DE866130C - Sicherheitsvorrichtung an Durchdrehvorrichtungen fuer Arbeitsmaschinen, insbesondereSchmiedemaschinen - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an Durchdrehvorrichtungen fuer Arbeitsmaschinen, insbesondereSchmiedemaschinen

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Publication number
DE866130C
DE866130C DEW1986D DEW0001986D DE866130C DE 866130 C DE866130 C DE 866130C DE W1986 D DEW1986 D DE W1986D DE W0001986 D DEW0001986 D DE W0001986D DE 866130 C DE866130 C DE 866130C
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DE
Germany
Prior art keywords
flywheel
ring
tickle
detent
safety device
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Expired
Application number
DEW1986D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Presber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Original Assignee
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE866130C publication Critical patent/DE866130C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00—Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00—Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung an Durchdrehvorrichtungen für Arbeitsmaschinen, insbesondere Schmiedemaschinen Bei vielen Arbeitsmaschinen, bei denen die angetriebenen Werkzeuge eingestellt werden müssen, ist es erforderlich, das Getriebe bei der Einstellung unabhängig vom Antriebsmotor von Hand langsam durchzudrehen. Sofern das Getriebe der Arbeitsmaschine mit einer Schwungmasse versehen ist, verwendet man hierfür ein vorzugsweise in eine Verzahnung des Schwungrades eingreifendes Ritzel, das durch eine Handkurbel od. dgl. gedreht und durch Verschiebung in axialer Richtung ein- und ausgerückt werden kann. Damit das Einschieben des Ritzels in die Verzahnung des Schwungrades nur bei ausgeschaltetem Antriebsmotor vorgenommen werden kann, läßt man die Achse des Ritzels auf einen Endausschalter für den Antriebsmotor einwirken in der Art, daß der Motor bei eingeschobenem Ritzel zwangsläufig stromlos bleibt. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß diese Sicherung der von Hand betriebenen Durehdrehvorrichtungen nicht ausreicht, um Unfälle und Maschinenschäden zu verhüten. Das Schwungrad der Arbeitsmaschine läuft nach dem Abschalten des Antriebsmotors noch eine geraume Zeit um, ehe das Getriebe zur Ruhe kommt. In den meisten Fällen ist das Schwungrad mit dem Getriebe zusammen derart eingekapselt, daß es von außen nicht ohne weiteres beobachtet werden kann.
  • Um das Einrücken des Ritzels bei nach laufendem Schwungrad mit absoluter Sicherheit auszuschließen, wird erfindungsgemäß ein in eine Rast der Ritzelachse einschiebbarer Sperriegel vorgesehen, der mit dem Schwungrad bzw. einem mit dem Schwungrad ständig kraftschlüssig verbundenen Teil des Getriebes derart reibungsschlüssig verbunden ist, daß er beim Laufen des Schwungrades in die Rast geschoben wird. Dadurch wird dasRitzel bei laufendem Schwungrad selbsttätig in der ausgerückten Stellung blockiert.. Der Sperriegel ist von außen unzugäng-_ lich, so daß die Sicherung auch durch einen böswilligen oder nachlässigen Eingriff nicht außer Tätigkeit .gesetzt werden kann.
  • Der Sperriegel wird vorteilhaft durch :einen auf der Schwungradachse frei drehbar gelagerten ausgewuchteten Pendelhebel gebildet. Dieser Pendelhebel erhält an seinem Ende einen mit Spiel über eine auf dar Ritzelachse befestigte Büchse geschobenen Ring. Für den Ring wird in der Büchse eine ringförmige Rast und eine aus der Rast ansteigende, in den Bereich des Ringes verschiebbare kegelige Fläche zum Zentrieren des Ringes vorgesehen. - Solange sich das Schwungrad dreht, wird der Pendelhebel durch die Lagerreibung auf der Schwungradachse so weit verschwenkt, daß er in die Rast eingreift und ein Einschieben .des- Ritzels in die Verzahnung des Schwungrades ausschließt. Erst wenn das Schwungrad und die Schwungradachse vollständig zur Ruhe gekommen sind, kann der Pendelhebel durch die aus der Rast ansteigende kegeligeFläche der Büchse so weit zentriert werden, daß die Büchse durch ihn hindurchgeschoben und das Ritzel in die Verzahnung des Schwungrades einbeschoben werden kann. Da der Pendelhebel ausgewuchtet ist, blockiert er die Achse des Ritzels. bei Bewegungen der Schwungradachse in beiden Drehrichtungen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Eifindung dargestellt, und zwar zeugt Abb. i einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Abb. i. i ist das Schwungrad des, Getriebes einer Arbeitsmaschine, z. B. einer Schmiedemaschine: Auf der Achse 2 des, Schwungrades ist eine Büchse 3 aufgekeilt zum Festlegen des Abstandes zwischen .dem Schwungrad i.' und dem Getrieberitzel q,. Auf der Büchse 3 ist ein ringförmiger Körper 5 frei drehbar gelagert, der mit einem Hebel .6 verbunden ist. Dieser Hebel 6 ist um einen zur Achse 2. senkrechten Bolzen; 7, schwenkbar; er trägt an seinem Ende einen Ring 8, der über eine Büchse 9. geschoben ist. Die Büchse 9 ist in dem Getriebegehäuse io drehbar und verschiebbar gelagert sowie mit der Achse ri des Ritzels i2 fest verbunden. In der Büchse 9 befindet sich eine ringförmige Ausdrehung i3 mit einer kegeligen Endfläche 14.
