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.Rechenwerk Rechenwerke für Addition und Subtraktion benötigen Zehnerübertragungsvorrichtungen,
welche die Aufgabe haben, den Atizeigeivert jeder einzeltien Dezimalstelle um den
Betrag i dann zu verändern, wenn in der voraufgehenden Dezimalstelle der Wert beim
Addieren von 9 auf o bzw. beim Subtrahieren von o auf 9 ~@-,-chselt. Im allgemeinen,
werden Zchnerschaltvorrichtungeti verwendet, bei denen die einzelnen Zehnerschaltungen
nach Beendigung des Werteintrages stufenweise vorgenommen werden, um ,auch die durch
Zehnerschaltungen fällig werdenden weiteren Zehnerübertragungen zu gewährleisten.
Beim Rechnen mit vielstelligen Summanden bzw. Subtrahenden wird der Anteil des Arbeitswegs
für die Zehnerübertragungen am GD-samtarbeitsweg des ganzen Rechenvorganges daher
groß, wodurch die erreichbare Geschwindigkeit des Rechenwerkes verringert wird.
Der genannte Nachteil wird durch die Verwendung von Differentialgetrieben vermieden;
da diese Getriebe jedoch zwischen den Wertstellen angeordnet szin müssen, ergibt
sich eine sp; rrige Bauart. Es ist eine Zehn: rschaltvorrichtung bekannt,. die den
Anteil des Arbeitsweges für die Zehnerschaltungen am Gesamtarbeitsweg des Rechenwerkes
durch die Verwendung von vorfühlenden Auslöscorganen für die Vorhereitung der Zehnerübertragung,-en
wesentlich verkürzt, wobei die Vollendung der Zehnerübertragungen durch einen gemeinsamen
Nocken für alle Wertstellen gleichzeitig vorgenommen wird. Diese Zehnerschaltvorrichtung
hat jedoch den Nachteil, daß alle Z@ehnervorhereitungen nur kraftschlüssig vorgenommen
werden, wobei das jewzilige Zehnervorbereitungsorgan kraftschlüssig das Auslöseorgan
für die nächste Wertstelle gegen. die Wirkung einer Speicherkraft .ausklinken muß.
Hierdurch ist bei der sogenannten durchlaufenden Zehnerübertragung nach Beendigung
des Werteintrages für die aufeiiianderfolgenden
Avsklinkungen der
:einzelnen Vorbereitungsorgane-aller Wertstellen noch eine Zwischenzeit notwendig,
bevor die Zehnerschaltungen vorgenommen werden, woraus sich ein weiterer Nachbeil
iergibt. . .
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Zur Vermeidung dieser Nachteile werden in- dem hierunter beschriebenen
Rechenwerk die mit vorfühlenden Zwischeno en versehenen Zehnervorb,emeitungsorgarne
durcl ' die den jeweiligen Wertstellen zugeordneten -*eZ-ehuervorbereitungsnocken
mittels ühertragungsglieder formschlüssig für die Zehnervorbereitung verstellt,
wobei die vorfühlenden Zwischenorgane im' Bedarfsfall durch die Vorbereitungsbewegung
der mit ihnen verbundenen Zehnervorhereitung.sorgane mittels Übertragungsglieder
die Vorhereitungsorgane der höheren Wertstellen formschlüssig mitverstellen. Durch
die vorgesehene Verzahnung der Vorbereitungsorgane und die Verwendung @einsteuerbarer
Schaltritze' wird die durch :den gemeinsamen Zehnerschaltnocken hervorgerufene Zehnerschaltbewegung
formschlüssig auf die den jeweiligen Wertstellen zugeordneten Zahnräder übertragen.
