DE863221C - Hochfrequenzsender mit phasengesteuerter Amplitudenmodulation - Google Patents

Hochfrequenzsender mit phasengesteuerter Amplitudenmodulation

Info

Publication number
DE863221C
DE863221C DEP29875D DEP0029875D DE863221C DE 863221 C DE863221 C DE 863221C DE P29875 D DEP29875 D DE P29875D DE P0029875 D DEP0029875 D DE P0029875D DE 863221 C DE863221 C DE 863221C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tubes
pair
circuit
anode
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP29875D
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Henry Price
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAE Systems Electronics Ltd
Original Assignee
Marconi Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marconi Co Ltd filed Critical Marconi Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE863221C publication Critical patent/DE863221C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03C—MODULATION
    • H03C1/00—Amplitude modulation
    • H03C1/50—Amplitude modulation by converting angle modulation to amplitude modulation
    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03F—AMPLIFIERS
    • H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/02—Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation
    • H03F1/04—Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in discharge-tube amplifiers
    • H03F1/06—Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in discharge-tube amplifiers to raise the efficiency of amplifying modulated radio frequency waves; to raise the efficiency of amplifiers acting also as modulators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Transmitters (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)

Description

Diese Erfindung bezieht sich auf Hochfrequenzsender mit phasengesteuerter Amplitudenmodulation und stellt eine Verbesserung und Abänderung bereits bekannter, nach diesem Prinzip arbeitender Sender dar.
Sender dieser Art besitzen zwei gleiche Röhren bzw. Röhrenstufen, deren Gittern beim Betrieb HocMrequenzspanjnungen, ζ. B. im Bereich .der Rundfunkfrequenzen, in einer bestimmten gegenseitigen Phasenlage zugeführt werden. Der Sender wird! nun dadurch moduliert, daß die positiven und negativen Halbwellen der Modulationisspannung eine Verkleinerung bzw. Vergrößerung der genannten Phasendifferenz der Hochfrequenzspaniniungen bewirkt. Die Anodenkreise sämtlicher Röhren sind abgestimmte Kreise, die im wesentlichen einander gleich sind. Der zu speisende Verbraucher wird an die abgestimmten Kreise mit Hilfe eines Scheinwiderstandstransformators mit Viertelwellenlängencharakter oder einer geeigneten Schaltung angekoppelt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß eine Änderung der genannten Phasendifferenz eine im wesentlichen lineare Stromänderung im Verbraucher zur Folge hat.
Ein erfiniduingsgemäßer Hochfrequenzsender mit phasengesteuerter Amplitudenmodulation besteht aus einer Hoohfrequenzoszillatorstufe, einem ersten und einem zweiten Paar Elektronenröhren, einem abgestimmten Eingangskreis zur Ankopplung des Oszillatorausganges an die Steuergitter sämtlicher
