DE866174C - Eisenbahnzug fuer den Behaelterverkehr - Google Patents

Eisenbahnzug fuer den Behaelterverkehr

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DE866174C
DE866174C DEB8462A DEB0008462A DE866174C DE 866174 C DE866174 C DE 866174C DE B8462 A DEB8462 A DE B8462A DE B0008462 A DEB0008462 A DE B0008462A DE 866174 C DE866174 C DE 866174C
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DE
Germany
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container
frame
railway train
containers
train according
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Expired
Application number
DEB8462A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Dr-Ing Baeseler
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Deutsche Bundesbank
Original Assignee
Deutsche Bundesbank
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/16Wagons or vans adapted for carrying special loads
    • B61D3/20Wagons or vans adapted for carrying special loads for forwarding containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Eisenbahnzug für den Behälterverkehr Die Entwicklung dies Güterverkehrs in, Eisenbahnzügen geht in, Richtung des Behälterverkehrs, bei welchem die zu befördernden Güter in große Behälter gepackt und die Behälter auf fertig gebildete Plattformzüge von der Rampe od. dgl. übergeladen oder von diesen entladen werden. Ein: ,solcher Behälterverkehr kann die ihm zugeschriebenen Aufgaben nur dann voll und ganz erfüllen, wenn er die Umlaufgeschwindigkeit .der Güter wesentlich erhöht, und zwar über die durch. die Straßenverkehrsfahrzeuge gegebenem Möglichkeiten hinaus.
  • Zu diesem Zweck geht die Erfindung zunächst von der bekannten Tatsache aus, d'aß die kürzeste Reisezeit weniger durch hohe Spitzengeschwindigkeit als durch hohe Kurvengeschwindigkeit der Züge erreicht wird. Zweitens macht die Erfindung von dem an sich gleichfalls bekannten Grundsatz Gebrauch, den Zug nicht durch das. zeitraubende Rangieren zu bilden und umzubilden, sondern in der Weise zu verfahren, daß der Zug als fertig gebildeter Plattformzug an Rampen, Bahnsteigen oder Ladestraßen an- und abfährt" woselbst das ausschließlich in: Behältern; transportierte Gut in möglichst kurzer Zeit mit maschinellen Mitteln aufgesetzt und abgenommen wird.
  • Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, d'aß die für den, Behälterzug verwendeten Plattformwagen zur Erzielung einer hohen Kurvengeschwindigkeit in an sich bekannter Weise mit in den Kurven nach innen gesteuerten Radachsen sowie mit einem möglichst tief liegenden, Rahmen versehen--sinid, der zürn Adfs@etzen °ödier mehr öder weniger tiefen Einsenken der Behälter eingerichtet ist.
  • Es ist zwar auch mögic@i," mit-IIÜfe-vari@-.ve'rwickelten Sondereinrichtungen Wägen mit -höhein Schwerpunkt- mit genügender Sicherheit schnell dluxcla-4it Kurven zu führen; aber wirtschaftlich.-iai dies im allgemeinen nicht.
  • Der kurvenschnelle Behälterzug: ist deshalb. gemäß der Erfindung zweckmäßig so ausgebildet, da,ß der Rahmen der Wagen möglichst tief liegt, t°ils.um seineneigenen Schwerpunkt nach unten zu verlege:-;, teils um den aufgesetzten Behältern eine tiefe Lage zu ermöglichen. Bei den üblichen Tieflad@e«_ag@n, zur Beförderung schwerer hoher Einzelstücke ist. ein starker Rahmen zwischen zwei Drehgestellen tief herabgekröpft; diese Wagen sind - aber- :sehr schwer und' teuer. Demgegenüber liegt gemäß - .einem weiteren Merkmal der Erfindung @d@e'r *Rahiüeh auch schon an den Achsen- selbst tief als Hängerahmen.
  • Eig. z veranschaulicht hierfür schematisch ein Ausführungsbeispiel für einen; zweiachsigen Plattformwagen, der drei Behälter ä trägt. Von diesen steht einer in der Mitte dies b, zwei über den: Achsen der Räder u.. Der Rahmen b liegt sä tief, dfaß die -Räder- mit ihrem Scheitel c über die Oberkante d des Rahmens b hinausragen. Trotzdem kann auch - der Platz über der Achse _mit einem Behälter besetzt werden; wenn; die Behälter, wie in Fig. z .dargestellt, mit Laufrollen f versehen; sind, so daß der Behälter ca mit seinen Rollen in U=Schienen :e@ -des -Rahmens -b beiderseits an dem über die Oberkante des Rahmens b hinausragenden Rad mit seinem Boden g über dessen; Scheitel c hinweg vorbeirollt.
