DE860770C - Verfahren und Einrichtung zum Belasten der Walzenlager von Florwalzenpressen od. dgl. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Belasten der Walzenlager von Florwalzenpressen od. dgl.

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DE860770C
DE860770C DEH8682A DEH0008682A DE860770C DE 860770 C DE860770 C DE 860770C DE H8682 A DEH8682 A DE H8682A DE H0008682 A DEH0008682 A DE H0008682A DE 860770 C DE860770 C DE 860770C
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DE
Germany
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pressure
sleeve
bearing
bearings
roller
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Expired
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DEH8682A
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English (en)
Inventor
Eduard Dipl-Ing Jacobsen
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HUETTENWERK
MICHELSTADT AG MASCHF
Original Assignee
HUETTENWERK
MICHELSTADT AG MASCHF
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/94Burr-crushing or removing arrangements
    • D01G15/96Burr-crushing rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Belasten der Walzenlager von Florwalzenpressen od. dgl. Bei den bekanntgewordenen Einrichtungen für die Belastung der Lager der oberen Walze von Florwallzenpressen mittels hydraulischen Druckes wird bei einer geringen Änderung der Höhenlage der oberen Walze, wie sie plötzlich eintritt, wenn mit dem Flor trotz Anordnung einer Magneteinrichtung z. B. eine Kratzennadel zwischen die Walzen gerät, eine Hubbewegung des den hydraulischen, Druck übertragenden Elementes verursacht, durch welche eine entsprechende Ölmenge gezwungen wird, einen Ausweg zu suchen. Dieses erfolgt in der Weise, däß entweder diese Ölmenge durch ein Sicherheitsventil abgelassen wird, oder aber es wird ein. durch eine Feder belasteter Kolben verschoben, welcher, nachdem die Kratzennadel die Walzen passiert hat, mit den in ihre Arbeitsstellung zurückgleitenden, den Druck übertragenden Elementen in seine durch den eingestellten hydraulischen Druck bedingte Stellung zurückkehrt. Diese plötzlich einsetzende Bewegung einer geringen Flüssigkeitsmenge kann nur durch einen höheren als den eingestellten Druck bewirkt werden, welcher weiter dadurch gesteigert wird, daB dke Flüssigkeit von dem. Ölbehälter des einen Lagers in denjenigen des anderen verdrängt wird. Der bei dieser Verdrängung zu überwindende Widerstand ist von einem weiteren Druckanstieg begleitet. Diese durch das Passieren eines harten Fremdkörpers zwischen den Walzen einer Florpresse eintretenden Druckerhöhungen sind:, von der durch das Heben der oberen Walze zu leistenden Arbeit abgesehen, die Ursache, warum bei rein hydraulischer Belastung der Läger die Walzen mehr dazu neigen, trotz gehärteter Oberfläche Druckspuren von zwischen dieselben geratenen Fremdkörpern aufzunehmen als bei Belastung durch Federn. Bei der letzteren Art der Erzeugung des. Lagerdruckes bringt allerdings die sich ergebende Ungleichmäßigkeit der Lagerbelastung andere Schwierigkeiten, besonders was die Gleichmäßigkeit der Florstärke anbetrifft, mit sich.
  • Um die Möglichkeit der Beschädigung der Oberflächen der Walzen von Florwalzenpressen infolge von zwischen die Walzen geratenen Fremdkörpern zu vermeiden, erfolgt gemäß der Erfindung die Belastung der Lager der oberen Walze unmittelbar durch einstellbaren Federdruck, wobei der vom anderen Ende der Feder ausgeübte Druck z. B. über . eine Gummiplatte jeweils auf einen geschlossenere Ölraum übertragen wird und zwischen den beiden Ölräumen über eine die Ölräume miteinander verbindende Leitung ein Druckausgleich stattfindet, so daß Unstimmigkeiten der Federdrücke selbsttätig ausgeglichen werden.
  • Bei dem erfindungsmäßigen Verfahren zur Erzeugung eines gleichmäßigen Druckes auf die oberen Lager der Walzen von Florwalzenpressen wird, wenn ein Fremdkörper zwischen die Walzen gerät, die dadurch hervorgerufene kurzzeitige Hubbewegung der oberen Walze durch die Elastizität der die Lager direkt belastenden Feder aufgenommen und im geschlossenen Ölraum eine nur geringe Drucksteigerung verursacht, welche unbedeutend gegenüber derjenigen ist, welche bei direkter hydraulischer Belastung eintritt und eine Schädigung der Walzenoberfläche durch den F remdL-körper hervorruft. Dabei ist infolge der miteinander durch eine Leitung verbundenen Ölräume gleichmäßiger Druck auf die oberen Walzenlager und damit auf den Flor gewährleistet.
