DE862920C - Schaltungsanordnung zur Beeinflussung der Resonanzfrequenz eines Schwingungskreises - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Beeinflussung der Resonanzfrequenz eines Schwingungskreises

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DE862920C
DE862920C DEL4784D DEL0004784D DE862920C DE 862920 C DE862920 C DE 862920C DE L4784 D DEL4784 D DE L4784D DE L0004784 D DEL0004784 D DE L0004784D DE 862920 C DE862920 C DE 862920C
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DE
Germany
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circuit
frequency
reactance tube
voltage
grid
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Expired
Application number
DEL4784D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Bamberg
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C3/00Angle modulation
    • H03C3/10Angle modulation by means of variable impedance
    • H03C3/12Angle modulation by means of variable impedance by means of a variable reactive element
    • H03C3/14Angle modulation by means of variable impedance by means of a variable reactive element simulated by circuit comprising active element with at least three electrodes, e.g. reactance-tube circuit

Landscapes

  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Beeinflussung der Resonanzfrequenz eines Schwingungskreises Die Erfindung betri:fft in erster Linie die schaltungsmäßige Ausgestaltung der Steuersenderstufen von Sendern, die frequenzmodulierte '\Nlellen ausstrahlen. Es ist bekannt, daß der Anschluß eines Reaktanzrohres an, einen Schwingungskreis eine Dämpfung des Schwingungskreises bedingt. Diese Dämpfting kann allein infolge des durch die Entladungsstrecke des Reaktanzrohres bedingten hochfrequenten Wirkstromes gegeben sein. Bei der Verwendung einer Schirmgitterröhreals Reaktanzröhre ist jedoch infolge des hohen inneren Widerstandes Jieses Röhrentyps die Dämpfung sehr klein. And#ers verhält es sieh jedoch mit der Dämpfung des Schwingungskreises, die infolge entsprechender, ü,ber ein Gitter b,-wirkter hochf requenter Steuerung des Anodenstromflusses vorhanden ist. Bekanntlich erhält die Entladungsstrecke einer Reaktanzröhre dadurcheinenblindwiderstandsähnlichenCharakter, daß der "#,nodien,-#;,tr-omfl#uß durch eine Gitterspannung gesteuert wird, die gegenüber der Schwingkreiskleininenspannung um einen bestimmten, Winkel, vorzugsweise go', phasenverschoben ist. Ist die Phasenverschiebung nicht genau gleich go', so fließt auch ein hochfrequenter Wirkstrom infolge der Steuerung des Anodenstroniflus-ses durch die Röhre, der eine-positive oder'negative Dämpfung des angeschlossenen Schwingungskreises zur Folge .hat. Letzteres ist in besonders starkern Maße vorh,anden, wenn absichtlich eine Phasenv#rschiebun#g der Reaktanzrohrgittersteuerspannung angestrebt 'wird-, die merklich von go' abweicht, vorzugsweise 45' beträgt. Einie solche Schaltung wird angewendet, um bei über einen größeren, Abstimmbereich veränderbaren Schwingungskreisen einen jeweils konstanten Frequenzhub zu erhalt-en; denn die Gliedier der Potentiorneteranordnung, über die das Reaktanzrohrsteuergitter aneinHochfrequenzpotential des Schwiiiigungskreis,es bzw. an, Kathodenpotential gelegt ist, weisen in einem solchen, Falle eine praktIsch frequenzunab'hängige Spannungsteilung für die Blindkomponente der Gittersteuerspaninung auf; eine solche Potentiorneteranordnung leitet also von der Wechselspannung des Schwingungskreises eine am Steuergitter der Reaktanzröhre. wirksam werdende Blindkomponente ab, deren Größe- frequenzunabhängig proportional ist - der Hochfrequenzspannung an dem Punkt des Schwingungskreises, an den die Potentiometeranordnung angeschlossen ist. Für die in den, meisten Fällen erwünschte Kon--stanz des- Frequenzhubes ist bei einer Reihe von Reaktanzrohrschaltungen (Variometerabstimmung) Bedingung, idaß die erwähnte Blindkomponente, der Steuergitterspannung am Reaktanzrohr über den-Abstimmbereich des zu beeinflussenden, Schwingungskreises hin von gleichbleibender Größe ist; .demnach, muß bei diesen Schaltungen die Potentiometeranordnun.g an einen solchen Punkt des Schwingungskreises angeschlossen werden, dessen Wechselspannung über den, Abstimmbereich hin konstant ist; bei anderen Schaltungen (Kondensatorabstimmung) muß sich( die Wechselspannung des# Punktes, an dem die Potentiometeranordnung an den Schwingungskreis angeschlossen ist, zur Gewährleistung einer Frequenzhubkonistanz mit der Abstimmung nach einer gewissen Gesetzmäßigkeit ändern-.
