DE866030C - Uhr, insbesondere Wanduhr, mit einem Gehaeuse aus nichtmetallischen Werkstoffen - Google Patents

Uhr, insbesondere Wanduhr, mit einem Gehaeuse aus nichtmetallischen Werkstoffen

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DE866030C
DE866030C DEE3448A DEE0003448A DE866030C DE 866030 C DE866030 C DE 866030C DE E3448 A DEE3448 A DE E3448A DE E0003448 A DEE0003448 A DE E0003448A DE 866030 C DE866030 C DE 866030C
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DE
Germany
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clock
pressed
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plastic
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Expired
Application number
DEE3448A
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English (en)
Inventor
Ludwig Endress
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Individual
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00—Cases
    • G04B37/0066—Cases for wall clocks and balances
    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B1/00—Driving mechanisms
    • G04B1/02—Driving mechanisms with driving weight
    • G04B1/08—Driving weights; Chains; Chain wheels; Arbors for chain wheels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Uhr, insbesondere Wanduhr, mit einem Gehäuse aus nichtmetallischen Werkstoffen Bei den bekannten Uhren, meist Wanduhren mit einem aus Holz oder keramischen Stoffen bestehenden Gehäuse, sind die Laufwerke in der allgemein üblichere Weise mit den der Lagerung der Radwelle dienenden Platinen ganz aus Metall hergestellt.
  • Nach der Erfindung wird bei derartigen Uhren die Verwendung von metallischen Werkstoffen weitgehend ausgeschaltet. Das Gehäuse und die Werkplatinen sowie gegebenenfalls die Laufwerkteile werden teils im Preß-, teils im Spritzverfahren aus einem Kunststdff, z. B. auf Kunstharzbasis, unmittelbar in die Fertigform gebracht. Hierdurch tritt eine erhebliche Verbilligung der Uhren ein, weil bei der Herstellung eine Vielzahl von Arbeitsgängen wegfällt. Die einzelnen Teile können im Preß- oder im Spritzverfahren ohne weiteres mit der zu fordernden Maßhaltigkeit gefertigt werden, so daß eine Nacharbeit nicht mehr erforderlich ist. Nach dem heutigen Stande der Technik ist es ohne weiteres möglich, preß- und spritzbare Kunststoffe mit den für die im vorliegenden Falle auftretenden Beanspruchungen genügenden Härte- und Festigkeitseigenschaften auszustatten.
  • Der Werkstoff besteht vorzugsweise aus feingemahlenem Holzstaub als Füllstoff, der mit dem Bindemittel gemischt ist.
  • In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Wanduhr nach der Erfindung in zwei Figuren dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Senkrechtschnitt und Fig. z einen Waagerechtschnitt.
  • Das Uhrgehäuse ist mit seiner die erhabene oder vertiefte Beschriftung des Zifferblattes aufweisenden Vorderwand i, seinen. Umfassungswänden 2 und den für den; Durchtritt der Zeigerwellen sowie der Lagerung von Laufwerkw eilen dienenden Bohrungen 3 und 4, den Führungsnuten 5 für einen die Rückwand bildenden Schiebedeckel und den Ausnehniungen 6 und 7 für die Fetten der Zuggewichte und die Pendelstange aus einer Kunstmasse fertig-'Auch der Schiebedeckel 8 ist ein aus dem 'gleichen Werkstoff bestehendes Preßstück.
  • Zur Lagerung des Laufwerkes sind irr bekannter Weise zwei Platinen g und io vorgesehen, die erfindungsgemäß ebenfalls aus einer Kunstmasse gepreßt sind. Die eine, z. B. die der Vorderwand i des Gehäuses zugekehrte Platine 9- ist zusammen mit den den Platinenabstand ergebenden Pfeilern i i und den den Abstand von der Gehäusevorderwand i bestimwendern Pfeilern 12 aus einem Stück gepreßt (s. Fig. 2 unten). Die Pfeiler ii haben an den Stirnseiten Zapfenfortsätze 13, die durch Bohrungen der Platine logreifen und zum Aufstecken von ebenfalls aus einem Kunststoff gepreßten Kappen 14 dienen, welche die Platineng und io zusammenhalten und den Abstand der Rückplatine io von dem einschiebbaren Gehäusedeckel 8 bestimmen. Alle Bohrungen und sonstigen Ausnehmungen, auch die zur Lagerung der Laufwerkwellen, sind in die Platinen g und 1o gleich mit eingepreßt.
