DE863268C - Rechenwerk - Google Patents

Rechenwerk

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DE863268C
DE863268C DESCH6034A DESC006034A DE863268C DE 863268 C DE863268 C DE 863268C DE SCH6034 A DESCH6034 A DE SCH6034A DE SC006034 A DESC006034 A DE SC006034A DE 863268 C DE863268 C DE 863268C
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  • .Rechenwerk Rechenwerke für Addition und Subtraktion benötigen Zehnerübertragungsvorrichtungen, welche die Aufgabe haben, den Atizeigeivert jeder einzeltien Dezimalstelle um den Betrag i dann zu verändern, wenn in der voraufgehenden Dezimalstelle der Wert beim Addieren von 9 auf o bzw. beim Subtrahieren von o auf 9 ~@-,-chselt. Im allgemeinen, werden Zchnerschaltvorrichtungeti verwendet, bei denen die einzelnen Zehnerschaltungen nach Beendigung des Werteintrages stufenweise vorgenommen werden, um ,auch die durch Zehnerschaltungen fällig werdenden weiteren Zehnerübertragungen zu gewährleisten. Beim Rechnen mit vielstelligen Summanden bzw. Subtrahenden wird der Anteil des Arbeitswegs für die Zehnerübertragungen am GD-samtarbeitsweg des ganzen Rechenvorganges daher groß, wodurch die erreichbare Geschwindigkeit des Rechenwerkes verringert wird. Der genannte Nachteil wird durch die Verwendung von Differentialgetrieben vermieden; da diese Getriebe jedoch zwischen den Wertstellen angeordnet szin müssen, ergibt sich eine sp; rrige Bauart. Es ist eine Zehn: rschaltvorrichtung bekannt,. die den Anteil des Arbeitsweges für die Zehnerschaltungen am Gesamtarbeitsweg des Rechenwerkes durch die Verwendung von vorfühlenden Auslöscorganen für die Vorhereitung der Zehnerübertragung,-en wesentlich verkürzt, wobei die Vollendung der Zehnerübertragungen durch einen gemeinsamen Nocken für alle Wertstellen gleichzeitig vorgenommen wird. Diese Zehnerschaltvorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß alle Z@ehnervorhereitungen nur kraftschlüssig vorgenommen werden, wobei das jewzilige Zehnervorbereitungsorgan kraftschlüssig das Auslöseorgan für die nächste Wertstelle gegen. die Wirkung einer Speicherkraft .ausklinken muß. Hierdurch ist bei der sogenannten durchlaufenden Zehnerübertragung nach Beendigung des Werteintrages für die aufeiiianderfolgenden Avsklinkungen der :einzelnen Vorbereitungsorgane-aller Wertstellen noch eine Zwischenzeit notwendig, bevor die Zehnerschaltungen vorgenommen werden, woraus sich ein weiterer Nachbeil iergibt. . .
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile werden in- dem hierunter beschriebenen Rechenwerk die mit vorfühlenden Zwischeno en versehenen Zehnervorb,emeitungsorgarne durcl ' die den jeweiligen Wertstellen zugeordneten -*eZ-ehuervorbereitungsnocken mittels ühertragungsglieder formschlüssig für die Zehnervorbereitung verstellt, wobei die vorfühlenden Zwischenorgane im' Bedarfsfall durch die Vorbereitungsbewegung der mit ihnen verbundenen Zehnervorhereitung.sorgane mittels Übertragungsglieder die Vorhereitungsorgane der höheren Wertstellen formschlüssig mitverstellen. Durch die vorgesehene Verzahnung der Vorbereitungsorgane und die Verwendung @einsteuerbarer Schaltritze' wird die durch :den gemeinsamen Zehnerschaltnocken hervorgerufene Zehnerschaltbewegung formschlüssig auf die den jeweiligen Wertstellen zugeordneten Zahnräder übertragen.