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Dias Rechenwerk enthält des weiteren Versbellomgane, welche die von
den Zehnervorbereitungsnocken und den vorfühlenden Zwischenorganen auf die übertragungsgliieder
übertragenen Bewegungen derart steuern,. daß die Vorbereitungsorgane für den jeweils
erforderlichen Drehsinn, entsprechend Addition oder Subtraktion, verstellt werden,
wobei die vorgesehenen Rückwärtssperrorgäne sowie die Bewegungsrichtung der Werbeintrags,organie
ebenfalls umgesteuert werden. I);ie Versbellorgane sind außerdem ,so ausgebildet,
daß Verbindungsorgane für die Übertragung der Vorbereitungsbewegung in der Mittelstellung
zwischen Addition und Subtraktion sauf dien Dniehpunkt von Zwischenorganen wirken
und daß in gleicher Mittelstellung ein Anschlagorgan :durch das Hauptversbellorgan
in die Bewegungsbahn der Vorbereitungsorgane verstellt wird, wodurch die Löschbewegung
der Löschräder, welche einzeln durch Reibkraft angetrieben werden, bei Erreichen
des Wertes Null in jeder Wertstelle blockiert wird.
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Bild i zeigt die Ansicht einer Ausführungsform, welche nur für Addition
vorgesehen ist, wobei die Gehäusewand abgenommen ist; Bild z stellt ;einen Schnitt.
dar @entsprechend der Schnittlinie A-B in Bild i ; Bild 3 zeigt den Grundriß zu
Bild i unter Fortfall der Werteintrags- und Zahlenräder; Bild 4 zeigt die' Ansicht
seiner Ausführungsform für Addition und Subtraktion mit Löschungseinrichtung., wobei
die Vorderwand abgenommen ist.
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hn Gehäuse i sind die Achsen 3., 4, 5, 6, 7 befestigt, auf denen die
Zahlenräder 9 finit ihnen jeweils fest verbundenen Zahnrädern i o, die Zahnräder
i i mit ihren jeweils fest verbundenen Nockenscheiben 12, :die Zehuervorbereitungshebel
13, die Rückwärtssperrhebe114, die Zwischenhebel 15 und dien Steuerhebel
16 drehbar gelagert sind. Fest verbunden mit dem Steuerhebel 16 ist die Achse 17,.
auf der die Zehnerschaltritzel 18 -drehbar gelagert sind, sowie der Steuerstift
1.9, welcher mit der in der Steuerscheibe- 2o eingearbeiteten Steuerkurve 21 zusammenwirkt.
Die Sbeuerscheib:e 20 ist mit den Zehnerschaltnocken 22 über die Welle 23 fest verbunden,.
welche drehbar im Gehäuse gelagert ist und in gleichem Rhythmus mit den 8 umläuft.
Die Werteintragungsräder 8 sind mit der Welle 2 fest verbunden, welche im Gehäuse
drehbar gelagert ist. Die Wertzähne 24 der Werteintragsräder 8 sind in bekannter
Weise entsprechend den einzutragenden Werben mittels nicht dargestellter Verstellorgane
so verstellbar, daß bis zu neun Zähnen in jeder Wertstelle bei jedesmaligem Umlauf
in Eingriff kommen können. Jeder Wertstelle zugeordnet ist ein unter Federwirkung
stehendes Rastorgan 25, welches die richtige Stellung der Zahnräder i o für den
Eingriff der Wertzähne 24 gewährleistet. Die Fühlhebie126 sind auf den mit den Vorbereitungsheheln.
i3 fest verbundenen Achs= stiften 27 :drehbar ;gelagert und wirken mit den Zehnervorbereitungsnocken
28 der Nockenscheiben und den in vorbereiteter Stellung der Zwischenhebel 15 konzentrisch
zur Achse 4 angeordneten Flächen 29 der Zwischenhebel 15 in jeder Lage zwischen
Grund- und Vorbereitungsstellung zusammen. Abweichend bezüglich der Lagerung ist
der Fühlhebe126a, welcher drehbar auf dem fest mit dem Gehäuse verbundenen Achsstift
27a gelagert ist und mit der No-ckenscheibe 12 - der Einerwertsbelle zusammenwirkt.