Röhren derart, daß die Röhren eines jeden Röhrenpaares eingangsseitig in- Gegentakt geschaltet sind, d. h. also gegenphasig erreg* werden. Die Röhren des ersten Paares besitzen eigene Anodenäbstimmkreise, die Röhren dies zweiten Paares einen gemeinsamen Anodenabstimmkreis. Die Hoehfrequenzauisgangsleistung wird von den beiden Röhren des ersten- Paares ausgekoppelt. Ferner ist eine Vorrichtung' vorgesehen, die das Verhältnis der ίο von den beiden Röhren des zweiten Paares an den gemeinsamen Anadenabstimmkreis gelieferten Hochfrequenzströme steuert. Dieser gemeinsame Abstimmkreis i&t durch ein Paar Kopplungsireaktanzen bzw. aus solchen aufgebaute Schaltungen mit den beiden Röhren des ersten Paares verbunden. Je nach dem Verhältnis bzw. der Differenz der Hocnfrequenzströme, die die beiden1 Röhren des zweiten Paare's, an ihren gemeinsamen Abstimmkreis liefern, ergibt sich also eine Schwenkung dar Phasenlagen der an den beiden Ausgangs^ klemmen stehenden Spannungen zueinander hin bzw. voneinander f ort, so daß man dieses Verfahren der Sender modulation auch PihasenschwenkmQdulation nennt.
Die genannte Steuervorrichtung für das zweite Röbrenpaar kann beispielsweise erfindungsgemäß aus einer Gleicbspannungsqueile bestehen, die so eingestellt werden kann, daß beide Röhren des zweiten Paares einen Hochfrequenz strom gleichen Betrages (gleicher Amplitude) an den gemeinsamen Anodenabstimmkreis liefern, sowie eine Modu-lationsspannungsquelle, die diese Gleicbvorspannungin für beide Röhren verschiedener Weise ändert.
Die genannten beiden Koppel reaktanzen können beispielsweise erfindtaigBgemäß Kapazitäten-- sein, die so bemessen sind, daß sie jeweils in Verbindung mit dem gemeinsamen Abstimmkreis des zweiten Röhrenpaares und dem eigenen Abstimmkreis der jeweiligen Röhre des ersten Paares eine Koppiungssohaltung mit Viertelwellenlängencharakter bilden. An Stelle der Kapazitäten können aiudh Induktivitäten verwendet werden, die zum Zweck der Sperrung von Gleichströmen mit Kondensatoren in Reihe geschaltet werden.
Die Röhren des ersten und/oder .zweiten Paares können Pentoden sein. Dann legt man die Hochfrequenzeingangsspannung an die Steuergitter aller Röhren, während die im -vorletzten Absatz genantiten Gleich- und Modulationsspanoungen- an die Bremsgitter der Röhren des zweiten Paares gelegt werden.
. Die Erfindung' wird durch die· Zeichnung, die ■ein Schaltbild und ein Vektordiagramm enthält, in einer- möglichen Ausführungsform erläutert.
In dem Schaltbild bilden die beiden Pentodien V1 und V2 das obenerwähnte erste Röhrenpaar. Jede von ihnen besitzt einen abgestimmtem Anodenkreis, TC ι bzw. TC 2. Die Anodengleichspannung HT+ wird über die Abstimmkreis« zugeführt. Eingangsseitig- sind die beiden Röhren an einen gemeinsamen abgestimmten GitterkreisTCf angeschlossen, der über einen Transformator T induktiv an einen Hochfrequerazoszillator angekoppelt ist. Der Oszillator selbst ist nicht gezeichnet; er "ist bei RF e5 angeschlossen zu denken. Die Sekundärwicklung des- Transformators bildet die Induktivität des abgestimmten Gitterkreises, dessen Enden mit den Gittern g'i der beiden Röhren Vi und V 2 kapazitiv verbunden sind. Der Gitterkreis ist kapazitiv symmetriert und die Mitte bei E geerdet. Die Gitter g 2 und g$ der Röhren Vx und V 2 erhalten in bekannter Weise geeignete Vorspannungen. Sämtliche Abstimmkreise sind auf die Oszillator frequenz abgestimmt, die Gitter g 1 der Röhren V1 und V 2 werden auf Grund der Gegemtakteingangsschaltung gegenphasig erregt, und die -Hochf requenizausgangsspannung bzw. der Ausgangsstirom und die Ausgangsleistung beider Röhren können an den Anschlußklemmen ν I0 bzw. V2a abgenommen werden. Die Ausgangsspannungen sind gegenphasig, wie es in dem Vektordiagramm durch die Vektoren vt und vo dargestellt ist.