  • Dias Rechenwerk enthält des weiteren Versbellomgane, welche die von den Zehnervorbereitungsnocken und den vorfühlenden Zwischenorganen auf die übertragungsgliieder übertragenen Bewegungen derart steuern,. daß die Vorbereitungsorgane für den jeweils erforderlichen Drehsinn, entsprechend Addition oder Subtraktion, verstellt werden, wobei die vorgesehenen Rückwärtssperrorgäne sowie die Bewegungsrichtung der Werbeintrags,organie ebenfalls umgesteuert werden. I);ie Versbellorgane sind außerdem ,so ausgebildet, daß Verbindungsorgane für die Übertragung der Vorbereitungsbewegung in der Mittelstellung zwischen Addition und Subtraktion sauf dien Dniehpunkt von Zwischenorganen wirken und daß in gleicher Mittelstellung ein Anschlagorgan :durch das Hauptversbellorgan in die Bewegungsbahn der Vorbereitungsorgane verstellt wird, wodurch die Löschbewegung der Löschräder, welche einzeln durch Reibkraft angetrieben werden, bei Erreichen des Wertes Null in jeder Wertstelle blockiert wird.
  • Bild i zeigt die Ansicht einer Ausführungsform, welche nur für Addition vorgesehen ist, wobei die Gehäusewand abgenommen ist; Bild z stellt ;einen Schnitt. dar @entsprechend der Schnittlinie A-B in Bild i ; Bild 3 zeigt den Grundriß zu Bild i unter Fortfall der Werteintrags- und Zahlenräder; Bild 4 zeigt die' Ansicht seiner Ausführungsform für Addition und Subtraktion mit Löschungseinrichtung., wobei die Vorderwand abgenommen ist.
  • hn Gehäuse i sind die Achsen 3., 4, 5, 6, 7 befestigt, auf denen die Zahlenräder 9 finit ihnen jeweils fest verbundenen Zahnrädern i o, die Zahnräder i i mit ihren jeweils fest verbundenen Nockenscheiben 12, :die Zehuervorbereitungshebel 13, die Rückwärtssperrhebe114, die Zwischenhebel 15 und dien Steuerhebel 16 drehbar gelagert sind. Fest verbunden mit dem Steuerhebel 16 ist die Achse 17,. auf der die Zehnerschaltritzel 18 -drehbar gelagert sind, sowie der Steuerstift 1.9, welcher mit der in der Steuerscheibe- 2o eingearbeiteten Steuerkurve 21 zusammenwirkt. Die Sbeuerscheib:e 20 ist mit den Zehnerschaltnocken 22 über die Welle 23 fest verbunden,. welche drehbar im Gehäuse gelagert ist und in gleichem Rhythmus mit den 8 umläuft. Die Werteintragungsräder 8 sind mit der Welle 2 fest verbunden, welche im Gehäuse drehbar gelagert ist. Die Wertzähne 24 der Werteintragsräder 8 sind in bekannter Weise entsprechend den einzutragenden Werben mittels nicht dargestellter Verstellorgane so verstellbar, daß bis zu neun Zähnen in jeder Wertstelle bei jedesmaligem Umlauf in Eingriff kommen können. Jeder Wertstelle zugeordnet ist ein unter Federwirkung stehendes Rastorgan 25, welches die richtige Stellung der Zahnräder i o für den Eingriff der Wertzähne 24 gewährleistet. Die Fühlhebie126 sind auf den mit den Vorbereitungsheheln. i3 fest verbundenen Achs= stiften 27 :drehbar ;gelagert und wirken mit den Zehnervorbereitungsnocken 28 der Nockenscheiben und den in vorbereiteter Stellung der Zwischenhebel 15 konzentrisch zur Achse 4 angeordneten Flächen 29 der Zwischenhebel 15 in jeder Lage zwischen Grund- und Vorbereitungsstellung zusammen. Abweichend bezüglich der Lagerung ist der Fühlhebe126a, welcher drehbar auf dem fest mit dem Gehäuse verbundenen Achsstift 27a gelagert ist und mit der No-ckenscheibe 12 - der Einerwertsbelle zusammenwirkt. Abweichend von den übrigen Vorbereitungsheheln trägt der Vorbereitungshebel für die Zehnervorbereitung der letzten Wertstelle, in Bild 2 der Hebel i 3c, keinen Fühlhebel 26. Die Vorbereitungshebel 13 sind mit Schlitzen 3o versehen, welche mit an den Zwischenhebeln 15 befestigten Stiften 3 i zusammenwirken. Die Vorbereitungshebel 13 sind mit Verzahnungen 32 versehen, welche über die Schaltritze' 18 mit den Zahnrädern i 1 der nächtshöheren Wertstelle zusammenarbeiten, z. B. die Verzahnung des Hebels i 3a über das Ritze' i 8a mit dem- Zahnrad 11b (Bild 3). Am Gehäuse fest befindet sich das Lagerstück 33,. in welchem die unter Federdruck stehenden Rasthebe134 drehbar um die Achse 35 gelagert sind. D0.- Rastnase 36 der Rasthebe134 wirkt mit Aussparungen 37 und 38 der Zwischenhebel 15 dergestalt zusammen, daß bei :der Vorbereitungsbewegung der Hebel i 5 die Rasthebe134 ausweichen, die Rückbewegung der Hebel i 5 jedoch durch die Form der Rastnase 36 und der Rastlücke-38 blockiert wird. Das feststehende Lagerstück 33'besitzt eine der Zahnlückenform -der Schaltritze' entsprechend gestaltete, mit allen Ritzeln 18 zusammenwirkende Leiste 39, welche die Ritze' 18 nach Schwenken aus. dem Eingriff mit den Hebeln 13 und Zahnrädern i i formschlüssig gegen Verdrehen sichert. Durch das Fenster 40 werden die Zahlenräder abgelesen.
