-02-11 Durchleuchtungsanlage fuer Grossgussteile

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE858145C true DE858145C (de) 1952-12-04

Family

ID=25957545

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED2413D Expired DE858145C (de) 1943-02-10 1943-02-11 Durchleuchtungsanlage fuer Grossgussteile

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE858145C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056859B (de) * 1953-10-15 1959-05-06 Gen Electric Einrichtung zur Herstellung eines Roentgenbeugungspolardiagramms von annaehernd ebenen Probestuecken
DE2558631A1 (de) * 1975-01-22 1976-07-29 Bodson Sa Geraet und einrichtung zum pruefen der brennstabbuendel eines kernreaktors
DE102014014459B4 (de) 2014-09-26 2022-11-24 Mercedes-Benz Group AG Vorrichtung zum Einbringen eines metallischen Einsatzes in ein Gussbauteil

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056859B (de) * 1953-10-15 1959-05-06 Gen Electric Einrichtung zur Herstellung eines Roentgenbeugungspolardiagramms von annaehernd ebenen Probestuecken
DE2558631A1 (de) * 1975-01-22 1976-07-29 Bodson Sa Geraet und einrichtung zum pruefen der brennstabbuendel eines kernreaktors
DE102014014459B4 (de) 2014-09-26 2022-11-24 Mercedes-Benz Group AG Vorrichtung zum Einbringen eines metallischen Einsatzes in ein Gussbauteil

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3532605C2 (de) Einrichtung für die medizinische Diagnostik
DE2826277C2 (de) Gerät zur Ultraschallabtastung von Objekten
DE1516422A1 (de) Einrichtung zur Strahlenbehandlung einschliesslich der Ausfuehrung der damit zusammenhaengenden Messungen
DE2750166A1 (de) Therapeutisches geraet
DE1025563B (de) Patiententragetisch fuer Roentgendiagnostik
DE2348039A1 (de) Roentgenuntersuchungsgeraet
DE1548313B2 (de) Feinmessvorrichtung
DE2053255C3 (de) Zahnmedizinisches Lehr- und Übungsgerät
DE1541126B2 (de) Röntgenuntersuchungsgerät mit Patientenauflage
DE1138617B (de) Vorrichtung zur Durchfuehrung von Roentgenaufnahmen, insbesondere von Schichtaufnahmen
DE1527659B2 (de) Gerustwechselvornchtung fur kontinuierliche Walzenstraßen
DE2830306A1 (de) Pruefeinrichtung fuer einen waermetauscher
EP0788767B1 (de) Röntgendiagnostikgerät
DE908339C (de) Einstellvorrichtung, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen bzw. solche Anordnungen, bei denen ein Arbeitskoerper zu einem Tragkoerper Schwenkbewegungen ausfuehrt
DE2008169C3 (de) Vorrichtung zum Positionieren eines Patienten
DE507028C (de) Steuervorrichtung fuer Fluss- und Kanalschiffe
DE2551200A1 (de) Schweissdrehtisch
DE680288C (de) Drehbett fuer Roentgendurchleuchtungen
DE566507C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Verdrehen der Kurbeln mehrfach gekroepfter Kurbelwellen
DE747346C (de) Fliehkraftuntersuchungsgeraet fuer Personenuntersuchungen
DE556919C (de) Rohrbiegemaschine
DE958420C (de) Geraet zur medizinischen Untersuchung mittels Roentgenstrahlen
DE2558454C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen eines Rohres großen Durchmessers, insbesondere eines Silos
DE887879C (de) Einrichtung zur roentgenographischen Untersuchung von mit Hohlraeumen durchsetzten Werkstuecken
DE1939557B2 (de) Roentgenuntersuchungsgeraet