DE858872C - Anordnung zum Behandeln von Schuettgut im elektrischen Wechselfelde - Google Patents

Anordnung zum Behandeln von Schuettgut im elektrischen Wechselfelde

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Publication number
DE858872C
DE858872C DES5087D DES0005087D DE858872C DE 858872 C DE858872 C DE 858872C DE S5087 D DES5087 D DE S5087D DE S0005087 D DES0005087 D DE S0005087D DE 858872 C DE858872 C DE 858872C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
arrangement
alternating electric
electric field
bulk goods
Prior art date
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Expired
Application number
DES5087D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Dr Rer Nat Sauter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE858872C publication Critical patent/DE858872C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/46Dielectric heating
    • H05B6/54Electrodes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/05Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating using irradiation or electric treatment
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/0004Devices wherein the heating current flows through the material to be heated

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Silicon Compounds (AREA)

Description

  • Es ist bekannt. Schüttgut einem elektrischen
    fG'echselfeIde. insbesondere einem Hoclifrequen.z-
    felde, auszusetzen, um darin bestimmte Wirkungen
    hervorzurtifon. Meist handelt .es sich dabei um die
    Erwärmung des Gut::. beispiasweise zum Zwecke
    (les ScIim.elzens. d.-.i- @ierlreifülirung chemischer ke-
    aktionen, der Tötung von Parasiten od. dgl. E# ist
    auch bekannt. zur llehandlung von Schüttgut
    koaxiale Elektroden anzuwenden, in deren rin,::-
    förmig°m Zwischenraum das Schüttgut eingel)racht
    wird. Diese Ele:ktrodenforin hat den Vorteil, da(,
    man. in einem -verhältnismäßig gi-olien Raum. ein
    lioinogenes elektrisch-:s Feld erzeugen kann und
    man die Gcwähr dafür erhält, da?) alle Teile des
    Schüttguts g@enüend lange Zeit in eincin aus-
    :-eichend starken Felde verw;ilen. Ein Mangel
    zvlinrl-is.cher Elektroden besteht jedoch darin, daß
    man die Feldstärke im: hehand'lungsrauni nur durch
    Änderung der angelegten Weclis"elsl)an@nung beein-
    flussen kann. Dies setzt weitere Hilfsmittel oder
    eine Spanntwgsquelle voraus., deren Spannung in
    genügend weiten Grenzen verä-nderliar ist.
    Die Erfindung betrifft nun eine Efektrodenform,
    hei der es auf anderem l'i'ege gelingt, die Feld!-
    stärke einzustellen und so dem jeweils zu behan-
    delnden Gute anzupassen. Gemäß der Erfindung
    werden die lzoaxialen Elektroden so gestaltet, daß
    sie Flächen von koaxialen Kegeln: oder Pyramiden
    bilden.. Mit derartigen Elektroden gelingt es, durch
    axiale Verschiebung der Elektroden den Abstand
    zwischen den Elektroden: zu ändern und so bei
    gleicher Elektrodenspannung die Feldstärke zu be-
    einflussen. Wesentlich ist dabei, daß die Homo-
    genität des Feldes zwischen: den El-el:troden nicht
    r"nnens-,v.ert beeinflußt wird.
    Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in: den
    Figuren darg@esteI1t. Mit i und 2 sind metallische
    Elektroden bezeichnet. Sie besitzen. die Form von
    Kegelstümpfen. An. der oberen Öffnung der Elek-
    trode i schließt sich ein aus Isoliermaterial kleiner
    Dielektrizitätskonstante und kleiner Verluste her-
    gestellter Zylinder 3 an, der einen Aufnahme-
    hehälter für das zu behandelnde, beispielsweise zu
    schmelzende Gut bildet. Die innere, oben abge-
    schlossene Elektrode 2 ist in senkrechter Richtung
    verschiebbar, um auf diese Weise den) Elektroden-
    abstand leicht verändern zu können.. d. und 3 sind
    die Stromzuführungen, mit deren: Hilfe das Gerät
    an einen. Hochfrequenzgenerator angeschlossen ist.
    Um ein Durchrutschen des Schüttgutes durch den
    Behandlungsraum zu vermeiden, kann der
    Neigungswinkel der Elektroden dem Schüttwinkel
    des Gutes angepaßt sein. Man kann durch mecha-
    nische Erschütterungen der Elektroden das Durch-
    rutschen herbeiführen. Wenn es sich uni das
    Niederschmelzen von Stoffen handelt, dann ist
    diese Maßnahme nicht erforderlich, weil das ge-
    schmolzene Gut von selbst nach unten, abläuft.
    Gegebenenfalls kann man auch das ungewollte
    Durchrutschen des Schüttgute: durch Siebe, die an
    ch"r .lustrittsöftnun der la.ektrode i angchracht
    sind, verni@c iden.
    Es ist mitunter erwünscht. das Schüttgut, b-i-
    spie@s«-@i,e Preßmassen, di° Kunstharze enthalten.
    vor dein Schmelzen ,erst langsam. anzuwä rirnen. 1lan
    kann dies :: reicli.en , wenn man si.e zunächst in ,ein
    scliiväch,eres Feld einführt. Eine Ausführungsform
    d.r I?riindun, mit deren Hilfe dies in einfacher
    ",lii,gt, zeigt Fig. 2. Die mit Fig. i überein-
    T2 h.2 Ilke t:-ageii die gleichen B:°zugs-
    zeichen. Dizi Anordnung nach Fig. 2 unterscheidet
    sich von den, Gerät nach Fig. i dadurch, daß die
    beiden. Elektroden die Mantelflächen von Kegeln
    bilden, de einen verschiedenen Öffnungs- bzw.
    1.:iguügsivinlcel aufweisen. Auf diese @Z'eise wird
    ein l?#,-liandlungsrau m gesc'haffen., in dem, die Feld-
    stärke nach unten zunimmt. Das in den Behälter 3
    gebrachte Schüttgut kommt deshalb zunächst in
    ,:inv "lor..c hl.eir:rer Feldstärke, wird dort allmäh-
    lich erhitzt und langt schließlich in dier "Zähe der
    Austrittsöffnung in ein starres Feld, durch das es
    v-erhältnisin.-il3ig rasch auf die Endtemperatur ge-
    bracht wird. Auch lief dieser Anordnung läßt sich
    die Feldstärke durch axiale Verschiebung einer
    der Elektroden. in weiten Grenzen beeinflussen und
    den j.e;veiligen Erfordernissen und der Art des zu
    li.ehand'elnd-en Gutes anpassen. Es gelingt auf diese
    Weis@°, einerseits Überhitzungen des :Materials zu
    vermeiden tind aniderei-seits eine Gewähr für eine
    gleichniiifige Erwärmung, insbesondere ein
    Durchschmelzen des Materials zu schaffen.
    Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ver-
    jüngt sich die Elektrode nach oben. Man) kann aber
    auch die umgekehrte Anordnung benutzen und das
    Material in den Ringspalt zwischen den Elektroden
    an der Seite größerer Öffnung einfüllen., wie -Fig. 3
    zeigt. Dieser Weg ist dann nützlich, wenn. das
    Material im. Laufe der Erhitzung an Volumen, z. B.
    durch Zusam.mernsintern, verliert. Auch. beim
    1 iederschnielzen von Stoffen) kann diese Bauform
    nützlich. sein, weil dabei durch das Abfließen der
    geschmolzenen Teile sich das im:
    befindliche Gut nach der Austrittsöffnung ,zu ver-
    m@indert.

