DE863777C - Drehtischpresse, insbesondere fuer Steine - Google Patents

Drehtischpresse, insbesondere fuer Steine

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DE863777C
DE863777C DEP10513D DEP0010513D DE863777C DE 863777 C DE863777 C DE 863777C DE P10513 D DEP10513 D DE P10513D DE P0010513 D DEP0010513 D DE P0010513D DE 863777 C DE863777 C DE 863777C
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DE
Germany
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feed
turntable
press
crank
shaft
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Expired
Application number
DEP10513D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Gunzelmann
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Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/06Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds on a turntable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/0023Drive arrangements for movable carriers, e.g. turntables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Drehtischpresse, insbesondere für Steine Bei Drehtischpressen wird der Vorschub des Tisches gewöhnlich durch einen Kurbeltrieb betätigt, der mit einem Kreuzkopf an einem Vorschubkörper des Drehtisches angreift. Dabei besteht der Nachteil, daßi vom Vorschubantrieb erhebliche Vertikalkräfte auf den Drehtisch ausgeübt werden. Man könnte diesen Mangel zwar durch Anordnung einer Geradführung vermeiden; das würde aber eine erheblich grUere Platzbeanspruchung zur Folge haben. Auch die Verwendung einer Zähnstange hat sich in der Praxis nicht bewährt.
  • Erfindungsgemäß läßt sich bei gedrungener und einfacher Bauweise das Auftreten von Vertikalkräften am Vorschubkörper des Drehtisches in besonders vorteilhafter Weise dadurch vermeiden, daß der Kurbeltrieb des Vorschubmechanismus zur Übertragung der antreibenden Kraft mit einem Seil od. dgl. reinen Zugorgan arbeitet, das durch Umlenkrollen so geführt ist, daßi sein am Vorschubkörper angreifender Teil in oder parallel zur Ebene des Drehtisches verläuft. Die Umlenkrollen ben5tigen, da sie sich selbst nicht bewegen, im Gegensatz zu einer Geradführung für ein Kurbelgestänge nur wenig Platz und bewirken trotzdem eine vollkommene Ausrichtung der Zugkraft in. die Ebene des Tisches.
  • Die Kraft zum Zurückführen des am Drehtisch angreifenden Seilendes bzw. Vorschubkcrpers kann durch ein Gewicht, eine Feder, durch Magnetkraft oder durch eine Kombination, solcher Kräfte ausgeübt werden. Dabei wird vorteilhaft die in dem Gewicht, der FL-der oder in der Magneteinrichtung während, des Vorschubes gespeicherte potentielle Energie so groß gemacht, daß sie nicht nur den Energiebedarf zur Rückführung der Vorschubeinrichtung, sondern darüber hinaus einen Teil des Energiebedarfs für den Preßvorgang deckt. Man kann auf diese Weise den Antrieb für die Preßvorrichtung entlasten und infolgedessen für eine geringere Leistung bemessen. Diese Speicherung potentieller Energie kamt zusätzlich zu der üblichen Energiespeicherung durch Schwungmassen Anwendung finden.
  • Die Erfindung ist sinngemäß anwendbar auf Kurbeltriebe allgemeiner Verwendung. Säe hat insbesondere den .Vorteil, daßi durch das reine Zugorgan in Verbindung mit den Umlenkrollen der sonst für den Hub des Gelenkes erforderliche Platz gespart wird.
  • In der Zeichnung ist die Errfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i eine Steinpresse mit Fülleinrichtung in Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht zu F'ig. i ohne die Fülleinrichtung.
  • In einem Drehtisch i. sind konzentrisch um die Drehachse 2 zwölf Steinformen 3 vorgesehen. Der Tisch wird durch eine Vorschubeinrichtung schrittvveise um je zwei Formen, d. h. um einen Winkel von 6o° in Pfeilrichtung gedreht. Beim Arbeitshub der Preßvorrichtung wird der Tisch durch eine Handbremse q. festgehalten. Durch das Drehen des Tisches gelangen. nacheinander jeweils zwei Formen unter eine Fülleinrichtung 5 für die Steinmasse, sodann in die Preßtvorrichtung, zu einer Einrichtung zum Ausstoßen der fertigen Formlinge und wieder zurück unter die Fülleinrichtung. Zwischen Ausstoißi und Fülleinrichtung werden die Formlinge vom Tisch abgenommen.
  • Der Vorschub des Tisches wird von der Kurbelwelle 6 für den Antrieb 7 der Preßvorrichtung über einen Vorschubkörper 8 getätigt, der hier in der Vorschubrichtung mit dem Tisch gekuppelt ist, in der anderen Richtung dagegen frei zurückläuft.
  • Der Vorschubkärper 8 ist als. Ring ausgebildet, der in einer Nut am Uknfang der Tischplatte gleitet und dessen Kupplung .mit dem Tisch durch drei um 11200 gegeneinander versetzte, am Vorschubkörper 8 angebrachte Klinken g und durch sechs um 6o° versetzte Raster vo am Tischumfang hergestellt wird. Die Klinken c9. können zur Sicherung eines gleichmäßigen Eingriffs durch ein nachgiebiges Widerlager,. z. Bi. aus Schwingmetall, abgestützt-sein.
  • Der Kurbelantrieb für den Vorschub arbeitet mit einem reinen Zugorgan, z. B. einer Kette i i, deren eines Ende vermittels eines Halters 'i12 gelenkig mit einem Kurbelzapfen 13, am Schwungrad 1,4 der Kurbelwelle 6 verbunden ist. - Mit dem Vorschubring 8 ist die Kette bei 15 verbunden. Zwischen Kurbelzapfen 13 und Ring 8 ist die Kette durch zwei Umlenkrollen 1!6, 17 so geführt, daß ihr am Vorschubring angreifender Teil parallel zur Ebene des Drehtisches verläuft.
  • Der Vbrschubring 8 wird durch .ein Gewicht 18 zurückgeführt. Hierzu ist eine zweite Kette i.g am Ring 8 bei 2o befestigt, die über eine Rolle 21 @ geführt und @ deren freies Ende mit dem Gewicht ile verbunden ist.
  • Die Kurbelwelle 6, ist über eine Rutschkupplung 2.2 und ein. Untersetzungsgetriebe 213 mit einem Antriebsmotor 2:f verbunden.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei Abänderungen und andere Ausführungen möglich.