  • In -derartigen, Fällen ist also zwangsläufig eine erhebliche positive oder negative Dämpfling des Schwingungskreises durch das Reaktanzrohr in Kauf zu nehmen. Dieser Umstand, ist aber im Regelfalle durchaus unerwünscht, da er eine nachteilige Schwächung bzw. ungünstige Unstahilität - ,der Schaltungsanordnung zur Folge hat, vor allen Dingen aber auch bei der Durchführung einer Frequenzmodul-ation eine störende Amplitudenmodulation hervorruft.
  • Gemäß der Erfindun,- wird ein solcher in einer Schaltungsanordnung zur Beeinflumung der Resonanzfrequenz eines Schwingungskreises mittels eines Reaktanzrohres enthaltene Übelstand dIadurch beseitigt, daß in, einfacher Weise der erwähnte Dämpfungseffekt kompensiert wird, und zwar wird die an sich infolge entsprechender, über ein Gitter bewirkter hochfrequenter Steuerung des Anodenstromflusse-s der Reiaktan7röhre vorhandene positive oder negative Dämpfung des Schwingungskreises durch einen solchenAnis-,hluß derEntladungsstrecke des Reaktanizrohres an den Schwingungskreis ausgeglichen, daß die sich infolge der Anodenrückwirkung ergebende Steuerung des Anodenstromflusses die die Dämpfung verursachende Komponente der hochfrequenten- Gittersteuerspannung aufhebt. Diese Betrachtungsweise setzt, wie bereits dargelegt, voraus, daß die infolge der über ein Gitter bewirkten hochfre-quenten Steuerung des Anodenstromflusses desReaktanz-rohres vorhandene, Dämpfung der primäre Sachverhalt ist. Es kann selbstverständlich auch sein, daß sie infolge des allein durdh die Entladungsstrecke der Reaktanzröhre bedingten hochfrequenten Wirkstr=es an sich gegebene Dämpfung des Schwingungskreises die vorgegebene und zu kompensierende Erscheinung ist. In diesem F-alle muß die Größe und -die Phasenlage der Gittersteuerspannung des Reaktanzrohres im ausgleichenden Sinne gewählt werden. Wie bereits erwähnt, gewinnt der Erfindungsgegenstand besondere Bedeutung für den schaltungsmäßigen, Aufbau, von Steuersendersttifen solcher Sender, clie über einen größeren, Wellenbereich hin abstimmbar sind. In solchen, Fällen werden die Glieder der Potentiometeranordnung, die von der Hochf requenzspannung des Steuersenderkreises eine Bliindkomponente an dias Gitter der Reaktan#zröhre ableiten, iso ausgebildet, daß die Größe !dieser Blindkomponente über den A.bstimmbere-ich des Schwingungskreises hin proportional dem Wechselspannungsbetrag an dem Punkt des Schwingungskreises ist, an dem die Potentiorneteranordhung an letzteren angeschlossen ist; hierbei muß eine Wirkkomponente der Spannung am Reaktanzrohrsteuergitter inKauf genommen werden.Urn unter solchen Voraussetzungen, eine ausreichende Kompensation der Dämpfungserscheinung zu gewinnen, wird gemäß einem Teil der Erfindung als- Reaktanzröhre eine solche Röhre in einer solchen Schaltung verwendet, daß der Anodenstrorn durch, zwei Elektroden, gesteuert wird; das ist- z. B. der Fall bei einer Triode, die #bekanntl#ich einen verhältnismäßig großen Anodendurchgriff aufweist.