  • Statt mit Rallen köürzen.@die Behäfter-auch mit Gleitkufen, Füßen od. dgl. versehen, -sein, so daßdie Behälter mit den Rollen, Kufen, Füßen oder ähnlichen Ansätzen in entsprechende Vertiefungen oder Aus-sparungen_des Rahmens eingesenkt werdenkönnen. Eventuell, aber nicht :notwendiigerweise, können die Räder u einen kleineren Durchmesser als üblich besitzen.
  • Soll eine noch tiefere Lage des Rahmens erreicht werden, was von. den gewähltenKurverngeschwindig=-keitern abhängt, so wird der Rahmen zwischen je zwei Radachsen gehängt und mit Behältern besetzt, wöbet --de e- Tiber der Ächse frei .bleibt. -Für -gewisse Zwecke kann es erforderlich sein, daß .der Schwerpunkt des beladenen Wagens noch tiefer=gelegt wird. Dies wird-gemäß .der Erfindung dadurch erreicht, -daß der Rahmen derart aus Längsünd Querträgern gebildet ist, daß zwischen ihnen Öffnungen: frei bleiben. In diese werden d'ie Behälter rigit =Hilfe,vorn Kranien u' dfnneiingesenkt, _ wobei sie dann mit" ihrer Unterkante die tiefiste, profilmäßig , überhaupt mögliche - Stellung -einnehmen können.. - -@-=Eiri'Beispiel'für diese AusführunÜsform ist in Fig. 2 bis: q. scfrematiscl veränschäulicht, und »zwar stellt F-g.2 eine'Seitenäriisicht; Fig.'3 eine Draufsicht und Fig."q: einen Querschnitt- dar;.-_Wi@e@ersiehtfich, :bildet: d'er -Rahmcri ein =offenes Gerippe aus L,änäQ!strägerri h und Qüerträgern i, so- .daß.-=die finit Ösen h versehenen Behälter a durch Krane od. dgl. in die von, den Längs- und, Querträgern ` gebildetere Abteil=gen gesenkt werden können. Zur unter6nUnterstützungg derBehälter dienern beispielsweise nach unten ragende Winkel m, die an den Oüerträgernn i befestigt sind.
  • Um trotz der hohen Kurvengeschwindigkeit mit ihrem großen seitlichem Fliehdruck eine besonders gute seitliche Sicherung der Behälter auf dem Rahmen zu gewährleisten, werden erfindungsgemäß auch in solchen Fällen, wo die zulässige Höhenlage ein Einsenken noch nicht erforderlich machen würde:,. die Behälter zweckmäßig doch in dem Rahmen eingesenkt, weil sie dann nicht mehr nach der Seite heraus können.
  • In Ergänzung der erhöhten Reisegeschwindigkeit sind zur Vermeidung von zeitraubender Be- und Eii,tladurig der 'BeliäIter `auf den Umladebahnhöfen an .den einzelnen Haltestellen stationäre oder fahrbare Einrichtungen; vorggesehen, die in Verbindung mit einem entsprechenden Zugmeldesystem ein rasches Be- und Entladen der ankommenden bzw. abgehenden Behälterzüge gewährleisten und somit die Haltezeit auf ein sehr geringes Zeitmaß begrenzen. Um insbesondere eine- schnelle Be- und Entladung auch auf beengten Räumen wie Gepäckbahnsteigen zu sichern, werden außer stationären Anlägen bekannter Art auch fahrbare Endader verwendet. Als solcher kann beispielsweise ein: sehr wendiges drei- oder vierrädriges: Fahrzeug von, im Grundriß hufeisenförmiger - Gestalt verwendet Werdern. Das Fahrzeug hebt den Behälter nach Art der -bekannter- Gabelheber oder nach Art fiter Auslegerkrane oder durch Umfassen an den Seiten: an und befördert ihn vom Wägen, Die- Be@lddung des Fahrzeuges mit Behältern, wird in umgekehrter Weise vollzogen.
