DE86526C - - Google Patents
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- DE86526C DE86526C DENDAT86526D DE86526DC DE86526C DE 86526 C DE86526 C DE 86526C DE NDAT86526 D DENDAT86526 D DE NDAT86526D DE 86526D C DE86526D C DE 86526DC DE 86526 C DE86526 C DE 86526C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0081—Controlling of arc lamps
- H05B31/0084—Controlling of arc lamps with stirrups or levers
Landscapes
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Oktober i8gs ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf den Bremsmechanismus von elektrischen Bogenlampen,
welche durch ein biegsames oder durch ein aus einzelnen Gliedern bestehendes Band dadurch geregelt werden, dafs dieses
Band auf eine Bremsscheibe wirkt, welche auf einer durch das Gewicht des Kohlenhalters in
einer Richtung gedrehten Welle sitzt.
Gemä'fs der vorliegenden Erfindung wird das genannte biegsame Band so angeordnet,
dafs es während seiner Bremswirkung, also während es fest um die Bremsscheibe gespannt
wird, gleichzeitig auf eine Klinke wirkt, die dann ein sicheres Festhalten der Bremsscheibe
bewirkt bezw. ein Rutschen des Bremsbandes auf der Bremsscheibe verhindert. Diese Klinke
greift zu dem Zwecke so lange in Zähne der Bremsscheibe ein, bis das Bremsband wieder
gelöst wird.
Die so eingerichtete Regelvorrichtung zeichnet sich durch Einfachheit aus und soll
ein Zusammenstofsen der Kohlen selbst dann verhindern, wenn, wie dies in der Praxis oft
geschieht, die Lampe heftigen Stöfsen ausgesetzt wird.
Die neue Bremsvorrichtung ist in Fig. 1 der
beiliegenden Zeichnung in einer Seitenansicht und in Fig. 2 in einer Oberansicht veranschaulicht.
Wie ersichtlich, ist im vorliegenden Falle das Bremsrad oder die Bremsscheibe A aufser
mit der Rille A2 (Fig. 2), in die die Bremskette oder das Bremsband B eingreift, noch mit
Sperrzähnen A1 ausgerüstet.
Diese so beschaffene Bremsscheibe A sitzt auf einer mit den Kohlehaltern in irgend einer
bekannten Weise verbundenen Achse A3. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiele
besteht diese Verbindung aus einem Zahntrieb C, der, auf der Achse AB festgekeilt, mit
der den oberen Kohlehalter tragenden Zahnstange D in Eingriff steht, so dafs bei einer
Drehung der Bremsscheibe A im Sinne des Pfeiles der Fig. 1 die Kohlespitzen sich einander
nähern. Ueber der Bremsscheibe ordnet der Erfinder den bezw. die Kerne E der
regulirenden Solenoide an, so zwar, dafs eine Stange F entsprechend den Aenderungen des
Widerstandes im Lichtbogen gehoben oder gesenkt wird.
Diese Stange F ist an das eine Ende eines kleinen zweiarmigen Hebels G angelenkt. Der
Hebel G ist um den Zapfen P. am Ende des einen Armes eines gröfseren zweiarmigen
Hebels HH1 schwingend aufgehängt. Der
Hebel HH1 ruht frei drehbar auf der Achse A3
der Bremsscheibe A.
Das Bremsband B ist bei H'2 an einem Ende mit dem Arm H des gröfseren Hebels
und am anderen Ende bei G l mit dem einen
Ende des kleineren zweiarmigen Hebels G verbunden. Wird daher der Hebel G an einem
Ende' durch die Stange F angehoben, so zieht sich das Band B um die Bremsscheibe A herum
fest.
Der Arm H des gröfseren zweiarmigen, den kleinen Hebel G tragenden Hebels ist entweder
durch ein Gewicht belastet, oder es wirkt auf ihn eine Feder /.
G* ist ein fester Anschlag, auf welchen sich der Hebel G mit seinem freien Ende auflegt,
sobald der Hebel HH1 mit seinem Arme H
nach abwärts schwingt und dadurch das Bremsband entspannt. Der Arm H1 des Hebels HH1
besitzt einen schwingend aufgehängten Klinke
hebel K Der Klinkhebel K wird durch die Feder K1 und den Anschlag K^ mit den
Zähnen der Bremsscheibe A in Eingriff erhalten. Der freie Arm des Klinkhebels K reicht bis
nahe an bezw. unter einen verstellbaren Anschlag K3 heran. Dieser Anschlag bewirkt,
sobald der Arm H1 (beim Sinken der Kerne E) in die Höhe schwingt, dafs die Klinke K aus
den Zähnen des 'Bremsrades A ausgeschaltet wird. Der Anschlag Ks mufs so eingestellt
sein, dafs die Klinke K bereits ausgeschaltet ist, wenn sich der Hebel G auf den Anschlag Gx
auflegt.
