DE862737C - Vieleck- oder Bogenausbau, insbesondere als Streckenausbau fuer den Grubenbetrieb - Google Patents

Vieleck- oder Bogenausbau, insbesondere als Streckenausbau fuer den Grubenbetrieb

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DE862737C
DE862737C DEM1687A DEM0001687A DE862737C DE 862737 C DE862737 C DE 862737C DE M1687 A DEM1687 A DE M1687A DE M0001687 A DEM0001687 A DE M0001687A DE 862737 C DE862737 C DE 862737C
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DE
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DEM1687A
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Inventor
Friedrich Mueller-Murer
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/18Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Vieleck- oder Bogenausbau, insbesondere als Streckenausbau für den Grubenbetrieb Für den, Ausbau von Strecken im Grubenbetrieb sind starre und nachgiebige Ausbauformen verschiedenster Art vorgeschlagen worden. In der Regel werden aus, Bogensegmenten zusammenm esetzte Ringe oder zu offenen bzw. geschlossenen , g Palvgonen: zusammengesetzte Segmente verwendet. Diese Segmente bilden sogenannte Einzelbaue bzw. Rahmen, die in Streckenlängsrichtung im Abstand hintereinander angeordnet sind. Die Sicherung der Baue zueinander erfolgt durch Läufer oder eine geeignete., in gleicher Weise auf Zug und Druck zu beanspruchende- Verbolzung. Sowohl der ringförmige Eisenaushau als auch der gelenkige, meistens gleichzeitig nachgiebige Polggonausbau haben sich in der Praxis gut bewährt. Bei diesen Ausbauarten werden aber als, Ausbausegtnente sowie auch für die Sicherung der Standfestigkeit der benachbarten Baue meistens Profile verwendet, welche sich in ihrer Form und Größe erheblich voneinander unterscheiden.
  • Erfindungsgemäß wird der Streckenausbau dadurch wesentlich vereinfacht, daß die Einzelbaue und die zu ihrer -*Verbolzung erforderlichen Verbindungselemente aus; gleichartigen, vorzugsweise gleich langen Profilabschnitten gebildet sind, deren jeweils in einem Schnittpunkt zusammenlaufende Enden in einem Knotenelement lösbar befestigt sind. Die Segmente der Einzelbaue und die -\Terbolzungselemente für benachbarte Baue sind nunmehr aus leicht zu. handhabenden Teilen gebildet, die in ihrer Form und Größe völlig übereinstimmen können. Die Länge der Ausbauteile wird möglichst kleine gehalten, jedoch in, Abhängigkeit von der Größe der von, ihnen ziz begrenzenden Felder gew2hlt. Diese Felder werden wiederum so bemessen, daß mit genügender Sicherheit ein. Eindrücken der Segmente zum Streckeninnern vermieden wird. Durch die sind die Ausbauteile leicht und sicher zu verbinden, wobei. ein. schnelles Auswechseln beschädigter Teile ohne Schwierigkeit durchführbar ist. Durreh dlie Verwendung der kurzen, in Knotenelementen gekuppelten Ausbauteile entsteht ein die St reckenwandi abkleidendes sogenanntes Netzwerk, in welchem der Gebirgsdruck in günstiger Weise zerlegt und auf die verschiedensiten Knotenpunkte übertragen wird.
  • Besonders geeignet für, den Ausbau nach der Erfindlung sind Segmente, welche aus Profilen rohrförmigen Querschnitts gebildet sind. Man kann Stahlrohre verwenden, jedoch. ist in manchen Fällen auch die Verwendung von Rohren aus Leichtmetall, z. B. eine Aluminiumknetlegierung der Gattung AI-Cu-Mg, denkbar. Aus Rohren bestehende Ausbauprofile sind an sich im Streckenausbau bekannt.
  • Der Ausbau nach der Erfindung kann nach Art eines Ringausbaues hergestellt werden. Es ist aber auch möglich, die an den Streckenseiten befindlichen Segmente auf der Sohle abzustützen. Auch die Knotenelernenbe können in verschiedener Weise ausgebildet sein. Besonders geeignet für die Herstellung eines nachgiebigen Ausbaues sind: solche Knotenelemente, welche aus einem mittleren Druckstück besteben, um welches. herum, gegebenenfalls gelenkig befestigt, für jeden Ausbaubeil ein muffenr artiger Ansatz vorgesehen ist. Die Muffen sind gleichartig und im Hinblick auf die Bildung rechteckiger Felder gleichmäßig auf dien Umfang verteilt, so daß eine falsche Einbauweise nicht möglich isst.
  • Es ist ein( Grubenausbau bekannt, bei welchem für die Segmente der einzelnen Baue und für die sich über mehrere Einzelbaue erstreckenden Läufer Profile gleichen Querschnitts, und zwar Schienenprofile, verwendet sind. Läufer und Ausbausegmente weichen aber in ihrer Größe ganiz erheblich voneinander ab, so daß, die Errichtung einer netzwerkartigen Abkleidung im Sinne der Erfindung nicht möglich ist. Die Segmente ssrid bei diesem bekannten Ausbau mittels- Schiebelaschen gegen den Läufer abgestützt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt in ,scbaublildlicher Darsibellung ein Schema eines Netzwerkausbaues- nach der Erfindung; Fig. z und 3 zeigen einen Teil eines geraden und eines gebogenen Ausbausegmentes-; Fig. q. und 5 zeigerrein Knotenelement @imSchnitt und in. Seitenansieht.
