DE861186C - Nachstellbare Reibahle - Google Patents

Nachstellbare Reibahle

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Publication number
DE861186C
DE861186C DEP46566A DEP0046566A DE861186C DE 861186 C DE861186 C DE 861186C DE P46566 A DEP46566 A DE P46566A DE P0046566 A DEP0046566 A DE P0046566A DE 861186 C DE861186 C DE 861186C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting edges
reamer
cutting
center line
support surface
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Expired
Application number
DEP46566A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Spieth
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE861186C publication Critical patent/DE861186C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D77/00Reaming tools
    • B23D77/06Reaming with means for compensating wear
    • B23D77/10Reaming with means for compensating wear by expanding a tube-like non-slotted part of the tool body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

  • Nachstellbare Reibahle Die Erfindung betrifft eine nachstellbare Maschinenreibahle zum Fertigreben von Genaubohrungen. Sie besteht im wesentlichen aus einem dehnbaren Körper, welcher sich unter Einwirkung äder Nachlasswing eines Druckes elastisch .dehnt oder zusammenzieht, derart, @daß dadurch mit Hilfe eines in den hohlen ,Körper eingeschobenen kegeligen Dornes die Schneiden verstellt und' der Arbeitsdurohmesser veränderlich gemacht werden können.
  • Es ist bekannt, @daß sGenaubahrungen bei Werkstücken mit stelllbaren Reibahlen hergestellt werden, weil bei dhnen idie .albgenutzten Schneiden wieder auf den gewünschten Bearbeitungsdurchmesser nachgestellt werden können. Außer der äpteren Bauart, deren Messer samt Schneiden in schrägen Schlitzen verstellbar sind, sind auch stellbare Maschinenrebahlen bekannt, deren Schneiden am äußeren Umfange eines hülsenartigen, elastisch dehnbaren Reibahleekörpers sitzen, .der von .der Innenbohrung ausgehende, gleichmäßig ausgebildete Nusnehmungen sowie vwischen denselben angeordnete Stützflächen aufweist, gegen die ein kegeliger, axial verschiebbarer Spreivdorn anpreßbar ist, wobei die Brust- und Rückenwinkel sich beider Verstellung nach einer Richtung hin gleichmäilßig Wildern. Da bei diesen bekannten Reibahlen nur je eine Schneide über (der Mitte der Stützfläche liegt, vergrößern sich beinn Verstellvorgang die Rückenwinkel bei allen Schneiden günstig, gleichzeitig verkleinern sich aber die Brustwinkel und ergeben eine ungünstige Einwirkung auf die Schneidleistung.
  • Der Gegenstand der Erfindung .betrifft eine solche Reibaihle, wobei erfindungsgemäß je zwei Schneeden an der Außenwand des-Reiibahlenkörpers, jeweils links und rechts von der Mittellinie der Stützfläche angeordnet sind, wodurch erzielt wird, daß sich :die Schnittwinkel der so angeordneten Schneiden bei der Nachstellung verschieden verändern, (d. h. es (ändern sich bei der Hälfte der Schneiden die Brustwinkel und bei der anderen Hälfte die Rückenwinkel günstig und ergeben so in Zusammenarbeit miteinander -eine sehr gute Schneidleistung. Je nach der beabsichtigten Wirkung können nie Schneiden in gleichem oder ungleichem Abstand von der Mittellinie angeordnet sein. Sind sie in gleichem Abstand angeordnet, so verteilt sich -die Schneidleistung auf .alle Schneiden gleichmäßig, Sind sie dagegen in ungleichem Abstand angeordnet, und wird der Anschnitt der der Mittellinie näherliegenden Schreiiden gegenüber den anderem etwas zurückgenommen, so teilen sich die Schneiden in Vor- und Fertigschneiden auf, so daß beispielsweise bei einer Reibzugabe von 0,5 mm die Vorschneidzähne 0,45 mm und die Fertigsdhneidzähne, o;o5 mm herausschneiden. Bei dieser Anordnung sind die Fertägschneiidzähne geschont und 'halten lange Zeit das Genaumaß und eine hohe Oberflächengüte. Die Schneiden können parallel oder schräg ,zur Drehachse des Werkzeuges liegen, sie können unmittelbar aus dem Körper herausgearbeitet, aufgelötet; aufgeschweißt oder aufgeschraubt sein. Die Nachstellung kann innerhalb weniger Selgunden, ohne daß sie aus der Maschine herausgenommen werden muß, erfolgen. Sie ist auswechselbar, beansprucht für ihre Herstellung wenig hochwertigen Edelstahl und ist daher von hoher Wirtschäftlichkeit. Infolge der leichten Einstellbarkeit nach einer an sich bekannten Skala können Toleranzen für Gehäusebohrungen. u. a. zuverlässig eingehalten wenden und läßt sich auch leicht an verschiedene zu reibende Werkstoffe anpassen.