Die Anode der Röhre Vi ist durch einen Kondensator C ι mit dem Punkt P verbunden, ebenso· die. Anodia der. Röhre V2 durch den Kondensator C 2. Da nun die Hochfrequenzspannungen an diesen Anoden um i8o° gegeneinander phasenverschoben sind, wird, unter der Annahme, daß die Kondensatoren C1 und C 2 geeignet gewählt bzw. eingestellt sind, der Punkt P keine Hochfrequenz-Spannung gegenüber den Anoden der Röhren Vi und. V2 führen.
Das Schaltbild zeigt ferner ein zweites Pentodenpaar V 3 und V 4, das vorstehend !genannte zweite Paar, das einen gemeinsamen Anodienabstimmkreis TC 34 besitzt. Die beiden Enden des abgestimmten Eingangskreises TCg sind mit den Steuergittern, g ι der Röhren V 3 und V 4 verbunden. Die Schirmgitter g"2 der Röhren F3 und ί "4 ioo erhalten in üblicher Weise eine Gleichspannung, während ihre Bremsgitter g 3 mit einer bei GB angedeuteten, aber nicht eingezeichneten einstellbaren Gleichspannungsquelle verbunden sind. Diese Gleichspanniungsquielle ist vorzugsweise so angeordnet, daß die beiden Gleichspannungen für die Röhren auch verschieden groß eingestellt werden können. Wenn man bei dieser Schaltung unter Berücksichtigung der Röhren- und Kreisdaten die Gleichspannungen der Bremsgitter g 3 der Röhren Vz 1-10 und V 4 so einstellt, daß das System abgeglichen ist, wird der Punkt P keine-Hochfrequenzausgangsspannung von dem Röhnenpaar V 3 und V 4 erhalten. Der Gleichspannung GB wird nun eine niederfrequente Wechselspannung von der bei LF angedeuteten, aber nicht eingezeichneten Spannungsquelle überlagert, so daß sie die Spannungen der Bremsgitter g 3 der Röhren V 3 und V4 in verschiedener Weise ändert. Diese niederfrequente Wechselspannung kann eine Sigrialfolge, z. B. Sprache oder Musik darstellen. Da die Spannungen der Bremsgitter £3 der Röhren V 3 und V 4 auf verschiedene Weise geändert werden, tritt am Punkt P ■eine Auisgangswecliselspannung auf, deren Phasenlage. , dadurch bestimmt wird, welche der beiden Röhren V 3 und V4 einten größeren. Ausgangs-
Wechselstrom an den abgestimmten Kreis TC 34 liefert. Die Amplitude wird durch die Größe der durch die Niederfrequenzspannung hervorgerufenen Gleichgewichtsstörung bestimmt. Die hochfrequent© Ausgangs spannung am Punkt P liegt in Phase entweder mit der Ausgangsspannung dler Röhre Vi am Anschluß Wi0 oder mit der der Röhre V 2 am Anschluß v20, je nachdem, welche der beiden Röhren V3 und V4. einen größeren Hochfrequenzausgangsstrom an Punkt P liefert.
Der Kondensator C1 wird unter Berücksichtigung der Daten der Abstimmkreise TC1 und TC 34 so bemessen, daß er mit diesen zusammen einen Kopplungskreis mit Viertelwellenlängencharakter zwischen PunktP und Anschluß Wi0 bildet. Entsprechendfes gilt für den Kondensator C 2, der zwischen Punkt P und Anschluß w20 liegt. Die am Punkt P auftretende: Hochfrequenzspannung, die an diesem Punkt in Phase mit der Spannung am Anschluß Wi0 oder t'2o, d.h. mit dem Vektor wi oder ν2 dies Vektordiagramms ist und deren Größe von der Amplitude der Niederfrequenzspannung abhängt, wird infolge des Viertelwellenlängencbarakters der beiden Kopplungen zwischen Punkt P und Anschluß Wi0 bzw. W2O uim 900 phasengedreht, so* daß