Abweichend von den übrigen Vorbereitungsheheln trägt der Vorbereitungshebel für
die Zehnervorbereitung der letzten Wertstelle, in Bild 2 der Hebel i 3c, keinen
Fühlhebel 26. Die Vorbereitungshebel 13 sind mit Schlitzen 3o versehen, welche mit
an den Zwischenhebeln 15 befestigten Stiften 3 i zusammenwirken. Die Vorbereitungshebel
13 sind mit Verzahnungen 32 versehen, welche über die Schaltritze' 18 mit den Zahnrädern
i 1 der nächtshöheren Wertstelle zusammenarbeiten, z. B. die Verzahnung des Hebels
i 3a über das Ritze' i 8a mit dem- Zahnrad 11b (Bild 3). Am Gehäuse fest befindet
sich das Lagerstück 33,. in welchem die unter Federdruck stehenden Rasthebe134 drehbar
um die Achse 35 gelagert sind. D0.- Rastnase 36 der Rasthebe134 wirkt mit Aussparungen
37 und 38 der Zwischenhebel 15 dergestalt zusammen, daß bei :der Vorbereitungsbewegung
der Hebel i 5 die Rasthebe134 ausweichen, die Rückbewegung der Hebel i 5 jedoch
durch die Form der Rastnase 36 und der Rastlücke-38 blockiert wird. Das feststehende
Lagerstück 33'besitzt eine der Zahnlückenform -der Schaltritze' entsprechend gestaltete,
mit allen Ritzeln 18 zusammenwirkende Leiste 39, welche die Ritze' 18 nach Schwenken
aus. dem Eingriff mit den Hebeln 13 und Zahnrädern i i formschlüssig gegen Verdrehen
sichert. Durch das Fenster 40 werden die Zahlenräder abgelesen.
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Die Wirkungsweise :des Rechenwerkes entsprechend Bild i bis. 3 ist
folgende: Die Wellen 2 und 23 werden in Pfeilrichtung mit gleicher Geschwindigkeit
angetrieben, wobei zuerst die Ritze' 18 mittels :des Steuerhebels 16 und des Steuerstiftes
19 durch die Steuerkurve 21 außer Eingriff mit den
Hebeln i 3 und
den Zahnrädern i i gebracht und durch den konzentrischen Teil 21a der Kurve 2 i
während des Werteintrages gehalten werden. Die Leiste 39 hält hierbei die Ritzel
18 gegen Verdrehen in ihrer Stellung. Hierauf kommen die Wertzähne 24 der Werteintr,agsräder
8 mit den Zahnrädern io in Eingriff, wodurch die zugehörigen Zahlenräder g und die
Zahnräder i i sowie die mit letzteren verbundenen Nockenscheiben 12 um die eingetragenen
Werte in Pfeilrichtung verstellt werden. Im gezeichneten Beispiel sind die Zahnräder
i o und i i im Verhältnis 1 :3 übersetzt, es sind daher drei Nocken 28 an jeder
Nockenscheibe 12 vorgesehen, derart, @daß sich jeweils ein Nocken vor der Nase 41
des Fühlhebels 26a bzw. der in Grundstellung befindlichen Fühlhebe126b und 26- befindet,
wenn im Fenster 4o die Zahl g sichtbar ist. Werden die Nocken 28 durch den Werteintrag
an der Nase 4i vorbeibewegt, d. h. wenn im Fenster ein Übergang von 9 auf o erfolgt,
so werden die entsprechenden Vorbereitungshebel 13 mittels. der zum Ausschwenken
genvungenen Hebel 26 über die Hebel 15, Stifte 31 und Schlitze 3o formschlüssig
entgegen der Pfeilrichtung gedreht, wobei die Höhe der Nocken 28 so bemessen ist,
daß der Weg der Hebel 13 dem einer Werteinheit entspricht. Die vorbereiteten Hebel
13 werden in ihrer Lage durch die unter Federwirkung stehenden Rasthebel 34 gesichert.