  • Die Wirkungsweise :des Rechenwerkes entsprechend Bild i bis. 3 ist folgende: Die Wellen 2 und 23 werden in Pfeilrichtung mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben, wobei zuerst die Ritze' 18 mittels :des Steuerhebels 16 und des Steuerstiftes 19 durch die Steuerkurve 21 außer Eingriff mit den Hebeln i 3 und den Zahnrädern i i gebracht und durch den konzentrischen Teil 21a der Kurve 2 i während des Werteintrages gehalten werden. Die Leiste 39 hält hierbei die Ritzel 18 gegen Verdrehen in ihrer Stellung. Hierauf kommen die Wertzähne 24 der Werteintr,agsräder 8 mit den Zahnrädern io in Eingriff, wodurch die zugehörigen Zahlenräder g und die Zahnräder i i sowie die mit letzteren verbundenen Nockenscheiben 12 um die eingetragenen Werte in Pfeilrichtung verstellt werden. Im gezeichneten Beispiel sind die Zahnräder i o und i i im Verhältnis 1 :3 übersetzt, es sind daher drei Nocken 28 an jeder Nockenscheibe 12 vorgesehen, derart, @daß sich jeweils ein Nocken vor der Nase 41 des Fühlhebels 26a bzw. der in Grundstellung befindlichen Fühlhebe126b und 26- befindet, wenn im Fenster 4o die Zahl g sichtbar ist. Werden die Nocken 28 durch den Werteintrag an der Nase 4i vorbeibewegt, d. h. wenn im Fenster ein Übergang von 9 auf o erfolgt, so werden die entsprechenden Vorbereitungshebel 13 mittels. der zum Ausschwenken genvungenen Hebel 26 über die Hebel 15, Stifte 31 und Schlitze 3o formschlüssig entgegen der Pfeilrichtung gedreht, wobei die Höhe der Nocken 28 so bemessen ist, daß der Weg der Hebel 13 dem einer Werteinheit entspricht. Die vorbereiteten Hebel 13 werden in ihrer Lage durch die unter Federwirkung stehenden Rasthebel 34 gesichert. Da die Fühlhebel 26b, 26c an den Hebeln 13a, 13b angelenkt sind, machen sie deren Bewegung entgegen der Pfeilrichtung mit. Steht in der Wertstelle, für die eine Zehnerübertragung vorbereitet wird, -eine 9 im Fenster, so@ wird auch Leine Zehnerübertragung für die nächsthöhere Wertstelle fällig. In diesenv Fall wird der Fühlhebe126 des die Vorbereitungs; bewegung ausführenden Hebels 13 formschlüssig an dem Nocken 28 der auf dem Wert 9 stehenden Wertstelle vorbeibewegt und durch den Nocken verschwenkt, wobei wiederum über Hebel 15, 13 der nächsthöheren Wertstelle der folgende Fühlhebel 26 dem ihm zugehörigen Nocken 28 entgegenbewegt wird. Dias Zurückdrücken der Zahnräder i i wird durch die Sperrklinken 1 4. verhindert. Stehen die weiterhin folgenden Zahlenräder ebenfalls auf 9, so. werden die Vorbereitungsbewegungen der folgenden Hebel 13 gleichzeitig mit der durch den ersten Nocken 28 verursachten Zehn:ervorbereitungsbewegung formschlüssig vorgenommen. Nach gleichzeitiger Vollendung des Werteintrages und aller fällig -werdenden Zehnervorbereitungen werden die Ritzel 18 durch die Kurve 21 mittels Hebel 16 aus der Sperrleiste 39 in die Verzahnung 32 der Hebel i3 und der Räder i i formschlüssig verschwenkt. Gleichzeitig werden durch den Zehnerschaltnocke?i 22 die Rasthebe134 außer Eingriff mit den Sperrlücken der Hebel i 5 gebracht, Zoorauf durch denselben Nocken 22 alle in der Vorbereitungsstellung befindlichen Heb l i3 kurz vor Beendigung der Rechenwerksbewegung gleichzeitig über die Hebel 15 in Pfeilrichtung in ihre Grundstellung bewegt werden. Diese Bewegung wird über die Verzahnung 32 der Hebel 13 und die durch den konzentrischen Teil 21 b der Kurve 21 in Eingriff gehaltenen Ritzel 18 auf die Zahnräder i i übertragen, womit die Zehnerübertragung vollendet ist.
