DE85888C - - Google Patents

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DE85888C
DE85888C DENDAT85888D DE85888DA DE85888C DE 85888 C DE85888 C DE 85888C DE NDAT85888 D DENDAT85888 D DE NDAT85888D DE 85888D A DE85888D A DE 85888DA DE 85888 C DE85888 C DE 85888C
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C13—SUGAR INDUSTRY
    • C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B5/00—Reducing the size of material from which sugar is to be extracted
    • C13B5/06—Slicing sugar beet

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 89: Zucker- und Stärkegewinnung.
Schnitzelmesser.
, Zusatz zum Patente JSIl 78510 vom 7. November ii
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1895 ab. Längste Dauer: 6. November 1908.
Durch das Patent Nr. 78510 wird ein Schnitzelmesser geschützt, welches dadurch gekennzeichnet ist, dafs der abgesetzte Auflageschenkel H oder die Rippen H bei eventuell durchgefrästen oberen Rinnen allmälig nach hinten ansteigen, zum Zwecke, ein allmä'liges Anheben der Rübe über das Niveau der Oberfläche der Schnitzelscheibe zu bewirken, wie auch ferner unter Patent-Anspruch 5 eine Ausführungsform des unter 1. geschützten Schnitzelmessers bezeichnet ist, welche — wenn das letztere als Doppelmesser verwendet werden soll — dadurch gekennzeichnet ist, dafs das Messer A, um der von der Fläche α bezw. den Dachspjtzen H1 getragenen Rübe ein ferneres Auflager zu schaffen, ehe das Messer B zum Schnitt gelangt, von der Peripherie der Schneidescheibe aus betrachtet, nach einem Winkel oder einer Curve geformt ist, dessen aus dem Schneidewinkel und dem Auflageschenkel des Messers gebildete Schenkel allmälig nach oben ansteigen.
Die Construction beider oben bezeichneten Messer, sowohl. des Einzeln-Schnitzelmessers mit abgesetztem Auflageschenkel H, als auch des. als Vordermesser bei Doppelmessern Verwendung findenden, mit den Rippen H1 versehenen Messers, dessen Schneideschenkel und Auflageschenkel einen nach beiden Seiten allmälig nach oben steigenden Winkel· oder eine Curve bilden, bewirkt, dafs die Schnitzel an dem Untertheil des Befestigungssteges, der behufs Schaffung einer stabilen Tragefläche für das Messer steil gestellt werden mufs, anprallen.
Dieser Umstand hat fehlerhafte Schnitzel im Gefolge. Die Gröfse dieses Fehlers sieht man sehr deutlich an den tiefen Eingrabungen, welche die anprallenden Schnitzel an dem Messertragesteg H von langer gebrauchten Schnitzelmesserkasten bewirken.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diesen Fehler durch eine andere Ausführungsform als die im Patent Nr. 78510 vorgeführte zu beheben, und zwar dadurch, dafs der vordere schneidende Theil des Messers sich mit seiner unteren Seite nicht mehr an den Messersitz anschliefst, sondern dafs der Schnitzel an dem unteren Messertheil fortgeführt wird.
Durch die zweitheilige Form des Messers wird eine glatte Schnitzelabführfläche und ein freier Austritt geschaffen, sowie der Schnitzelanprall vermieden.
Das Schnitzelmesser ist in zwei Theile gespalten, und zwar:'
a) in einen Vordertheil a, welcher verschiebbar angeordnet ist und
b) einen den aufsteigenden Hintertheil des Messers ersetzenden Messerbefestigungssteg U, welcher die Eigentümlichkeit des den allmälig nach oben aufsteigenden Schenkel bildenden Theiles des Auflageschenkels des Messers in Nr. 78510 besitzt.
(2. Auflage, ausgegeben am 22. Dezember fSgS.J
Man sieht vh der Zeichnung (Fig. i) ein solches Messe/ als Vordermesser eines Doppelmessers gebildet und in Fig. 2 als Einzelmesser. . / ·,·,; , ; ■ ■. ,· -, .■■, - ...
Der den vorderer! ■ Theil des! Winkels bildende Schneideschenkel α geht nicht im Scheitel in den flach oben ansteigenden Auflageschenkel des Messers über, sondern läuft in gerader Linie in einen Befestigungsschenkel aus.
D^r zweite Theil des nach oben ansteigenden Winkelschenkels wird jedoch nicht ■— wie in dem Patent Nr. 78510 angegeben — von der Oberfläche des Messer-Auflageschenkels, sondern /von der Oberfläche des Messer-Befestigungssteges H gebildet, welcher letztere demnach den hinteren Theil des ursprünglichen Messers ersetzt.
Bei Doppelmessern ist dieser Befestigungssteg H auf seiqer Oberfläche (Fig. r);mit derselben Einfräsung versehen, wie im Patent Nr. 78510 solche der Auflageschenkel des Messers auf seiner Oberfläche zeigt, während bei Einzeln-Schnitzelmessern es nur einer einfachen allmäligen Ansteigung mit glatter Fläche (Fig. 2) bedarf, oder auch ähnlicher Einfräsungen, wie solche in den Ausführungsformen der Patent-Ansprüche in Nr. 78510 enthalten sind.
Fig. 3 der Zeichnung zeigt die obere Ansicht eines Doppelmesserkastens, bei welcher der vordere Theil des Messertheiles α auf der einen Seite ,X" .unverkürzt,,und .gut" der anderen Seite Y durch' Näehschärferr'vefkürzt ist.
Das verkürzte Messer wird stets um den entsprechenden Theil der Verkürzung nachgeschoben.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprücft:
    Ausführungsform des;, durch das Patent Nr. 78510 geschützten Schnitzelmessers, dadurch gekennzeichnet, dafs das Messer aus zwei Theilen zusammengesetzt ist, und zwar aus einem Schnitzelmesser-Vordertheil, dessen gerader, abgesetzter1'hinterer Schenkel unterhalb des Schnitzelmesser - Tragesteges befestigt ist, um einen von dem letzteren nicht beeinflufsten freien unteren Schnitzelab^ang zu erzielen, und einem allmälig nach hinten aufsteigenden Messer-Befestigungssteg [H, Fig. 1) bei Doppelmessern bezw. Messertragesteg (H, Fig. 2) bei Einzelmessern, welcher Steg: den hinteren allmälig aufsteigenden Auflageschenkel des .Messers des Haupt-Patentes ersetzt,: und dessen Oberfläche ebenso wie der hintere Auflageschenkel des durch das Haupt-Patent geschützten Messers ausgefräst ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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