DE85942C - - Google Patents

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DE85942C
DE85942C DENDAT85942D DE85942DA DE85942C DE 85942 C DE85942 C DE 85942C DE NDAT85942 D DENDAT85942 D DE NDAT85942D DE 85942D A DE85942D A DE 85942DA DE 85942 C DE85942 C DE 85942C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C3/00Drilling machines or drilling devices; Equipment therefor
    • B27C3/08Operator-supported drilling machines or devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT
Tragbare Handbohrapparate, die besonders zu Arbeiten im Freien dienen, bestehen stets aus einzelnen Theilen, die meist beim Anschlagen der Apparate an die zu bohrenden Gegenstände angepafst und zusammengesetzt werden müssen, was jedesmal zeitraubend und bei dem möglichen Verlust irgend eines Theiles sehr störend ist.
Der neue Bohrapparat hilft diesem Uebelstande dadurch ab, dafs er ein stets fest in gegenseitiger Verbindung bleibendes Ganzes bildet, dessen einzelne Theile nichtsdestoweniger leicht veränderlich sind.
Derselbe ist in der Zeichnung dargestellt, wo er beispielsweise zum Bohren von Rundpfosten, Stämmen, Zaunpfählen für Drahtzäune und dergl. an einem
gebracht erscheint.
Fig. ι zeigt eine Längsansicht von der Seite; Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht;
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf Fig. 1,
Fig. 4 die Befestigungsvorrichtung allein.
A ist ein starker Schuh in U-Eisen ähnlicher Querschnittsform, dessen beide Schenkel etwas gespreizt stehen und die an den Rändern auf die ganze Länge mit starken Zähnen versehen sind.
Der eine Schenkel ist aufserdem mit zwei auf seiner Aufsenfläche als Rippen L vorstehenden Hakennasen versehen. Der Rücken des Schuhes trägt den eigentlichen Bohrapparat. Derselbe besteht aus zwei Säulen B, die ein Querhaupt C am anderen Ende .,zwischen.; je
solchen Gegenstand anzwei Muttern der Säulen eingeklemmt halten, und aus der in central gebohrtem Gewinde des Querhauptes durch Handkurbel Z drehbaren Schraubenspindel R mit Bohrmutter. Die Spindel R ist parallel den Säulen B angeordnet und trägt zwischen denselben am Ende die durch Mutter mit Stift an der Bohrmuffe anliegende Führungsplatte U, welche durch die Säulen B B geführt wird.
Im Bohrkopfe S sitzt als axiale Verlängerung der Spindel R ein entsprechend langer Bohrer W, der durch ein Loch Y im Rücken des Schuhes A tritt und der in der Bohrmuffe S durch Schraubenstift X befestigt ist.
Zur Befestigung dieses Bohrwerkzeuges, z. B. an einem Pfosten, der durchbohrt werden soll, ist der Schuh A auf dem Rücken mit zwei Scharnierösen D, je gleich weit von den Enden des Schuhes stehend und parallel zur Länge des Schuhes gebohrt, versehen. Auf diesen Oesen sitzen gelenkig mit vernieteten Bolzen H zwei Hebel E mit ihren Gabelenden, die je in ihren zweiten Bohrungen bei / ein gelenkig angenietetes Gabelstück G tragen, auf dessen Gabelrücken in Oesen je eine kräftige Kette M mittelst sogenannten Kettenschlofsgliedes angeschlossen ist. Wird .nun, wie Fig. 1 und 3 zeigen, der Schuh mit seinen gespreizten Schenkeln gegen den zu bohrenden Stamm gelegt, so dafs die Bohrerspitze die Stelle des bestimmten Loches trifft, und werden die Ketten M um den Pfosten gelegt, fest angezogen > und·, mit dem je entsprechenden Gliede
in die Haken L eingehängt, welche sich in derselben Entfernung von den Enden des Schuhes befinden wie die Oesen D und- somit den beiden Ketten parallele Umschlingung des Pfostens oder sonstigen Gegenstandes gestatten, so ist die Anbringung fertig.
Um nun die Vorrichtung fest gegen das zu bohrende Stück zu klemmen, wird der Hebel E mit seiner Handhabe erfafst und mittelst Umlegens aus der Lage N nach der Richtung des Pfeiles in Fig. 3 die Kette kräftig angezogen, bis der Hebel in der Todtlage 2V1 liegt, wodurch die erzielte starke Kettenspannung erzielt wird und der Apparat ganz fest steht.
Beim Bohren mittelst Drehung der Handkurbel Z wird durch das Schraubengewinde der Spindel der Bohrer fast mühelos in das zu bohrende Material eindringen, da er bei jeder Umdrehung um eine Gewindesteigung auch vorwärts geht; nach Vollendung der Bohrung wird Z zurückgedreht und der Schuh durch Zurückklappen des Hebels E gelöst, und der Apparat ist nach Aushaken der nunmehr losen Kette aus L wieder für weitere Verwendung fertig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein transportabler Handbohrapparat mit Ketten und Excenterspannhebel-Anschlufsvorrichtung zum Befestigen an den zu bohrenden Gegenstand (Stamm, Pfosten), gekennzeichnet durch einen kanalförmigen Rahmen (A) mit etwas gespreizten, gezahnten Schenkeln zum Anlegen an den Pfosten, und dessen Quersteg als Träger zweier Bohrsäulen (B) dient, die am freien Ende durch ein festes Querhaupt (C) verbunden sind, in welchem die mit einer Handkurbel (Z) versehene Bohrspindel Gewindeführung findet, während eine auf den Säulen gleitende Führungsplatte (U), an der der Bohrkopf (S) und das Ende der Spindel befestigt sind, dieser zur Parallelführung zwischen den Säulen dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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