  • Als Beispiel dient der ungünstigste Fall einer durchlaufenden Zehnerübertragung, 8999 plus i: Der am Schluß des Werteintrages eingreifende Zahn 24 des Einerv erteintragrades 8 bewegt über Zahnräder ioa, 11a den Nocken 28 der Nockenscheibe i 2a an der Nase 41 des Fühlhebels 26a vorbei, wodurch derselbe um seine Achse 27a verstellt wird. Durch Zusammenwirken des Hebels 26a mit der Fläche 29 des Hebels i 5a wird letzterer um die Achse 6 im Uhrzeigersinn gedreht und die Bewegung auf den Hebel i 3a durch den Stift 31 und Schlitz 3o übertragen. Der Hebel 13a wird hierbei um eine Werteinheit entgegen der Pfeilrichtung um die Achse 4. verschwenkt. Dadurch wird die Nase 41 des am Hebel 13a angelenkten Fühlhebels 26b an dem Nocken 28 der Nockenscheibe 12b, welche sich wie die weiterfolgenden Nockenscheiben in der im Bild i gezeichneten Lage befindet, vorbeigeführt, wodurch der Hebel 26b um seine Achse verschwenkt und über den Zwischenhebel 15b der Hebel 13b ebenfalls formschlüssig einer Werteinheit entsprechend entgegen der Pfeilrichtung verdreht wird. Da die Nase 41 des am Hebel 1311 angelenkten Fühlhebels 26c wiederum an dem Nocken 28 der Nockenscheibe 12c vorbeigeführt wird, erfolgt ebenfalls über'Zwischenhebel i 5c -eine formschlüssige Verdrehung des Hebels 13c lentsprechend,einer Werteinheit entgegen der Pfeilrichtung. Dies bedeutet, daß die ZehnervorbereitungsbeZVegungen aller Wertstellen bei Beendigung des Werteintrages formschlüssig vollzogen sind. Dia durch den Werteintrag nur das Zahlenrad 9a verstellt wurde, erscheint im Fenster 4o die Zahl 899o. Die Hebel 13a, 13b, 13c sind vorbereitet und werden durch die jeweiligen Rasthebel 34 gehalten. Das gleichzeitige Verdrehen der Hebel 13a, 13b, 13#. in ihre Ausgangsstellung durch den S@chaltnoeken 22 über die Hebel 15a, 15b, i 5c bewirkt über die gekuppelten Ritze118a, 18b, 18c, Zahnräder 11b, 11 e, 1 i d und Zahnräder i ob, i o,!, i od das Verstellen der Zahlenräder 9b, 9c, 9= in Pfeilrichtung um eine Einheit, im Fenster erscheint die Zahl gooo=8999 plus i.
  • Theoretisch läßt sich mit.Hilfe der beschriebenen Einrichtung eine durchlaufende Zehnervorbereitung durch den Vorbereitungsnocken der Ein:erwertstelle für eine beliebige Zahl von Wertstellen gleichzeitig und formschlüssig durchführen, die praktische Begrenzung :ergibt sich durch den Kraftaufwand für die Überwindung der sich mit der Stellenzahl addierenden Reibungswiderstände, verursacht durch die Federkraft der Rasthebel 34.
