DE86389C - - Google Patents

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DE86389C
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sheaves
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F1/00Stationary apparatus or hand tools for forming or binding straw, hay or the like into bundles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirtschaftliche Geräthe.
FRANZ MACH in BRUNN. Handgerät!] zum Garbenbinden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. März 1895 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Geräth zum Garbenbinden, mit welchem man Garben schnell und leicht mit Bindfaden binden kann, und zwar haben die angestellten Versuche nach. Angabe des Erfinders gezeigt, dafs eine Person im Stande ist, mit dieser Vorrichtung etwa 800 Garben pro Tag zu binden.
In beiliegender Zeichnung ist das Geräth dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 dasselbe in perspectivischer Ansicht beim Arbeitsbeginne und beim Arbeitsende, während die anderen Figuren Einzelheiten in vergröfsertem Mafsstabe darstellen.
Der Garbenbinder besteht im wesentlichen aus den gelenkig mit einander verbundenen Segmenten /, mit welchen einerseits das aus .L-Eisen gebildete, theilweise gezahnte Segment e, andererseits der Hebel h fest verbunden ist. Wie aus den Fig. 3 und 3 a ersichtlich , ist der Hebel h an einem Ende gabelförmig erweitert und dient hier als Lager für die Rolle h' und Klinke h"; schliefslich geht er in das Auge g über, welches mit dem letzten Segmente f verbunden ist.
Diese Bindevorrichtung ist auf dem fahrbaren Gestell α befestigt, und zwar in der Weise, dafs eines der Segmente f in dem auf der Verbindungsstange k angebrachten Lager b drehbar ist (Fig. 8). Das Gestell α ist an einem Ende mit Handgriffen c versehen, während an dessen anderem Ende die Aufnehmer d gelenkig angebracht sind, welche auf dem Boden schleifen und alle Halme aufnehmen, selbst dann, wenn der Boden uneben und mit Erdschollen und Steinen bedeckt ist.
Auf dem an der Räderachse / befestigten Arm m. (Fig. 4 und 4 a) ruht der Hebel h auf, so dafs hierdurch die Stellung des Hebels und der Segmente f begrenzt ist. Hierbei ist der Arm m so gelagert, dafs der Hebel h in seiner äufsersten Stellung mit den Armen a' des Gestelles α in einer Ebene liegt. Das mit e bezeichnete Segment liegt in seiner ä'ufsersten Stellung auf der Verbindungsstange g' auf und wird hier von der Klemme i festgehalten. Die Bindevorrichtung nimmt demnach . in ihrer äufsersten Stellung die in Fig. 1 gezeichnete Lage ein. An dem Zahnsegment e ist ein Fufs 0 befestigt, dessen Grundplatte 0' in den Armen o" gelenkig gelagert ist. Diese Einrichtung ist aus dem Grunde getroffen, dafs die Grundplatte o' bei den verschiedenen Stellungen des Segmentes e mit ihrer ganzen Fläche auf dem Boden aufruht.
Die Wirkungsweise des Garbenbinders ist folgende:
Soll das gemähte, in Reihen liegende Getreide gebunden werden, so bringt man die Bindevorrichtung in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung und schiebt dieselbe unter die Halme. Hierdurch gelangen die Halme in den mit A bezeichneten Raum. Ist nun eine entsprechende Menge Halme aufgenommen, so bringt man das Geräth in die in Fig. 2 gezeichnete Lage, wobei dasselbe auf dem Räderpaare a" und dem Fufse 0 sicher aufruht. Man bewegt nun das Segment e in der Pfeilrichtung 2, bis es die in Fig. 2 dargestellte Lage einnimmt, hebt hierauf den Hebel h und bewegt ihn in der Pfeilrichtung 1, wobei die Rolle h' über den
ä'ufseren Umfang des Segmentes e rollt und die Halme festgeprefst werden. Ist letzteres in genügender Weise erfolgt, so wird der Hebel h losgelassen und durch Einfallen der Klinke h" in eine Lücke der Zähne e" des Segmentes e festgehalten, so dafs man nunmehr die festgeprefsten Halme mit Leichtigkeit binden kann. Das Binden erfolgt mittelst des auf der Spule ρ aufgewickelten Bindfadens r, welcher aus kurzen, lose an einander geknüpften Stücken bestehen kann, so zwar, dafs jedes Stück zum Binden einer Garbe genügt. Der Bindfaden r wird beim Arbeitsbeginne von der Spule ρ zu der an der Stütze m angebrachten Sperrvorrichtung m' (Fig. 4 und 4a), von hier längs der Segmente f und e, an welchen er von den Klemmen f und e' (s. auch Fig. 7) festgehalten wird, bis an das ä'ufsere Ende des Segmentes e geführt. Nach erfolgtem Zusammenpressen der Halme knüpft man das um die Segmente f und e geführte Bindfadenstück los und verknüpft sodann dessen Enden, welche durch das Auge g leicht zugänglich sind, dann löst man das Segment e von der Klinke h" aus, womit die Arbeit beendet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Handgeräth zum Garbenbinden, dadurch gekennzeichnet, dafs der unter das Getreide zu schiebende Arm (h) eine Sperrklinke (h") trägt, welche in die Zähne (e") eines gelenkig mit diesem Arm verbundenen und die Garbe von der anderen Seite umgreifenden Kreisbogens (e) einfällt, zum Zwecke, die mittelst des Armes (h) zusammengeprefste Garbe bei jeder Stärke derselben während des Bindens geprefst zu erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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