  • In der Zeichnung ist eine Einrichtung zur Ausübung .des Verfahrens schematisch und beispielsweise dargestellt, und zwar in Abb. i im Schnitt und in Abb. 2 im Querschnitt.
  • Auf dem Lager i der oberen Walze einer Florwalzenpresse od. dgl. ist jeweils eine Druckfeder :2 angeordnet, welche sich mit ihrem anderen Ende gegen eine mit Innengewinde versehene, zylindrische Mutter 4 legt, welche außen mit einem Keil 3 versehen ist, welcher in dem Längsschlitz 5 einer gleichfalls zylindrischen, die Druckfeder 2 umfassenden Hülse 6 gleitet, die auf dem Lager i gegen Drehung gesichert befestigt ist. Dabei paßt die Mütter 4 auf das Außengewinde des Bolzens 7 des Druckstückes 8, welches durch ein Schneckenrad, 9 gedreht werden kann, das mittels einer Eindrehung io und zwei in dieselbe eingreifenden, an der Hülse 6 befestigten Klauen i i drehbar auf der Hülse 6 angeordnet ist. Der Bolzen 7 ist in der Bohrung 12 des Lagers i senkrecht verschiebbar, und das Druckstück B. legt sich mit einem Druckkugellager 13 gegen das Druckübertragungsstück 14, welches oben in einer Öffnung 15 des Flansches 16 geführt ist, durch welchen die Gummiplatte 17 gegen. den Ölraum 18 abgedichtet wird. Die Schneckenräder 9 werden von auf einer gemeinsamen, mit Handrad versehenen Welle i9 angeordneten. Schnecken 2o jeweils. im gleichen Sinn gedreht. Die Welle ist in einem -an den Hülsen 6 befestigten Support2r gelagert. Die Ölräume 18, an welche ein Manometer angeschlossen ist, sind durch eine Leitung 22 verbunden. Gelangt ein Fremd@-körper zwischen die Walzen, so tritt eine vorübergehende Hubbewegung der oberen Walze ein, welche von der dem Fremdkörper am nächsten liegenden Feder aufgenommen wird, wobei je nach Stärke des Fremdkörpers überhaupt keine oder nur eine kaum bemerkbare Druckerhöhung in dem zu der Feder gehörigen Ölraum 18 eintritt, welche durch die Verbindungsleitung 22 nach dem anderen Ölraum übertragen wird, so daß kein durch übermäßig gesteigerten Druck in den Ölräumen 18 verursachter Eindruck auf der gehärteten Oberfläche der Walzen hervorgerufen werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum gleichmäßigen Belasten der oberen Walzenlager von Florwalzenpressen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung der Lager unmittelbar durch einstellbaren Federdruck (2) erfolgt, wobei der vom anderen Ende der Feder ausgeübte Druck jeweils auf einen geschlossenen Ölraum (18) übertragen wird und zwischen den Ölräumen (18) der beiden Lager über eine die Ölräume verbindende Leitung (22) ein Druckausgleich stattfindet.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf jedem Lager (i) der oberen Walze eine Druckfeder (2) angeordnet ist, welche sich mit ihrem anderen, Ende gegen eine außen mit einem Keil (3) versehene zylindrische Mutter (4) mit Innengewinde legt, und daß der Keil (3) in dem Längsschlitz (5) einer auf dem Lager (i) befestigten Hülse (6) gleitet und die Mutter (4) mit dem Innengewinde auf einem Bolzen (7) des Druckstückes (8) befestigt und das Druckstück (8) mit einem Schneckenrad (9) versehen ist, wobei das Schneckenrad (9) mittels einer Eindrehung (io) und zwei in dieselbe eingreifenden, an der Hülse (6) befestigten Klauen (ii) drehbar auf der Hülse angeordnet ist und der Bolzen (7) unten in einer Bohrung (12) des Lagers (i) gleitet und das Druckstück (8), welches sich mit einem Druckkugellager (13) gegen das Druekübertragungsstück (14) legt, oben in einer Öffnung (15) des Flansches (16) geführt ist, durch den eine Gummiplatte (17) gegen den Ölraum (18) abgedichtet wird, und daß die Schneckenräder (9) jeweils mit einer in einem an der Hülse (6) vorgesehenen Support (2i) gelagerten Schnecke (2o) zahnen und die Schnecken durch eine gemeinsame mit Handrad versehene Welle (i9) gedreht werden können, und daß die Ölräume (18) der beiden Lager mit einander durch eine an sich bekannte Leitung (22) verbunden sind.
DEH8682A 1951-06-03 1951-06-03 Verfahren und Einrichtung zum Belasten der Walzenlager von Florwalzenpressen od. dgl. Expired DE860770C (de)

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