DE863307C - Verfahren zur Herstellung von Rahmen fuer Fahrraeder und Motorfahrraeder - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Rahmen fuer Fahrraeder und MotorfahrraederInfo
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- DE863307C DE863307C DEE2056D DEE0002056D DE863307C DE 863307 C DE863307 C DE 863307C DE E2056 D DEE2056 D DE E2056D DE E0002056 D DEE0002056 D DE E0002056D DE 863307 C DE863307 C DE 863307C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K19/00—Cycle frames
- B62K19/18—Joints between frame members
- B62K19/20—Joints between frame members welded, soldered, or brazed
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D53/86—Making other particular articles other parts for bicycles or motorcycles
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Rahmen für Fahrräder und Motorfahrräder Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Rahmen für Fahrräder und Motorfahrräder.
- Bei der Herstellung derartiger Rahmen haben in letzter Zeit auch die verschiedenen Verfahren des LÖtens und Schweißens Eingang gefunden. Das Löten bedingt jedoch einen großen Verbrauch an Lötmaterial, wenn Lötverbindungen von ausreichender Festigkeit hergestellt werden sollen. Die Autogenschweißung dagegen setzt voraus, daß sehr gute und gewissenhafte Schweißer für die Arbeit angesetzt werden, so daß die Herstellung der Rahmen infolge der hohen Löhne teuer ist. Beim Punktschweißen schließlich sind zum Teil komplizierte Vorrichtungen sowie Spezialelektroden erforderlich, die schnell verschleißen, so daß auch dieses Verfahren kostspielig ist, Am billigsten ist noch das Stumpfschweißen. Bei seiner alleinigen Anwendung entstehen aber insofern Schwierigkeiten, als sich die letzten Verbindungsstellen nicht herstellen lassen, ohne daß unerwünschte Spannungen in das Rahmenwerk hineinkommen.
- Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, die vorerwähnten Nachteile durch eine Kombination des Punktschweißverfahrens und Stumpfschweißverfahrens zu vermeiden. Sie besteht darin, daß die einzelnen Teile des Rahmens zunächst durch Stumpfschweißen zu zwei Baugruppen zusammengefügt und dann anschließend diese Baugruppen durch Punktschweißen zum geschlossenen Rahmen verbunden werden. Diese Bauweise ermöglicht es, auch ungelernte Arbeiter, bei der Herstellung derartiger Rahmen einzusetzen. Trotzdem sind die fertigen Rahmen von hoher Güte, da sie insbeson-r dere frei von Spannungen sind, wenn die letzten Verbindungsstellen durch Punktschweißung hergestellt werden.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn die eine der Punktschweißstellen am Steuerkopf vorgesehen ist. Der Steuerkopf wird dann aus zwei Muffen hergestellt, an derenAnschlußstutzen dieRahmenrohre bereits stumpf angeschweißt sind, während die Muffen mittels eines eingeschobenen Rohrstückes durch Punktschweißung miteinander verbunden werden. Würde nämlich andieser Stelle die Verbindung durch Stumpfschweißen erfolgen, so müßte noch in einem weiteren Arbeitsgang im Innern des Rohrs der Schweißgrat entfernt werden. Bei einer Punktschweißung besteht jedoch der Vorteil, daß dieser Arbeitsgang erspart wird.
- Dieselben Vorteile sprechen dafür, die zweite Punktschweißstelle am Sattelstützrohr vorzusehen, und zwar wird das Sattelstützrohr erfindungsgemäß in eine Muffe, an deren Anschlußstutzen das obere Rahmenrohr ebenfalls bereits stumpf angeschweißt ist, eingesetzt und durch Punktschweißung mit der Muffe verbunden. Auch hier braucht dann kein Schweißgrat entfernt zu werden, was bei Stumpfschweißung unbedingt erforderlich wäre, da im Sattelstützrohr die Sattelstütze geführt -wird und ein Schweißgrat ihre Verstellbarkeit behindern würde.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i die Gesamtansicht eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Fahrradrahmens, Fig. 2 eine Ansicht auf den Steuerkopf des Rahmens gemäß Fig. i, Fig- 3 eine Draufsicht auf Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt durch die Sattelmuffe des Rahmens gemäß Fig. i, Fig. 5 eine Draufsicht auf Fig. 4.
