DE865071C - UEberlappendes, pausenloses Spiel von Schallplatten mit Verfahren und Einrichtung - Google Patents

UEberlappendes, pausenloses Spiel von Schallplatten mit Verfahren und Einrichtung

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DE865071C
DE865071C DEP48574A DEP0048574A DE865071C DE 865071 C DE865071 C DE 865071C DE P48574 A DEP48574 A DE P48574A DE P0048574 A DEP0048574 A DE P0048574A DE 865071 C DE865071 C DE 865071C
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Germany
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tonearm
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circular arc
tonearms
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DEP48574A
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Inventor
Karl Dr Kesselschlaeger
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor

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  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description

  • Uberlappendes, pausenloses Spiel von Schallplatten mit Verfahren und Einrichtung Der Einsatz des Abtastorgans. eines Tonarms auf der Anfangsrille einer rotierenden Schallplatte wird dadurch erschwert, daß er aus der Ruhe- oder Bereitschaftslage in die Tonspiralrille eingesetzt werden soll, die ihre Lage unter dem einsatzbereiten Tonarm ständig ändert. Man hat deshalb sogenannte Einlaufrillen in Vorschlag gebracht, welche diese Schwierigkeit unter anderem durch Verbreiterung der Rille zu beheben versuchen.
  • Das hier angegebene Verfahren bzw. die Erfindung verwendet Schallplatten mit einer kreisbogenförmigen Anfangsrille, deren Bogenlänge einen Vollkreis nicht erreicht, weil sie sich in. der Spirale fortsetzt, aber auf der kreisbogenförmigen Strecke ein genügend langes Zeitintervall während der Drehung bietet, um d'as Abtastorgan des Tonarms sicher in den seine Lage nicht verändernden Kreisbogen bzw. die kreisbogenförmige Tonbahn einzusetzen. Um nun damit eine Einrichtung zu schaffen, welche das pausenlose, überlappende, phasenrichtige Abtasten aufeinanderfolgender Schallplatten betriebssicher und einfach löst, wurden Einrichtungen entwickelt, die in Verbindung mit Zweitellergeräten für obige Schallplattentypen bestimmt sind. Die Schallplatten müssen auf den synchron laufenden Plattentellern phasenrichtig, d. h. in immer gleicher Lage aufgelegt werden, was in bekannter Weise mittels Markierungen und/oder mechanischer Hilfseinrichtungen geschehen kann. Die spielende Schallplatte oder eine mit dem Laufwerk verbundene Vorrichtung löst in bekannter Weise z. B. mittels einer Auslenkrille und eines Tonarmkontaktes dien Einsatz des Tonarms auf der nachfolgenden Schallplatte aus. Dieser Vorgang wiederholt sich dann wechselweise beliebig oft. Die Verwendung des neuartigen (S,challträgers bringt nun eine Reihe wesentlicher Verbesserungen.
  • Da bei Verwendung,dieses Schallträgers der Einsatz des Tonarmabtastorgans auf .der Schallplatte bzw. der nachfolgenden Platte dann erfolgen soll, wenn die kreisbogenförmige Anfangsrille unter das Abtastorgan zu drehen kommt, so werden folgende Merkmale mit der Kreisbogenform der Anfangsrille verbunden:. Die für das erfindungsgemäße Verfahren zweckmäßig verwendete neue Schallplatte kennzeichnet sich dadurch, daß a) die kreisbogenförmige Anfangsrille im gleichen Winkelsektor mit einer Auslenlerille liegt oder b) der Winkelsektor der kreisbogenförmigen Anfangsrille von einer Aüslenkrille durchlaufen wird oder c) der Winkelsektor der kreisbogenförmigen Anfangsrille von dem steilsten Stück einer Aüslenkrille durchlaufen wird.
