DE866324C - Saugkopf fuer Vakuum-Transportanlagen, insbesondere fuer keramische Formlinge - Google Patents

Saugkopf fuer Vakuum-Transportanlagen, insbesondere fuer keramische Formlinge

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DE866324C
DE866324C DEC4110A DEC0004110A DE866324C DE 866324 C DE866324 C DE 866324C DE C4110 A DEC4110 A DE C4110A DE C0004110 A DEC0004110 A DE C0004110A DE 866324 C DE866324 C DE 866324C
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suction
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pipe
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DEC4110A
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Heinz Behrens
Gottfried Dr Cremer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/90Devices for picking-up and depositing articles or materials
    • B65G47/91Devices for picking-up and depositing articles or materials incorporating pneumatic, e.g. suction, grippers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

  • Saugkopf für Vakuum-Transportanlagen, insbesondere für keramische Formlinge Die Erfindung betrifft einen Saugkopf für Vakuum-Transportanlagen für Formlinge aus gegen mechanische Beanspruchungen empfindlichen Wekstoffen, beispielsweise in plastischem oder teilplastischem Zustand befindliche Formlinge.
  • Die bisher gemachten Vorschläge, Formkörper mit solchen Eigenschaften durch mit Saugköpfen versehene Transportanlagen anzuheben und zu transportieren, beschränken sich im wesentlichen auf die Anwendung dieses Prinzips auf den Transport von kleinen Formlingen von geringem Gewicht.
  • Fiir keramische od. dgl. Formlinge von größeren Abmessungen und entsprechendem Gewicht ist jedoch diese Art des Transports bisher nicht angewendet worden, offenbar weil der Fachmann eine solche Arbeitsweise wegen der zu befürchtenden Verformungen der in plastischem Zustand befindlichen Werkstücke aus gefühlsmäßigen Überlegungen für unmöglich hält.
  • Es wurde nun überraschenderweise erkannt, daß diese Befürchtungen nicht zutreffen und daß ein Halten und ein Transport auch von empfindlichen keramischen Formlingen größerer Abmessungen ohne jede Gefahr von Verformungen möglich ist, wenn eine Saugeinrichtung, d. h. ein Saugkopf, verwendet wird, der den zu berücksichtigenden Voraussetzungen entspricht.
  • Die Erfindung schafft einen solchen Saugkopf und eröffnet damit für die keramische und andere Industrien. für die ähnliche Probleme vorliegen, die Nlöglichkeit. die Vorteile des Vakuum-Transportprinzips, die insbesondere in der großen Leistung sicher Anlagen und der gerade für die keramische Industrie lvichtigen schonenden Behandlung der Werkstoffe bestehen, auszunutzen, und zwar für Formlinge von beliebiger, sei es ebenflächiger oder von der ebenflächigen abweichenden Gestalt, wie z. B. von L>achziegelrohlingen. Mit besonderem Vorteil eignet er sich z. B. für den Transport von Rohrformlmgen in aufrechter Lage.
  • Die Konstruktion des neuen Saugkopfes beruht auf der Überlegung, daß die das Anhaften des Werkstücks an ihm bewirkende Saugkraft auf einen möglichst großen Teil der oberen Fläche des Werkstücks, an dem er angreift, unter solchen Bedingungen zur Einwirkung gebracht werden muß, dab die der direkten Saugwirkung nicht ausgesetzten Teile der Werkstückoberfläche nicht größer sind, als daß sie sich unter Berücksichtigung ihres plastischen Zustandes noch selbst tragen und daß auf dem unter der Wirkung des Saugkopfes stehenden Teil der Werkstückoberfläche ein Durchbiegen des Formlings nach oben unter dem Einfluß des Unterdruckes auch bei Formlingen von verhältnismäßiger Größe und erheblichem Gewicht verhindert werden muß.
  • Der diesen Voraussetzungen entsprechende neue Saugkopf von beispielsweise glockenartiger Ausbildung weist demgemäß einen der Oberfläche des Formlings auf einer vergleichsweise großen Fläche aufliegenden, den Konturen desselben entsprechen den Dichtungskörper auf, der beispielsweise aus einem gegenüber den Unterkanten des Saugkopfes auf ein Vielfaches verbreiterten Streifen aus hochelastischem Werkstoff, wie Weichgummi, besteht.