am Anschluß w I0 und W2O vom Punkt P her eine Spannung auftritt, die im Vektordiagramm entweder dem Vektor w 3 oder dem Vektor W4 entspricht. Die von den beiden Röbrenpaaren gelieferten Hochfrequenzspanniumgen vereinigen sich an den Anschlüssen Wi0 und V2O zu resultierenden Spannungen. Wenn also zu einem bestimmten Zeitpunkt die ModulationSiSpannung derart ist, daß die vom Punkt P an die Anschlüsse ν i0 und w 20 gelieferten Hochfrequenzspamniungen ■durch den Vektor w 3 dargestellt werden, wobei dann natürlich der Vektor w4 fortfällt, dann wird bei sich ändernder Amplitude der Spannung W3 die Phase und die Amplitude der resultierenden Spannung eine Mannigfaltigkeit von Werten durchlaufen, deren zwei- durch die Vektorenpaare ν α und vat sowie vb und Vb1. dargestellt sind. Entsprechend wird, wenn die Modulationsspaniiiung derart ist, daß vom Punkt P her an die Anschlüsse wi0undw20 eine durch den Vektor w4 dargestellte Spannung geliefert wird, wobei jetzt natürlich w3 fehlt, bei einer Amplitudenänderung der Spannung W4 Phase und Amplitude der resultierenden Spannung eine Mannigfaltigkeit von Werten, dürchlaufen, deren zwei durch die Vektorenpaare ve und Vc1 sowie vd und Vd1 dargestellt sind.
Das Röhrenpaar V 3 und V4 stellt also mit den dazugehörigen Gitter-. und Anodenkreisen eine übliche Trägerfrequenzsperre dar, die bei Verwendung innerhalb der Gesamtschaltung, wie im Schaltbild gezeigt, eine einfache und wirksame Anordnung darstellt, um zwei Ausgangs spannungen zu erzeugen, deren gegenseitige Phasenlage gesteuert werden kann. Um eine im wesentlichen lineare Beziehung zwischen den Phasenänderungen der Hochfrequenzausgangsspannungen und der bei LF angelegten Modulationsspannung zu gewährleisten, muß die Amplitude der niederfrequenten Modulationsspannung und entsprechend die Amplitude der Vektoreni w 3 bzw. w 4 innerhalb gewisser Grenzen gehalten werden.
Man kann die obengenannte Schaltung zur Phasensteuerung natürlich auch für eine verhältnismäßig niedrige1 Ausgangsleistung auslegen und ihr übliche Verstärkerstufen bzw. eine als Kathodenverstärker ausgebildete Kopplungsstufe nacbs ehalten.
Da die Änderung der durch die Gleicbspannungsquelle GB festgelegten Bremsgitterspannungen der Röhren V 3 und V 4 durch die bei LF zugeführte niederfrequente Modulatiansspannungeinei Schwenkung der Phasenlage der Ausgangsspannungen bei w I0 und w20 bewirkt, kann man natürlich für den unmodulierten Zustand auch irgendeine andere gegenseitige Phasenlage für diese Ausgangsspannungen bei Wi0 undz'2o festlegen als, wie im vorstehendien' beispielsweise beschriebenen, i8o°, indem man lediglich die Gleichspannung GB entsprechend wählt; in diesem allgemeinen Fall, in dem man also irgendeine beliebige, jedoch konstante gegenseitige Phasenlage der Ausgangs spannungen als Nullage, entsprechend dem lunmodulierten Zustand, vorsieht, wird natürlich, wie dem Fachmann ersichtlich ist, dar Träger nicht unterdrückt.
Erfolgt die Einstellung der Bremsgittergleichspannungen für die Röhren V 3 und V 4, wie vorstehend beschrieben wurde, so, daß beim NuIlwerden der Modulationsspannung keine Hochfreqiuenzspannung am Punkt P auftritt, so wird die Trägerfrequenz, im folgenden kurz Träger genannt. im -unmodulierten und im modulierten Zustand des Senders unterdrückt, so daß nur die Seitenbänder vom Ausgang des Senders abgegeben: werden..