  • Die Ausführungsform für Addition, Subtraktion und Löschen nach Bild 4 enthält gegenüber der Ausführungsform nach Bild i bis 3 zusätzliche Einrichtungen. Die Zehnervorbereitungsnocken 42 sind für beide Drehrichtungen mit zwei Arbeitsflächen versehen, .ebenso die mit ihnen zus.amme nwirkenden Nasen 43 der Fühlhebel 44. Die Bewegung der Zwischenhebel 45 wird mit Hilfe der an ihnen im Drehpunkt 46 angelenkten schwenkbaren Verbindungsstangen 47 formschlüssig auf die Zwischenhebel 48 übertragen. Diese sind -auf der im Gehäuse befestigten Achse 49 drehbar gelagert. Die Kupplung der Glieder 47 und 48 ;geschieht durch an den Stangen 47 befestigte Stifte 5o, welche sich in Schlitzen 5 i der Hebel 48 führen. Die Schlitze 5 i sind in der gezeichneten Grundstellung der Hebel 45 und 48 konzentrisch zu den Drehpunkten 46 der Stangen 47 angeordnet. Die Bewegung der Hebel 48 Wird mit Hilfe der Wulste 52 und der Schlitze 53 auf -die VorbereitungsNebel54 formschlüssig übertragen. Das Verstellen der Stangen 47 zur Umkehr der Bewegungsrichtung der Hebel 54 und zur Blockierung der Bewegung der Hebel45 geschieht durch den Einstellhebel 5 5, welcher durch Rasten _56 in der jeweiligen Lage gehalten wird und um die im Gehäuse befestigte Achse 57 drehbar gelagert ist. Zwei am Hebel 55 befestigte Stifte 58 halten die Verbindungsstangen 47 in der durch die gleichen Stifte bewirkten Lage. Am Heb e155 ist außerdem lein Stift 59 befestigt. Dieser wirkt mit den Vorsprüngen 6o der Hebel 54 derart zusammen, daß .er die Bewegung der Hebel 54 beim Subtrahieren nicht behindert, da sich diese in diesem Fäll von dem Stift 59 entfernen, @ebenso dicht beim Addieren, da sich der Stift .dann außerhalb der Bewegungshahn der Vorsprünge 6o befindet, während er sich beim Löschen in den Weg der Vorsprünge 6o der Hebel 54 stellt. Gleichzeitig mit dem Verstellen des Hebels 5 5 werden mit Hilfe der Verbindungsstange 62, des um die im Gehäuse. befestigte Achse 63 schwenkbaren Zwischenhebels 64 und des an demselhen befestigten, in die Schlitze 65 der Sperrhebiel 61 greifenden Stiftes 66 die um die im Gehäuse befestigte Achse 67 schwenkbaren. Rückwärtssperrhebe161 verstellt, .derart, daß sie beim Subtrahieren nur die Bewegung der Zahnräder i i in strichpunktierter Pfeilrichtung, beim Addieren nur in ausgezogener Pfeilrichtung zulassen, rund beim Löschen die Zahnräder i i ganz freigeben. Die Sperrnasen 68 der Sperrklinken 61 werden durch unter Federwirkung stehende Druckstücke 69 in .die Zahnlücken der Zahnräder i i gedrückt, wobeider Stift 66 in den Schlitzen 65 so viel Luft hatj daß das Ausschwenken der Hebel 61 beim Durchlauf der Zähne der Zahnräder i i ,gewährleistet ist. Gleichzeitig mit dem Verstellen des Hebels 55 wird in nicht dargestellter Weise die Drehrichtung der Werteintragswelle 2 umgeschaltet, beim Subtrahieren auf die strichpunktierte Pfeilrichtung, beim Addieren auf die ausgezogene Pfeilrichtung. Beim Einstellen des Hebels 5 5 auf die Mittelstellung (Löschen) wird das Halten der Hebel 48 und damit der Hebel 54 in ihrer Grundstellung durch die mit den Sperrlücken 73 der Hebel 48 zusammenwirkenden, unter Federwirkung stehenden Rasthehe1.72 bewirkt. Hierbei wird der Antrieb der Welle 2 in nicht dargestellter Weise entkuppelt. Mit den Zahnrädern i i im Eingriff befinden sich Zahnräder 70, welche beim Addieren und Subtrahieren auf ihrer im` Gehäuse drehbar gelagerten Achse 71 leer mitlaufen.. Diurch das Einstellen des Hebels 5 5 auf Löschen werden die Zahnräder 70 in nicht dargestellter Weise einzeln durch Reibgetriebe in Pfeilrichtung gedreht. Die Welle 23 dreht sich beine Addieren, Subtrahieren und Löschen in der gleichen durch Pfeil angegebenen Richtung.