  • Ist der Schwingungkreis durch eine veränderbare Selb,stinduktanz abstimmbar, so ergibt sich zwangsläufig, daß die Kompensation der positiven oder neggativen,Dämpfungserscheinung, die durch die Reaktanzröhre bedingt ist, nur für eine der Bereichsfrequenzen des Schwingungskreises möglich ist. Dieser Umstand läßt sich in vorteilhafter Weise durch eine solche Wahl der Verhältnisse ausnutzen, daß die Kompensation 'bei einer mittleren, Frequenz des Abstimmbereiches des Schwingungskreises eine vollständige ist -und daß bei den Resonanzfrequenzen des Schwingungskreises, bei denen, der Schwingungskreis, unter Voraussetzung jeweils gleicher Klemmenspannung, eine größere Blindleistung aufnimmt und des-,vegen eine größere Verlustleistung aufbringen muß, eine entdämpfende Wirkung durch das Reaktanzrohr herbeigeführt wird, und umgekehrt.
  • Durch das schematische Schaltbild sei ein AusführungsbeispieldesErfindungsgegelistandes veran-. schaulicht. Der in seiner Resonanzfrequenz zu beeinflussende Schwingungskreis besteht aus der veränderbaren Selbstinduktanz i und den. in Reihe liegenden Kondensatoren-:2 und 3 mit festem Kapazitätswert.
  • Die Entladungsstrecke der Reaktanzröhre 4 liegt parallel zum Kondensator 2. Erfindungsgemäß ist als Reaktanzrohr eine Triode verwendet, die durch Zusammenschluß der Anode und des Schirmgitters einer Pentode gewonnen ist. Ohne Beeinträchtigung des Prinzips der Schaltung könnte eine Abwandlung desselben darin bestehen"daß das Sch-irmgitter an einen Schaltungspunkt des Schwingungskreises angeschlossen wird, ander ein geringeres Wechselpotential als an der Anode der Reaktanzröhre vorhranden ist. Auf diese Weisic kann gewissermaßen ein gewünschter Betrag der Anoden#rückwirkung g gewonnen I wer den. An den SchaltungsPunkt 5 des Schwingungskreises ist das Steuergitter der Reaktan-zröhre über das phasenschiebende Potentionieter 6, 7 angesichlossen. Die Klemmen 9 dienen dem Anschluß der Modulationsspannungsquelle, die durch den, Kondensator io überbrückt ist. Zuir Erzielung einer Frequenzhubkonstanz sind die Ankopplungsglieder 6, 7 so gewählt, daß sich infolge der gegebenen( Steuergitterkathodenkapazität 8 eine Steuerspannung ergibt, die gegenüber der Klemmspannung des Schwingungskreises um nur etwa 45' phasenverschoben ist. Dadurch ist die effektive Größe der Steuergitterspannung in erster Annäherung frequenzunabhängig und damit auch der durch die Entl-adungsstrecke der Röhre 4 fließende Hochfrequenzstrom über den Abstimmbereich des Schwingungskreises nahezu gleich groß, was eine ausreichende Konstanz des Frequenzhubes gewährleistet. Die Dämpfung des Schwingungskreises infolge des hochfrequenten, Wirkstromflusses durch die Entladungsstreckee! der Röhre 4 wird erfindungsgemäß dadurch in ihrer Wirkung aufgehoben, daß die Anode der Triode mit dem oberen Ende der Selbstinduktanz i verbunden ist, das ein Hochfrequenizpotential führt,dessen Phasenlage, auf Kathode bezogen, sich gegenüber derjenigen des Potentials des. Schaltungspunktes 5 und somit auch gegen die Stenergitterspannung um 18o' unterscheidet. Die Verhältnisse sind nun gemäß den eingangsdargelegtenZusammenhängen so gewählt,daß sich die