  • Für das Einsetzen des Abtastorgans bei Verwendung von Magnettonschallplatten wird vorgeschlagen, bei unempfindlichen Abtastörganen dieselben einfach in die Rille einzuwerfen, was bei einer Nadel nicht möglich ist; da ihre Spitze beschädigt und der Schallträger leiden würde. Hier-; durch werden sehr einfache Einrichtungen ermöglicht, indem z. B: der Tonarm an einem Elektromagneten über der Anfangsrille schwebend hängt und bei einer Unterbrechung des Stromkreises herabfällt. Umgekehrt kann auch das Schließen eines Stromkreises den Tonarm von einer Vorrichtung zum Herabfallen bringen. D.as Einsetzen bzw. Einwerfen des Tonarms läßt sich auch auf rein mechanischem Wege sehr einfach und betriebssicher erreichen, wie einige Beispiele ausführen.
  • Bei Verwendung ungerillter Schallplatten werden die gleichen Verhältnisse -durch entsprechende Anordnungen an :der Tonarmführungseinrichtung erreicht wie z. BL bei Spiralhilfsführungen oder Spindelführungen. Die synchron und phasengleich laufenden Spindeln erhalten dazu einen kreisförmigen Anfangsgang und am Ende der nachfolgenden Spiralgänge Auslenkgänge bzw. Gänge mit stärkerer Steigung entsprechend den Auslenkrillen von Schallglatten Die Winkelverhältnisse der Bögen von Anfangsgang und Auslenkgang einschließlich des gewählten Schaltpunktes entsprechen den beschriebenen Verhältnissen der Tonbahnen auf den Schallplatten.
  • Zum phasenrichtigen. Auflegen der Schallplatten auf die vorzugsweise mechanisch gekoppelt laufenden bzw. :synchron laufenden Plattenteller während ihrer.Rotation werden die Schallplatten mit einer !, Einrichtung versehen, welche das Auflegen und Abheben erl.eichert und gleichzeitig die richtige Lage der Schallplatte auf dem Plattenteller für . den phasengleichen Abtastvorgang während der Übergangsbereiche der Schallplatten garantiert. Es kann dazu am @@ul3.enränd des Plattentellers ein kleiner Stift senkrecht befestigt werden, so daß er den Außenrand der Schallplatte beinahe berührt. Die Schallplatten erhalten dann in immer gleicher Lage zur Tonspirale bei Platten gleichen Typs einen Randvorsprung, an den man den Stift zum Anschlag bringt, was durch leichtes Abbremsen der Schallplatte von Hand geschehen kann, so daß die Schallplatte nunmehr justiert aufliegt. Eine zweite, vorzugsweise vorgeschlagene Möglichkeit ist die Anbringung eines kreiisbogenförmig-en Schlitzes im unbespielten Mittelfeld .der Schallplatte, in welchen ein Stift vom Plattenteller eingreift. Für diese Anordnung gilt das gleiche, wie oben gesagt. Das Tonarmeinsatzverfahren mittels abfallenderAbtastorgane in die Anfangsrillen wird später erläutert.
  • Das Prinzip des neuen Schallträgers zeigt Fig. I. Es bedeuten i die kreisbogenförmige Anfangsrille oder Tonbahn, die sich mit 5 in die normale Spirale der Tonbahn fortsetzt. 2 bedeutet die Auslenkrille, 6 kennzeichnet ihren Übergang aus der normalen Spiralbahn. 3, ist eine Auslaufrille oder Auslauftonbahn: q. zeigt :den Winkel a .dies Kreisbogens der Anfangsrille. 7 stellt die kreisbogenförmige Aussparung für den an dem Plattenteller angeordneten Mitnehmerstift dar.
  • Unter den vielen Möglichkeiten des Tonarmeinfallens seien folgende Beispiele gegeben; In Fig. 1!I bedeuten 22 und 22.' die beiden Plattenteller bzw. Schallplatten, z1 und 21' die beiden Tornarme. 24. und 2q.' sind die Auflageböcke für die Tonarme; sie sind durch die geschlitzte Unterlage 23 bzw. 23', an der sie befestigt sind, und die Schraube 217 bzw. 217' verstellbar. An dem Tonarmdrehpunktende ist der Hebel z5 und 2,5' angeordnet, der bei eintretender Endstellung des jeweils spielenden Tonarms den. in BereitsNc'haftsstellüng auf dem Bock aufliegenden Tonarm in die Anfangsrille zum Einwurf bringt, indem er ihn an der Gleitfläche 26 und 26 berührt. Die Hebel 25 und h5' sind an der Oberkante von 26 und 26 in gleitender Berührung, so daß der hinuntergeschobene Tonarm von der Weiterdrehung des Hebels nicht berührt wird, sondern der Hebel über ihn hinweg dreht. In der Zeichnung liegt Tonarm 21' auf dem Bock 24` auf und befindet sich kurz vor dem Abfallen auf den Schallträger, da ihn der Hebel 25 des sich seiner Endstellung auf Platte 22 nähernden Tonarms 21 an der Berührungsstelle :26' auf die Platte 2i2` hinabschiebt.Diese Vorgänge lösen sich wechselseitig ab.
