DE859063C - Fluor enthaltender metallischer Werkstoff - Google Patents

Fluor enthaltender metallischer Werkstoff

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DE859063C
DE859063C DE1951P0005403 DEP0005403D DE859063C DE 859063 C DE859063 C DE 859063C DE 1951P0005403 DE1951P0005403 DE 1951P0005403 DE P0005403 D DEP0005403 D DE P0005403D DE 859063 C DE859063 C DE 859063C
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DE1951P0005403
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Richard A Parske
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RICHARD A PARSKE WUPPERTAL
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RICHARD A PARSKE WUPPERTAL
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C43/00Alloys containing radioactive materials

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Fluor enthaltender metallischer Werkstoff Es ist bekannt, daß man Konstruktionswerkstoffe oder sonstige Werk- und Verbundstoffe od. dgl. in der Weise herstellen kann, daß man beliebigen metallischen und nichtmetallischen Stoffen Silikon allein oder auch in Verbindung mit Radioisotopen in jedem Verhältnis .und in jeder beliebigen Form bzw. in wägbaren und in nichtwägbaren Mengen zusetzt.
  • Es wurde nun gefunden, daß die günstige Wirkung dieses Verfahrens auf einer Umw andlungswirkung beruht und daß das Verfahren einer Verallgemeinerung fähig ist, indem auch andere Zusätze zu beliebigen metallischen und nichtmetallischen Stoffen bzw.Legierungssystemen verwendet werden können, die sich unmittelbar von Rohstoffen oder aus einer Kombination anorganischer und organischer Materie ableiten. Besonders vorteilhaft hat sich ein Zusatz von Fluor allein oder auch in Verbindung mit radioaktiven Stoffen, u. a. mit natürlichen und künstlich gewonnenen Radioelementen und Radioisotopen in festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen, erwiesen. An Stelle von elementarem Fluor können auch andere Mischungen organischer und/oder anorganischer Verbindungen bzw. Kombination verschiedener Stoffklassen usw., die geeignet sind, Umwandlungswirkung zu erzeugen, wie z. B. das chemisch so überaus reaktionsfähige Fluor in seinen anorganischen und organischen Verbindungen oder Fluor-i8 enthaltendes Material oder Fluon und analoge Verbindungen, angewandt werden. Man erreicht hierbei, daß diese Zusätze stofflich stärker, aktivierend bzw. energisierend oder veredelnd wirken bzw. fluoraktive Zwischen- und Umwandlungsprodukte, übergangselemente usw., mit verschiedenen Wertigkeitsstufen bilden, sei es unter Auflösung oder Verbindungsbildung, sei es unter Ionisierungswirkung oder.aus der Zunahme der inneren Energie bei radioaktiv indizierten metallischen und nichtmetallischen Systemen usw. Ferner erschließen sich durch die Affinität des Fluors zu anderen Elementen, iUeigung zur Komplexbildung, durch Fluorieren von Gemischen usw., vielfältige Wirkungsmöglichkeiten und Umwandlungsfolgen. Die Umwandlung von metallischen und nichtmetallischen Stoffen durch derartige Zusätze in weit höherwertige Stoffe und die Darstellung hochwertiger Werkstoffe, die diese Zusätze in verschiedenen XIodifikationen enthalten, ist von wesentlicher Bedeutung und bildet ein wichtiges :Werkmal der Erfindung.
