DE860035C - Verfahren zur Herstellung von plattierten Rohren und roehrenfoermigen Koerpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von plattierten Rohren und roehrenfoermigen Koerpern

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Publication number
DE860035C
DE860035C DEM4614D DEM0004614D DE860035C DE 860035 C DE860035 C DE 860035C DE M4614 D DEM4614 D DE M4614D DE M0004614 D DEM0004614 D DE M0004614D DE 860035 C DE860035 C DE 860035C
Authority
DE
Germany
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production
tubular bodies
heating
welding
soldering
Prior art date
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Expired
Application number
DEM4614D
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English (en)
Inventor
Franz Dr-Ing Kraemer
Hans Dipl-Ing Linden
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Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmannroehren Werke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE860035C publication Critical patent/DE860035C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/154Making multi-wall tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von plattierten Rohren und röhrenförmigen Körpern Die Herstellung plattierter Rohre, z. B. von Stahlrohren, mit einem inneren oder äußeren oder beiderseitigen Kupferüh°rzug geschieht üblicherweise in der Art, daß das Stahlrohr mit der auf kaltem Wege gegebenenfalls über einer dazwischeng:legten Lötschicht zum satten Anliegen gebrachten Plattizrung auf die zur Schweißung oder Lötung erforderliche Temperatur erhitzt wird. Um .den für eine gute Bindung zwischen den Metallschichten unerläßlichen Anpreßdruck beim Schweiß- oder Lötvorgang trotz der Verschiedenheit der Wärmeausd"ehnungskoeffiz-ient.-n von Grundmetall und Plattierung zu gewährleisten, sind in den meisten Fällen zusätzliche Maßnahmen erforderlich.
  • Miau unterwirft zu diesem Zweck .das erhitzte Rohr einem Walz- oder Ziehvorgang oder setzt es währenid der Erwärmung einem konzentrischen, die Plattierschicht anpressenden Druck .durch indifferente Mittel .aus. Lediglich im Fahle dler Innenplattierung eines Stahlrohres mit Kupfer oder einem anderen Metall von gleich hohem Ausdehnungskoeffizienten kann von solchen Maßnahmen abgesehen wenden, da das Kupferrohr auf Grund seines höheren Wärmeausdehnungskoeffizierten sich bei der Erwärmung stärker aufzuweiten sucht alis das Stahlroihr und dadurch einen Anpreßdruck selbst erzeugt.
  • Bei allen bisher angewendeten oder vorgeschlagenen Plattferverfahren dieser Art verdien die Rohre in ihrer ganzen Länge erwärmt und längere Zeit auf Temperatur gehalten.
  • Im Gegensatz dazu wird nach der Erfindung die Herstellung plattierter Rohre in der Weise vorgenommen, daß die zum Schweißen oder Löten der satt aneinandierliegenden Schichten notwendige Erwärmung fortschreitend in einer örtlich begrenzten ringförmigen Zone kurzzeitig erfolgt. Die Erwärmung kann entweder von innen oder von außen vorgenommen werden. Dabei stellt sich zwangsläufig ein Temperaturgefälle in der Rohrwand ein, während die bisher bekannten - Verfahren einen Temperaturausgleich anstreben. Bei Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung werden jeweils nur in einer schmalen Zone :die zum Schweißen oder Löten erforderlichen Temperaturbedingungen erreicht, während vor -und hinter dieser wandernden Wärmzone eine gute Stützwirkung gesichert eist.
  • Ein wesentlicher Vorteil des neuen Verfahrens liegt .darin, daß es nicht auf die Benutzung der üblichen Wärmöfen angewiesen ist, die Rohre in ihrer ganzen Herstellungslänge aufnehmen können und bei denen viel Wärme und Zeit ungenutzt aufgewendet werden muß. Während beim Anwärmen in solchen Öfen nur ein intermittierender Betrieb möglich ist, fügt sich fdas neue Verfahren leicht dem üblichen Fertigungsgang der Rohre, z. B. der Herstelilung,durch ZiehveHahren, ein.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich die Erwärmung von innen gezeigt, wobei sich z. B. für die Außenplattierung folgende Verhältnisse ergeben: Das Stahlrohr dehnt sich infolge des Temperaturgefälles von innen nach außen stärker aus als der weniger hoch erhitzte Kupfermantel, so d'aß vom Beginn der Erhitzung bis zur Wiederabkühlung nach dem Schweißen bzw. Löten das Kupferrohr immer an das Stahlrohr angepreßt wird; der größere Ausdehnungskoeffizient des Kupfers wird durch niedrigere Temperatur des Kupfermanfels im Vergleich zu (dem höher erhitzten Stahlinnenrohr so kompensiert, daß der zum Schweißen bzw. Löten notwendige Anpreßidruck immer vorhanden ist. Bisher war die Herstellung einer äußeren Kupferpilattier@ung idurch Löten nicht möglich, weil das Lot infolge der Ablösung der Plattierung bei der Üblichen Erwärmung einseitig zusammenläuft. Bei Anwendung des neuen Verfahrens für Innenplattierungen stellen seich gleichfalls günstigste Verhältnisse ein; da infolge des Temperaturgefälles von innen nach außen der bei Temperaturgleichheit schon vorhandene Anpreßdruck des Innenkupferrohres weiter erhöht wird.
  • Falls bei weniger abgestimmten Werkstoffen oder bei ungeeigneten Wanddicken der zwangsläufig auftretende Anpreßdruck nicht ausreicht, kann dieser durch rdem Brenner nachgeschaltete, den Anpreßdruck erhöhende Werkzeuge oder Maßnahmen, z. B. mit Hilfe von Ziehvorgängen durch-den Außendurchmesser verringernde Matrizen oder über den Innendurchmesser vergrößernde Stopfen, verstärkt werden. Die gleiche Wirkung kann durch ringförmige Abkühlung des Rohres von außen her hinter .der erwärmten Zone erzielt werden.
  • Das Verfahren läßt sich bei allen Werkstoffen anwenden, die durch Lötung, Preß- oder Diffusionsschweißung miteinander verbunden werden können, gleichgültig ob die Plattierung am Rohr oder am Vorfabrikat ;durchgeführt wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von plattierten Rohren und röhrenförmigen Körpern, dadurch gekennzeichnet, daß iie zum Verschweißen oder Löten notwendige Erwärmung fortschreitend in einer örtlich begrenzten ringförmigen Zone kurzzeitig erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung vorzugsweise von innen erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar anschließend an die erwärmte Zone der Anpreßdruck mechanisch verstärkt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß -im Anschluß ,an die erwärmte Zone ein Kühlung von außen erfolgt.
DEM4614D 1943-03-20 1943-03-20 Verfahren zur Herstellung von plattierten Rohren und roehrenfoermigen Koerpern Expired DE860035C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146832B (de) * 1960-01-21 1963-04-11 Siemens Ag Verfahren zum Herstellen doppelwandiger Rohre fuer Brennstaebe von Atomreaktoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1146832B (de) * 1960-01-21 1963-04-11 Siemens Ag Verfahren zum Herstellen doppelwandiger Rohre fuer Brennstaebe von Atomreaktoren

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