DE866073C - Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsroehre mit bandfoermigem Buendel und einseitiger Ablenkung - Google Patents
Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsroehre mit bandfoermigem Buendel und einseitiger AblenkungInfo
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- DE866073C DE866073C DEN4517A DEN0004517A DE866073C DE 866073 C DE866073 C DE 866073C DE N4517 A DEN4517 A DE N4517A DE N0004517 A DEN0004517 A DE N0004517A DE 866073 C DE866073 C DE 866073C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J31/00—Cathode ray tubes; Electron beam tubes
- H01J31/02—Cathode ray tubes; Electron beam tubes having one or more output electrodes which may be impacted selectively by the ray or beam, and onto, from, or over which the ray or beam may be deflected or de-focused
- H01J31/06—Cathode ray tubes; Electron beam tubes having one or more output electrodes which may be impacted selectively by the ray or beam, and onto, from, or over which the ray or beam may be deflected or de-focused with more than two output electrodes, e.g. for multiple switching or counting
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre, in der ein
bandförmiges Bündel erzeugt wird, das einseitig ablenkbar ist. Unter einseitiger Ablenkung soll hier
verstanden werden, daß eine der Ablenkplatten auf fester Spannung gehalten wird und die Ablenkspannungs
änderungen der gegenüberliegenden Ablenkplatte zugeführt werden.
Obgleich Einseitenablenkung in vielen Fällen schalttechnisch große Vorteile bietet, hat sie den
Nachteil, daß bei verschiedenen Lagen, des Bündels im allgemeinen größere Änderungen hinsichtlich
der Brennweite auftreten, können als bei Zweiseitenablenkung, bei der die S teuer spannungen- beiden
Ablenkplatten gegenphasig zugeführt werden.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil bei bandförmigen
Bündeini weitestgehend zu beheben und die Brennweite in allen Bündellagen möglichst
konstant zu halten. Dies ergibt sich, wenn bei einer Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre
mit bandförmigem Bündel, die mindestens eine Kathode, eine Beschleunigungselektrode, zwei
einander gegenüber angeordnete Ablenkplatten, deren eine an eine feste Spannung gelegt ist, und.
eine Fangelektrode enthält, gemäß der Erfindung die Ablenkplatten derart gestaltet und angeordnet
sind, daß im jeder Lage des Bündels der Verlauf des Raumpotentials längs des Bündels, von der Beschleunigungselektrode
aus gerechnet, in der Laufrichtung der Elektronen praktisch gleich bleibt.
Bei der üblichen Anordnung, bei der das Bündel beim Verlassen der Öffnung der Beschleunigungselektrode
in der Mitte zwischen den beiden Ablenkplatten anlangt, weist bei Einseitenablenkung der
Verlauf des Raumpotentials längs des Bündel bei
verschiedenen Ablenkspannungen und somit auch
bei verschiedenen Lagen des Bündels große Unterschiede auf.
Da nämlich nur eine Ablenkplatte mit den Steuerspannungen verbunden ist, wird, das Raumpotential
zwischen den Platten unsymmetrisch gegenüber der Mitte verlaufen, so daß sich der Verlauf
des Raumpotentials- längs des Bündels in Abhängigkeit von der Ablenkspannung stark ändert.
Da die zweite Ableitung des Raumpotentials nach ίο der Bündellänge nicht gleich Null ist, entsteht im
Ablenkraum eine zusätzliche Linsenwirkung, die für verschiedene Werte der Ablenkspannung nicht
gleichbleibt, aber für diejenigen Werte am stärksten ist, bei denen das Potential der steuernt5
den Ablenkplatte niedriger ate das Potential der anderen, Ablenkplatte ist.
Eine solche nicht konstante, zusätzliche Linisenwirküng
hat zur Folge, daß die Brennweite nicht in allen Lagen desi Bündels gleichbleibt. Wenn, die
Ablenkplatten derart gestaltet und angeordnet sind, daß das Bündel über seine ganze Länge näher an
der Ablenkplatte mit festem Potential als an der steuerndem Ablenkplatte entlang verläuft, sofern
das· Potential· der steuernden' Ablenkplatte das der »5 anderen Ablenkplatte unterschreitet, kann, der Einfluß
der steuernden Ablenkplatte mit wechselnder Spannung auf das Raumpoteixtial in diesem Ablenkgebiet
derart verringert werden, daß der Verlauf des Raumpotentials-, von der Beschleunigungselektrode
aus gerechnet, stets praktisch gleichbleibt. Infolgedessen wird die vorstehend erwähnte zusätzliche
Linseniwirkung1· bei allen Ablenkspannungen
nahezu gleichgroß, so daß die Brennweite während des Hinundherschwingens des Bündels praktisch
gleichbleibt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der
Fig. ι eine bekannte Röhrenbauart und Fig. 2 eine Röhrenbauart nach der Erfindung schematisch
darstellen und
Fig. 3" eine graphische Darstellung ist, die den Verlauf des Raumpotentials längs des Bündels
zeigt, und
Fig. 4 eine andere Ausführungsform einer Röhre nach der Erfindung darstellt.
In Fig. ι bezeichnet 1 die Kathode, 2 eine bündelnde
Elektrode, 3 die Beschleunigungsanode. Das aus der Beschleunigungsanode heraustretende,
bandförmige Bündel ψ wird von den Ab lenkplatten 4 und1 51 gesteuert und trifft schließlich auf mindestens
eine Fangelektrode 6 auf. In diesem Fall ist die Ablenkplatte 4 an eine feste positive Spannung von
z. B'. 150 V gelegt, während die Spannung der Ablenkplatte
5 sich von 701 bis 2130 V änderni kann.