  • Die Wirkungsweise des Rechenwerkes nach Bild 4 ist folgende: Durch die Drehung der Welle 23 werden, wie vorher beschrieben, die Schaltritzel 18 zuerst ausgeschwenkt. Hierauf folgt der Eingriff der Wertzähne 24 mit den Zahnrädern i o, wodurch die Zahlenräder 9 und über die Zahnräder i i die Nockenscheiben 12 um die eingetragenen Werte verstellt werden, beim Subtrahieren in der strichpunktierten Pfeilrichtung, beim Addieren in der ausgezogenen Pfeilrichtung. Die Nocken 42 werden hierbei beim Subtrahieren während des Überganges von o auf i9 @d es zur jeweiligen Nockenscheibe gehörigen Zahlenrades, beim Addieren während des Überganges von 9 auf o des zugehörigen Zahlenrades an den hTasen 43 der in Grundstellung befindlichen Hebel 44 vorbeigeführt. Die durch die Nocken 42 verursachte Vorbereitungsbewegung wird auf die Zwischenhebel 45 übertragen, welche durch die Rasthebel 34 in ihrer Stellung gehalten werden. Die den Hebeln 45 erteilte Bewegung wird beim Sübtrahleren, durch die Führung der Stangen 47 mit Hilfe der am Hebel 55 befestigten Stifte 58 in der im Bild 4 gezeichneten Stellung, über die Zwisrhenhebe148 auf die Vorbereitungshebel 54 in .der ausgezogenen Pfeilrichtung übertragen. Beim Addieren wird die Vorbereitungsbewegung der Hebel 45 durch Umschalten des Hehels 55 und dadurch bedingter Anlenkung der Stangen 47 ;andern entgegengesetztein Hebelarm der Hebel 48 ,auf die Hebel 54 in der strichpunktiert angegebenen Pfeilrichtung übertragen, d. h, in beiden Fällen entgegengesetzt. zur Drehrichtung des jeweiligen Werteintrages. Dadurch werden die Fühlhebel44, welche an den Vorbereitungshebeln 54 aßgelenktsind, den ihnen zugeordneten Nocken 42 der nächsthöheren Wertstelle entgegenbewegt, wodurch, wie vorher beschrieben, die folgenden Zehnervorbereitungen vorfühlend und formschlüssig vorgenommen werden. Das Zurückdrücken der Zahnräder i i wird hierbei durch die Sperrhebel 61 verhindert, deren Sperrwirkung durch das Verstellen des Hebels 55 übel- die Stange 62, Hebel 64 und Stift 66 jeweilig verändert wird. Die. durch den Nocken 22 verursachte Zehnerschaltbewegung wird, nach Einschwenken dir Ritzel i 8 in die Zahnräder i i durch die Kurve 21 und nach Freigabe der Rasthebie134, über die Zwischenhebel 45 durch die Verbindungsstangen 47 über die Hebel 48, Vorhereitungshebel 54, die daran vorgesehenen Verzahnungen und die Ritzel i 8 .auf die Zahnräder der nächsthöheren Wertstellen in Richtung des jeweiligen Werteintrages formschlüssig übertragen. Wenn der Einstellhebel 55 auf Löschen eingestellt ist, sind die Rückwärtssperrhebel 61 auf Mittelstellung durch die Organe 62, 64 und 66 gebracht worden und wirkungslos. Die Verbindungsstangen 47 werden in der strüchpunktiiert gezeichneten Mittelstellung gehalten, wodurch die, Bewegung der Hebiel 45 blockiert wird, da die Stangen 47 auf den Drehpunkt 49 der Hebel 48 wirken. Der Sperrstift 59 verhindert in seiner strichpunktiert geze-ichneten Mittelstellung die Be,\@egung der Hebel 54 in der strichpunktierten Pfeilrichtung. Durch das Einstellen auf Löschen wird die Drehung der 2 unterbunden und die Zahnräder 7o einzeln iri Pfeilrichtung angetrieben. Nach Ausschwenken der Ritzel i 8 -werden die Zahnräder i i durch d1: Zahnräder 7o sofort in strichpunktierter Pfeilrichtung gedreht und mit diesen die Zahlenräder g sowie die Nockenscheiben 12. Beim Erreichen der Zahl o im Fenster 40 sind die Nocken 42 in die gezeichnete Stellung gelangt. Durch das Blockieren der Hebel 54 mittels Stift 59 und durch das Blockieren der Hebel 45 mittels der in 1VIittelstellung b:efindli:chen Verbindungsstangen 47 können die Fühlhebel44 nicht ausweichen, wodurch die Bewegung der Nockenscheiben und damit der Zahlenräder bim Erreichen des Wertes o aufgehalten wird, wobei die .Reibgetriebe für die Zahnräder 7o rutschen. Zum Schluß werden die Ritzel 18 wieder durch die Steuerkurve 21 in die Zahnräder i i und die Hebel 54 eingeschwenkt.