  • Die Laufwerkzahnräder 15, das Sperrad 16, die Lagerbüchse 17 mit dem Stundenrad 18 und das Kettenrad 1g für die Gewichtskette 2o .können aus dem gleichen Kunststoff gefertigt sein. Die zugehörigen Wellen 21 können, soweit das aus Montagegründen möglich ist, mit .den zugehörigen gezahnten Rädern aus einem Stück bestehen. Für diese Teile kommt vornehmlich ein Spritzverfahren in Betracht. Der Anker 22 kann mit der Ankerwelle 23 als Preßstück hergestellt werden. Die Rendelgabe124 kann gleich in die Ankerwelle 23 eingepreßt werden. Die Lagerpfänne 25 für die'Pendelstange 26 ist in, die Rückplatine io eingepreßt. Die beiden Zeiger werden in an sich bekannter Weise lediglich auf die leicht konischen Enden der Minutenwelle 21 und der Lagerbüchse 17 des Stundenrads 18 aufgesteckt.
  • Das Zuggewicht wird vorzugsweise als mit einem Deckel 28 abschließbarer dünnwandiger Hohlkörper 27 ausgebildet, der zur Erzielung des notwendigen Gewichts mit Sand 29 oder einem ähnlichen körnigen Stoff gefüllt wird. Auch der Hohlkörper 27 und sein Deckel 28 können aus dein Kunststoff hergestellt sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Uhr, insbesondere Wanduhr, mit einem aus nichtmetallischen Werkstoffen bestehenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1, 2) und die Laufwerkplatinen (9, io) sowie gegebenenfalls die Laufwerkteile (15 bis 23) aus teils durch Pressen, teils durch Spritzern in die Fertigform gebrachten Werkstücken aus einem Kunststoff bestehen.
  2. 2. Uhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Herstellung der Teile dienende preß- oder spritzbare Kunststoff feingemahlenen Holzstaub als Füllstoff enthält.
  3. 3. Uhr nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Werkplatine (9) zusammen mit den den Abstand der beiden Platinen (g, io) -haltenden Pfeilern (ii) und ihren Abstand von der Gehäusevorderwand (i) bestimmenden Pfeilern (12) aus einem Stück gepreßt ist und daß die Abstandpfeiler (il) an ihren Stirnseiten durch Bohrungen der zweiten Platine (1o) greifende Zapfenfortsätze (13) zum Aufstecken von Haltekappen (14) aufweisen.
  4. 4. Uhr nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gezahnten Räder '(15, 16), das Gewichtskettenrad (1g) und die Sperrglieder (22), soweit aus Montagegründen möglich, mit ihren Wellen (21, 23), Lagerbüchsen (17) u. dgl. au _s einem Stück gepreßt oder gespritzt sind.
  5. 5. Uhr nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Welle (23) des Ankers (22) die Pendelgabel (24) mit eingepreßt ist.
  6. 6. Uhr nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß .die Lagerpfanne (25) für die Pendelstange (26) in die Rückplatine (1o)' eingepreßt ist.
  7. 7. Gewichtsuhr nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuggewichte zweiteilige, mit Sand (29) od. dgl. gefüllte, dünnwandige Hohlkörper (27, 28) aus Kunststoff sind.
DEE3448A 1951-03-11 1951-03-11 Uhr, insbesondere Wanduhr, mit einem Gehaeuse aus nichtmetallischen Werkstoffen Expired DE866030C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147175B (de) * 1954-03-19 1963-04-11 Kienzle Uhrenfabriken Ag Kunststofflagerung fuer Uhrengetriebeteile
DE1197533B (de) * 1961-01-23 1965-07-29 Heliowatt Werke Elek Zitaets G Synchronschaltuhr
DE1257690B (de) * 1965-05-13 1967-12-28 Diehl Fa Elektrisch, insbesondere elektronisch betriebene Uhr
DE2327819C2 (de) * 1973-06-01 1986-11-13 Gebrüder Junghans GmbH, 7230 Schramberg Pfeileranordnung für die Befestigung von Uhrwerksplatinen
DE3630093A1 (de) * 1986-09-04 1988-03-17 Braun Ag Kleingehaeuse fuer eine haushaltsstanduhr

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