- Der Hauptrahmen besteht gemäß Fig. i in bekannter Weise aus den Rahmenrohren i bis 3, die mittels der Muffen 4 und 5 und durch den Steuerkopf 6 miteinander verbunden sind. An dem Hauptrahmen ist der aus den Rohren 7 und 8 bestehende Hinterradrahmen befestigt. Die Rohre 7 und 8 sind an den Muffen 4 und 5 mit dem Hauptrahmen und mittels der Lagerplatte 9 miteinander verbunden. Die Stutzen io bis 13 der Muffen 4 und 5 und die Stutzen 15 und 16 des Steuerkopfes 6 besitzen den gleichen Außendurchmesser wie die entsprechenden Rahmenrohre 1, 2, 3 und 8 und werden erfindungsgemäß mit diesen durch Stumpfschweißung verbunden.
- Es geschieht dies in folgender Weise: Zunächst wird das Rohr i an seinem einen Ende mit dem Stutzen 15 der Muffe 17, am anderen Ende mit dem Stutzen 13 der Satt&muffe 5 stumpf verschweißt, Das Rohr 3 wird an seinen beiden Enden mit dem Stutzen 16 der Muffe 18 und dem Stutzen io der Muffe 4 stumpf verschweißt. An dem Stutzen i i der Muffe 4 wird nun das Rohr 2 stumpf angeschweißt. Auf diese Weise entstehen zwei Baugruppen, von denen die eine aus den Teilen 17, 1 und 5, die andere aus den Teilen 18, 3, 4 und 2 besteht. Nun wird das Rohr 2 in die Sattelmuffe 5 eingeschoben und an den Stellen 23 durch Punktschweißung mit derselben verbunden. Anschließend wird durch die Muffen 17 und 18 das Rohr ig hindurchgesteckt und bei 2o bzw. 21 mit der Muffe 17 bzw. 18 durch Punktschweißen verbunden. Hierdurch ist eine leichte Verbindung an den letzten Schweißstellen gewährleistet, was Vorbedingung für eine einfache und sichere Schweißung ist. Die Schweißverbindung der Muffen 17 und 18 ' mittels desRohrstückes ig hat den weiteren Vorteil, daß im Innern dieses Rohrs kein Schweißgrat entsteht, der bei der Lagerung des Steuerkopfes stören und in einem besonderen Arbeitsgang beseitigt werden müßte. Dasselbe trifft auch für die Verbindung des Rohrs:2 mit der Sattelmuffe 5 zu.
- Es wäre an sich auch möglich, das Rohr 2 stumpf an die #Sattelmuffe 5 anzuschweißen. Auch in diesem Fall könnte man den Rahmen noch frei von Spannungen halten, sofern die Verbindung am Steuerkopf durch Punktschweißung erfolgt. Das hat jedoch den Nachteil, daß der Schweißgrat, der sich bei der Stumpfschweißung bildet, nachträglich noch entfernt werden muß, damit eine Verstellbarkeit des Sattels gewährleistet ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE-i. Verfahren zur Herstellung von Rahmen für Fahrräder und Motorfahrräder, bei welchen die Rahmenteile teils durch Stumpfschw'eißen, teils durch Punktschweißen miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile des Rahmens zunächst durch Stumpfschweißen zu zwei Baugruppen zusammengefügt und dann anschließend diese Baugruppen durch Punktschweißen zum geschlossenen Rahmen verbunden werden.
- 2. Verfahren zur Herstellung eines Rahmens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkopf (6) aus zwei Muffen (17, 18) hergestellt wird, an deren Anschlußstutzen (15, 16) die Rahmenrohre (1, 3) stumpf angeschweißt sind, während die Muffen (17, 18) mittels eines eingeschobenen Rohrstückes (ig) durch Punktschweißung (--o, 21) miteinander verbunden werden. # 3. Verfahren zur Herstellung eines Rahmens nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sattelstützrohr (2) in eine Muffe (5), an deren Anschlußstutzen (13) das obere Rahmenrohr stumpf angeschweißt ist, eingesetzt und durch Punktschweißung (23) mit der Muffe verbunden wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE2056D DE863307C (de) | 1942-06-17 | 1942-06-17 | Verfahren zur Herstellung von Rahmen fuer Fahrraeder und Motorfahrraeder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE2056D DE863307C (de) | 1942-06-17 | 1942-06-17 | Verfahren zur Herstellung von Rahmen fuer Fahrraeder und Motorfahrraeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE863307C true DE863307C (de) | 1953-01-15 |
Family
ID=7065491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE2056D Expired DE863307C (de) | 1942-06-17 | 1942-06-17 | Verfahren zur Herstellung von Rahmen fuer Fahrraeder und Motorfahrraeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE863307C (de) |
-
1942
- 1942-06-17 DE DEE2056D patent/DE863307C/de not_active Expired
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