  • Fig.III zeigt einen aus der Deckplatte des Geräts hervorragenden Polschuh eines Elektromagneten 35, der die an der Feder 34 angebrachte magnetisierbare Scheibe 36 bei dem Schließen des Stromkreises an den Kontakten a und b mit der Feder 34 und dem aufliegenden Tonarm 32 nach unten zieht. Durch die Einbuchtung 33 liegt der Tonarm genau mit seinem Abtastorgan über der Anfangsrille und wird so in dieselbe eingebracht. 31 ist der Tonarm, 32 seine Verlängerung und 37 die Schallplatte.
  • Fig. IV erläutert eine mechanische Ausführung. 41 und 41' sind die beiden Tonarme, 4.2 und 42' Stifte, die auf der Auflagevorrichtung zum Aufliegen kommen. Die Auflagevorrichtungen sind auf den Böcken 4,5 und 45' befestigt. 44 bzw. 44' ist das horizontale Stück der Auflageschiene oder Gleitschiene, 4.3 und 4;3' die Schrägung, auf denen die Stifte der Tonarme gleiten, und 46 und 46' die Führungsvorrichtungen, welche die Stifte42 undi42' so führen, daß die Abtastorgane der Tonarme genau in die Anfangsrillen einfallen. 47 und 47' sind Führungsstifte auf den Tonarmen, auf welchen die Schiene 51 mit den Aussparungen 48 und 48' gleitend aufliegt. 49 ist eine mittels der -Schraube 5o verstellbare Begrenzung der Aussparung 48. Nähert sich der Tonarm 41, wie gezeigt, der Endstellung, so zieht er durch den; Anschlag der Aussparung 48 am Stift 47 den Tonarm 4.1' durch Anschlag der Aussparung4'8' am Stift 47' in die gleiche Richtung. Nach Überwindung der horizontalen Gleitfläche 44' durch den Gleitstift .a:2 erhält,der Tonarm 41' einen Vorlauf durch das Herabgleiten auf dem schiefen Stück der Gleitfläche 43', in welcher Stellung ihn die Zeichnung zeigt. Im weiteren Herabgleiten fällt der Stift 42 geführt durch den Kanal 46', und der Tonarm kommt mit seinem Abtastorgan in die Anfangsrille zu liegen. Durch diesen Vorlauf des Tonarms vor der Schiene 51 konnte der Tonarm 41 in die Auslaufrille einlaufen, ohne den Tonarm 41' zu stören. Im umgekehrten Fall wirkt der Tonarm 41' mittels des Stiftes 47' und der Aussparung 48' schiebend auf den Tonarm 4:1. Mittels der Begrenzung 4'9 und der Schraube 5o wird die Vorrichtung eingestellt. Fig. IV a erläutert den Auflagebock mit Gleitschienen und F'ührungsleanal. Die Zahlen sind die gleichen wie in Fig. IV.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum pausenlosen, überlappenden, phasenrichtigen Abtasten von synchron und phasengteich laufenden Schallplatten auf Zweitellergeräten, dadurch gekennzeichnet, daß 'hinsichtlich der Tonbahnanordnung gleichartige Schallplatten mit Anfangsrillen verwendet werden, die vor Beginn ihrer Fortsetzung in die Spirale kreisbogenförmig gestaltet sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß auf dem Endstück (2) der Tonspirale für alle Schallplatten des gleichen Typs ein in gleichem Abstand von der Schallplattenmitte angeordneter Schaltpunkt oder eine Schaltstrecke derart festgelegt wird, daß bei ihrem Durchlaufenwerden durch das Abtastorgan des spielenden Tonarms der Einsatz des Tonarms: der nachfolgenden Schallplatte erfolgt und die kreisbogenförmige Anfangsrille (i) der nachfolgenden Platte unter dem zweiten Abtastorgan zu drehen kommt. 