Da die Fühlhebel 26b, 26c an den Hebeln 13a, 13b angelenkt sind, machen sie deren
Bewegung entgegen der Pfeilrichtung mit. Steht in der Wertstelle, für die eine Zehnerübertragung
vorbereitet wird, -eine 9 im Fenster, so@ wird auch Leine Zehnerübertragung für
die nächsthöhere Wertstelle fällig. In diesenv Fall wird der Fühlhebe126 des die
Vorbereitungs; bewegung ausführenden Hebels 13 formschlüssig an dem Nocken 28 der
auf dem Wert 9 stehenden Wertstelle vorbeibewegt und durch den Nocken verschwenkt,
wobei wiederum über Hebel 15, 13 der nächsthöheren Wertstelle der folgende Fühlhebel
26 dem ihm zugehörigen Nocken 28 entgegenbewegt wird. Dias Zurückdrücken der Zahnräder
i i wird durch die Sperrklinken 1 4. verhindert. Stehen die weiterhin folgenden
Zahlenräder ebenfalls auf 9, so. werden die Vorbereitungsbewegungen der folgenden
Hebel 13 gleichzeitig mit der durch den ersten Nocken 28 verursachten Zehn:ervorbereitungsbewegung
formschlüssig vorgenommen. Nach gleichzeitiger Vollendung des Werteintrages und
aller fällig -werdenden Zehnervorbereitungen werden die Ritzel 18 durch die Kurve
21 mittels Hebel 16 aus der Sperrleiste 39 in die Verzahnung 32 der Hebel i3 und
der Räder i i formschlüssig verschwenkt. Gleichzeitig werden durch den Zehnerschaltnocke?i
22 die Rasthebe134 außer Eingriff mit den Sperrlücken der Hebel i 5 gebracht, Zoorauf
durch denselben Nocken 22 alle in der Vorbereitungsstellung befindlichen Heb l i3
kurz vor Beendigung der Rechenwerksbewegung gleichzeitig über die Hebel 15 in Pfeilrichtung
in ihre Grundstellung bewegt werden. Diese Bewegung wird über die Verzahnung 32
der Hebel 13 und die durch den konzentrischen Teil 21 b der Kurve 21 in Eingriff
gehaltenen Ritzel 18 auf die Zahnräder i i übertragen, womit die Zehnerübertragung
vollendet ist.
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Als Beispiel dient der ungünstigste Fall einer durchlaufenden Zehnerübertragung,
8999 plus i: Der am Schluß des Werteintrages eingreifende Zahn 24 des Einerv
erteintragrades 8 bewegt über Zahnräder ioa, 11a den Nocken 28 der Nockenscheibe
i 2a an der Nase 41 des Fühlhebels 26a vorbei, wodurch derselbe um seine Achse 27a
verstellt wird. Durch Zusammenwirken des Hebels 26a mit der Fläche 29 des Hebels
i 5a wird letzterer um die Achse 6 im Uhrzeigersinn gedreht und die Bewegung auf
den Hebel i 3a durch den Stift 31 und Schlitz 3o übertragen. Der Hebel 13a wird
hierbei um eine Werteinheit entgegen der Pfeilrichtung um die Achse 4. verschwenkt.
Dadurch wird die Nase 41 des am Hebel 13a angelenkten Fühlhebels 26b an dem
Nocken 28 der Nockenscheibe 12b, welche sich wie die weiterfolgenden Nockenscheiben
in der im Bild i gezeichneten Lage befindet, vorbeigeführt, wodurch der Hebel 26b
um seine Achse verschwenkt und über den Zwischenhebel 15b der Hebel 13b ebenfalls
formschlüssig einer Werteinheit entsprechend entgegen der Pfeilrichtung verdreht
wird. Da die Nase 41 des am Hebel 1311 angelenkten Fühlhebels 26c wiederum an dem
Nocken 28 der Nockenscheibe 12c vorbeigeführt wird, erfolgt ebenfalls über'Zwischenhebel
i 5c -eine formschlüssige Verdrehung des Hebels 13c lentsprechend,einer Werteinheit
entgegen der Pfeilrichtung. Dies bedeutet, daß die ZehnervorbereitungsbeZVegungen
aller Wertstellen bei Beendigung des Werteintrages formschlüssig vollzogen sind.
Dia durch den Werteintrag nur das Zahlenrad 9a verstellt wurde, erscheint im Fenster
4o die Zahl 899o. Die Hebel 13a, 13b, 13c sind vorbereitet und werden durch die
jeweiligen Rasthebel 34 gehalten. Das gleichzeitige Verdrehen der Hebel 13a, 13b,
13#. in ihre Ausgangsstellung durch den S@chaltnoeken 22 über die Hebel 15a, 15b,
i 5c bewirkt über die gekuppelten Ritze118a, 18b, 18c, Zahnräder 11b, 11 e, 1 i
d und Zahnräder i ob, i o,!, i od das Verstellen der Zahlenräder 9b, 9c,
9= in Pfeilrichtung um eine Einheit, im Fenster erscheint die Zahl gooo=8999 plus
i.
