DE858744C - Verfahren beim Erhitzen von Gut im Hochfrequenzfeld - Google Patents

Verfahren beim Erhitzen von Gut im Hochfrequenzfeld

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DE858744C
DE858744C DES20725A DES0020725A DE858744C DE 858744 C DE858744 C DE 858744C DE S20725 A DES20725 A DE S20725A DE S0020725 A DES0020725 A DE S0020725A DE 858744 C DE858744 C DE 858744C
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DE
Germany
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substances
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heating
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DES20725A
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English (en)
Inventor
Hans Dr-Ing Zenneck
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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Publication date
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    • B29C35/00Heating, cooling or curing, e.g. crosslinking or vulcanising; Apparatus therefor
    • B29C35/02Heating or curing, e.g. crosslinking or vulcanizing during moulding, e.g. in a mould
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

  • Verfahren beim Erhitzen von Gut im Hochfrequenzfeld Das Erhitzen von Gut mit hohen dielektrischen Verlusten im Hochfrequenzfeld bereitet im allgemeinen keine grundsätzlichen Schwierigkeiten.
  • Stoffen, die sich im Hochfrequenzfeld verEältnismäßig langsam erwärmen, Beimengungen zuzufügen, die eine schnellere Erwärmung im Hochfrequenzfeld hervorrufen, ist bereits früher vorgeschlagen worden; beispielsweise ist dies beim Vulkanisieren von Gummi bekannt. Solche Beimengungen dürfen aber entweder nur von einer solchen prozentualen Menge oder von solcher Art sein, daß sie in dem Gut nicht stören bzw. dieses nicht nachteilig verändern. Diese Bedingungen lassen sich oft nicht erfüllen, vor allem wenn verbleibende Beimengungen nicht erwünscht oder so-. gar unzulässig sind. Auch bei dem Verfahren nach der Erfindung werden beim Erhitzen von Gut im Hochfrequenzfeld dem Gut Stoffe beigefügt, die sich im Hochfrequenzfeld stärker erwärmen als das Gut. Erfindungsgemäß werden jedoch diese Stoffe nach erfolgter Erhitzung aus dem Gut wieder ausgeschieden. Um eine schnellere und gleichmäßigere Erhitzung zu erreichen, empfiehlt sich eine feine Verteilung der hinzugefügten Stoffe in dem zu erhitzenden Gut, wobei es gleichgültig ist, ob dieses flüssig oder fest ist, wesentlich ist nur, daß die beigemengten Stoffe von solcher Art sind, daß sie keine unerwünschte Verbindung während des Erhitzens eingehen.
  • Bei Stoffen, die sich durch Sieben oder ähnliche Trennverfahren voneinander trennen lassen, können die hinzugefügten Stoffe von anderer Teilchengröße, also größer oder kleiner als die des Gutes, gewählt werden. Dieses Verfahren kann z. B. vor- teilhaft bei Getreide und Hülsenfrüchten, Faserstoffen in Form von Wolle und Geweben angewendet werden.
  • Auch bei breiförmigem Gut ist das Verfahren nach der Erfindung ebenso wie bei festem Gut größeren Ausmaßes anwendbar: Beispielsweise können feste Platten aus einem Stoff, der sich im Hochfrequenzfeld schlecht erwärmt, erfindungsgemäß derart erhitzt werden, daß eine Mehrzahl solcher Platten in einem Stapel aufeinandergelegt, in das Hochfrequenzfeld gebracht wird und daß zwischen je zwei dieser Gutplatten eine Hilfsplatte aus einem sich stärker erwärmenden Stoff gelegt wird, dieses ist z. B. bei Vulkanifiberpliatten u. dlgl. möglich.
  • Die beigefügten Stoffe können aber auch die Form durchbrochener Rörper haben, z. B. in Form von Kämmen oder Bürsten. Diese haben den Vorteil, daß sie einfach und schnell eingesetzt und wieder entfernt werden können, und außerdem gewährleisten sie eine gleichmäßige Verteilung des beigefügten Hilfsstoffes auf das zu behandelnde Gut. Solche Einsetzkörper können besonders bei der Erhitzung von Gut in flüssiger oder pulvriger Form, wie Mehlen, Flüssigkeitere und ähnlichem, mit Vorteil verwendet werden.