  • Das Wesen der Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung erläutert. Fig. i zeigt Jediglich zur Erläuterung des Gesamtaufbaues eine Seitenansicht, woben die obere Hälfte geschnitten ist.
  • Fig,2 zeigt einen Querschnitt durch den Dorn und eine Ansicht auf den schneidenden Teil einer Reibahle.
  • Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch den Reibahlenkörper ider Fig. 2.
  • Fig.4 zeigt in größerem Maßstab einen Querschnitt durch den Dorn und eine Ansicht auf den schneidenden Teil einer Reibahle.
  • Fig. 5 zeigt in gleichem Maßstab wie Fig. 4 eine Seitenansicht in Pfeilrichtung A der Fig. 4, wobei die Brust ider Schneidemio und ib' in nachgestelltem Zustand auf idie Mittellinie der zugehörigen Stützflöhe gedreht sind.
  • In Fig. i ist mit ;i der Dorn bezeichnet, auf dessen kegeligem Teil idie Reibahle :2 aufgeschoben ist. Auf dem idanan anschließenden Teil, welcher zylindrisch amsgebi det ist, sitzt ein nicht zur Erfindung gehörender Mitnehmen 3, welcher durch eine Paßfeder (4 gegen Verdrehung auf dem Dorn gesichert ist und mit den Nasen 5 in den Reibahlenkörper eingreift. Die Reibahle 2 und der Mitnehmer 3 können idurch die Muttern 6 und 7 axial verschoben werden, wobei die Schneiden auf dem elastisch verformbaren Renbahlenkörper verstellt und der Arbeitsdurchmesser veränderlich gemacht werden können. Zur Verhinderung einer Verschmutzung innerhalb der Verstellteile sind die Durchmesser des keitbahlenkörpers, des Mitnehmers und ider Muttern so gewählt, daß an allen Stirnflächen S eine wirksame Abdichtung gegeben ist. Die Nachstellung wind außerdem noch durch die an (der Mutter,6 angebrachten Skalia wesentlich erleichtert.
  • Fig. 2 zeigt eine Reiibahle.2.,deren Körper und Schneiden aus einem Stückbestehen. Die Schneiden können Faber auch aufgelötet, ,aufgeschweißt oder aufgeschraubt sein. Die Reibahle 2 hat eine kegelige Bohrurig entsprechend dem kegeleigen Teil des Dornes u und Ausnehmungen 8, so .daß nur noch die Stützflächen 9 von der kegeligen Bohrung ü(brigbleiben. Oberhalb der Stützfüäehen 9 sind an der Außenseite paarweise die Schneiden. zo und aö' und .zwischen diesen liegende Spannuten vi angebracht, wobei die eine Schneide io rechts und die andere Schneide uo' links von ider durch die Mitte der Stützfl;äehe 9 gehenden Mittellinie liegt. Die Spannuten a2 liegen über Iden inneren Ausnehmungen B. Es ibildet sich infolge der Ausnehmungen 8 und - der Spannuten z i und 12 ein Gelenkvieleck 13-i4, 13-i4, 13-i4 für die Formänderung. Wird die Reibahle 2 auf den Dorn i aufgeschoben, -so wandern die Stützflächen 9, die Schneiden zo, io' und die Gelenkachsen ,i:3 nach außen, während gleichzeitig idie Gelenkachsen 1.4 nach innen wandern. Werden idie Schneiden in gleichem Abstand X von der Mittellinie der Stützfläche 9 angeordnet, so werden sie beim Aufschieben auf den Dorn i gleichmäßig nach außen verstellt. Gleichzeitig verändern sich ihre Schnittwinkel ebenfalls gleichmäßig, jedoch mit dem Unterschied, daß sich der Brustwinkel der Schneide id um den Winkel ä vergrößert, während sich der Brustwinkel der Schneide io um denselben Betrag verkleinert, und umgekehrt sich der Rückenwinkel der Schneide ro um denselben Betrag vergrößert, wie sich ider Rückenwinkel der Schneide iö verkleinert.
  • Fig. 3 zeigt die in Fg. 2-dargestellte Reibahle im Längsschnitt. Die äußere Spannute i i ist paxalIel zur Drehachse:der Reibahle durchgefräst. Dadurch ergibt sich, daß die Gelenkachse r3 eine Resultierende zwischen -der Spannute iii und der Kegelmantellinie der Stützfläche 9 darstellt. Die Spannute ri kann -auch parallel zur Kegelmantellinie gefräst werden, wobei dann die Gelenkachse ebenfalls parallel zur Kegelmantellinie verläuft. Die Spannute i2 unddie innere Ausnehmung 8 ist dann ebenfalls parallel zur Drehachse herausgearbeitet, so daß die Gelenkachse,i4 auch parallel zu ihnen verläuft.