  • Die dargestellten Zeichnungen und die Beschreibung geben die Verwendung umlaufender Werteintrags,o.rgane .an, ,auf deren Verwendung die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist. Beispielsweise können die Werträder 8 durch Organe ersetzt werden, die von durch Tastenanschläge gesteuerte Zahnstangen oder Zahnsegmenten angetrieben und während des Werteintrages mit den Zahnrädern io gekuppelt werden, oder die Zahnräder i o können direkt von Zahnstangen oder Zahnsegmenten nach Einkuppeln während des Werteintrages angetrieben werden. Dies weiteren können die Zahnräder io fortfallen und die Zahlenräder 9 mit den Zahnrädern 1i und Nockenscheiben 12 vereinigt werden, wobei die Werteintra;gs@organe direkt auf die Zahnräder i i wirken und die Anzahl der Nocken 28, 42 von dre'_ auf eins verringert «-erden kann. Ebenso beschränkt sich die Erfindung nicht auf die dargestellte Ausführung, wobei .die Vorbereitungs- und Schaltorgane 1.3, 54 um die Achse der umlaufenden Organe (Nockenscheibe 12, Zahnräder i i) schwenken. Der Drehpunkt der Vorbereitungsorgane 13, 54 kann außerhalb der umlaufenden Organe liegen, oder die Vorhereitungsorgane 13, 54 können geradlinig geführt werden, wobei die an ihnen beweglich gelagerten Zwischenorgane 26, 44 sich nur angenähert in der Bahn der Vorbereitungsorgane (Nocken 28, 42) bewegen. D!ie Übertragung der Z-Anerschaltbewegung von dien Vorbereitungsorganen 13, 54 auf die umlaufenden Organt kann an Stelle von Zahnrädern und Ritzeln mittels Klinkenschaltung vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenwerk, dessen Zehnerübertragung in getrennten Vorgängen, der Zehnervorbereitung und der Zehnerschaltung, durchgeführt wird und dessen Zwischenorgane, welche mit den umlaufenden Zehnervorbereitungsorganen zusammenwirken, an den die Zehnervorbereitungsbe%vegung ausführenden Organen beweglich gelagert sind und mit d;,sen verstellt werden, und dessen Z,ehnerschaltbewegung gleichzeitig für alle Wertstellen durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die umlaufenden Zehnervorbereitungsorgane (Nocken 28) den Zwischenorganen (26) ,erteilte Bewegung mit Hilfe von Übertragungsgliedern (15, 31) den die Zehnervorbiereitungsbeivegung ausführenden Organen (13) als Zehnervorbereitungsbewegung formschlüssig zugeleitet wird.-2. Rechenwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenorgane (26) an den die Zehnervorbereitungsbewegung ausführenden Organen (13) sch-,venkbar gelagert sind und mit diesen während - der Vorbereitungsbewegung um die Achse der umlaufenden Organe schwenken und daß die mit den Zwischenorganen (26) zusammenwirkenden Flächen i,29) der Übertragungsglieder (15) in der vorbereiteten Stellung konzentrisch zur Achse der umlaufenden Organe verlaufen. 3. Rechenwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zwischenorganen (26) durch die Vorbereitungsorgane (28) erteilte und an die Übertragungsglieder (15) weitergeleitete Vorbereitungsbewegung sowohl als die durch das Zehnerschaltorgan (Nocken 22) den Übertragungsgliedern (15) verteilte Zehnerschaltb,ewegung durch formschlüssige Verbindung der Übertragungsglieder (Stift 31, Schlitz 30) mit den Vorbereitungsorganen (13) der nächsthöheren Wertstellen :an .die Vorbereitungsorgane (13) weitergeleitet werden. 