Diese Regelungsvorrichtuhg arbeitet in folgender Weise:
Fliefst kein Strom durch den Stromkreis der Lampe, so bewegt sich der Kern E nach abwärts,
die Klinke K kommt mit dem Anschlag K3 in Berührung und daher mit den Zähnen der
Scheibe A aufser Eingriff; hierauf legt sich der kleine Hebel G auf den Anschlag Gx auf,
das Bremsband B wird schlaff und die Kohlen bewegen sich daher gegen einander.
Fliefst der Strom durch den Stromkreis der Lampe, so bewegt sich der Kern E nach aufwärts,
hebt den Arm H des Hebels HH1 und
es wird zuerst das Bremsband E angezogen, worauf in dem Mafse, als der Kern E höher
steigt, die Klaue K mit den Zähnen der Scheibe A in Eingriff gelangt und letztere
dreht. Die Kohlen werden somit von einander entfernt und es entsteht der Lichtbogen.
Wird der Widerstand des Lichtbogens zu grofs, so sinkt der Kern E und das Rad B
kann sich drehen und somit die Kohlen sich nähern. Gleichzeitig hiermit wird die Klinke K
aus den Zähnen ausgeschaltet, so dafs die Scheibe oder das Rad B nur durch die Reibung
gebremst wird, die zwischen ihm und dem Bremsbande stattfindet. Diese Reibung ist aber nur so grofs, dafs sie von dem Gewicht
des Kohleträgers überwunden wird, so also, dafs nach Freischaltung der Klinke K die
Scheibe A sich langsam dreht und die (obere) Kohle langsam herabsinkt. Dieses Herabsinken
setzt sich so lange fort, bis der Widerstand zwischen den Kohlespitzen wieder auf
seine normale Gröfse zurückgeführt ist. In diesem Augenblicke wird die Klinke K durch
den Kern E von dem Anschlag K3 hinweggedreht, somit mit den Zähnen der Scheibe A
in Eingriff gebracht und jede weitere Drehung der Scheibe sofort verhindert. j
Auf diese Weise findet von Zeit zu Zeit ein Nachrücken der Kohle statt und die Klinke
ist in jedem Augenblicke bereit, die Scheibe A fest zu halten, z. B. auch bei Erschütterungen
der. Lampe und einem hieraus erfolgenden Schwanken der Kerne E.
Es ist dem Erfinder bekannt, dafs es nicht neu ist, ein Bremsrad in Verbindung mit einem
gezahnten Rad oder einem anderen Mechanismus zum Heben und Senken der Kohleträger auf einer Achse anzuordnen, oder eine
Bremse anzuwenden, welche die Drehung des Bremsrades regelt, sowie diese Bremse durch
die beweglichen Kerne von Solenoiden zu beeinflussen. Alle diese Vorrichtungen wünscht
der Erfinder daher nicht für sich geschützt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Regulirvorrichtung für elektrische Bogenlampen, bestehend aus einem um eine Achse schwingenden zweiarmigen Hebel (HH1J, auf dessen einem durch eine Feder oder ein Gewicht nach abwärts gezogenen Arm (H) ein kleiner, von Kernen (E) eines Solenoides beeinflufster Hebel (G) schwingend aufgehängt ist, und einem um die Bremsscheibe (A) herumlaufenden, mit einem Ende an dem Arm (H) und mit dem anderen Ende an dem Hebel (G) befestigten Bremsbande (B), sowie endlich aus einem Anschlag (Gx), auf welchen der Hebel (G) äufstöfst, so dafs das Bremsband locker wird, sobald die Kerne (E) sinken, in Verbindung mit auf dem Bremsrade (A) vorgesehenen Zähnen (A1) und einem an dem zweiten Arm des zweiarmigen Hebels (H1) schwingend befestigten Klinkhebel (K), der, so lange der Widerstand im Flammenbogen sich auf normaler Höhe befindet, in die Bremsscheibe (A) eingreift und im Verein mit dem Bremsbande sicher festhält, während beim Wachsen des Widerstandes im Lichtbogen der Klinkhebel gegen einen festen Anschlag (K3) gedrückt und dadurch aus dem Bremsrade ausgelöst wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86526C true DE86526C (de) |
Family
ID=358570
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86526D Active DE86526C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86526C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966965C (de) * | 1936-12-09 | 1957-09-19 | Bauer Eugen Gmbh | Vorschubeinrichtung fuer Bogenlampen |
-
0
- DE DENDAT86526D patent/DE86526C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966965C (de) * | 1936-12-09 | 1957-09-19 | Bauer Eugen Gmbh | Vorschubeinrichtung fuer Bogenlampen |
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