  • Wie das in Fig. i dargestellte Streckenschema zeigt, sind die in Umfangsrichtung verlaufenden Segmente z und die zur- Verbindung benachbarter Baue dienenden Ausbauteile ja aus gleich lang und in gleicher Weise geformten Profilen gebildet. Die Profile sollen gemäß den Fig. 2 und 3 aus geraden oder leicht gekrümmten Rohren bestehen. Auf diese Weise entstehen durch die Ausbauteile i und ia begrenzte rechteckige Felder verhältnismäßig kleiner Größe. Der Ausbau ,selbst bildet gewissermaßen ein Netzwerk. Die gegeneinandergerichteten Enden dieser Ausbauteile i und ja sind i.ni den Schnittpunkten 2 durch Knotenelemente verbunden. Ein solches- Knotenelement ist beispielsweise in den Fig. q. und 5 veranschaulicht.
  • Das Knotenelement besitzt vier muffenartige Ansätze 3, in welche die rohrförmigen Segmentenden, einschiebbar sind. Die Muffen 3 sind, um ein mittleres Stützglied: q. herum angeordnet. Letzteres kann aus einem, Rohrstück gebildet sein oder aber aus einem Körper anderer Querschnitbsform bestehen. An den Stirnseiten der Ausbauteile i und ia sind düsenförmig ausgebildete Druckkörper 5 vorgesehen. Diese Druckkörper besitzen eine Wulst 6, auf die sich das. Segment aufstützt. In der Muffe ist ein z. B. aus Holz bestehender Ouetschkörper 7 kegelartiger Grundform angeordnet, welcher bei der Druckaufnahme des Ausbaues, in die Düse 5 des Ausbaubeils i bzw. ja hineingepreßt wird. Die Länge des Quetschkörpersikann den Verhältnissen entsprechend an.gepaßt werden. Wie au.s Fig. 5 zu ersehen ist, sind die Muffen 3 unter Berücksichtigung der Bogenform der Strecke im Winkel zueinander angeordnet.
  • Zweckmäßig ist es, wenn die Muffen gelenkig an dem Mittelstück befestigt werden, so daß, jede Muffe ohne Schwierigkeiten an einem beliebigen Knotenpunkt des Netzwerkes vorgesehen werdlen kann.. Die Gelenkigkeit kann innerhalb gewisser Grenzen beschränkt seinr, und zwar so, d'aß ,sich die von dien Ausbauteilen aufzunehmenden Kräfte ohne Schwierigkeiten über die Knotenelemente auf einen größeren Bereich des Netzwerkes verteilen.
  • Die Befestigung der Ausbauteile in den Muffen kann zug- und druckfest sein. Meistens wird aber eine Verbindung auf Druck genügen.
  • Die Art des Ausibaues nach der Erfindung ermöglicht ohne Schwierigkeiten die Richtung eines tragfähigen Ausbaues auch im Bereich von sich gabelnden Strecken oder abzweigenden Nebenstrecken:. Auch ist der Ausbau in Streckenkurven ohne Schwierigkeiten verwendbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vieleck- oder Bogenausbau, insbesondere als Streckenausbau für den Grubenbetrieb, bei welchem die benachbarten: Einzelbaue durch Verbolzüirngen gegeneinander abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelbaue und die zu ihrer Verbolzung erforderlichen. Verbindungselemente aus gleichartigen, vorzugsweise gleich längen Profilabschnitten (i, ja) gebildet sind, deren jeweils in den Schnittpunkten zusammenlaufende Enden in einem Knotenelement, lösbar befestigt sind.
  2. 2. Streckenausbau nadh Anspruch i, dadurch gel:.enn.zeichnet, d'aß die Profilabschnitte (i, ja) aus gegebenenfalls in der Längsachse leicht gebogenen Rohren gebildet sind.
  3. 3. Streckenausbau nach Anspruch i odwr 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Knotenelemente aus um ein mittleres Druckstück gegebenenfalls gelenkig angeordneten Muffen (3) gebildet sind, in welchen die Enden. der Profilabschnitte (i, ja) gegen den, Widerstand einer Quetscheinlage verschiebbar abgestützt sind. Angezogene Druckschriften;: Deutsche Patentschriften Nr. 530813, 58477i.
DEM1687A 1950-01-29 1950-01-29 Vieleck- oder Bogenausbau, insbesondere als Streckenausbau fuer den Grubenbetrieb Expired DE862737C (de)

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DE862737C true DE862737C (de) 1953-01-12

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DE (1) DE862737C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212928B (de) * 1956-01-21 1966-03-24 Karl Gerlach Strebausbau mit aus Grubenstempeln und Kappen bestehenden Baureihen und Abstandhaltern zu deren leicht loesbaren Verbindung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE530813C (de) * 1929-09-22 1931-08-01 Carl Heinz Stephan Nachgiebiger Grubenausbau
DE584771C (de) * 1933-09-23 Elisabeth Schuetz Gelenkstreckenausbau fuer Bergwerks- und aehnliche Zwecke

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE584771C (de) * 1933-09-23 Elisabeth Schuetz Gelenkstreckenausbau fuer Bergwerks- und aehnliche Zwecke
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