  • Im Innern des von dem in dieser Weise abgedichteten Saugkopf umschlossenen Raumes wirkt bei Werkstücken von kleineren Abmessungen der Unterdruck unmittelbar auf den Formling ein, während bei Formlingen, bei denen aus den oben dargelegten Gründen der Saugkopf eine entsprechend größere Fläche des Formlings überdeckt, eine Abstützung des Formlings gegen die Einwirkung des Unterdruckes erfolgen muß. Zu diesem Zweck wird beispielsweise eine mit einer Vielzahl von Öffnungen versehene, den Konturen der Formlingsoberfläche angepaßte Platte verwendet, die vorzugsweise dem Formling nicht unmittelbar aufliegt, sondern an ihrer Unterseite mit einem nachgiebigen durchlässigen Überzug aus geeignetem Werkstoff, wie Filz od. dgl., versehen ist, über welchen die Saugwirkung gleichmäßig auf den Formling übertragen wird, ohne daß bei den zum Halten auch schwererer Formstücke notwendigen Unterdrucken ein Durchbiegen des Formlings nach oben erfolgen kann. Dieser Überzug ermöglicht auch ein leichtes Lösen des Formlings nach Abstellen des Vakuums.
  • Statt des durchgehenden durchlässigen Überzugs können aber auch an einer solchen abgestützten Platte einzelne Körper aus nachgiebigem Werkstoff, die in diesem Fall nicht durchlässig zu sein brauchen, in gleichmäßiger Verteilung so angebracht werden, daß die nicht unterstützten Teile der Formlingsoberfläche die zulässigen Abmessungen nicht überschreiten und das Vakuum auf der ganzen von dem Saugkopf umschlossenen Fläche möglichst gleichmäßig einwirkt. Der anzuwendende, jeweils dem Gewicht des Formlings anzupassende Unterdruck ist vergleichsweise niedrig.
  • Die Anwendung der neuen Vorrichtung ist keineswegs auf Transporteinrichtungen für plattenförmige Körper mit ebener oder nicht ebener Oberfläche, wie Platten, Formsteine, Dachziegel u. dgl., beschränkt, sondern auch für solche von anderer Form möglich.
  • Im Fall von Rohrformlingen beispielsweise wird der Saugkopf so ausgebildet, daß sich zwischen den zwei äußeren Dichtungen ein Ringraum ergibt, über dem die Saugwirkung auf den innerhalb des Muffenansatzes liegenden Absatz des hochkant gestellten Rohres zur Einwirkung gelangt. In diesem Fall ist eine zusätzliche Abstützung innerhalb des Ringraumes in der Regel nicht erforderlich.
  • In diesem und anderen Fällen, in denen ähnliche Voraussetzungen vorliegen, können die Dichtungsringe auch in schräger Lage an dem Saugkopf so angeordnet sein, daß sie sich an Kanten des Rohrformlings anlegen und den zwischen diesen Kanten befindlichen Raum, über den das Vakuum einwirkt, abdichten. Bedingung hierbei ist, daß das Material der Dichtungsringe weicher ist als das des Formlings.
  • Diese Ausführungsform macht die Anwendung des Erfindungsgedankens auch auf glatte Rohre u. dgl. Formlinge, bei denen keine oder nur kleine ebene Endflächen zur Verfügung stehen, möglich.
  • In den Abbildungen sind einige Ausführungsformen von Saugköpfen nach der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. I und 2 im Vertikalschnitt und in Draufsicht von unten die einfachste Ausführungsform des Saugkopfes, Abb. 3 lediglich im Vertikalschnitt einen Saugkopf, wie er für komplizierte Formlinge in Betracht kommt, und Abb. 4 im Vertikalschnitt die Ausbildung des Saugkopfes für den Transport beispielsweise von Steinzeugrohren in Hochkantstellung, Abb. 5 ebenfalls im Vertikalschnitt einen für glatte Rohre geeigneten Saugkopf und Abb. 6 und 7 andere Ausführungsformen von Saugköpfen für Muffenrohre.
