DE858872C - Anordnung zum Behandeln von Schuettgut im elektrischen Wechselfelde - Google Patents
Anordnung zum Behandeln von Schuettgut im elektrischen WechselfeldeInfo
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Description
-
Es ist bekannt. Schüttgut einem elektrischen fG'echselfeIde. insbesondere einem Hoclifrequen.z- felde, auszusetzen, um darin bestimmte Wirkungen hervorzurtifon. Meist handelt .es sich dabei um die Erwärmung des Gut::. beispiasweise zum Zwecke (les ScIim.elzens. d.-.i- @ierlreifülirung chemischer ke- aktionen, der Tötung von Parasiten od. dgl. E# ist auch bekannt. zur llehandlung von Schüttgut koaxiale Elektroden anzuwenden, in deren rin,::- förmig°m Zwischenraum das Schüttgut eingel)racht wird. Diese Ele:ktrodenforin hat den Vorteil, da(, man. in einem -verhältnismäßig gi-olien Raum. ein lioinogenes elektrisch-:s Feld erzeugen kann und man die Gcwähr dafür erhält, da?) alle Teile des Schüttguts g@enüend lange Zeit in eincin aus- :-eichend starken Felde verw;ilen. Ein Mangel zvlinrl-is.cher Elektroden besteht jedoch darin, daß man die Feldstärke im: hehand'lungsrauni nur durch Änderung der angelegten Weclis"elsl)an@nung beein- flussen kann. Dies setzt weitere Hilfsmittel oder eine Spanntwgsquelle voraus., deren Spannung in genügend weiten Grenzen verä-nderliar ist. Die Erfindung betrifft nun eine Efektrodenform, hei der es auf anderem l'i'ege gelingt, die Feld!- stärke einzustellen und so dem jeweils zu behan- delnden Gute anzupassen. Gemäß der Erfindung werden die lzoaxialen Elektroden so gestaltet, daß sie Flächen von koaxialen Kegeln: oder Pyramiden bilden.. Mit derartigen Elektroden gelingt es, durch axiale Verschiebung der Elektroden den Abstand zwischen den Elektroden: zu ändern und so bei gleicher Elektrodenspannung die Feldstärke zu be- einflussen. Wesentlich ist dabei, daß die Homo- genität des Feldes zwischen: den El-el:troden nicht r"nnens-,v.ert beeinflußt wird. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in: den Figuren darg@esteI1t. Mit i und 2 sind metallische Elektroden bezeichnet. Sie besitzen. die Form von Kegelstümpfen. An. der oberen Öffnung der Elek- trode i schließt sich ein aus Isoliermaterial kleiner Dielektrizitätskonstante und kleiner Verluste her- gestellter Zylinder 3 an, der einen Aufnahme- hehälter für das zu behandelnde, beispielsweise zu schmelzende Gut bildet. Die innere, oben abge- schlossene Elektrode 2 ist in senkrechter Richtung verschiebbar, um auf diese Weise den) Elektroden- abstand leicht verändern zu können.. d. und 3 sind die Stromzuführungen, mit deren: Hilfe das Gerät an einen. Hochfrequenzgenerator angeschlossen ist. Um ein Durchrutschen des Schüttgutes durch den Behandlungsraum zu vermeiden, kann der Neigungswinkel der Elektroden dem Schüttwinkel des Gutes angepaßt sein. Man kann durch mecha- nische Erschütterungen der Elektroden das Durch- rutschen herbeiführen. Wenn es sich uni das Niederschmelzen von Stoffen handelt, dann ist diese Maßnahme nicht erforderlich, weil das ge- schmolzene Gut von selbst nach unten, abläuft. Gegebenenfalls kann man auch das ungewollte Durchrutschen des Schüttgute: durch Siebe, die an ch"r .lustrittsöftnun der la.ektrode i angchracht sind, verni@c iden. Es ist mitunter erwünscht. das Schüttgut, b-i- spie@s«-@i,e Preßmassen, di° Kunstharze enthalten. vor dein Schmelzen ,erst langsam. anzuwä rirnen. 1lan kann dies :: reicli.en , wenn man si.e zunächst in ,ein scliiväch,eres Feld einführt. Eine Ausführungsform d.r I?riindun, mit deren Hilfe dies in einfacher ",lii,gt, zeigt Fig. 2. Die mit Fig. i überein- T2 h.2 Ilke t:-ageii die gleichen B:°zugs- zeichen. Dizi Anordnung nach Fig. 2 unterscheidet sich von den, Gerät nach Fig. i dadurch, daß die beiden. Elektroden die Mantelflächen von Kegeln bilden, de einen verschiedenen Öffnungs- bzw. 1.:iguügsivinlcel aufweisen. Auf diese @Z'eise wird ein l?