  • Das Ritzel 12. wird durch eine Handkurbel, 15 gedreht und kann durch axiale Verschiebung-in die Verzahnung 16 des. Schwungrades i eingeschoben werden. Um selbsttätige Verschiebungen des Ritzels i:2 infolge Erschütterungen usw. zu vermeiden, ist eine unter Federdruck stehende, in Nuten der Büchse 9 passende Kugel' i7 vorgesehen.
  • Das Ende der Ritzelachse i rt wirkt auf einen. Endausschalter i8 für den Antriebsmotor, der über Relais usw. arbeitet, oder der Schalter i)& ist ein Hauptstromschalter. Er ist so eingerichtet, daß er bei Verschiebung der Achse i i im 'Sinne der Zeichnung nach links die Stromzufuhr zum Motor sperrt. Der Antriebsmotor kann also nicht eingeschaltet werden, solange das Ritzel it2 in die Verzahnung 16 des Schwungrades i eingreift.
  • Solange sich das Schwungrad i in der einen oder anderen Drehrichtung in Bewegung befindet, wird der ringförmige Körper 5 durch die Reibung der sich drehenden Büchse 3 in der einen oder anderen Drehrichtung mitgenommen, so daß über den Hebel 6 der Ring ,& in die Rast 13 gedrückt und eine Verschiebung des Ritzels; 12 im Sinne der Zeichnung nach links unmöglich gemacht wird. Damit der Pendelhebel 5 bis 8 leicht mitgenommen wird, ist er :durch ein Gegengewicht 1,9 ausgewuchtet. Soll nun zur Einstellung der Werkzeuge das Schwungrad i mittels der Handkurbel 15 durchgedreht werden, so muß das Schwungrad i auf jeden Fall vollkommen zur Ruhe gekommen sein, ehe eine Verschiebung des Ritzels 12 nach links möglich ist. Um in diesem Falle den Ring 8 so einstellen zu können, daß die- BÜ:chseg :durch ihn hindurchgeht, wird die Achse i i zunächst nach rechts verschoben. Die kegelige Fläche 14 zentriert hierbei den Ring 8, und zwar infolge des im Durchmesser größeren Teiles 2o- der Büchse 9 in einem solchen Ausmaß, daß die Büchse 9 frei durch den Ring 8 hindurchgeschoben werden kann.
  • Um zu verhindern, daß :das Ritzel i2 und die Achse i i sowie die Büchse g gedreht werden kann, bevor der rechte Teil der Büchsa g in den Ring 8; eingedrungen ist, ist an dem Getriebegehäuse ein ortsfester Zahn 2u vorgesehen, der in die Verzahnung des Ritzels i2 p:aßt. Es kann also nicht vorkommen, daß das ausgerückte Ritzel 12 gedreht, hierbei die rechte Stirnfläche der Ausdrehung 13 an den Ring 8 bei noch laufender Schwungscheibe 16 angedrückt und durch Reibungsschluß an dieser Stelle die iStellung des Ringes & willkürlich geändert wird.
  • Die gelenkige Verbindung der Teile 5 und 6 durch den Bolzen 7 soll auf jeden Fall ein Klemmen des Ringes 8 innerhalb der für ihn in dem Gehäuse io vorgesehenen Ausnehmung und damit einen schädlichen Widerstand verhüten.
  • Die Erfindung ist nicht auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. An Stelle des Ringes 8 könnte auch, um :noch ein Beispiel zu nennen, ein seitlich über die Büchse 9 geschobenes gabelförmiges Stück verwendet und der Hebel 6 unter Fortfall des Körpers 5 mit :einer entsprechend großen Fläche seitlich gegen die (Büchse 3 gedrückt werden. Durch eine Feder 'könnte in diesem Falle eine die Verschiebung der Büchse 9 bei ruhendem Getriebe zulassende Mittelstellung des gabelförmigen Teiles gesichert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitsvorrichtung an von Hand betriebenen Durchdrehvorrichtungen für mit einer Schwungmasse im Getriebe versehene Arbeitsmaschinen, insbesondere Schmiedemaschinen, bestehend aus einem in ein Getrieberad, z. B@. in eine Verzahnung des Schwungrades eingreifenden, zum Ein- und Ausrücken in axialer Richtung verschiebbaren Kitzel und einem durch diese axiale Verschiebung betätigten Endausschalter für den Antriebsmotor, gekennzeichnet durch einen in eine Rast der Kitzelachse einschieb baren Sperriegel, der mit dem Schwungrad bzw. einem mit dem Schwungrad ständig kraftschlüssig verbundenen Teil des Getriebes derart reibungsschlüssig verbunden ist, daß er bei laufendem Schwungrad in die Rast geschoben wird. z. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen auf der Schwungradachse (a) frei drehbar gelagerten, ausgewuchteten und an seinem Ende mit einem mit Spiel über eine auf der Kitzelachse (i i) befestigte Büchse (9) geschobenen Ring (8) versehenen Pendelhebel (6), für dessen Ring (8) in der .Büchse (9) eine ringförmige Rast (i3) und eine aus der Rast ansteigende und in den Bereich des Ringes (8) verschiebbare kegelige Fläche (i4) zum Zentrieren des Ringes vorgese'hen ist. 3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß für das Kitzel (1a) einortsfester Zahn (a1) vorgesehen ist, über den sich die Verzahnung des Kitzels nach dem Austritt aus der Schwungradverzahnuna (i6) schiebt.
DEW1986D 1942-12-02 1942-12-02 Sicherheitsvorrichtung an Durchdrehvorrichtungen fuer Arbeitsmaschinen, insbesondereSchmiedemaschinen Expired DE866130C (de)

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