  • In Abb. I und 2 ist mit a, schematisch dargestellt, ein keramischer Formling (Platte) und mit b der glockenartige Saugkopf bezeichnet, der bei c an eine Vakuumleitung angeschlossen ist und untere Flansche d aufweist, an denen der Dichtungskörper e, beispielsweise aus Weichgummi, angebracht ist. Die dem Werkstück aufruhende Fläche dieses Dichtungskörpers ist genau den Stellen der Werkstückoberfläche, auf die sie zur Auflage kommen, entsprechend profiliert. Der Dichtungskörper verbreitert sich (in der Abbildung nicht dargestellt) zweckmäßig in Richtung auf seine Auflagerfläche auf das Werkstück und bildet in seiner Gesamtheit einen gemäß dem Ausführungsbeispiel viereckigen geschlossenen Ring. Eine eine Vielzahl von Bohrungen aufweisende Abstützplatte g, die, mit den Flanschen d fluchtend oder noch weiter versenkt, den Saugkopf abschließt, trägt elastische Stützkörper k, die der Formlingsoberfläche anliegen, in der aus Abb. 2 ersichtlichen gleichmäßigen Verteilung.
  • In dem Saugkopf b können gegebenenfalls Einbauten zur besserenVerteilung der Vaknumwirkung angeordnet sein.
  • Abb. 3 zeigt einen Saugkopf für ein vergleichsweise dünnes keramisches Werkstück von komplizierterer Gestaltung, wie beispielsweise einen Dachziegelrohling von Spezialprofil. Hierbei ist, wie ersichtlich, der Saugkopf b genau den Konturen des Formlings a angepaßt, d. h. die die Dichtungen tragenden Flansche d und die Dichtungen e sind entsprechend ausgebildet.
  • Bei Saugköpfen mit einer verhältnismäßig großen wirksamen Fläche hat es sich als zweckmäßig erwiesen, den Raum innerhalb des Saugkopfes selbst, der mit geeigneten, der Verteilung des Vakuums dienenden Einbauten versehen werden kann, um die möglichst intensive und gleichmäßige Einwirkung des Unterdruckes sicherzustellen, so klein als möglich zu halten. Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, daß der Saugkopf eine entsprechend abgeflachte Gestalt erhält.
  • Der in Abb. 4 dargestellte Saugkopf, der für Transportvorrichtungen für Muffenrohrformlinge bestimmt ist, unterscheidet sich von den vorbeschriebenen Ausführungsformen dadurch, daß die Abdichtung des auf den inneren Absatz k im Muffenende des Rohres m aufgesetzten, sehr flach ausgebildeten Saugkopfes b durch zwei im Abstand voneinander angeordnete Ringwulste I, l' erfolgt, die zwischen sich eine ringförmige Saugkammer m bilden und ihrerseits möglichst großflächig, soweit es mit Rücksicht auf die Breite des Ringabsatzes k möglich ist, auf diesem aufliegen. Es hat sich gezeigt, daß sich mittels einer solchen Vorrichtung z. B. Steinzeugrohrformlinge von normalen Abmessungen und Gewicht in völlig betriebssicherer Weise heben, transportieren und wieder absetzen lassen, ohne daß Verformungen zu befürchten sind.
  • Abb. 5 zeigt eine andere Ausführungsform eines Saugkopfes zum Transport von beispielsweise glatten Rohrformlingen. Hierbei wird zwischen den Dichtungskörpern n, n', die an entsprechend divergierend gebogenen tragenden Teilen o, o' des Saugkopfes b in schräger Richtung angeordnet sind, ein Ringraum geschaffen, welcher die Endkanten des Rohres aufnimmt, wobei sich die Weichgummidichtungsringe n, ist', die weicher sein müssen als der noch nicht gänzlich verfestigte Werkstoff des Rohres, auf die Kanten aufdrücken. Im übrigen ist die Ausbildung des Saugkopfes genau die gleiche. Die praktischen Erfahrungen haben ergeben, daß sich in dieser Weise auch vergleichsweise schwere keramische Rohre anheben und transportieren lassen.