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Hochfrequenzsender mit phasengesteuerter Amplitudenmodulation, dadurch gekennzeichnet, daß i. der unmodulierte Träger (RF) einer Oszillatorstufe über einen abgestimmten Eingangskreis auf sämtliche Steuergitter von zwei Paaren von Elektronenröhren so gegeben wird, daß die Röhren eines jeden Paares· eingangsseitig im Gegentakt gesteuert werden, 2. die ■beiden Röhren (Vi und V2) des ersten Paares je einen eigenen1 abgestimmten Anodenkreis (TC ι bzw. TC 2) besitzen, 3. die Röhren (V 3 und V 4) des. zweiten Paares einen gemeinsamen abgestimmten Anodenkreis (7'C34) besitzen, 4. das Verhältnis der von den beiden Röhren! (V)3 und V4) des zweiten Paares an den- gemeinsamem Anodenabstimmkreis (TC 34) abgegebenen Hochfrequenzs>tröme durch eine zur Modulation dienende Vorrichtung gesteuert wird, 5. die Anode jeder Röhre (Vi bzw. V2) des ersten Paares mit der Anode je einer der beiden Röhren (V3 bzw. V4) des zweiten Paaires durch eine Reaktanz (z. B. C1 bzw. C2) bzw. eine als Reaktanz wirkende Schaltanordnttng gekoppelt ist und 6. die modulierte Aus-
    gangsspanniung bzw. die Ausgangsleistung von den Anoden der beiden Röhren (Vi bzw. V 2) des ersten Paares abgenommen wird.
  2. 2. Hochfrequenzsender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Ziffer 4 genannte ModuAationsvorrichtung erstens aus einer Gleichispanmunigsquelle (GB) zur: Erzeugung der Gittervorspannungen fürd'ie beiden Röhren (V 3 unld V 4) des zweiten Paares besteht, die so eingestellt werden können, daß im unimoduliertem Zustand die Differenz der von diesen beiden Röhren an den gemeinsamen Anodenabstimmkreis (TC 34) abgegebenen, gegenpliasdgeni Ausgangswechselströme nach Betrag und nach Vorzeichen einen bestimmten,
    vorgegebenen Wert hat, sowie zweitens, aus
    . einer Modulationsspannungsquelle (LF), die diese beiden GittergleichvorspanrLungen der beiden Röhren in verschiedenem Maße ändert und dadurch die genannte Differenz ändert.
  3. 3. Hochfrequemzsender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gittervorspannungen der beiden Röhren (V 3 und V4) . des zweiten Paares so eingestellt werden können, daß die genannte Differenz der von diesen beiden Röhren an den gemeinsamen. Anodenabstknmkreis !(TC 34) abgegebenen Aiisg!angswechiselströme im unmodulierten Zustand verschwindet, so daß die vom Sender abgegebene HocMrequenzaiuisgangsispannung im unmodulierten Zustand Null ist und im modulierten Zustand nur die Seitenbänder enthält, während der Träger unterdrückt ist.
  4. 4. Hochfrequenz'sender nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsreaktanzen aus Kapazitäten (Ci bzw. C 2) bestehen, deren jede zusammen mit dem abgestimmten Anodenkreis (TC 34) des zweiten Röhrenpaanes (F3, V4) und dem abgestimmten Anodenkreis (TC 1 bzw. TC 2) der jeweiligen Röhre (V 1 bzw. V2) des ersten Paares einen Koppelkreis mit Viertelwellenlängencharakter bildet.
  5. 5. Hochfrequenzsender nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, diaß die Kopplungsireaktanzen aus Induktivitäten bestehen, die zwecks· Sperrung des Gleichstromes jeweils mit einem Kondensator in Reihe geschaltet sind und deren jede zusammen mit dem ab-, gestimmten Anodenkreis1 (TC 34) des zweiten Röhrenpaares und dem abgestimmten Anodenkreis (TC ι bzw. TC 2) der jeweiligen Röhre des, 'ersten Paares einen Koppelkreis mit Viertelwellenlängencharakter bildet.
  6. 6.' Hochfrequenzsender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren eines und/oder beider Paare Pentoden sind, wobei die Hochfriequenzeingangsspannung dem Steuergitter (gi) aller Röhren zugeführt wird, während die Modulationsispannungen den Bremsgittern (^3) der Röhren des zweiten Paares zugeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5627 1.53
DEP29875D 1946-04-17 1948-12-31 Hochfrequenzsender mit phasengesteuerter Amplitudenmodulation Expired DE863221C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB11887/46A GB614243A (en) 1946-04-17 1946-04-17 Improvements in radio-transmitters

