DE859751C - Niederhaltevorrichtung zum Entkuppeln der Befoerderungsmittel vom Luftseil in den Einfahrstationen bei insbesondere einseiligen Luftseilbahnen - Google Patents

Niederhaltevorrichtung zum Entkuppeln der Befoerderungsmittel vom Luftseil in den Einfahrstationen bei insbesondere einseiligen Luftseilbahnen

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DE859751C
DE859751C DEK6221A DEK0006221A DE859751C DE 859751 C DE859751 C DE 859751C DE K6221 A DEK6221 A DE K6221A DE K0006221 A DEK0006221 A DE K0006221A DE 859751 C DE859751 C DE 859751C
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DE
Germany
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cable
hold
rope
arm
housing
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DEK6221A
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Inventor
Friedrich Buchholtz
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Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Niederhaltevorrichtung zum Entkuppeln der Beförderungsmittel vom Luftseil in den Einfahrstationen bei insbesondere einseiligen Luftseilbahnen Bekannt sind Niederhaltevorrichtungen bei insbesondere einseiligen Luftseilbahnen, .denen die Aufgabe zukommt, das vollständige Entkuppeln der in eine Seilbahnstation einfahrenden Beförderungsmittel vom Luftseil herbeizuführen. Diese bekannten Ausführungen bestehen im wesentlichen aus zwei ,durch eine- Deckplatte miteinander verbundenen L-förmigen Führungsteilen, zwischen denen das Luftseil geführt ist. Die Niederhaltevorrichtung ist hierbei vorzugsweise auf derselben, am Seilbahngerüst angeordneten Grundplatte vorgesehen, auf der die Laufschienen zur Aufnahme für die einfahrend-en, mit Laufrollen ausgerüsteten Kupplungsvorrichtungen ,der Beförderungsmittel angeordnet sind. Bei den einseiligen Luftseilbahnen sind die Kupplungsvorrichtungen vorzugsweise als Eigengew ichtskuppler ausgebildet, d. h. sie stellen unter der Einwirkung des Engem und Nutzgewichtes des Beförderungsmittels die kraftschlüssige Verbindung zwischen,dem =laufenden Luftseil und dern Beförderungsmittel her. Hieribei wirkt die mit den Tragsesseln, Kabinen, Gondeln ad. dgl. belastete und am Gehäuse der Kupplungsvorrichtung angelenkte Tragstange auf zwei im Gehäuse gegeneinander beweglich gelagerte Kupplungsbacken ein.
  • Zur Entkupplung bzw. zur Aufhebung des Reibungshaftschlusses zwischen Luftseil und Kupplungsbacken werden das in eine Station einfahrende Beförderungsmittel mittels der Laufrollen der Kupplungsvorrichtung auf - die zunächst unterhalb des Luftseiles parallel liegenden und dann zu ihm stetig ansteigenden Laufschienen .geführt und dar bei gleichzeitig die Tragstange durch eine besondere, hier nicht weiter zu beschreibende Vorrichtung entlastet. Die Kupplungsbacken sind zwar noch geschlossen, unterliegen jedoch nicht mehr der Einwirkung des Eigen- bzw. Nutzgewichtes des Beförderungsmittels. Wird :dieses nun aurf den sich immer mehr vom Luftseil entfernenden und alsdann oberhalb zu ihm wieder parallel bzw. waagerecht angeordneten Laufschienen weiterbewegt, so übt d-as mit dem Beförderungsmittel zunächst leicht nach oben angehobene Luftseil eine nach unten gerichtete Zugkraft aus, wodurch :die Kupplungsbacken aufgerissen werden.
  • ZurUnterstützungdieses Entkupplungsvorganges ist etwa im geometrischen Schnittpunkt des Luftseiles mit den Laufschienen die Niederhaltevorrichtung angeordnet, und zwar derart, daß die Kupplungsvorrichtungen mit rechtzeitig geöffneten Kupplungsbacken noch über dies;- hinweggleiten können. Die Niederhaltevorrichtung soll hierbei lediglich ein unzulässiges, zu Seilknickungen führendes Hochreißen des Luftseiles vermeiden und ein frühzeitiges Aufreißen der Kupplungsbacken bewirken.