  • Abb. 6 zeigt eine Ausführungsform des Saugkopfes ähnlich der eben beschriebenen in Anpassung an ein Muffenrohr, wobei die geneigten Dichtungsringe ,t, n' unter entsprechender Ausbildung des Saugkopfes, der hierbei zum Teil in das Muffenende des Rohres eingeführt wird, an den Innen-und Außenkanten desselben in verschiedenen Höhenlagen anliegen. Auch diese Ausführungsform hat sich als durchaus zuverlässig bewährt.
  • Abb. 7 zeigt einefandere, für Muffen, Steinzeugrohre u. dgl. geeignete Ausführungsform der Saugvorrichtung, bei welcher die Abdichtungsflächen nicht zueinander divergierend, sondern gleichsinnig angeordnet sind, derart, daß sich ein innerer Dichtungsring gegen die Innenkanten des Rohres und ein äußerer Dichtungsring gegen die Innenkanten der Muffe legt. Diese Ausführungsform hat sich als wirkungsmäßig noch vorteilhafter erwiesen als die in Abb. 5 beschriebene.
  • In allen Fällen ist es von Bedeutung, daß die nicht von dem Saugkopf umschlossenen Teile des Formlings nicht größer sind, als daß sie sich unter Berücksichtigung der Plastizität des Formlings noch selbst tragen, d. h. sich nicht unter ihrem Eigengewicht deformieren.
  • Die dargestellten Beispiele zeigen, daß das Prinzip der Erfindung auf Formlinge der verschiedensten Art anwendbar ist und daß die Erfindung selbstverständlich nicht auf die im einzelnen beschriebenen und in den Abbildungen dargestellten Ausführungsformen von Saugköpfen beschränkt ist, sondern je nach dem Verwendungszweck in verschiedener Hinsicht abgeändert werden kann, ohne ihren Grundgedanken zu verlassen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Saugkopf für Vaknum-Transportanlagen für in noch plastischem Zustand befindliche, insbesondere keramische Formlinge, dadurch gekennzeichnet, daß er einen so großen Teil der Oberfläche des Formlings umschließt, daß die außerhalb liegenden Teile des Formlings sich nicht durch ihr Eigengewicht deformieren können und sein Innenraum gegen die Formlingsoberfläche durch dieser anliegende Dichtungskörper aus hochelastischem Werkstoff, wie Weichgummi, abgedichtet ist.
  2. 2. Saugkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dichtende untere Fläche des sich in Richtung auf die Oberfläche des Formlings verbreiternden Dichtungskörpers dem Profil der Oberfläche des Formlings genau angepaßt ist.
  3. 3. Saugkopf nach Anspruch I und 2, insbesondere für großflächige und vergleichsweise schwere Formlinge, gekennzeichnet durch eine seinen Innenraum abschließende durchlässige, in den Innenraum des Saugkopfes versenkte Abstützplatte, welche mit einer durchgehenden durchlässigen, dem Formling anliegenden Schicht aus nachgiebigem Werkstoff oder mit einer Vielzahl von einzelnen Stützkörpern aus nachgiebigem Werkstoff in gleichmäßiger Verteilung versehen ist.
  4. 4. Saugkopf nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des gegebenenfalls mit Einbauten zur Verteilung des Vakuums versehenen Saugkopfes, z. E. durch flach kastenförmige Ausbildung desselben, vergleichsweise klein bemessen ist.
  5. 5. Saugkopf nach Anspruch I und 2 zum Transport von rohrartigen Körpern, wie Steinzeugröhren, in aufrechter Lage, gekennzeichnet durch einen ringförmigen, von zwei Ringdichtungen, die sich auf den Innenabsatz der Rolirmuffe auflegen, umschlossenen Saugraum.
  6. 6. Ausführungsform des Saugkopfes nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch zueinander divergierende Anordnung der den ringförmigen Saugraum abschließenden Dichtungskörper derart, daß diese zwischen sich die Endkanten eines Rohres abdichtend aufnehmen.
  7. 7. Ausführungsform des Saugkopfes für Muffenrohre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungskörper der inneren und der äußeren Ringdichtung sich in gleichmäßiger Neigung gegenüber der Rohrachse an die Innenkanten des Rohres und der Muffe anlegen.
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