Der Vorteil dieser Einseitenablenkung ist der, daß nur der Ablenkplatte % eine veränderliche Span^
nung zugeführt zu werden braucht, was· schalttechnische
Vorteile ergibt. Ein Nachteil ist jedoch der, daß die Brennweite des Bündels bei dieser Anordnung
nicht konstant ist, sondern sich gemäß der gestrichelten Linie '8 ändert. Wenn die Ablenkplatte ζ'
eine niedrige Spannung hat, wodurch das Bündel in der Lage II steht, ist die Brennweite bedeutend
geringer als z. B. in der Lage I, wobei beide Platten
4 und 5: auf gleicher Spannung stehen. Dies ist dadurch bedingt, daß der Verlauf des Raumpotentials,
längs des Bündels, von der Beschleunigungsanode 3 aus gerechnet, die z. B. auf + 3100 V
steht, gegen die Fangelektrode 6 nicht gleichbleibt. Wie aus Fig. 3, Linien I und II ersichtlich ist,
ändert sich das Raumpotential in der Lage I anders, als in der Lage II. Dies hat zur Folge, daß die
zusätzliche Linsenwirkung in beiden Lagen nicht gleich ist. Gemäß der Erfindung wird danach getrachtet,
den Verlauf der Linien-1 und1 II mögliehst
-gleichzumachen, so daß die zusätzliche Linsenwirkung für alle Lagen des Bündels praktisch
gleich stark ist. Wie die Linie S der Fig. 1 zeigt, ist diese zusätzliche Linsenwirkung bei der
üblichen Anordnung der Äblenkelektroden in den Bündellagen, die niedrigen Potentialen der steuernden
Ablenkplatte 51 zugeordnet sind, bedeutend stärker als bei den Bündellagen, die solchen Potentialen
der Platte 5 zugeordnet sind, die gleich dem festen Potential- der Ablenkplatte 41 sind oder darüber
hinausgehen.'
Die Anordnung der Ablenkplatten 9 und io, wie
sie in Fig. 2 angegeben ist, sichert, daß in der Lage III des Bündels das Raumpotential nahe der
Anode 5 bedeutend weniger von dem Feld der Ablenkplatte
10 beeinflußt wird und somit längs des Bündels sich praktisch in gleicher Weise ändert
wie bei anderen Bündellagen, so daß die Linie III
der Fig. 31 einen annähernd gleichen Verlauf wie die Linie IV hat. Dabei verläuft das Bündel über
seine ganze Länge näher längs der festen Ablenkplatte 9 als längs der steuernden Ablenkplatte 10.
Die zusätzliche Linsenwirkung ist somit praktisch konstant, so daß auch die Brennweite praktisch
konstant bleibt. Es ist auch möglich, wie dies in Fig. 4 angegeben ist, die übliche symmetrische
Anordnung anzuwenden, wobei die unerwünschten Feldänderungen dadurch vermieden werden, daß
an der Stelle, wo der gegenseitige Abstand der Ablenkplatten 11 und 12 am geringsten ist, mindestens
eine Hilfselektrode, z. B. in Form von Streifen oder Stäben 13» zwischen der öffnung in
der Beschleunigungsanode 3 und der steuernden Ablenkplatte 121 angebracht wird; diese Stäbe 13,
liegen an einem positiven Potential. Vorzugsweise werden diese Stäbe 13 unmittelbar mit der Ablenkplatte
Ii verbunden. Für diejenigen Fälle, bei denen es unter Benutzung eines bandförmigen
Bündels- und einseitiger Ablenkung erwünscht ist, daß in allen Lagen desi Bündels eine scharfe Linie
auf der Fangelektrode 6 abgebildet wird, wie z. B. bei Zählröhren, Relaisröhren od. dgl., ist die Erfindung
somit von Bedeutung.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre mit bandförmigem Bündel und mindestens, einer Kathode, einer Beschleunigungsanode, zwei einander gegenüber angeordneten Ablenkplatten, von denen eine an eine feste Spannung gelegt ist, und mit einer Fang-elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkplatten derart gestaltet und angeordnet sind·, daß in jeder .Lage des Bündels der Verlauf des Raumpoten/tials längs des Bündels, von der Beschleunigungselektrode aus gerechnet, in der Laufrichtung <ler Elektronen praktisch gleichbleibt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bündel in den Lagen, die Potentialen der steuernden Ablenkplatte zugeordnet sind, die niedriger als das feste Poten^ tial der festen Ablenkplatte sind, über seine ganze Länge näher längs der festen Ablenkplatte verläuft als längs· der steuernden Ablenkplatte.
- 3.. Elektrische Entladungsröhre zur Verwendung bei einer Vorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung in der Beschleunigungsanode näher zum Ende einer der Ablenkplatten liegt als zum entsprechenden Ende der anderen Ablenkplatte (Fig· 2).
- 4. Elektrische Entladungsröhre zur Verwendung bei einer Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an. der Stelle, an der der gegenseitige Abstand der Ablenkplatten am kleinsten ist, mindestens ein Stäbchen zwischen einer der Ablenkplatten und1 der Öffnung in der Beschleunigungsanode angeordnet ist (Fig. 4).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen5691 1.33
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