  • In Fig. 5 bis 7 ist schematisch in Längsschnitt, Querschnitt- urnd Grundriß mein-Eisenbahnfahrzeug mit Behältern: a dargestellt, das neben einem Bahnsteig, z. B. Rampe, n stecht. Die Oberkante d von Lüngsträgern h und Querträgern i des Rahmens des Eisenbahnfahrzeuges liegt gleich noch mit der Oberkante p der Rampe. Das hufeisenförmige Fahrzeug r kann deshalb von der Rampe kommend mit seinen Seitenarmen- s den Behälter a umfassen, ihn in dieser Läge init irgendwelchen bekannten Hubmechanismen; z. B. Zahnstängengetriebe, - anheben und abfahren 'oder, umgekehrt, -:auf das Fährzeug absetzen. Der Entlader kann -*auch mit 'einem'Aüslegerkran verbunden: öder versekieensein, durch den: die Behälter angehäben und vom Fahrzeug abgezogen bzw. auf das- Fahrzeug befördert werden. Zur Be- und Entladung sind ausreichende Zwischenräume zwischen cteiBehältern- vorgesehen. -=Auf diese Weise ist es möglich, die Reisegescl@windigkeit d r Sehälterzüge über-das-Maß der Schnellzöge zu steigern bzw. den Behältergütern eine..bisher unerreichte Umlaufgeschwin gigkeit zu erteilen.
  • Einzelne - erfindungsgemäße Fahrzeuge können auch: ins Zügen verwendet weiden,:deren-.übrge Teile anderen Zwecken dienen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHH: i. Eisenbahnzug für den Behälterverkehr, dadurch ;gekennzeichnet, daß für den Behälterzug Plattformwagen verwendet werden, die mit in an sich bekannter Weise nach innen gesteuerten Radachsen sowie mit einem unter normaler Pufferhöhe liegenden Rahmen, versehen sind, der durch die Anordnung von Laufschienen, pl.a,ttformartige Ausbildung od. dgl. zum Aufsetzen oder mehr oder weniger tiefen Einsensen der Behälter eingerichtet ist. z. Eisenbahnzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen zwischen zwei Radachsen des Plattformwagens aufgehängt ist. 3. Eisenbahnzug nach Anspruch i, dadfurch gekennzeichnet, daß die Längsträger des Rahmens mit Querträgern Öffnungen bilden, in die die Behälter eingesenkt werden können. q.. Eisenbahnzug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, diaß die Behälter mitLaufrollen, Gleitkufen, Füßen od. dgl. in entsprechende Vertiefungen oder Aussparunggen des Rahmens eingesenkt werden können. 5. Eisenbahnzug, nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, dfaß die Behälter mit Zwischenräumen auf dem Wagen gelagert sind und das Auf- und Abladen der Behälter durch Fahrzeuge mit hufeisenförmig ausgeb-il:dietem Rahmen erfolgt, die mit den Schenkeln des Rahmens in die Zwischenräume eingeführt werden und die Behälter nach Art eines an sich bekannten Gabelgreifers oder nach Art eines Auslegerkranzes oder durch seitliches Umfassen anheben.
DEB8462A 1950-08-02 1950-08-02 Eisenbahnzug fuer den Behaelterverkehr Expired DE866174C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971734C (de) * 1954-01-01 1959-03-19 Thyssen & Co G M B H Strassenfahrzeug zum wahlweisen Transport von Fluessigkeiten und Stueckgut
DE1191845B (de) * 1957-02-26 1965-04-29 Engelbert Ewers Dipl Ing Der Befoerderung von Strassenfahrzeug-Anhaengern oder -Aufliegern dienende zweiachsige, kurz zu kuppelnde Tieflader-Schienenfahrzeuge
DE1196573B (de) * 1960-04-22 1965-07-08 Engelbert Ewers Dipl Ing Gueterbefoerderungs- und Umschlagsystem des kombinierten Verkehrs
DE1207949B (de) * 1960-06-07 1965-12-30 Talbot Waggonfab Zweiachsiges Schienenfahrzeug fuer den Transport von Kraftfahrzeug-Sattelaufliegern

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DE1196573B (de) * 1960-04-22 1965-07-08 Engelbert Ewers Dipl Ing Gueterbefoerderungs- und Umschlagsystem des kombinierten Verkehrs
DE1207949B (de) * 1960-06-07 1965-12-30 Talbot Waggonfab Zweiachsiges Schienenfahrzeug fuer den Transport von Kraftfahrzeug-Sattelaufliegern

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