  • Es besteht jedoch die Gefahr, d.aß beispielsweise trotz Entlastung der Kupplungsvorrichtung die Kupplungsbacken infolge Verklemmung, Verbiegung od. dgl. sich nicht rechtzeitig oder überhaupt nicht öffnen. Dadurch -.bewirkt die vom laufenden Seil weiterbewegte Kupplungsvorrichtungeinimmer stärker werdendes Abbiegen des Seiles., das um so größer wird und gegebenenfalls bis zur Knickurig führt, je weiter sich die Kupplungsvorrichtung--auf die Niederhaltevorrichtung zu bewegt und durch Auflaufen eine gewaltsame Hemmung verursacht. Es können dadurch Seilbrüche oder Zerstörungen an Teilen der Anlage auftreten, die lange Betriebsunterbrechungen zur Folge haben, ganz abgesehen von den möglichen Gefahrenmomenten für die sich noch in den Beförderungsmitteln befindlichen Fahrgäste.
  • Es sind zwar schon Sicherheitsvorrichtungen bei einseiligen Luftseilbahnen bekanntgeworden, - bei denen durch Fehlkupplungen Alarmvorrichtungen unter Stillsetzung der Anlage ausgelöst oder die' nicht richtig festgekuppelten Beförderungsmittel auf Nebengleise geleitet werden, ohne daß die Anlage stillgesetzt wird. Diese Vorrichtungen sind jedoch nur für die Überwachung der aus einer Station auslaufenden Beförderungsmittel von Bedeutung, da in dem Lichtraumprofil einer richtig festgeklemmten Kupplungsvorrichtung Taster mit elektrischen Kontakten vorgesehen sind, so daß eine richtig festgeklemmte Kupplungsvorrichtung das Lichtraumprofil ohne Berührung der Taster durchlaufen kann, während nicht richtig festgeklemmte Kupplungsvorrichtungen infolge ihrerfalschenLage zum Lichtraumprofil die Taster berühren und dadurch die Sicherheitsvorrichtung auslösen. Die Übertragung dieser Sicherheitsvorrichtung auf die Einfahrseite fder Station. würde die Führung des Luftseiles in einem Lichtraumprofil erfordern, was zu ständigen Fehl- und Störmeldungen Anlaß geben könnte, .da das Luftseil durch -den Entkupplungsvorgang in mehr oder weniger große Schwingungen versetzt wird.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Niederhaltevorrichtung als Entkupplungsüberwachungsvorrichtung auszubilden und diese so zu gestalten, daß beim Versagen des Entkupplungsvorganges die Antriebsmaschine abgeschaltet und die Niederhaltung auch durch die unter Einwirkung'der Massenkräfte der Seilbahn weiterlaufende Kupplungsvorrichtung wicht zerstört werden können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, ,die Niederhaltevorrichtung aus einem zweiarmigen Hebel herzustellen, der an einem Arm eine das Seil niederhaltende Druckrolle aufweist, während der zweite Arm nach Maligabe der für die normale, Entkupplung erforderlichen Niederhaltekraft in einem Gehäuse mittels einer Klemmvorrichtung festgehalten wird und mit einem Kontaktstück versehen ist, derart, :daßdieses beim Hochreißen des Seiles durch eine nicht gelöste Kupplungsvorrichtung das Abschalten der Seil.antriebsmaschine bewirkt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt Abb. i die Ansicht der Niederhaltevorrichtung und ihre Anordnung, Abi. 2 die Draufsicht auf die Anordnung gemäß Abb. i mit dem aufgeschnittenem Gehäuse und Abb. 3 und 4. jeweils einen Querschnitt durch das Gehäuse mit Ausführungsbeispielen einer federnden Klemmvorrichtung.