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Theoretisch läßt sich mit.Hilfe der beschriebenen Einrichtung eine
durchlaufende Zehnervorbereitung durch den Vorbereitungsnocken der Ein:erwertstelle
für eine beliebige Zahl von Wertstellen gleichzeitig und formschlüssig durchführen,
die praktische Begrenzung :ergibt sich durch den Kraftaufwand für die Überwindung
der sich mit der Stellenzahl addierenden Reibungswiderstände, verursacht durch die
Federkraft der Rasthebel 34.
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Die Ausführungsform für Addition, Subtraktion und Löschen nach Bild
4 enthält gegenüber der Ausführungsform nach Bild i bis 3 zusätzliche Einrichtungen.
Die Zehnervorbereitungsnocken 42 sind für beide Drehrichtungen mit zwei Arbeitsflächen
versehen, .ebenso die mit ihnen zus.amme nwirkenden Nasen 43 der Fühlhebel 44. Die
Bewegung der Zwischenhebel 45 wird mit Hilfe der an ihnen im Drehpunkt 46 angelenkten
schwenkbaren Verbindungsstangen 47 formschlüssig auf die Zwischenhebel 48
übertragen.
Diese sind -auf der im Gehäuse befestigten Achse 49 drehbar gelagert. Die Kupplung
der Glieder 47 und 48 ;geschieht durch an den Stangen 47 befestigte Stifte 5o, welche
sich in Schlitzen 5 i der Hebel 48 führen. Die Schlitze 5 i sind in der gezeichneten
Grundstellung der Hebel 45 und 48 konzentrisch zu den Drehpunkten 46 der Stangen
47 angeordnet. Die Bewegung der Hebel 48 Wird mit Hilfe der Wulste 52 und der Schlitze
53 auf -die VorbereitungsNebel54 formschlüssig übertragen. Das Verstellen der Stangen
47 zur Umkehr der Bewegungsrichtung der Hebel 54 und zur Blockierung der Bewegung
der Hebel45 geschieht durch den Einstellhebel 5 5, welcher durch Rasten _56 in der
jeweiligen Lage gehalten wird und um die im Gehäuse befestigte Achse 57 drehbar
gelagert ist. Zwei am Hebel 55 befestigte Stifte 58 halten die Verbindungsstangen
47 in der durch die gleichen Stifte bewirkten Lage. Am Heb e155 ist außerdem lein
Stift 59 befestigt. Dieser wirkt mit den Vorsprüngen 6o der Hebel 54 derart zusammen,
daß .er die Bewegung der Hebel 54 beim Subtrahieren nicht behindert, da sich diese
in diesem Fäll von dem Stift 59 entfernen, @ebenso dicht beim Addieren, da sich
der Stift .dann außerhalb der Bewegungshahn der Vorsprünge 6o befindet, während
er sich beim Löschen in den Weg der Vorsprünge 6o der Hebel 54 stellt. Gleichzeitig
mit dem Verstellen des Hebels 5 5 werden mit Hilfe der Verbindungsstange 62, des
um die im Gehäuse. befestigte Achse 63 schwenkbaren Zwischenhebels 64 und des an
demselhen befestigten, in die Schlitze 65 der Sperrhebiel 61 greifenden Stiftes
66 die um die im Gehäuse befestigte Achse 67 schwenkbaren. Rückwärtssperrhebe161
verstellt, .derart, daß sie beim Subtrahieren nur die Bewegung der Zahnräder i i
in strichpunktierter Pfeilrichtung, beim Addieren nur in ausgezogener Pfeilrichtung
zulassen, rund beim Löschen die Zahnräder i i ganz freigeben. Die Sperrnasen 68
der Sperrklinken 61 werden durch unter Federwirkung stehende Druckstücke 69 in .die