3. Schallplatte zur Verwendung für Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gewählte Schaltpunkt im gleichen Winkelsektor (4) mit der kreisbogenförmigen Anfangsrille (i) liegt. .4. Schallplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisbogenförmige Anfangsrille (i) oder Anfangstonbahn (i) im gleichen Winkelsektor, (4) mit einer Auslenkrille oder Auslenktonbahn (2) liegt. 5. Schallplatte nach Anspruch 3, dadurch ge-,kennzeichnet, daß der Winkelsektor (4) der kreisbogenförmigen Anfangsrille (i) von dem steilsten Stück einer Auslenkrille (2) durchlaufen wird. 6. Schallplatte nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer kreisbogenförmigen Aussparung (7) im unbespielten Mittelfeld versehen ist. 7. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i oder 2, mit Schallplatten nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonarm der nachfolgenden Schallplatte einsatzbereit über dem Laufweg der kreisbogenförmigen Anfangsrille (i) auf eine Vorrichtung derart aufgelegt oder an sie angehängt wird, daß das Abtastorgan des Tonarms in die kreisbogenförmige Anfangsrille eingeworfen werden kann, wenn der Auslösepunkt auf der anderen Schallplatte erreicht ist. B. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung des Tonarms über der Schallplatte mittels eines Elektromagneten (33) erfolgt, der bei öffnen des Stromkreises den Tonarm abfallen läßt. 9. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonarme (2i1, 2ii' bzw. 41, 41') auf neben den Plattentellern angeordneten Auflagevorrichtungen (24, 24' bzw. 44, 44.') bereitgelegt werden, von denen sie mechanisch oder elektromechanisch bei eintretender Schaltstellung oder Erreichen des Schaltpunktes auf die Schallplatte zum Einfallen gebracht werden. io. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Herabschieben des jeweils bereitliegenden Tonarms von seiner Auflagevorrichtung mittels einer von beiden Tonarmen wechselweise gesteuerten Schiene (51) erfolgt, welche in Führungseinrichtungen (47, 48) auf, an oder in den Tonarmen gleitet und mit Hilfe von -Sperrungen ('49) ein gegenseitiges Einziehen bzw. Einschieben bei erreichter Schaltstellung bewirkt. ili. Auflagevorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß sie, neben dem Plattenteller montiert (43 bis 416), eine Gleitbahn oder Schiene (44, 43) besitzt, welche nach anfänglich horizontalem Verlauf (44.) schräg auf die Schallplatte zu abfällt (43), wodurch dem Tonarm ein Vorlauf gegenüber der gesteuerten Schiene (51) erteilt wird, und welche gegenüber dem Ende der schrägen Gleitbahn (43) einen Führungskanal (45, 46) besitzt, so daß der Führungsstift (42) des Tonarms (i41) geführt hindurchgleitet. 12. Einrichtung nach Anspruch) 7 oder 9; dadurch gekennzeichnet, daß auf der Mittellinie zwischen zwei Plattentellern (2i2, 22") zwei gegensinnig angeordnete Tonarme (21, 21') an ihren Drehpunktenden Vorrichtungen (20, 24, 25, 27) angeordnet erhalten, welche das neben den Drehpunktenden jeweils einsatzbereit liegende Tonarmvorderteil (26') bei eintretender Schaltstellung wechselweise, z. B. mittels eines Hebels (25), infolge ihrer Drehbewegung von der -Auflagevorrichtung (2j3) auf die Schallplatte heräbschieben oder, wenn die Tonarme auf den Drehpunktansätzen selbst aufgelegt sind, von denselben herabfallen. 1.
  3. 3. Verwendung der Verfahren nach Anspruch z oder ä undj der Einrichtung nach einem .der Ansprüche 7 biss, 12 für das Abtasten von ungerillten Schallträgern.
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