DE8610C - Lufteinsaug- und Auslafsventil für Pumpen - Google Patents

Lufteinsaug- und Auslafsventil für Pumpen

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DE8610C
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J. KLEIN in Frankenthal i. d. Pfalz
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/10Valves; Arrangement of valves
    • F04B53/102Disc valves
    • F04B53/1022Disc valves having means for guiding the closure member axially
    • F04B53/1025Disc valves having means for guiding the closure member axially the guiding means being provided within the valve opening
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/06Venting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

1879.
Klasse
JOH. KLEIN in FRANKENTHAL (Pfalz). Lufteinsaug- und A u s I a fs ν e η t i I für Pumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1879 ab.
Dieser Apparat erfüllt den doppelten Zweck eines Lufteinsaug- und Luftauslafsventils bei Pumpen. Dieser Doppelzweck wird dadurch erreicht, dafs man den Ventilkörper, welcher zwei abwechselnd zur Anwendung kommende Ventilsitze enthält, um eine Axe so drehen kann, dafs er einmal als Saugventil, ein anderes mal als Druckventil wirkt. Die Drehungsaxe kann eine konische feststehende, durch eine Bohrung mit dem Ventilkasten der Pumpe verbundene Hahnlilie sein, um die das Ventilgehäuse des Entlüftungs- und Lufteinlafsventils sich drehen läfst. Steht z. B. ein freispielendes Kugel- oder Kegelventil so, dafs es den nach der Ventilkammer der Pumpe (dem Raum zwischen Saug- und Druckventil) führenden Kanal von oben her bedeckt und abschliefst, so wirkt es als Entlüftungsventil.
Wird das Ventilgehäuse aber um die erwähnte Lilie um i8o° gedreht, so kommt das Ventilchen auf einen zweiten Ventilsitz zu fallen und schliefst eine ins Freie führende Oefihung ab. Es kann daher beim Spiel der Pumpe Luft durch die Hahnlilie eingesaugt, aber keine hinausgetrieben werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher Apparat, an einem Ventilkasten angebracht, dargestellt.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen diesen Apparat im Schnitt und das Ventilgehäuse in Beziehung auf den Hahnkegel in verschiedenen Stellungen.
Die Fig. ia, 2a und 3a stellen einen ähnlichen Apparat dar.
Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen einen gleichen Apparat mit verändertem Hahnkegel.
Das mit Gewinde versehene eine Ende des Hahnkegels α wird in die Wandung des Ventilkastens einer Pumpe eingeschraubt und über das andere konisch abgedrehte Ende das entsprechend durchbohrte Gehäuse b aufgesteckt, welches das eigentliche Ventilgehäuse d mit den Ventilsitzen e und / und dem Ventil c enthält. Befindet sich das Ventil (hier eine Kugel c) auf dem Sitze /, Fig. 1, so kann Luft während des Spiels der Pumpe von aufsen in den Ventilkasten eingesaugt werden. Sitzt die Kugel c hingegen auf dem Sitze e, Fig. 2, so wird Luft beim Gange der Pumpe ins Freie geprefst, wenn sich solche im Pumpenventilkasten befindet. In der aus Fig. 3 ersichtlichen Lage befindet sich der Apparat aufser Thätigkeit. Die Fig. ia, 2a und 3a zeigen diesen Apparat in der gleichen Ausführung und in den gleichen Stellungen wie die Fig. 1, 2 und 3, nur mit dem Unterschied, dafs der Hahnkegel nicht durch und durch, sondern unter einem rechten Winkel bis auf seine mittlere Ausbohrung ausgebohrt ist. Die Wirkungsweise ist die gleiche, weil hier die beiden zur Anwendung kommenden Ventilsitze nicht gegenüber, sondern in einem rechten Winkel zu einander stehen.
Mittelst eines kleinen Handrädchens wird das Ventilgehäuse um den Hahnkegel gedreht und in die betreffenden Lagen gebracht, so dafs einmal der nach dem Pumpenkasten führende Sitz als Luftaustritt und ein anderes mal der ins Freie führende Sitz als Lufteintritt dient, je nachdem das Ventilchen auf dem ersten oder zweiten Sitz ruht.
Dieser Apparat läfst sich bei langsam- als auch bei schnellgehenden Pumpen anwenden, hauptsächlich bei letzteren, da für diese Pumpen das Vorhandensein eines gröfseren Luftquantums im Druckwindkessel erstes Erfordernifs ist. Nun wird aber diese Luft durch Undichtigkeit und durch Absorption mit der Zeit aufgezehrt, und es ist nothwendig, periodisch Luft einzupumpen, was durch Ingangsetzung des Lufteinsaugventils geschehen kann.
Indessen tritt nicht selten der Fall ein, dafs dabei eine zu grofse Menge Luft in den Raum zwischen Saug- und Druckventil der Pumpe gelangt. Dieser Raum ist bei den mehr und mehr zur Anwendung kommenden grofsen Ventilen im Verhältnifs zu einer Cylinderfülhmg der Pumpe sehr beträchtlich und' es kann der Fall eintreten, dafs die Luft zwischen den Ventilen beim Rückgange des Kolbens zu wenig zusammengeprefst wird, als dafs dieselbe das Druckventil zu heben vermöchte. Infolge dessen wird beim Eingange des Kolbens diese zusammengeprefste Luft wieder ausgedehnt, ohne jedoch unter den Druck der atmosphärischen Luft herunterzugehen, so dafs ein Ansaugen des Wassers nicht mehr stattfinden kann.
In solchem Falle macht man durch Umdrehen des Einsaugventils aus diesem ein Auslafsventil und entfernt damit die zwischen den Ventilen angesammelte Luft, wodurch die Pumpe wieder in Thätigkeit gebracht wird.
Der in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellte Apparat ist eine Modification. Es ist damit ein Dreiwegehahn verbunden, so dafs man mit dessen Hülfe das Entlüftungs- und Lufteinsaugventil mit einer oder der anderen der Pumpenkammern oder Ventilkästen in Verbindung setzen kann.
Sonst entspricht die Construction ganz dem oben beschriebenen Princip.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Die hier oben beschriebene und durch die Fig. ι, 2 und 3 dargestellte Construction des combinirten Lufteinsaug- und Auslafsventils für Pumpen, bestehend aus dem ausgebohrten Hahnkegel a, Gehäuse b, Ventilkörper c und dem mit zwei Ventilsitzen e und / versehenen Ventilgehäuse d.
  2. 2. Die hier oben beschriebene und durch die Fig. ia, 2a, 3a, 4, 5 und 6 dargestellten modificirten Constructionen dieses combinirten Lufteinsaug- und Auslafsventils.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT8610D Lufteinsaug- und Auslafsventil für Pumpen Active DE8610C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2523655A1 (fr) * 1982-03-17 1983-09-23 Leduc Rene Hydro Sa Pompe hydraulique a pistons axiaux commandes par un plateau biais, munis de moyens d'autoamorcage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2523655A1 (fr) * 1982-03-17 1983-09-23 Leduc Rene Hydro Sa Pompe hydraulique a pistons axiaux commandes par un plateau biais, munis de moyens d'autoamorcage

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