Claims (3)

  1. PATENTTANSPRÜCHE: i. D.rehtischpresse, insbesondere für Steine mit einem am Drehtischumfang hin und her bewegten, in der Vorschubrichtung mit dem Tisch z. Bi. durch Klinken fest gekuppelten, in der anderen Richtung relativ zum Tisch sich bewegenden V'orschubkörper, der von einer umlaufenden Welle aus angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß- die Welle mit dem Vorschubkörper durch ein unter Spannung gehaltenes Seil oder sonstiges mit einer Kurbel der Welle einerseits und dem Vorschubkörper andererseits verbundenes reines Zugorgan gekuppelt ist, das durch Umlenkrollen so geführt ist, daß sein, am VorschubkÖrper angreifender Teil in oder parallel zur Ebene des Drehtisches verläuft.
  2. 2. Drehtischpresse mit Vbrschubeinrichtung nach Anspruch i:, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugkraft zur Blewegung des Triebwerkes in der Vorschubrichtung von der antreibenden Welle der Presse, in der entgegengesetzten Richtung durch ein, Gewicht, eine Feder oder durch Magnetkraft ausgeübt wird, wobei die in dem Gewicht; der Feder oder in der Magneteinrichtung - während des Vorschubes gespeicherte pötentielle Energie so groß' ist, daß sie nicht nur 'deni Energiebedarf zur Rückführung der Vorsch,ubeinrichtung, sondern auch einen Teil des Energiebedarfs für den Preßvorgang deckt.
  3. 3. Drehtischpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da3 in das Zugorgan für die Vorschubbewegung - Dämpfungsmittel eingeschaltet sind.. q.. Anwendung eines Kurbeltriebes nach Anspruch i bis 3, für Kurbeltriebe allgemeiner Verwendung.
DEP10513D 1948-10-02 1948-10-02 Drehtischpresse, insbesondere fuer Steine Expired DE863777C (de)

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