  • Die unter Anwendung von Fluor oder von hochfluorierten Stoffen und Gemischen bzw. von fluoraktivem Material oder von radioaktiv indizierten Fluorverbindungen und den sich aus ihnen neu bildenden Substanzen 'hergestellten Metalle und ihre Legierungen sowie Metallpulver zeichnen sich durch besonders wertvolle physikalische, mechanische und chemische Eigenschaften aus. Die verschiedenartigsten Endprodukte sind erstaunlich widerstandsfähig gegen Korrosion und Zersetzung, ferner zeigen sie eine ungewöhnlich hohe Beständigkeit gegen Hitzeeinwirkung. So gewonnener Stahl findet in erster Linie Verwendung zur Erzeugung von nahtlosem und anderem Rohrmaterial sowie jeweils durch entsprechende Zusammensetzung der Zusätze auch für ganz andere Zwecke, besonders im Hinblick auf extreme Temperaturverhältnisse. Die Eigenschaften der neuen Werkstoffe, u. a. bei verhältnismäßig hohen wie auch bei extrem tiefen Temperaturen, bei supraleitendem Zustande usw., versprechen ein außergewöhnlich breites Anwendungsgebiet und einen überraschenden Fortschritt.
  • Als Beispiel eines Stahles gemäß der Erfindung sei folgende Zusammensetzung genannt: o,20/0 C, i % Silikon, o,i bis 0,5% Th, i %, Ce, S0/0 Ta, io bis 15% Cr und Fluor bzw. Fluon, gegebenenfalls (für Sondereigenschaften) : mit Gehalten an Titan-51, @Zolybdaen-99, Tantal-182, Niob-95, Silicium-31, Fluor-i8 und/oder anderen radioaktiven Stoffen und/oder mit Gehalten an CeF3, RaFz, Ra Be F4 oder U F6 oder A1 F6 Na3 ferner C CI.,Fz sowie an radioaktiv indiziertem Nb N (in US:-, Cb N genannt) für supraleitend'e Stoffe usw., einzeln oder zu mehreren in einer infinitesimalen Konzentration.
  • Eine weitere Ausgestaltung des Verfahrens besteht nach der vorliegenden Erfindung darin, daß man beliebige metallische Werkstoffe öder Metallkörper aus Teilchen, wie Pulver oder Körnern, von Metallen oder Metallegierungen mit Gehalten an radioaktiven Stoffen, u. a Silikon und/oder Fluon enthaltende Stahllegierungen mit Gehalten an natürlichen und künstlich gewonnenen Radioelementen und/oder Radioisotopen:, einer Behandlung in der Kälte aussetzt. Sie besteht aus einer Abkühlung des metallischen Werkstoffes auf minus i85° C in einem Bad, z. B. aus flüssigem Stickstoff, und einem unmittelbar darauffolgenden Auswalzen oder Heißschmieden bei an sich bekannten Temperaturen, wodurch durchgreifende erhebliche Härtesteigerungen erzielt werden. Zu Zwecken der Beeinflussung des Härtegrades oder zur Erhöhung der jeweiligen Wirkung ist es zweckmäßig, diesen beiden Stufen der Behandlung eine dritte folgen zu lassen, die je nach der Beschaffenheit des Materials längere oder kürzere Zeit bei einer verschieden höhen Temperatur, z. B. 4oo° C, stattfindet. Die vorteilhafte Wirkung der Tieftemperaturbehandlung, der eine mehr oder weniger rasche Erwärmung folgt, erscheint dadurch begründet, daß durch das Verfahren der Erfindung die Anordnung der Atome des Metalls mit Gehalten an radioaktiven Stoffen grundsätzlich verändert wird..

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: f. Metallischer Werkstoff, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Fluor allein oder auch in Verbindung mit radioaktiven Stoffen.
  2. 2. Werkstoff nach Anspruch i, gekennzeichnet durch weitere Zusätze von Mischungen organischer und/oder anorganischer Verbindungen mit Umwandlungsvermögen, wie z. B. Silikon, Fluon.
  3. 3. Verfahren zur Wärmebehandlung des Werkstoffes nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstoffe mit Gehalten an radioaktiven Stoffen einer Behandlung in der Kälte ausgesetzt werden, der unmittelbar eine in sehr weiten Temperaturgrenzen liegende Erwärmung folgt.
DE1951P0005403 1951-04-18 1951-04-18 Fluor enthaltender metallischer Werkstoff Expired DE859063C (de)

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