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE863221C true DE863221C (de) 1953-01-15

Family

ID=26258518

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP29875D Expired DE863221C (de) 1946-04-17 1948-12-31 Hochfrequenzsender mit phasengesteuerter Amplitudenmodulation

Country Status (5)

Country Link
US (1) US2538535A (de)
CH (1) CH269359A (de)
DE (1) DE863221C (de)
FR (1) FR952557A (de)
GB (1) GB614243A (de)

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2250296A (en) * 1933-09-21 1941-07-22 Rca Corp Phase modulation

Also Published As

Publication number Publication date
GB614243A (en) 1948-12-13
CH269359A (fr) 1950-06-30
US2538535A (en) 1951-01-16
FR952557A (fr) 1949-11-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3939616A1 (de) Verstaerkerschaltung fuer pulsbreiten-modulation
DE759851C (de) Verfahren zur Modulation von Hochfrequenzroehrensendern
DE964250C (de) Empfaenger fuer Restseitenband-Signale
DE862318C (de) Schaltung zum Beeinflussen der Eigenfrequenz eines Schwingungskreises mittels einer veraenderlichen Reaktanz
DE2812895C3 (de) Bild-/Intercarrier-Ton-Detektorschaltung für einen Fernsehempfänger
DE815199C (de) Schaltung zur Verstaerkung eines elektrischen Signals
DE621204C (de) Verfahren zur Erzeugung eines frequenzmodulierten Stromes
DE869225C (de) Gegenkopplungsschaltung in Hochfrequenzstufen, insbesondere fuer Einseitenbandsender
DE515691C (de) Verfahren zur gleichzeitigen Erzeugung von mehreren Traegerfrequenzen
DE514965C (de) Mit Primaerspule, Sekundaerspule und Hilfsspule versehener Kopplungstransformator fuer Neutrodynschaltungen
DE2057633C3 (de) Frequenzgenerator zur Erzeugung einer unverzerrten amplitudenmodulierten VHF-Trägerfrequenz
DE606560C (de) Schaltung zur Kompensation der durch die Schwankungen des Netzes bedingten Stoergeraeusche bei Radiogeraeten
DE2159059A1 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zum Empfang von Signaltönen
DE871775C (de) Modulatoranordnung
DE646935C (de) Anordnung zur Frequenzmodulation
DE624089C (de) Verfahren zur Erzeugung von elektromagnetischen Schwingungen, welche entweder nur amplituden- oder nur frequenzmoduliert sind
DE809080C (de) UEberlagerungsempfaenger mit selbsttaetiger Frequenzkorrektion des Ortsoszillators
DE678200C (de) Schaltung fuer Superheterodyneempfaenger
DE957237C (de) Modulations- und Demodulationseinrichtung, beispielsweise fuer Funkpeiler
DE3346059A1 (de) Fm-stereoempfaenger
DE963247C (de) Verfahren zur verzerrungsfreien Demodulation von Hochfrequenzzeichen, die aus einer Traegerfrequenzspannung und einem Seitenband bestehen
DE685671C (de) Gegentaktschaltanordnung zur Modulation
DE3126146A1 (de) Produktdetektor
DE880154C (de) Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen Erzeugung einer modulierten und einer unmodulierten Hochfrequenzspannung
DE407841C (de) Einrichtung fuer Richtempfang