  • Das Luftseil wird durch eine Druckrolle i in einer dem Seilzug entsprechenden Richtung niedergehalten, wobei die Druckrolle i an einem Arm :2 eines zweiarmigen Hebels 2-,3 gelagert ist. Letzterer ist,entgegen dem Seillauf im spitzen Winkel zum Seil angeordnet und um ein Lager bzw. um eine Drehachse q. vom Seil abweisend schwenkbar gelagert. Das Lager bzw. die Drehachse q. ist an einer in bekannter Weise mit den Laufschienen 4.a gemeinsamen Grundplatte befestigt, die ihrerseits am Seilbahngerüst angeordnet ist und zusammen mit diesem das Maschinengestell bildet. Des weiteren ist der Hebelarm 3 an seinem Ende mit einem Kontaktstück 5 versehen. Sowohl der Hebelarm 3 als auch Jas Kontaktstück 5 wenden von einem nach unten offenen Gehäuse 6 umschlossen, in dem die dem Kontaktstück 5 zugeordneten Gegenkontakte 7 vorgesehen sind. Diese schließen den Stromkreis der Seilantriebsmaschine über das Kontaktstück 5. Das Gehäuse 6 ist an der Grundplatte oder am Seilbahngerüst in beliebiger Weise fest angeordnet; im Innern sind beiderseits zu den einander gegenüberliegenden Seitenflächen des Hebelarmes 3 feste oder einstellbare Andrückelemente gelagert, die eine Klemmvorrichtung bilden und zwischen sich den Hebelarm 3 mit einer Kraft festhalten, die der für den normalen Entkupplungsvorgang erforderlichen Niederhaltekraft entspricht. Als Arndrückelemente können beispielsweise in Käfigen 8 gehaltene und durch Federn 9 elastisch abgestützte Kugelnriö (Abb. q.) oder Bolzen ii (Abb. 3) dienen, die jeweils mittels einerFeder 13 in entsprechendeRasten ,des Hebelarmes 3 eingepreßt werden, wobei sich die Federn 13 in topfförmigen, am Gehäuse 6 angeordneten zylindrischen Gehäusen 12 abstützen. Der Anpreßdruck kann durch die' Muttern 14 eingestellt werden.
  • Die Wirkungsweise,der erfindungsgemäß ausgebildeten Niederhaltevorrichtung ist folgende: Die Kupplungsvorrichtungen der in eine Station einlaufenden Beförderungsmittel werden durch ihre Laufrollen von den Laufschienen q.a aufgenommen. Durcheine nicht beschriebene und dargestellte Vorrichtung werden die an einer Kupplungsvorrichtung angelenkte Tragstange für die Sessel, Kabinen, Gondeln od. dgl. und damit gleichzeitig die das Luftseil umschließenden Kupplungsbacken entlastet. Beim Weiterbewegen der Kupplungsvor-. richturng auf den sich infolge ihrer geneigten Lage allmählich vom Luftseil mach oben entfernenden Laufschienen 4.a wird das Luftseil leicht angehoben. Es entsteht .eine Zugkraft nach unten, wodurch die bereits entlasteten Kupplungsbacken aufgerissen werden. Zur Unterstützung des Entkupplungsvorganges dient die etwa im geometrischen Schnittpunkt zwischen Luftseil und Laufschienen 4.a angeordnete Niederhaltevorrichtung (Rolle,i), mittels ,der auch ein zu scharfes Abbiegen oder Knicken des Luftseiles vermieden werden soll.