  • In vielen Fällen können auch ferromagnetische Beimengungen, die sich in einem Hochfrequenzfeld durch die in ihnen entstehenden Wirbelströme erhitzen, verwendet werden, die anschließend an die Behandlung durch magnetische Einwirkung wieder herausgezogen werden können. Die Form der beigemengten ferromagnetischen Stoffe wird von Uberlegungen der Zweckmäßigkeit bestimmt, besonders Fragen der Dauer, der Geschwindigl<eit und der Höhe der Erhitzung. So können z. B. mit Vorteil Beimengungskörper in körniger Form aus einem nicht magnetischen, sich stark erwärmenden Stoff hergestellt und lediglich zu dem Zweck, sie später mittels Elektromagnets od. dgl. aussdiei den zu können, mit magnetischen, an ihnen haftenden Stoffteilchen versehen werden.
  • Mit den erörterten Beispielen sind die Anwendungs- und Durchführungsmöglichkeiten des Verfahrens nach der Erfindung noch nicht erschöpft, vor allem wird auf die Vielzahl der Varianten hingewiesen, aus denen entspredhend} den vorliegenden Betrilebsverhältnissen jeweils die günstigste ausgewählt werden kann, ohne daß damit die anderen Formen nicht auch anwendbar wären.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren beim Erhitzen von Gut im Hochfrequenzfeld, wobei dem zu erhitzenden Gut Stoffe beigefügt sind, die sich im Hochfrequenzfeld stärker erwärmen als das Gut, dadurch gekennzeichnet, daß die beigefügten Stoffe nach erfolgter Erhitzung aus dem Gut wieder ausgeschieden werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die sich im Hochfrequenzfeld stärker erwärmenden Stoffe in feinverteilter Form beigemengt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Beimengungen Stoffe verwendet werden, die eine andere Teilchengröße als das zu behandelnde Gut haben.
  4. 4. Verfahren nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß als Beimengungen Stoffe verwendet werden, die aus durchbrochenen Körpern, z. B. in Form von Kämmen. oder Bürsten, bestehen.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beigemengten Stoffe durch Sieben ausgeschieden werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die Beimengung ferromagnetischer Stoffe, die vorzugsweise magnetisch wieder ausgeschieden werden
DES20725A 1950-11-01 1950-11-01 Verfahren beim Erhitzen von Gut im Hochfrequenzfeld Expired DE858744C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009745B (de) * 1953-03-09 1957-06-06 Robert Zeisberg Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Katalysatoren oder Absorptionsmitteln
DE1042791B (de) * 1955-05-02 1958-11-06 Mannesmann Ag Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern, z. B. Matten, Bahnen, Rohren u. dgl. aus mineralischen Faserstoffen, z. B. Schlackenwolle, die mit in der Waerme aushaertbaren Kunstharzen oder thermoplastischen Kunststoffen ueberzogen werden
DE1094385B (de) * 1958-08-22 1960-12-08 Emil Vogel Ges Mit Beschraenkt Verfahren zur Herstellung von Kunststoffschaeumen
DE19818605C1 (de) * 1998-04-20 1999-12-23 Mannesmann Ag Verfahren und Vorrichtung zum Erwärmen von Kunststoffmassen

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DE1042791B (de) * 1955-05-02 1958-11-06 Mannesmann Ag Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern, z. B. Matten, Bahnen, Rohren u. dgl. aus mineralischen Faserstoffen, z. B. Schlackenwolle, die mit in der Waerme aushaertbaren Kunstharzen oder thermoplastischen Kunststoffen ueberzogen werden
DE1094385B (de) * 1958-08-22 1960-12-08 Emil Vogel Ges Mit Beschraenkt Verfahren zur Herstellung von Kunststoffschaeumen
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