Zahnlücken der Zahnräder i i gedrückt, wobeider Stift 66 in den Schlitzen 65 so
viel Luft hatj daß das Ausschwenken der Hebel 61 beim Durchlauf der Zähne der Zahnräder
i i ,gewährleistet ist. Gleichzeitig mit dem Verstellen des Hebels 55 wird in nicht
dargestellter Weise die Drehrichtung der Werteintragswelle 2 umgeschaltet, beim
Subtrahieren auf die strichpunktierte Pfeilrichtung, beim Addieren auf die ausgezogene
Pfeilrichtung. Beim Einstellen des Hebels 5 5 auf die Mittelstellung (Löschen) wird
das Halten der Hebel 48 und damit der Hebel 54 in ihrer Grundstellung durch die
mit den Sperrlücken 73 der Hebel 48 zusammenwirkenden, unter Federwirkung stehenden
Rasthehe1.72 bewirkt. Hierbei wird der Antrieb der Welle 2 in nicht dargestellter
Weise entkuppelt. Mit den Zahnrädern i i im Eingriff befinden sich Zahnräder 70,
welche beim Addieren und Subtrahieren auf ihrer im` Gehäuse drehbar gelagerten Achse
71 leer mitlaufen.. Diurch das Einstellen des Hebels 5 5 auf Löschen werden die
Zahnräder 70 in nicht dargestellter Weise einzeln durch Reibgetriebe in Pfeilrichtung
gedreht. Die Welle 23 dreht sich beine Addieren, Subtrahieren und Löschen in der
gleichen durch Pfeil angegebenen Richtung.
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Die Wirkungsweise des Rechenwerkes nach Bild 4 ist folgende: Durch
die Drehung der Welle 23 werden, wie vorher beschrieben, die Schaltritzel 18 zuerst
ausgeschwenkt. Hierauf folgt der Eingriff der Wertzähne 24 mit den Zahnrädern i
o, wodurch die Zahlenräder 9 und über die Zahnräder i i die Nockenscheiben 12 um
die eingetragenen Werte verstellt werden, beim Subtrahieren in der strichpunktierten
Pfeilrichtung, beim Addieren in der ausgezogenen Pfeilrichtung. Die Nocken 42 werden
hierbei beim Subtrahieren während des Überganges von o auf i9 @d es zur jeweiligen
Nockenscheibe gehörigen Zahlenrades, beim Addieren während des Überganges von 9
auf o des zugehörigen Zahlenrades an den hTasen 43 der in Grundstellung befindlichen
Hebel 44 vorbeigeführt. Die durch die Nocken 42 verursachte Vorbereitungsbewegung
wird auf die Zwischenhebel 45 übertragen, welche durch die Rasthebel 34 in ihrer
Stellung gehalten werden. Die den Hebeln 45 erteilte Bewegung wird beim Sübtrahleren,
durch die Führung der Stangen 47 mit Hilfe der am Hebel 55 befestigten Stifte
58 in der im Bild 4 gezeichneten Stellung, über die Zwisrhenhebe148 auf die Vorbereitungshebel
54 in .der ausgezogenen Pfeilrichtung übertragen. Beim Addieren wird die Vorbereitungsbewegung
der Hebel 45 durch Umschalten des Hehels 55 und dadurch bedingter Anlenkung der
Stangen 47 ;andern entgegengesetztein Hebelarm der Hebel 48 ,auf die Hebel 54 in
der strichpunktiert angegebenen Pfeilrichtung übertragen, d. h, in beiden Fällen
entgegengesetzt. zur Drehrichtung des jeweiligen Werteintrages. Dadurch werden die
Fühlhebel44, welche an den Vorbereitungshebeln 54 aßgelenktsind, den ihnen zugeordneten
Nocken 42 der nächsthöheren Wertstelle entgegenbewegt, wodurch, wie vorher beschrieben,
die folgenden Zehnervorbereitungen vorfühlend und formschlüssig vorgenommen werden.