  • Bei entlasteten, jedoch infolge Verklemmung oder Verbiegung sich nicht öffnenden Kupplungsbacken wird das Luftseil um so mehr nach oben gerissen, je mehr sich die Kupplungsvorrichtung auf den ansteigenden Laufschienen 4_a von der normalen Seilrichtung entfernt. Die hierbei von der Klemmvorrichtung im Gehäuse 6 auf die Druckrolle i ausgeübte Niederhaltekraft wird überschritten und der Arm 2 des zweiarmigen Hebels 2, 3 in Richtung des hochgerissenen Seiles um die Drehachse ¢ nach oben geschwenkt. Der Hebelarm 3 wird aus dem nach unten offenen Gehäuse 6 herausgedrückt, wodurch das Kontaktstück 5 den über die Gegenkontakte 7 geführten Stromkreis der Seilantriebsmaschine unterbricht. Die infolge der Massenkräfte der Seilbahn noch eine kurze Strecke weiterlaufende Kupplungsvorrichtung hebt hierbei den Arm 2 des zweiarmigen Hebels 2, 3 immer mehr an, bis er schließlich vollständig umgeschlagen bzw. @so weit geschwenkt worden ist, daß infolge seiner Anordnung. im spitzen Winkel zum Seil eine Berührung zwischen Hebel z, 3 und der Kupplungsvorrichtung nicht mehr gegeben ist. Dadurch wird durch die trotz abgeschalteter Seilantriehsmaschine noch weiterlaufende Kupplungsvorrichtung jede Beschädigung der Niederhaltevorrichtung vermieden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Niederhaltevorrichtung zum Entkuppeln der Beförderungsmittel vorn Luftseil in den Einfahrstationen bei insbesondere einseiligen Luftseilbahnen, angeordnet an einer mit .den Laufschienen für die Kupplungsvorrichtung eines ,Beförderungsmittels gemeinsamen, am Seilbahngerüst v orgeseh.enen Grundplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederhaltevorrichtung von einem zweiarmigen Hebel (2 und 3) gebildet wird, der an einem Arm (2) eine das Seil niederhaltende Druckrolle (i) aufweist, während der zweite Arm (3) nach Maßgabe der für die normale Entkupplung erforderlichen Niederhaltekraft in einem Gehäuse (6) mittels einer Klemmvorrichtung festgehalten ist und ein Kontaktstück (5) hat, derart, :daß dieses beim Hochreißen des Seiles durch eine nicht gelöste Kupplungsvorrichtung das Abschalten der Seilantriebsmaschine bewirkt.
  2. 2. Niederhaltevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den zweiten Arm (3) mit dem Kontaktstück (5) umschließende, an der Grundplatte bzw. am Seilbahngerüst befestigte Gehäuse (6) nach unten offen und mit Gegenkontakten (7) versehen ist, die .im Stromkreis der Seilantriebsmaschine angeordnet sind.
  3. 3. Niederhaltevorrichtung nach den Ansprüchen ,1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung von elastisch nachgiebigen Andrückelementen, z. B. Käfigen (8), Federn (9), Kugeln (io) bzw. federnd gelagerten Bolzen (ii), gebildet wird, die im Gehäuse (6) beiderseits der Seitenflächen des zweiten Hebelarmes (3) angeordnet sowie derart einstellbar sind, daß sie nach Überschreiten der erforderlichen Niederhaltekraft den Hebelarm vom Gehäuse lösen. q.. Niederhaltevorrichtung nach den An-#sprüchen ,i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Hebel (2, 3) entgegen dem Seillauf im spitzen Winkel zum Seil angeordnet ist, derart, daß dieser beim Hochreißen des Seiles durch eine nicht vom Seil gelöste, an die Druckrolle (i) anlaufende Kupplungsvorrichtung um etwa iSo° um seine Drehachse (q.) geschwenkt werden kann. Angezogene Druckschriften: S..chweizerische Patentschrift Nr. 2a59 2,9,1.
DEK6221A 1950-09-06 1950-09-06 Niederhaltevorrichtung zum Entkuppeln der Befoerderungsmittel vom Luftseil in den Einfahrstationen bei insbesondere einseiligen Luftseilbahnen Expired DE859751C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH259291A (de) * 1947-02-21 1949-01-15 Eisen Und Stahlwerke Oehler & Sicherheitseinrichtung an Schwebebahnanlagen.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH259291A (de) * 1947-02-21 1949-01-15 Eisen Und Stahlwerke Oehler & Sicherheitseinrichtung an Schwebebahnanlagen.

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