#,-liandlungsrau m gesc'haffen., in dem, die Feld- stärke nach unten zunimmt. Das in den Behälter 3 gebrachte Schüttgut kommt deshalb zunächst in ,:inv "lor..c hl.eir:rer Feldstärke, wird dort allmäh- lich erhitzt und langt schließlich in dier "Zähe der Austrittsöffnung in ein starres Feld, durch das es v-erhältnisin.-il3ig rasch auf die Endtemperatur ge- bracht wird. Auch lief dieser Anordnung läßt sich die Feldstärke durch axiale Verschiebung einer der Elektroden. in weiten Grenzen beeinflussen und den j.e;veiligen Erfordernissen und der Art des zu li.ehand'elnd-en Gutes anpassen. Es gelingt auf diese Weis@°, einerseits Überhitzungen des :Materials zu vermeiden tind aniderei-seits eine Gewähr für eine gleichniiifige Erwärmung, insbesondere ein Durchschmelzen des Materials zu schaffen. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ver- jüngt sich die Elektrode nach oben. Man) kann aber auch die umgekehrte Anordnung benutzen und das Material in den Ringspalt zwischen den Elektroden an der Seite größerer Öffnung einfüllen., wie -Fig. 3 zeigt. Dieser Weg ist dann nützlich, wenn. das Material im. Laufe der Erhitzung an Volumen, z. B. durch Zusam.mernsintern, verliert. Auch. beim 1 iederschnielzen von Stoffen) kann diese Bauform nützlich. sein, weil dabei durch das Abfließen der geschmolzenen Teile sich das im: befindliche Gut nach der Austrittsöffnung ,zu ver- m@indert.
Claims (1)
-
PATE\TANSYRtiCHI:: i. Anordnung zum Behandeln von Schüttgut im, elektrischen Wechselfelde, bei der das. Gut zwischen zwei koaxial angeordnete Elektroden gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodien die Mantelflächen von Kegeln oder Pyramiden .bilden. y2. Anordnung nach. Anspruch i, dadurch ge- lc.ennzeichnet, d!aß die Neigung der Mantel- fläch-en der Elektroden gegen: die gemeinsame Achse für jede der Elektroden, eine andere Größe besitzt. 3. Anordnung nach Anspruch z oder 2, da- durch gel,#ennzeichnet, daß, die Elektroden in axialer Richtung gegeneinander verschiebbar angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES5087D DE858872C (de) | 1944-11-08 | 1944-11-08 | Anordnung zum Behandeln von Schuettgut im elektrischen Wechselfelde |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES5087D DE858872C (de) | 1944-11-08 | 1944-11-08 | Anordnung zum Behandeln von Schuettgut im elektrischen Wechselfelde |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE858872C true DE858872C (de) | 1952-12-11 |
Family
ID=7471166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES5087D Expired DE858872C (de) | 1944-11-08 | 1944-11-08 | Anordnung zum Behandeln von Schuettgut im elektrischen Wechselfelde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE858872C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0594566A4 (de) * | 1989-06-12 | 1992-04-21 | Foodco Corp | PULSIERTE HOCHSPANNUNGSSYSTEM ZUR VERLäNGERUNG DER HALTBARKEIT VON PUMPFäHIGEN NäHRMTTELN. |
| DE202011004177U1 (de) * | 2011-03-18 | 2012-06-25 | Hugo Vogelsang Maschinenbau Gmbh | Vorrichtung zur elektrischen Desintegration |
-
1944
- 1944-11-08 DE DES5087D patent/DE858872C/de not_active Expired
Cited By (2)
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| EP0594566A4 (de) * | 1989-06-12 | 1992-04-21 | Foodco Corp | PULSIERTE HOCHSPANNUNGSSYSTEM ZUR VERLäNGERUNG DER HALTBARKEIT VON PUMPFäHIGEN NäHRMTTELN. |
| DE202011004177U1 (de) * | 2011-03-18 | 2012-06-25 | Hugo Vogelsang Maschinenbau Gmbh | Vorrichtung zur elektrischen Desintegration |
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