Das Zurückdrücken der Zahnräder i i wird hierbei durch die Sperrhebel 61 verhindert,
deren Sperrwirkung durch das Verstellen des Hebels 55 übel- die Stange 62, Hebel
64 und Stift 66 jeweilig verändert wird. Die. durch den Nocken 22 verursachte Zehnerschaltbewegung
wird, nach Einschwenken dir Ritzel i 8 in die Zahnräder i i durch die Kurve 21 und
nach Freigabe der Rasthebie134, über die Zwischenhebel 45 durch die Verbindungsstangen
47 über die Hebel 48, Vorhereitungshebel 54, die daran vorgesehenen Verzahnungen
und die Ritzel i 8 .auf die Zahnräder der nächsthöheren Wertstellen in Richtung
des jeweiligen Werteintrages formschlüssig übertragen. Wenn der Einstellhebel 55
auf Löschen eingestellt ist, sind die Rückwärtssperrhebel 61 auf Mittelstellung
durch die Organe 62, 64 und 66 gebracht worden und wirkungslos. Die Verbindungsstangen
47 werden in der strüchpunktiiert gezeichneten Mittelstellung gehalten, wodurch
die, Bewegung der Hebiel 45 blockiert wird, da die Stangen 47 auf den Drehpunkt
49 der Hebel 48 wirken. Der Sperrstift 59
verhindert in seiner strichpunktiert
geze-ichneten Mittelstellung die Be,\@egung der Hebel 54 in der strichpunktierten
Pfeilrichtung. Durch das Einstellen auf Löschen wird die Drehung der 2 unterbunden
und die Zahnräder 7o einzeln iri Pfeilrichtung angetrieben. Nach Ausschwenken der
Ritzel i 8 -werden die Zahnräder i i durch d1: Zahnräder 7o sofort in strichpunktierter
Pfeilrichtung gedreht und mit diesen die Zahlenräder g sowie die Nockenscheiben
12. Beim Erreichen der Zahl o im Fenster 40 sind die Nocken 42 in die gezeichnete
Stellung gelangt. Durch das Blockieren der Hebel 54 mittels Stift 59 und durch das
Blockieren der Hebel 45 mittels der in 1VIittelstellung b:efindli:chen Verbindungsstangen
47 können die Fühlhebel44 nicht ausweichen, wodurch die Bewegung der Nockenscheiben
und damit der Zahlenräder bim Erreichen des Wertes o aufgehalten wird, wobei die
.Reibgetriebe für die Zahnräder 7o rutschen. Zum Schluß werden die Ritzel 18 wieder
durch die Steuerkurve 21 in die Zahnräder i i und die Hebel 54 eingeschwenkt.
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Die dargestellten Zeichnungen und die Beschreibung geben die Verwendung
umlaufender Werteintrags,o.rgane .an, ,auf deren Verwendung die Erfindung jedoch
nicht beschränkt ist. Beispielsweise können die Werträder 8 durch Organe ersetzt
werden, die von durch Tastenanschläge gesteuerte Zahnstangen oder Zahnsegmenten
angetrieben und während des Werteintrages mit den Zahnrädern io gekuppelt werden,
oder die Zahnräder i o können direkt von Zahnstangen oder Zahnsegmenten nach Einkuppeln
während des Werteintrages angetrieben werden. Dies weiteren können die Zahnräder
io fortfallen und die Zahlenräder 9 mit den Zahnrädern 1i und Nockenscheiben 12
vereinigt werden, wobei die Werteintra;gs@organe direkt auf die Zahnräder i i wirken
und die Anzahl der Nocken 28, 42 von dre'_ auf eins verringert «-erden kann. Ebenso
beschränkt sich die Erfindung nicht auf die dargestellte Ausführung, wobei .die
Vorbereitungs- und Schaltorgane 1.3, 54 um die Achse der umlaufenden Organe (Nockenscheibe
12, Zahnräder i i) schwenken. Der Drehpunkt der Vorbereitungsorgane 13, 54 kann
außerhalb der umlaufenden Organe liegen, oder die Vorhereitungsorgane 13, 54 können
geradlinig geführt werden, wobei die an ihnen beweglich gelagerten Zwischenorgane
26, 44 sich nur angenähert in der Bahn der Vorbereitungsorgane (Nocken 28, 42) bewegen.
D!ie Übertragung der Z-Anerschaltbewegung von dien Vorbereitungsorganen 13, 54 auf
die umlaufenden Organt kann an Stelle von Zahnrädern und Ritzeln mittels Klinkenschaltung
vorgenommen werden.