4. Rechenwerk nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ü bertragungsgliedür (15) und die mit ihnen formschlüssig verbundenen Vorbereitungsorgane (13) der nächsthöheren Wertstelle durch die mit ihnen zusammenwirkenden Sperrorgane (34) in der Vorbereitungsstellung formschlüssig gehalten werden und daß die Rückbewegung der Übertragungsglieder(i5) in die Grundstellung erst nach Ausklinken der Sperrorgane (34) durch den die Zehnerschaltbewegung verursachenden Nocken (22) ermöglicht wird. 5. Rechenwerk nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Vorbiereitungs-und Schaltorganen (13) erteilte Schaltbewegung durch formschlüssig wirkende Übertragungsorgane (32, 18) den umlaufenden Organen (i i, 12, 9, io) der jeweils nächsthöheren Wertstelle zugeleitet wird. 6. Rechenwerk nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß verstellbare Zwischenglieder (47, 5o), welche von Verstellorganen (55, 58) in ihre jeweilige Stellung gebracht und von diesen formschlüssig gehalten werden, mit Übertragungsgliedern (45, 48) derart zusammenwirken, daß die den letzteren erteilte Vorbereitungs- und Schaltbewegung den Vorbereitungs-und Schaltorganen (54) umkehrbar zugeleitet wird. 7. Rechenwerk nach Anspruch i und 6, da- idurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Verstellen der Zwischenglieder (47, 50) durch Ühertragungsorgane (62, 64) die Wirkrichtung ,der #Rückwärtsspierrorgane (61) umgekehrt wird. B. Rechenwerk nach Anspruch i und 6, da- durch gekennzeichnet, daB gleichzeitig mit der Verstellung. der Zwischenglieder (47, 5o) die Drehrichtung der Werteintragsorgane (2, 8, 24) Umgekehrt wird. :9- Rechenwerk nach Anspruch i und. 6, da- durch gekennzeichnet, daß die VerstellorganA (55, 58) zum Löschen in die Mittelstellung zwi- schen Addieren und Subtrahieren gebracht werden, wobei die in dieser Stellung auf den Dmehpunkt der übextragungsorgane (48) wir- kenden Verstellorgane (47, 50) die Bewegung oder übextragungsglieder (45) und damit der Zwischenorgane (44). blockieren. i o. Rechenwerk nach Anspruch 1, 6 und 9,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Versbellorgan (55) mit einem Sperrorgan (59) versehen ist, welches in der Löschstellung mit Vorsprüngen (6o) der Vorbereitungs- und Schaltorgane (54) ,derart zusammenwirkt, daß die Bewegung dieser Organe (54) in der Löschrichtung und damit ,die Bewegung der Zwischenorgane (44) verhin-@deTt wird. i i. Rechenwerk nach Anspruch 1, 6, 9 und i o, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit ,dem Verstellen der Verstell organe (5 5, 58) in. die Löschstellung die Löschräder (7o) reibungsschlüssig und einzeln mit dem Antrieb des Rechenwerkes gekuppelt werden. 12. Rechenwerk nach Anspruch 1, 6, 9, 1 o und i i, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Verstellen der Verstelloxlgane (5 5, 5 8 ) in die Löschstellung der Antrieb für die Wertieintragsorgane (2, 8, 24) abgeschaltet wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206184B (de) * 1959-03-03 1965-12-02 Olympia Werke Ag Zehnerschaltvorrichtung an Rechenmaschinen u. dgl.

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DE1206184B (de) * 1959-03-03 1965-12-02 Olympia Werke Ag Zehnerschaltvorrichtung an Rechenmaschinen u. dgl.

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