Claims (1)

  1. PATE\TANSYRtiCHI:: i. Anordnung zum Behandeln von Schüttgut im, elektrischen Wechselfelde, bei der das. Gut zwischen zwei koaxial angeordnete Elektroden gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodien die Mantelflächen von Kegeln oder Pyramiden .bilden. y2. Anordnung nach. Anspruch i, dadurch ge- lc.ennzeichnet, d!aß die Neigung der Mantel- fläch-en der Elektroden gegen: die gemeinsame Achse für jede der Elektroden, eine andere Größe besitzt. 3. Anordnung nach Anspruch z oder 2, da- durch gel,#ennzeichnet, daß, die Elektroden in axialer Richtung gegeneinander verschiebbar angeordnet sind.
DES5087D 1944-11-08 1944-11-08 Anordnung zum Behandeln von Schuettgut im elektrischen Wechselfelde Expired DE858872C (de)

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DE858872C true DE858872C (de) 1952-12-11

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ID=7471166

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DES5087D Expired DE858872C (de) 1944-11-08 1944-11-08 Anordnung zum Behandeln von Schuettgut im elektrischen Wechselfelde

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DE (1) DE858872C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0594566A4 (de) * 1989-06-12 1992-04-21 Foodco Corp PULSIERTE HOCHSPANNUNGSSYSTEM ZUR VERLäNGERUNG DER HALTBARKEIT VON PUMPFäHIGEN NäHRMTTELN.
DE202011004177U1 (de) * 2011-03-18 2012-06-25 Hugo Vogelsang Maschinenbau Gmbh Vorrichtung zur elektrischen Desintegration

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0594566A4 (de) * 1989-06-12 1992-04-21 Foodco Corp PULSIERTE HOCHSPANNUNGSSYSTEM ZUR VERLäNGERUNG DER HALTBARKEIT VON PUMPFäHIGEN NäHRMTTELN.
DE202011004177U1 (de) * 2011-03-18 2012-06-25 Hugo Vogelsang Maschinenbau Gmbh Vorrichtung zur elektrischen Desintegration

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