Hochfrequenzspannungder Anodeund die Wirkkomponente der Steuergitterspannung in bezug auf den Anodenstrornfluß aufheben, so daß damit die dämpfende bzw. entdämpfende Wirkung des Reaktanzrohres in bezug auf den Schwingungskreis ausgeglichen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Beeinflussung der Res#onan#zfrequenz,-"ines Schwingungskreises, mittels; eines Reaktanzrohres, gekennzeichnet durch Kompensation einer an sich in-folge entsprechender über ein Gitter bewirkter hochfrequenter Steuerung des Anodenstrornflusses vorhanden-en Dämpfungdes Schwinguin"gskreis2,s durch einen solchen Anschluß der Entladungsstrecke des Reaktanzrohres an den Schwingungskreis, daß die sich infolge der Anodenrückwirkung ergebende Steuerung d2.#s Anodenstrornflusses die dessen Wirkstromanteil, hervorrufende Komponente Jer hochfrequenten Gittersteuerspannung aufhebt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der einerseits an einen Schaltungspunkt des über einen Wellenbereich hin abstimmbaren Schwingungskreisies und andererseits an einen an Kathodenpotential liegenden, Schaltungspunkt angeschlossenen Potentiometeranordnung, daß diese von der Wechselspannung des Schwingungskreises eine- aniSteuergitter derReaktanzröhre wirksam werdende Blindkomponente in einer Größe ableitet, die frequenzun-abhängig proportional ist der Wechselspannung an dem Schaltungspunkt des Schwingungskreises, an dem die Potentiometeranordnung angeschlossen ist, wobei eine Wirkkomponente der Wechselspannung am Steuergitter der Reaktanzröhre auftritt, und weiter gekennzeichnet durch ein-Reaktanzrohr in, einer solchen Schaltung, daß düssenAnodenstrom im wesentlichen durch zwei Elektroden gesteuert wird. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungskreis mittels veränderbarer Selbstinduktanz ab#stimmbar ist und, daß die Kompensation bei einer mittleren Frequenz des Abstimmbereiches des Schwingungskreises eine vollständige ist, während bei den Resonanzfrequenzen des Schwingungskreises, bei denen derselbe, unter Voraussetzung jeweils gleicher Klemmenspannung, eine größere Verlustleistung, aufbringt, eine entdämpfende Wirkung durch das Reaktanzrohr vorhanden ist, und umgekehrt.
DEL4784D 1944-03-16 1944-03-16 Schaltungsanordnung zur Beeinflussung der Resonanzfrequenz eines Schwingungskreises Expired DE862920C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968335C (de) * 1954-01-15 1958-02-06 Marconi Wireless Telegraph Co Reaktanzroehrenschaltung mit zwei Parallelroehren und Kompensation des Wirkleitwertes
DE1199596B (de) * 1961-03-03 1965-08-26 Riegg & Co G M B H Schwingungsgenerator fuer elektronische Musikinstrumente
US6413214B1 (en) 1997-08-22 2002-07-02 Paul S. Yang Applanating tonometers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968335C (de) * 1954-01-15 1958-02-06 Marconi Wireless Telegraph Co Reaktanzroehrenschaltung mit zwei Parallelroehren und Kompensation des Wirkleitwertes
DE1199596B (de) * 1961-03-03 1965-08-26 Riegg & Co G M B H Schwingungsgenerator fuer elektronische Musikinstrumente
US6413214B1 (en) 1997-08-22 2002-07-02 Paul S. Yang Applanating tonometers

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