  • Fig. 4 zeigt eine Reitbohle 2, .deren Schneiden in unigleichem Abstand y ibzw. z von der Mittellinie angeordnet :sind. Bei dieser Anordnung ergibt sich eine ungleiche Verstellung der Schneidern io, zo' nach außen, da sich die der Mittellinie näherliegenden Schneiden io vom Abstand Z um den Betrag C stärker nach außen bewegen ,als die im Abstand Y liegenden Schneiden io'. Entsprechend ungleichmäßig verändern sich auch bei jeder Verstellung die Brust- und Rückenwinkel der Schneiden. Diese ungleiche Verstellung der zusammengehörenden Schneiden kann praktisch gut nutzbar gemacht werden, wenn beispielsweise gemäß Fig. 5 die Ansohnitte 15 der Schneiden to den Anschnitten der Schneiden iio' um den Betrag b zurückgesetzt werden. Dadurch wind erreicht, daß :die Schneiden io' nur vorschneiden, die Schneiden io dagegen nur fertigschneiden und -,glätten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nachstellbare Reibahle, deren Schneiden am äußeren Umfange eines hülisenförmigen, elastisch dehnbaren Reibahlenkörpers sitzen, der von ,der Innenbohrung ausgehende, gleichmäßig ausgebildete Ausnehmungen sowie zwischen denselben angeordnete aufweist, gegen die ein kegeliger, axial verschiebbarer Spreizdorn anpreßbar ist, wobei bei der Verstellung der Brust- und Rückenwinkel der Schneiden veränderlich st, dadurch gekennzeichnet, @daß die Schneiden paarweise einander zugeordnet sind, wobei die eine Schneide (xo) links und die andere Schneide (io') rechts im Abstand von einer durch die .Mitte der Abstützflä;che und die Lämgsachse des Reibahlenkörpers (2) gehenden Mittellinie angeordnet ist, und tdaß bei jeder Verstellung die Brust-und Rückenwinkel an den zugeordneten Schneiden (io" wo') um einen voneinander verschiedenen Winkel (a, a', y, y') vertätnderlich sind, wobei die Schneiden in entgegengesetzten Drehrichtungen um Gelenkachsen (13, L¢) schwenkbar sind, .die .unmittelbar über den Stützflächen bzw. den Ausnehmungen ($) liegen.
  2. 2. Reibahle nach Anspruchci, dadureh gekennzeichnet"daß die Schneiden (io, io') in gleichen Abständen (X) von der Mittellinie der Stützfläche (9) angeordnetsind (Fig. 2).
  3. 3. Reibahle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden (io, @io') in ungleichen Abständen (y, z) von der Mittellinie .der Stützfläche (9) angeordnet sind (Fig. 4).
  4. 4. Reibahle nach Anspruch u oder 3 mit an den Schneiden angeordneten Anschnitten, dadurch ;gekennzeichnet, daß die Anschnitte (15) der in geringerem Abstand von der Mittellinie angeordneten Schneiden (io) gegenüber den im größeren Abstand angeordneten Schneiden (io') um eine bestimmte Strecke (b) zurückversetzt sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 684 9'99-
DEP46566A 1949-06-22 1949-06-22 Nachstellbare Reibahle Expired DE861186C (de)

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DEP46566A DE861186C (de) 1949-06-22 1949-06-22 Nachstellbare Reibahle

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DEP46566A DE861186C (de) 1949-06-22 1949-06-22 Nachstellbare Reibahle

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DE861186C true DE861186C (de) 1952-12-29

Family

ID=7381800

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DEP46566A Expired DE861186C (de) 1949-06-22 1949-06-22 Nachstellbare Reibahle

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DE (1) DE861186C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009042951B3 (de) * 2009-09-24 2011-03-03 Hans Langesee Ges.M.B.H. Reibahle und deren Verwendung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE684999C (de) * 1936-10-04 1939-12-09 Francois Cementation Company L Nachstellbare Reibahle

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DE684999C (de) * 1936-10-04 1939-12-09 Francois Cementation Company L Nachstellbare Reibahle

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DE102009042951B3 (de) * 2009-09-24 2011-03-03 Hans Langesee Ges.M.B.H. Reibahle und deren Verwendung

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